DD156103A1 - Pfeilprojektor fuer mikroskope - Google Patents

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DD156103A1
DD156103A1 DD22831181A DD22831181A DD156103A1 DD 156103 A1 DD156103 A1 DD 156103A1 DD 22831181 A DD22831181 A DD 22831181A DD 22831181 A DD22831181 A DD 22831181A DD 156103 A1 DD156103 A1 DD 156103A1
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Horst Bruch
Johannes Grosser
Original Assignee
Horst Bruch
Johannes Grosser
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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/18Arrangements with more than one light path, e.g. for comparing two specimens

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Pfeilprojektor fuer Mikroskope. Sie dient dazu, einem zweiten Beobachter interessierende Objektdetails zu zeigen, indem ein beweglicher Lichtpfeil in die Okularzwischenbildebene eingespiegelt wird. Ziel der Erfindung ist es, einen leicht bedienbaren Pfeilprojektor zu schaffen, welcher die Verschiebung und Drehung des Lichtpfeils in der Zwischenbildebene und auch eine Verschiebung des Lichtpfeils laengs der optischen Achse ermoeglicht. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass eine Blendenscheibe mit einer pfeilfoermigen Oeffnung in einem zylindrischen Koerper vor einer Lichtquelle angeordnet ist und in einer Ebene senkrecht zur Zylinderachse verschoben werden kann. Der Lichtpfeil wird ueber optische Systeme in die Okularzwischenbildebene abgebildet. Der zylindrische Koerper ist durch einen Aufnahmestutzen mit einem Demonstrationstubus verbunden und in dem Aufnahmestutzen drehbar und laengs der Zylinderachse verschiebbar gelagert.

