DD155681A3 - Einrichtung zur gezielten aufgabe von streuseln auf flachformgut - Google Patents

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DD155681A3 DD22195380A DD22195380A DD155681A3 DD 155681 A3 DD155681 A3 DD 155681A3 DD 22195380 A DD22195380 A DD 22195380A DD 22195380 A DD22195380 A DD 22195380A DD 155681 A3 DD155681 A3 DD 155681A3
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Hansjuergen Linde
Ernst-Alfred Eckardt
Walter Mans
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Hansjuergen Linde
Eckardt Ernst Alfred
Walter Mans
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    • A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C15/00—Apparatus for handling baked articles
    • A21C15/002—Apparatus for spreading granular material on, or sweeping or coating the surface of baked articles

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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum gezielten oertlichen Bestreuen von Gebaeckstuecken und zur Rueckfuehrung des ueberfluessigen Streugutes in den Streuguttrichter. Sie wird auf dem Gebiet der industriellen Herstellung von Dauerbackwaren nach Art der Karlsbader Oblaten angewendet. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Einrichtung so zu gestalten, dass ohne hohen maschinentechnischen Aufwand sowohl das gezielte oertliche Auftragen von Streuseln auf Gebaeckstuecke als auch das automatische Rueckfuehren der neben die Gebaeckstuecke fallenden Streusel in den Streuguttrichter durchgefuehrt werden, wobei diese Einrichtung mit einer bereits bestehenden Verarbeitungslinie direkt verkettbar sein muss. Das Wesen der Erfindung liegt darin, dass die Streuseleinrichtung aus einem Streuguttrichter, einer rotierenden Stabwalze und zwei Schuettrosten, innerhalb einer umlaufenden von Rollenlagern getragenen, in der Aussenkontur zylindrischen, die Zwischenraeume zwischen dem zu bestreuenden Gut abdeckenden und die ueberfluessigen Streusel aufnehmenden Abdeck- und Rueckfuehrtrommel, besteht. - Figur 2 -

Description

Brfindungsbeschreibunff a) Titel der
Einrichtung zur gezielten Aufgabe von Streuseln auf Flachformgut
b) Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum gezielten örtlichen Bestreuen von Gebäckstücken und zur Bückführung des überschüssigen Streugutes in den Streuguttrichter· Die erfindungsgemäße Lösung v/ird auf dem Gebiet der industriellen Herstellung von Dauerbackwaren nach Art der Karlsbader Oblaten angewendet und hat eine hohe Produktivität und einen geringen Bedienungsaufwand zur Folge.
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Einrichtungen bekannt geworden, die zum Bestreuen von eßbaren Gegenständen geeignet sind^Gemäß der OS-Nr» 25 04 735 ist eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Streuen und/oder Verstauben schwerfließender, grob- bis feinstkörniger Schüttgüter so ausgeführt, daß sie im wesentlichen aus einem Vorratsbunker, einer darunter laufenden Förder- und Verteileinrichtung mit einer Vielzahl von Erhebungen zur sicheren Mitnahme des Streugutes und einer an der Umlenkung des Förderbandes befindlichen Bürstvorrichtung besteht. Dieser Einrichtung haftet der Nachteil an, daß sie eine relativ große Ausdehnung in
Transportrichtung besitzt und der Streuselfluß nur in einer Richtung möglich ist. In der PS-IIr. 11 69 768 ist eine Moschine zum Streuen von Staub- oder Farinzucker oder ähnlichen Stoffen beschrieben, die vorsieht, die vorher genannten Stoffe aus einem konischen hohen schmalen Behälter mit gelochtem Boden und einer darin angeordneten Welle mit Flügeln auszutragen, wobei die Flügelwelle von oben angetrieben wird. Diese Einrichtungen haben den Kachteil, daß sie durch den komplizierten Aufbau eine schwierige Kachfüllung des Streugutes erforderlich machen© Gemäß den Schutzrechten AS-iJr· 16 57 651, PS-Mr. 11 89 486 und OS-Nr. 25 Об 054 sind weitere Einrichtungen bekannt geworden, bei denen das Streugut ebenfalls durch Kombinationen von Vorratsbehältern bzw· Trichtern und einer oder mehrerer Fördereinrichtungen auf das Gut angebracht wird.Alle diese bekannten Lösungen haben den Kachteil, daß das ausgetragene Streuselgut nicht nur auf das Backgut, sondern auch daneben fällt· Das danebengefallene Streugut geht dabei entweder verloren oder wird zentral gesammelt, um wieder aufbereitet zu werden, wobei die Zurückführung zum Trichter nur manuell erfolgen kann. Diese Tätigkeiten sind bei hohem Durchsatz der Streuseleinrichtungen sehr aufwendig und können wirtschaftlich nicht vertreten v/erden.
d) Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, die Kachteile der bekannten Lösungen zu beseitigen und eine Streuseleinrichtung zu schaffen, die ein gezieltes Aufbringen der Streusel auf die Gebäckstücke garantiert und ein gleichzeitiges Rückführen der überflüssigen Streusel in den Trichter ermöglichte
e) Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Einrichtung so zu gestalten, daß ohne hohen maschinentechnischen Aufwand sowohl das gezielte örtliche Auftragen von Streuseln
auf Gebäckstueke als auch das automatische Rückführen der neben die Gebäckstücke fallenden Streusel in den Streuguttrichter durchgeführt werden, wobei diese Einrichtung mit einer bereits bestehenden Verarbeitungslinie direkt verkettbar sein muß·
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die eigentliche Streuseleinrichtung, imwesentlichen bestehend aus einem an sich bekannten Streuguttrichter, einer in dem Streuguttrichter rotierenden Stabwalze und zwei schwenkbar am Boden des Streuguttrichters angeord·» neten Schüttrosten, innerhalb einer umlaufenden von Rollenlagern getragenen in der Außenkontur zylindrischen, die Zwischenräume zwischen dem zu bestreuenden Gut abdeckenden und die überflüssigen Streusel aufnehmenden Abdeck- und Rückführtrommel, vorgesehen ist, wobei die Abdeck- und Rückführtrommel in ihrem unteren Bereich zwischen Streuguttrichter und zu bestreuendem Gut hindurchgeführt wird und von der darunterliegenden Verarbeitungslinie über eine Zahnscheibe, die sich an der Stirnseite der Abdeck- und Rückführtrommel befindet, im absoluten Gleichlauf zu dieser angetrieben wird sowie in ihrem oberen Bereich mit einer Zuführeinrichtung in Wirkverbindung steht· V/eiterhin ist vorgesehen, daß die Abdeck- und Rückführtrommel vorzugsweise aus einer Lochtrommel mit im Verhältnis zu den zu bestreuenden Gut kleiner ausgeführten Lochausschnitten, in ihrem zylindrischen Innenteil angeordneten, die überflüssigen Streusel aufnehmenden Rückführschaufeln, um die Lochausschnitte herum nach innen überstehenden Stegblechen und kreisringrörmig ausgebildeten Stirn- und Laufflächen, die gleichzeitig eine als Antriebselement dienende Zahnscheibe aufweisen, besteht und van fest angeordneten Rollenlagern getragen wird· Im oberen Bereich der Abdeck- und Rückführtrommel ist die Zuführeinrichtung vorgesehen, die im wesentlichen aus einem Aufnahmebehälter mit Führungsrolle und Schüttüllen, einer Schwenkachse mit Drehfeder, einem Schwenklager und einer Rasteinrichtung besteht, wobei die Führungsrollen
in Arbeitsstellung unter Vorspannung auf Anlaufkurven an der Abdeck- und Rückführtrommel laufen und die Schüttüllen im Gleichlauf zur Abdeck- und Rückführtrommel in die Lochausschnitte derselben eintauchen, wodurch der Nachfüll vor gang des Streuguttrichters erfolgt. Weiterhin zeichnet sich die Einrichtung dadurch aus, daß zu Reinigungszwecken der innerhalb der Lochtrommel über Führungsstäbe jederzeit herausziehbar gelagerte Streuguttrichter, der über ein Kupplungsstück mit dem Antrieb in Wirkverbindung steht, die Drehbewegung der Stabwalze unterbrechen kann. Die Lochtrommel ist in Rollenlagern drehbar angeordnet und kann durch Lösen der Halteschrauben schnell und ohne Montagehilfsmittel aus- und eingebaut werden.
