DD155446A5 - Haltevorrichtung fuer universalschiebegelenke - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung fuer das Innenelement von Universalschiebegelenken, zum Beispiel des Tripodetyps, die gebildet wird von einer gerieften Nabe, die mit Zapfen versehen ist, die Rollen tragen, wobei dazwischen Lauforgane, wie zum Beispiel Nadeln, angeordnet sind. Die Haltevorrichtung (1) wird gebildet von einem flachen gespaltenen Ring (2) aus elastisch leicht verformbarem Material, der fuer die Rollen (12) offene Lager L aufweist, die in gleichmaessigem Abstand angeordnet sind und mit Haltemitteln versehen sind (6,7), die es ermoeglichen, dass die von ihren Zapfen getragenen Rollen (12) und Nadeln (13) nach ihrer Montage gehalten werden koennen. Die Erfindung findet insbesondere Anwendung auf eine Haltevorrichtung fuer das Innenelement von Universalschiebegelenken, namentlich von Kraftfahrzeuggetrieben.
Description
GZ 14 204 56
Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für Universalschiebegelenke z.B. in Tripodeausführung, insbesondere für Kraftfahrzeuggetriebe, von der Art derer, die insbesondere ein Innenelement umfassen, das fest mit einer abtreibenden Welle verbunden ist, die aus einer Nabe besteht, die mit mindestens zwei Zapfen versehen ist, die Rollen tragen, die mit Laufbahnen zusammenwirken können, die in einem Außenelement gebildet werden, das sichtlich die Form einer Schale hat, die fest mit einer antreibenden Welle verbunden ist, wobei Lauforgane, wie zum Beispiel Nadeln, zwischen den Rollen und den Zapfen vorgesehen sind.
Das Innenelement solcher Gelenke bereitet Schwierigkeiten bei der Montage und vor allem beim Transport . Dieses Innenelement, das sich zusammensetzt aus der mit ihren Zapfen versehenen Nabe, die bei einem Tripode-Element allgemein als Dreiachsnabe bezeichnet wird, und mit den Rollen und Nadeh versehen ist, die beim Transport und bei der Montage dieses Elements an der abtreibenden Welle und am Außenelement sehr leicht aus ihren Zapfen gleiten können, läßt sich in der Tat schwer in einem Block transportieren.
Verschiedene Lösungen für dieses Problem sind bereits vorgeschlagen worden, die aber nicht voll zufriedenstellen, da sie eine besondere Bearbeitung der Dreiachsnabe erforderlich machen.
Die Erfindung hat zum Ziel, diese Haltevorrichtungen so zu gestalten, daß sie besser als bisher den verschiedenen Anforderungen der Praxis gerecht werden und dabei besonders
wirtschaftlich sind, da sie keine zusätzliche Bearbeitung erfordern und wiederverwertbar sind.
des Wesens der Erfindung;
Erfindungsgemäß ist eine Haltevorrichtung für Universalschie· begelenke der vorstehend definierten Art dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem flachen Ring aus einem elastisch leicht verformbaren Material besteht und für die Rollen offene Lager aufweist, die in regelmäßigen Abständen angeordnet sind und mit Haltemitteln versehen sind, die es ermöglichen, nach der Montage die von ihren Zapfen getragenen Rollen und Nadeln zu halten.
In einer erfindungsgemäßen Vorzugsausführung werden die genannten Lager von Aussparungen gebildet, die die in der Mitte des genannten flachen Ringes liegende Öffnung säumen und von zwei symmetrischen Zungen begrenzt werden, die an beiden Seiten des flachen Ringes überstehen und eine konkave und vor allem sphärische Innenfläche aufweisen und deren von dem flachen Ring entfernt liegende Ränder zwei Lageröffnungen begrenzen, deren Abmessungen ausreichend klein sind, um den Halt der Rollen in ihrem Lager zu gewährleisten und gleichzeitig ermöglichen, daß sie durch leichte Verformung der Zungen.montiert werden können.
Die Haltevorrichtung weist vorteilhafterweise einen Radialspalt auf. Die den genannten Radialspalt begrenzenden Ränder des flachen Ringes sind mit Verriegelungsvorrichtungen versehen, die in zylindrischen Komplementärformen ausgeführt sein und ineinander greifen können.