Description

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Titel der Erfindung^ Pfeilprojektor für Mikroskope
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Projektion einer manuell beweglichen pfeiIförmigen Markierung in. ein mikroskopisches Zwischenbild, um einem zweiten Beobachter interessierende Objektdetails zu zeigen» Die pfeilförmige Markierung kann relativ zur Bildebene des Objektes verschoben werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen: Eine Lösung eines Pfeilprojektors für Mikroskopdemonstrationstuben ist in der USP 3582 178 beschrieben. Der Pfeilprojektor ist in einer kugelförmigen Aufnahme gelagert und am Demonstrationstubus befestigt. Er enthält eine Lichtquelle sowie eine Blende mit einer eineZeigerform aufweisen· de . Öffnung, Die Blende wird in das Zwischenbild des jeweiligen Beobachtungsstrahlenganges mit Hilfe eines im Demonstrationist üb us angeordneten Projoktivs sowie einer Strahlenteilerflache abgebildet* Durch Schwenken des Pfeilprojektors ura die kugelfÖrmige Aufnahme wird" die Blende auf einer Kugelschale geführt und relativ zum Objektzwischenbild verschoben*
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Zusätzlich ist der Pfeilprojektor um die Systemachse drehbar, so daß die zeigerförmige Öffnung in verschiedene Richtungen zeigt·
Die Bewegung des Pfeiles in der Bildebene bei gegeneinander gedrehten Koordinatensystemen von Pfeil- und Objektbild ist relativ schwierig und erfordert längere Übung· Auch die gleichzeitige Blendenverschiebung und Blendendrehung ist kompliziert zu handhaben»
Eine andere technische Lösung ist in dem USP 4008 946 beschrieben. Hier steht die Lichtquelle fest und die Blende mit' dem Markierungspfeil wird auf einen beweglichenSpiegel abgebildet. Dieser ist in einem Kugelgelenk gelagert und ermöglicht durch Schwenken um den Kugelmittelpunkt die Bewegung des Pfeiles in der Objektzwischenbildebene» In einer Ausführungsform wird die Blende mit dem Spiegel gemeinsam geschwenkt und in einer anderen Ausführungsform steht die Blende fest. Durch die Verwendung eines Spiegels ist jedoch eine geringere Feinfühligkeit der PfeilverSchiebung erreichbar«.
Hinsichtlich der Bewegung des Pfeiles in der Bildebene ergeben sich ähnliche Verhältnisse wie bei der obengenannten Lösung« Eine Drehung den Pfeiles ist hier nicht möglich.
Eine weitere Lösung besteht darin, einen Blendenträger In einer speziellen Aufnahme anzuordnen und mit Hilfe eines Hebels senkrecht zur Systemachse des Pfeilprojektors zu verschieben, wobei der Hebel als Kipphebel ausgebildet ist.
Ziel der Erfindung:
I. !
Ziel der Erfindung ist es, die geschilderten Nachteile zu vermeiden und einen ergonomische günstigen Pfeilprojektor mit einer sicheren Führung zum Zeigen mikroskopischer Objektdetails zu schaffen. Der Lichtpfeil soll in der Bildebene direkt von Hand verschiebbar und drehbar und auch längs der optischen Achse verschiebbar sein«
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Darlegung deS1 Wesens der Erfindung; Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Projektion einer manuell beweglichen pfeilförmigen Markierung in ein mikroskopisches Objektzwischenbild zur Bezeichnung interessierender Objektdetails zu schaffen. Dabei wird eine Blende mit einer pfeilförmigen Öffnung von einer Lichtquelle beleuchtet und der Licht pfeil über ein Projektiv und optische Umlenksysteme in mindestens zwei Okularzwischenbilder abgebildet·
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Aufnahme der Lichtquelle vor der Blende aus einem zylindrischen Körper besteht, welcher dreh- und verschiebbar in einem rohrförmigen Aufnahmestutzen der Vorrichtung befestigt ist, und daß die Blende in einer Ebene senkrecht zur Achse des rohrförmigen Aufnahmestutzens direkt von Hand verschiebbar ist·
Vorteilhaft wird die Lichtquelle fest in dem zylindrischen Körper angeordnet, welcher gleichzeitig als Handgriff zur Bedienung des Lichtpfeiles dient· Die Blendenscheibe ist in einem Blendenträger befestigt, welcher vor der Lichtquelle angeordnet und im Durchmesser größer als der zylindrische Körper ist. Sie ist in diesem in einer Ebene senkrecht zur Achse des zylindrischen Körpers verschiebbar, so daß der Lichtpfeil in der Okularzwischenbildebene des Mikroskops bewegt werden kann·
Eine weitere vorteilhafte Lösung besteht darin, die Lichtquelle mit der Blende fest zu koppeln und beide gemeinsam in einer Ebene senkrecht zur Achse des Aufnahmestutzens verschiebbar zu gestalten« Es wird dabei eine gleichmäßigere Ausleuchtung des Lichtpfeiles erzielt.
Werden der Blendenträger als Kugelsegment und seine Aufnahmeflächen im zylindrischen Körper entsprechend gestaltet, so daß die Blende auf einer gekrümmten Bahn bewegt wird, sind die Anforderungen an den Korrektionsaustand des Ppoj'ektivt! geringer«
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Die Erfindung wird nachstehend anhand der schematischen Zeichnungen näher erläutert«
Es zeigen:
Pig« 1: Ein Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Vorrichtung
Fig. 2: Eine erfindungsgemäße Blendenscheibe Fig. 3: Ein zweites Ausführungsbeisp*iel für eine erfindungogemäße Vorrichtung
In Pig· 1 sind in einem zylindrischen Körper 2 eine Lichtquelle 14 und ein Kollimator 15 befestigt· Ein Blendenträger 3 trägt eine Blende 20 mit einer pfeilförmigen Öffnung 21 und ist verschiebbar in dem zylindrischen Körper gelagert· Der Bewegungsbereich des Blendenträgers 3 wird durch drei Stifte 17 und drei Bohrungen 16, die jeweils nur einmal dargestellt sind, begrenzt«. Der zylindrische Körper 2 ist dreh- und verschiebbar in einem Aufnahmestutzen 5 eines Demonstrationstubus 6 gelagert· Der Demonstrationstubus б ist mit einer Ansatzfläche 7 an einen Mikroskopträger ansetzbar» An Aufnahmeflächen 8 und 8' ist jeweils ein Einblicktubus ankoppelbar. Der Demonstrateonstubus 6 enthält ein Köstersches Ei· is ma 10 mit einer Strahlenteilerflache 11, ein Halbwürfelprisma 12 sowie ein'Projekt iv 13» Der Projektionsstrahl 9 und der Abbildungsstrahl des Mikroskops 23 werden mit Hilfe der Strahlenteiler lache 11 überlagert und jeweils in einen Teilstrahl 24 und 24' aufgespalten, die anschließend jeweils in einen Einblicktubus beidseitig der Strahlenteilerlache 11 eintreten. Das Projektiv 13 bildet die pfeilförmige Öffnung 21 in ein Zwischenbild 22 und ein Zwischenbild 22' der beiden Einblicktuben ab.
Die Fige 2 zeigt den Blendenträger 3 in Vorderansicht, In der Mitte des Blendenträgers 3 befindet sich die Blende 20 mit der pfeilförwigen Öffnung 27. Vm die Blende sind in gleichem Abstand von jeweils 120° versetzt die drei Bohrungen 16 angeordnete
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Durch Verschieben des Blendenträgers 3 entsprechend dem Spiel zwischen den Bohrungen 16 und den Stiften 17 ist die über das Projektiv 13 und die Prismen 12 und 10 in die Okularzwischenbilder 22 und 22' des Mikroskops abgebildete pfeilförmige Öffnung 21 gegenüber dem Mikroskopbild beliebig verschiebbar· Die verschiedenen Richtungen der abgebildeten pfeilförmigen Öffnung 22, 22' sind durch Drehung des zylindrischen Körpers 2 in dem Aufnahmestutzen 5 realisierbar· Durch Verschiebung des zylindrischen Körpers in Richtung des Projektionsstrahlenganges 9 ist die pfeilförmige Öffnung 21 in unterschiedlichen Ebenen abbildbar.
In Pig· 3 ist ein zweites Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Vorrichtung dargestellt· Der zylindrische Körper besteht dabei aus einem Leuchtenträger 30 und einem Projektionsrohr 4· Im Leuchtenträger 30 sind die Lichtquelle 14 und der Blendenträger 3 befestigt. Der Leuchtentrager 30 ist mit dem Projektionsrohr 4 durch eine Gleitfläche 19 und einen Haltering 26 verschiebbar verbunden. Das Projektiv 13 ist im Erojektionsrohr befestigt·
Die Verschiebung der pfeilförmigen Öffnung 21 und somit ihrer Abbildungen 22 und 22' erfolgt durch Bewegen des Leuchtenträgers 30 gegenüber dem Projektionsrohr 4· Die Pfei!drehung kann durch Drehen des Leuchtenträgers 30 gegenüber dem Projektionsrohr 4 realisiert werden oder durch Drehen des Projektionsrohres 4 in den Aufnahmestutzen 5»
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Claims (3)