. Die Punktion der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, daß zur Ausführung der Streuselfunktion die in Ruhestellung stehende Zuführeinrichtung gefüllt und durch Lösen einer Rasteinrichtung mittels Federvorspannung in Arbeitsstellung geschwenkt wird, in der sie von Anlaufkurven gesteuert in die Lochausschnitte der Abdeck- und Rückführtrommel eintaucht und dem Streuguttrichter frißche Streusel zuführt. Die Streusel v/erden innerhalb des Streuguttrichters von der rotierenden Stabwalze durch den unten angeordneten Schüttrost gedrückt, und die im Streuguttrichter verbleibenden Streusel v/erden gleichzeitig immer wieder aufgelockert. Die aus dem Schüttrost stetig austretenden Streusel fallen in einem dichten Schleier über die gesamte Maschinenbreite. Auf diese Art und Weise werden die Streusel über die gesamte Maschinenbreite, die größer ist als die Breite des zu bestreuselnden Gutes, in einem relativ dichten Strom ausgetragen, wobei nur ein Teil davon, entsprechend der Ausbildung der Lochausschnitte in der Abdeck- und Rückführtrommel, die in einem bestimmten Verhältnis kleiner sind als das zu bestreuselnde Gut, auf das Gut fällt, während der andere Teil in die den Zwischenraum zwischen dem Gut abdeckenden Innenseite der Abdeck- und Rückführtrommel zwischen Rückführschaufeln, Stegbleche
und die kreisringförmig ausgebildeten Stirnflächen, die gemeinsam eine Kammer bilden, fällt und durch die Rotationsbewegung derselben wieder in den Streuguttrichter nahezu verlustlos zurückgeführt wird.
f) Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden, daa in den zugehörigen Zeichnungen dargestellt isto Die einzelnen Figuren zeigen:
Fig· 1 : einen Ausschnitt aus der Streuseleinrichtung Pig· 2 : den Schnitt A-A der Fig. 1
Das zu bestreuende Gut 1 wird mit einer hier nicht näher beschriebenen Fördereinrichtung 2 derart unter der Streuseleinrichtung entlanggeführt, daß sich mit Hilfe einer zweckmäßig gewählten Teilung, die Antriebsbewegung der Fördereinrichtung 2 durch Formschluß über die Zahnscheibe 23 auf die Abdeck- und Rückführtrommel 3 überträgt· Dabei ist die Anordnung vorteilhaft so getroffen, daß eich immer ein Lochausschnitt 5 der Lochtrommel 4 zum zu bestreuenden Gut 1 kontinuierlich bewegt. Innerhalb der Abdeck- und Rückführtrommel 3 ist der Streuguttrichter 6 über Führungsstöbe 7 jederzeit herausziehbar gelagert. Die Beschickung des Streuguttrichters 6 mit Streugut erfolgt mit einer Zuführeinrichtung 18, die über eine Rasteinrichtung 8 jeweils in Ruhestellung oder Ar beitsstellung gebracht werden kann. Die Zuführeinrichtung 18 besteht im wesentlichen aus einem Aufnahmebehälter mit mehreren Schüttüllen 20, deren Anzahl mit der Anzahl der Lochausschnitte 5 übereinstimmt, die sich seitlich nebeneinander in der Lochtrommel 4 befinden. Durch Anlaufkurven 9, die am äußeren Umfang der Lochtrommel 4 angebracht sind, wird die Bewegung der Schwenkachse 21 um das Schwenklager 22 über die Führungsrolle eingeleitet, so daß im rechten Moment die Schüttüllen
der Zuführeinrichtung 18 in die Lochausschnitte 5 eintauchen und den Streuguttrichter 6 mit Masse versorgen. Die sich im Streuguttrichter 6 befindende Stebwalze 10 bewegt die Streumasse ständig und wird durch einen seitlichen separaten Antrieb in Drehbewegung versetzt. Durch ein Kupplungsstück 11, das durch Formschiuß die Stabwalze 10 mit dem Antrieb, der außerhalb der Streuseleinrichtung angeordnet ist, verbindet, ist es möglich, allein durch Herausziehen oder· Hineinschieben des Streuguttrichters 6 an bzw· in die Lochtrommel 4, die Drehbewegung der Stabwalze 10 zu unterbrechen oder einzuleiten. Durch die Bewegung der Stabwalze 10 wird die Streumasse am Grund des Streuguttrichtere 6 durch nach Bedarf v/echselweise einrückbare