Die Haltevorrichtung besteht vorteilhafterweise aus Plastformstoff, zum Beispiel Polypropylen.
Ausführun^sbeispiele;.
Neben den vorstehend beschriebenen Anordnungen betrifft die Erfindung einige weitere Anordnungen, um die es speziell im weiteren in Zusammenhang mit einer besonderen Ausführungsart unter Bezugnahme auf die im Anhang befindlichen Zeichnungen geht, die jedoch keine Einschränkung darstellen.
Figur 1 dieser Zeichnungen ist eine Draufsicht einer Haltevorrichtung .
Figur 2 ist ein Schnitt nach II-II von Figur 1. Figur 3 ist ein Teilschnitt nach III-III von Figur 1. Figur 4 ist eine Draufsicht mit Teilschnitt einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung, die auf die.mit Rollen und Nadeln versehene Dreiachsnabe montiert ist. Figur 5 ist eine Teilansicht einer Einzelheit gemäß einer AusfUhrungsvariante.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, und insbesondere auf die Figuren 1 bis 3, ist eine Haltevorrichtung 1 für ein Universalschiebegelenk vom Tripodetyp zu sehen. Sie wird gebildet von einem flachen Ring 2 aus einem elastisch leicht verformbaren Stoff und weist einen Radialspalt 3 auf. Ihre in der Mitte liegende "Öffnung 4 wird von drei Aussparungen 5 gesäumt, die in einem gleichmäßigen Abstand angeordnet sind. Oede dieser Aussparungen wird von zwei symmetrischen Zungen 6 und 7 begrenzt, die zu beiden Seiten des flachen Ringes 2 überstehen und eine konkave und vor allem sphärische Innenfläche aufweisen, sodaß sie ein Lager L mit dem Radius R bilden.
Die Haltevorrichtung wird vorteilhafterweise in Plastformstoff ausgeführt, zum Beispiel in Polypropylen.
In Figur 4 ist eine Haltevorrichtung 1 dargestellt, die auf das Innenelement eines Tripodeelements aufgepreßt ist, das gebildet wird von einer Dreiachsnabe 9, die sich zusammensetzt aus einer gerieften Nabe 10, die mit drei in regelmäßigen Abständen angeordneten Zapfen 11 versehen ist, auf die Rollen 12 montiert sind, wobei Lauforgane, zum Beispiel Nadeln 13, zwischengelagert sind.
Die Rollen 12 haben die Form eines Kugelsegments mit einem Radius, der sichtlich gleich dem Radius R der Lager L ist, die von den Zungen 6 und 7 gebildet werden. Die von dem flachen Ring 2 entfernt liegenden Ränder 15 und 16 der Zungen 6 und 7 begrenzen zwei Öffnungen 14a - 14b, deren Abmessungen D klein genug sind, um den Halt der Rollen 12 in den Lagern L zu gewährleisten und dabei zu ermöglichen, daß sie mit einer leichten Verformung der Zungen 6 und 7 montiert werden können.
Bei der Montage der Haltevorrichtung 1 auf die mit Rollen und Nadeln 13 ausgestattete Dreiachsnabe 9 braucht diese nur vor der Vorrichtung angeordnet zu werden, wobei die Rollen sich in den öffnungen 14a zum Beispiel der Lager L befinden, die von den Zungen 6 und 7 gebildet werden. Dann wird auf die Haltevorrichtung ein Axialdruck ausgeübt, der eine leichte Verformung der Zungen б und 7 bewirkt, sodaß die Rollen 12 in die Lager L hineingleiten können. Die Zungen 6 und 7 legen sich dann an die Rollen 12, sodaß sie sie einhüllen. Die Rollen 12 behalten dann mit den Nadeln 13 an der Dreiachsnabe 9t, mit der sie einen kompakten Block bilden, ihre Lage bei.