  1. Erfindung fie'
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    1е Vorrichtung zur Projektion einer manuell beweglichen pfeilförmigen Markierung in ein mikroskopisches Objektzwischenbild zur Bezeichnung interessierender Objektdetails, bei welcher eine Lichtquelle eine Blende mit einer pfeilförmigen Öffnung beleuchtet und diese über ein Projektiv und Umlenksysteme in mindestens zwei Okularzwischenbilder abbildet, gekennzeichnet dadurch, daß die Aufnahme'der Lichtquelle und Blende aus einem zylindrischen Körper besteht, welcher dreh- und verschiebbar in einem rohrförmigen Aufnahmestutzen der Vorrichtung befestigt ist, und daß die Blende in einer Ebene senkrecht zur Achse des rohrförmigen Aufnahmestutzens direkt von Hand verschiebbar ist,
  2. 2. Vorrichtung nach Punkt 1 , gekennzeichnet dadurch, daß die Lichtquelle fest in der Verlängerung der Achse des rohrförmigen Aufnahmestutzens angeordnet ist,
  3. 3, Vorrichtung nach Punkt 1 , gekennzeichnet dadurch, daß die Lichtquelle fest mit der Blende verbunden ist und mit dieser zusammen senkrecht gegenüber der Achse des rohrförmigen Aufnahmestutzens verschiebbar angeordnet ist.
    Hierzu i Seiten Zeichnungen 3743
DD22831181A 1981-03-13 1981-03-13 Pfeilprojektor fuer mikroskope DD156103A1 (de)

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JPS57161719A (en) 1982-10-05
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