DD156205A5 - Verfahren u.vorrichtung zur ausfuehrung der resonanzschachtel von streichinstrumenten - Google Patents

Verfahren u.vorrichtung zur ausfuehrung der resonanzschachtel von streichinstrumenten Download PDF

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DD156205A5
DD156205A5 DD81227470A DD22747081A DD156205A5 DD 156205 A5 DD156205 A5 DD 156205A5 DD 81227470 A DD81227470 A DD 81227470A DD 22747081 A DD22747081 A DD 22747081A DD 156205 A5 DD156205 A5 DD 156205A5
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glued
resonance box
collar
violin
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DD81227470A
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Bogdan Skalmierski
Mroz Krzysztof
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Politechnika Slaska Im Wincent
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/02Resonating means, horns or diaphragms

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Abstract

Verfahren und Vorrichtung zur Ausfuehrung der Resonanzschachtel von Streichinstrumenten, insbesondere einer Geige. Ziel ist es, die akustischen Bedingungen zu verbessern. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch Einfuehrung von Vorspannungen in die Resonanzschachtel eine Verschiebung der Bereiche starker Formanten in das Frequenzintervall von 3000 -4000 Hz zu bewirken. Dies wird erfindungsgemaess dadurch erreicht, dass in die Resonanzschachtel durch Ausfuehrung der oberen und unteren Platte in Form eines in entgegengesetzter Richtung zu der durch den Saitenaufzug bewirkten Biegetendenz gebogenen Bogens und durch elastische Gestaltung der Seiten des Bundes der Spannungszustand eingefuehrt wird, wobei nach der elastischen Vorbiegung der Seiten an diese die Leisten angeklebt, dann elastisch der Bund der Seiten bis auf die Endgestalt verformt und mit der in Form eines Bogens mit nach bekanntem Verfahren eingeklebten Bassbalken gestalteten oberen Platte verklebt und die Resonanzschachtel durch die bogenfoermige untere Platte abgeschlossen wird.