Somit wird es leichter, diese Vorrichtung zu bewegen. Nun ist es leicht, ohne besondere Vorkehrungen das Innenelement
auf die Nuten der abtreibenden Welle und dann in das Außenelement zu montieren. Bei der Montage des Außenelements liegen die Enden der Laufbahnen der Rollen 12 auf den Rändern 15 und 16 der Zungen б und 7 und schieben so die Haltevorrichtung 1 in dem Maße zurück, wie die Rollen in ihrer jeweiligen Laufbahn in Stellung kommen. Bei dieser Bewegung bewirkt der von dem Außenelement auf die Ränder 15 und 16 der Zungen 6 und 7 ausgeübte Axialdruck eine Verformung der letzteren, wodurch sich folglich die Haltevorrichtung 1 von dem Innenelement 9 trennen kann. Die Haltevorrichtung 1 umgibt dann die abtreibende Welle, die an ihrem anderen Ende im allgemeinen mit einem weiteren Getriebegelenk versehen ist. Durch Verformung des flachen Ringes 2 ist es mit Hilfe des Radialspalts 3 nun möglich, die Haltevorrichtung 1 von der abtreibenden Welle abzunehmen, ohne daß sie dabei zerstört wird.
Es kann von Vorteil sein, die Starrheit der Haltevorrichtung 1 zu erhöhen, dabei aber die Möglichkeit beizubehalten, sie leicht von der abtreibenden Welle abnehmen zu können, indem die Ränder des Spalts 3 mit Komplementärformen versehen werden. Ein Ausführungsbeispiel ist in Figur 5 dargestellt, bei dem einer der Ränder ein zylindrisches Steckteil 3a aufweisen kann, während der andere Rand dann ein aufnehmendes zylindrisches Teil 3b aufweist .
Sind die Teile 3a und 3b ineinander gedrückt, verhält sich die Haltevorrichtung wie ein geschlossener Ring, behält aber die Möglichkeit der Öffnung bei, um von einer Welle genommen werden zu können, ohne zerstört zu werden.
Claims (5)
- ERFINDUNGSANSPROCHE1. Haltevorrichtung für das Innenelement von Universalschiebegelenken, zum Beispiel in Tripodeausführung von der Art derer, bei denen insbesondere das genannte Innenelement fest mit einer abtreibenden Welle verbunden ist und von einer Nabe gebildet wird, die mit mindestens zwei Zapfen versehen ist, die Rollen in Kugelsegment form tragen, und die mit Laufbahnen zusammenwirken kann, die von einem Außenelement gebildet werden, das sichtlich die Form einer Schale hat, die fest mit einer antreibenden Welle verbunden ist, wobei Lauforgane, wie zum Beispiel Nadeln, zwischen den Rollen und den Zapfen angeordnet sind, gekennzeichnet dadurch, daß sie von einem flachen Ring aus elastisch leicht verformbarem Material gebildet wird und für die genannten Rollen Lager aufweist, die in gleichmäßigem Abstand angeordnet sind und mit Haltemitteln versehen sind, die es ermöglichen, daß die von den Zapfen getragenen Rollen und Nadeln nach der Montage gehalten werden.
- 2. Haltevorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die genannten Lager von Aussparungen gebildet werden, die die in der Mitte des genannten flachen Ringes befindliche Öffnung säumen und von zwei symmetrischen Zungen begrenzt werden, die sich leicht elastisch verformen lassen und zu beiden Seiten des Ringes überstehen, eine konkave, vor allem sphärische, Innenfläche haben und deren von dem Ring entfernt liegende Ränder zwei Lageröffnungen begrenzen, die ausreichend kleine Abmessungen aufweisen, um den Halt der Rollen in ihrem Lager zu gewährleisten, dabei aber ihre Montage durch eine leichte Verformung der Zungen zulassen.
- 3. Haltevorrichtung nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß der flache Ring einen Radialspalt aufweist.
- 4. Haltevorrichtung nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Ränder des genannten flachen Ringes, die den Radialspalt begrenzen, mit Verriegelungsvorrichtungen versehen sind, zum Beispiel zylindrischen Komplementärformen, die ineinandergreifen können.
- 5. Haltevorrichtung nach einem der vorstehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß sie in Plastformstoff ausgeführt ist, zum Beispiel in Polypropylen.Rierzu_JL.Seiten Zeichnungen
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