Schüttroste 12;13 gedrückt und somit in den Innenraum der Lochtrommel 4 freigegeben. Dabei ist es möglich, die Uenße der austretenden Streumasse zu dosieren sowie eine Reinigung des nicht in Arbeitsstellung befindlichen Schüttrostes 13 ohne Unterbrechung des Streuvorganges durchzuführen. Die Schüttroate 12; 13 sind am Boden des Streuguttrichters 6 schwenkbar angeordnet und lassen sich seitlich herausziehen. Die Streumasse, die durch den jeweiligen in Arbeitsstellung befindlichen Schüttrost 12; 13 gelangt, fällt, bedingt durch Schwerkraft, auf den Innenmantel der Lochtrommel 4 oder auch durch die Lochausschnitte 5 aus der Lochtrommel 4 auf das zu bestreuende Gut 1, wobei schaufelartige Winkel 14, die am Innenmantel der Lochtrommel 4 drehsinngemäß angebracht sind, und um die Lochauschnitte 5 herum nach innen überstehende S.tegbleche 24 sowie die kreisringförmig ausgebildeten Stirn- und Laufflächen der Zahnscheibe 23 dafür sorgen, daß die Streumasse, die nicht durch die Lochausschnitte 5 austritt, im Drehsinn der Lochtrommel 4 aufwärts gefördert wird, um im geeigneten Moment in den Streuguttrichter 6 zurückzurutschen.
Die gesamte Streuseleinrichtung ist angepaßt an die Fördereinrichtung 2 in eigenständigen Gestellwänden 15 befestigt, wobei die Lochtrommel 4 in Rollenlagern 16 drehbar angeordnet ist und durch das Lösen der Halteschrau-
ben 17 schnell und ohne Montagehilfsmittel aus-und eingebaut v/erden kann·
Neben den funktionsbezogenen Vorteilen des relativ verlustlosen Bestreuens der Güter 1 ist durch die V/ahl der vorteilhaften Anordnung aller Baugruppen ständige Zugängigkeit für Reinigung und Wartungszwecke ohne Anwendung bestimmter Demontagehilfsmittel gewährleistet·

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    1· Einrichtung zur gezielten Aufgabe von Streuseln auf Flachformgut, dadurch gekennzeichnet, daß die eigentliche Streuseleinrichtung, im wesentlichen bestehend aus einem an sich bekannten Streuguttrichter (6), einer in den Streuguttrichter (6) rotierenden Stabwalze (10) und zwei schwenkbar am Boden des Streuguttrichters (6) angeordneten Schüttrosten (12j 13),innerhalb einer umlaufenden, von Rollenlagern (16) getragenen, in der Außenkontur zylindrischen, die Zwischenräume zwischen dem zu bestreuenden Gut (1) abdeckenden und die überflüssigen Streusel aufnehmenden Abdeck- und Rückführtrommel (3) angeordnet ist sowie einer Zuführeinrichtung (18).
    2· Einrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeck- und Rückführtrommel (3) vorzugsweise aus einer Lochtrommel (4) mit im Verhältnis zu dem zu bestreuenden Gut (1) kleiner ausgeführten Lochausschnitten (5), in ihrem zylindrischen Innenteil angeordneten, die überflüssigen Streuselaufnehmenden Rückführschaufeln, um die Lochausschnitte (5) herum nach innen überstehenden Stegblechen (24) und kreisringförmig ausgebildeten Stirn- und Laufflächen und fest angeordneten Rollenlagern (16) besteht.
    3e Einrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Bereich der Abdeck- und Rückführtroramel (3) die Zuführeinrichtung (18) vorgesehen ist, die aus einem Aufnahmebehälter mit Führungsrolle (19) und Schüttüllen (20), einer Schwenkachse (21)mit Drehfeder, einem Schwenklager (22) und einer Rasteinrichtung (8) besteht.
    4, Einrichtung nach den Punkten 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß der innerhalb der Lochtrommel (4) über Führungsstäbe (7) jederzeit herausziehbar gelagerte Streuguttrichter (6) über ein Kupplungsstück (11) mit dem Antrieb in Wirkverbindung steht.
    5· Einrichtung nach den Punkten 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochtrommel (4) in Rollenlagern (16) drehbar angeordnet ist·
    -Hierzu. 1Seite Zeichnung-
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