Description

Berlin, den 8. 4. 1981
AP G10D/227 470/0 58 778/23
Verfahren und Vorrichtung zur Ausführung der Resonanzschachtel von Streichinstrumenten
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung "betrifft ein Verfahren zur Ausführung der Resonanzschachtel von Streichinstrumenten, insbesondere einer Geige und eine Vorrichtung zum Formen des Bundes der Seiten von Streichinstrumenten, insbesondere einer Geige.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Das bekannte und allgemein anzuwendende Verfahren zum Bau einer Geige und anderer Streichinstrumente besteht im Anpassen sämtlicher Elemente bei deren Montage mit Ausnahme des Zusammenkleben des Baßbalkens mit der oberen Platte, in die die Spannungen eingeführt werden. Der Baßbalken wird vor dem Zusammenkleben derart gebogen, daß er an die Fläche der oberen Platte paßte Die richtige Gestalt des Bundes der Seiten wird durch warmes Formen der Seiten erreicht» Bei diesem Verfahren wird in der Regel eine Außen- oder Innenform angewandt. Eine derart fixierte Krümmung der Seiten und der Leisten gewährleistet den spannungsfreien Zustand des Bundes vor dessen Ankleben an den eng angepaßten oberen und unteren Teil,
Ein Nachteil dieses bekannten Verfahrens besteht darin, daß · die obere Platte die von der Saitenspannung herkommenden Druckkräfte übernimmt (Wi.'Kamin ski, J. Sw.irek"Lutnictwo" BYM, Krakow, 1972). '
58 778/23 — 2 —
Entsprechend den Untersuchungen von Backhaus hängt die Vorzüglichkeit eines Instrumentes von der Formantenverteilung in seinem Spektrum ab. Das Instrument ist desto bessers je näher die Bereiche der stärksten Formante an 4000 Hz angenähert sind (S, Golechowski, N· Drobner - Akustyka muzyczna, PM, 1953)o Eine nach dem bekannten Verfahren ausgeführte Geige besitzt diese Eigenschaft nicht, und die Bereiche der stärksten Formanten liegen unter 3000 Hz0
Ziel der Erfindung ist es, die akustischen Bedingungen an Streichinstrumenten, insbesondere Geigen, zu verbessern,
Darlegung des' Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch Einführung von Vorspannungen in die Resonanzschachtel von Streichinstrumenten eine Verschiebung der Bereiche starker Formanten in das Frequenzintervall von 3000 - 4OOO Hz zu bewirken·
Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß durch Ausführung der unteren und oberen Platte in Form eines in der durch den Saitenaufzug bewirkten Biegetendenz entgegengesetzten Richtung gebogenen Bogens und durch federnde Ge~ staltung der Seiten des Bundes der Spannungszustand in die Resonanzschachtel eingeführt wird, wobei nach der federnden Vorspannung der Seiten an diese die Leisten angeklebt werden, daiin elastisch der Bund der Seiten bis auf die Endgestalt verformt und mit der oberen, in Form eines Bogens mit eingeklebtem Baßbalken ausgestalteten, oberen Platte zusammengeklebt und die Resonarizschachtel durch die untere bogenförmige Platte abgeschlossen wird«
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58 778/23 - 3 -
Die Vorrichtung zum Formen des Bundes der Seiten besteht erfindungsgemäß aus einem ovalen Ring mit mindestens vier in den Ringachsen angeordneten Gewindelöchern. Der Ovalring ist vorzugsweise mit vier Gewindehülsen für Druckschrauben und Korrektionsschrauben an Stelle der Gewindelöcher versehen. Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht in der Ausführung der Resonanzschachtel mit Vorspannungen, die die Verschiebung der Bereiche von starken Verstärkungen (Formanten) zu höheren Frequenzen bewirken,, Dadurch wird die Resonanzschachtel zu einem Hochpaß umgesetzt, wodurch die akustischen Bedingungen verbessert werden. Das kommt daher, weil die Verstärkungskomponenten mit höheren frequenz en die Aussendung größerer Energien ermöglichen, was eine bessere Tragfähigkeit des Instrumentes sichert· Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird eine solche Gestalt des Bundes der Seiten bei Erhaltung seiner .Elastizität erreicht, die es erlaubt, die Kräfte zu erreichen, die die Schachtel längs der Achse strecken.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung ist die Vorrichtung zum Formen des Bundes der Seiten von Streichinstrumenten gezeigt.
Die Vorrichtung besteht aus einem Ovalring 1 mit acht Gewindelöchern 2 einschließlich Gewindehülsen 3 für Druckschrauben 4 und 5.und Korrektionsschrauben 6.
Zur Ausführung der Resonanzschachtel wird wie folgt verfahren:
Π Λ ' 58 778/23
Die obere Platte der Geige wird in Form eines Bogens ausgeführt, der entgegengesetzt zu der Biegetendenz der Resonanzschachtel durch die Seiten gebogen ist. Nach der Vorbiegung der Seiten, die jedoch keine ganz elastische Vorbiegung ist, werden Leisten angeklebt, damit in der nächsten Etappe auch elastisch der Bund der Seiten bis auf die Endgestalt verformt'werden kann· Der Bund der Seiten wird dann mit der oberen Platte zusammengeklebt, die in Form eines Bogens mit nach dem herkömmlichen Verfahren eingeklebtem Baßbalken ausgeführt wurdeβ Nach dem Verkleben der beiden Elemente wird die·obere Platte durch den Bund der Seiten mit den Leisten gestreckt* . ·
Die Resonanzschachtel wird durch die untere Platte abgeschlossen, die in Form eines in entgegengesetzter Richtung zu der Biegetendenz der Resonanzschachtel d'urch den Saitenaufzug gebogenen Bogens ausgeführt,, Nach dem Zusammenkleben wird aus der Schachtel das .Distanzstück herausgenommene
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Der Bund der Seiten ohne Leisten wird in den Ovalring 1 eingelegt, und durch Anziehen der Druckschrauben 5 wird der Taillenumriß geformt. Dann werden nach dem Ankleben der Leisten an den Bund die Druckschrauben 4 und anschließend die Korrektionsschrauben 6 zwecks Erreichung der Endgestalt angezogen« Die Korrektionsschrauben 6 dienen zur Korrektur eventueller Abweichungen der Gestalt des Bundes der Seiten von der Symmetrie» ·
Zum. Schutz der Oberfläche der Seiten vor Beschädigungen werden Unterlegscheiben 7» 8 verwendet«

Claims (3)

58 778/2.3 - 5 - Erfindungsanspruch
1. Verfahren zur Ausführung der Resonanzschachtel von Streichinstrumenten, insbesondere einer Geige, gekennzeichnet dadurch, daß durch Ausführung der oberen und unteren Platte in Form eines in der durch den Saitenaufzug bewirkten Biegetendenz entgegengesetzten Richtung gebogenen Bogens und durch elastische Gestaltung der Seiten des Bundes der Spannungszustand in die Resonanzschachtel eingeführt wird, wobei nach der Vorspannung der Seiten an diese die Leisten angeklebt werden, dann der Bund der Seiten bis auf die Endgestalt verformt und mit der oberen, in Form eines Bogens mit einem nach einem bekannten Verfahren eingeklebten Baßbalken ausgestalteten oberen Platte verklebt und die Resonanzschachtel durch die untere, in Form eines Bogens ausgestaltete Platte abgeschlossen wird.
2· Vorrichtung zum Formen des Bundes der Seiten von Streichinstrumenten, insbesondere einer Geige, gekennzeichnet dadurch, daß sie aus einem Ovalring (1) mit mindestens vier in den Achsen des Ovalringes (1) angeordneten Gewindelöchern (2) zusammengesetzt ist'«
3· Vorrichtung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Ovalring (1) mit mindestens vier Gewindehülsen (3) zur Aufnahme der Druckschrauben (4;5) und Korrektionsschrauben (6) an Stelle der Gewindelöcher (2) versehen .ist.
Hierzu 1 Selts Zsichnungen
DD81227470A 1980-02-08 1981-02-06 Verfahren u.vorrichtung zur ausfuehrung der resonanzschachtel von streichinstrumenten DD156205A5 (de)

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