DD156314A3 - Gestell fuer fahrradergometer - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Gestell fuer ein Fahrradergometer, das fuer den Hochleistungssport, insbesondere Radrennsport und fuer die moderne sportmedizinische Diagnostik bestimmt ist. Es besteht im wesentlichen aus einer Getriebeeinheit und einem Steuer- und Anzeigeteil. Von der Getriebeeinheit, welche sich aus einem Gestell mit Tretmechanismus, einem elektronischen Regler und einer Generatorschaltung aufbaut, wird eine erhebliche Leistungsverbesserung durch die konstruktive Veraenderung des Gestells erreicht, dessen aus dem Formelement Rohr bestehendes Unterteil mit dem als Oberteil ausgebildeten Rennradrahmen adaptiert ist.
Description
Gestell für Fahrradergometer
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft ein Gestell für ein Fahrradergometer, das für den Hochleistungssport, insbesondere für den Radrennsport und für die moderne sportmedizinische Diagnostik bestimmt ist« Es kann aber auch im klinischen. Bereich eingesetzt werden, da die technischen Voraussetzungen zur Aufnahme körperlicher Belastungsuntersuchungen in der Herz-, Kreislaufund Lungenfunktionsdiagnostik gegeben sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen: Fahrradergometer bestehen im wesentlichen aus einer Getriebeeinheit und einem Steuer- und Anzeigenteil» Die Getriebeeinheit, welche sich aus einem Gestell mit Tretmechanismus, einem elektronischen Regler und einer Generatorschaltung aufbaut, setzt die durch Tretkurbelarbeit aufgebrachte Energie dynamometrisch in Wärme um und gestattet ihre von der Pedaldrehzahl abhängige oder unabhängige Messung· Dieser hier in ganz einfacher Weise dargestellte Ergometeraufbau ist natürlich viel umfangreicher und wird beispielsweise durch die Lösungen gemäß DE-OS 25 40 492 oder DE-AS 26 30 025 vorgestellt und beschrieben·
Bei allen Fahrradergometern ist jedoch, feststellbar, daß das Gestell die Form eines Gehäuses auf v/eist, an dessen Oberseito ein Sitz sowie ein Haltegriff für die Testperson vorgesehen sind* Im unteren l;eii des Gehäuses ist eine Tretkurbel gelagert, welche die Testperson mit ihren Füßen in Umdrehung versetzt» Das für die Tretkurbelarbeit im Sitzen konzipierte Ergometer ermöglicht zwar durch einfache Verstellung der Haltegriff- und. Sitzhöhe eine gewisse Anpassung der Testperson an das Gerät, jedoch sind mit ihm Messungen der optimalen körperlichen Belastbarkeit im Hochleistungssport nicht möglich*
Durch Veränderungen des Gestellaufbaus wurde schließlich eine Lösung gefunden, welche zu einer erheblichen Leistungsverbesserung d.er Testperson führte» Dieses
bekanntgewordene Fahrradergometer weist zwar nur die für ein unkompliziertes Routinegerät ausreichenden Techniken auf, jedoch ist bei ihm bereits eine Rahmenkonstruktion für das Ergometergestell gewählt, die der Testperson eine noch bessere Sitzposition schafft· Damit werden einerseits verkrampfte Sitzhaitungen vermieden, andererseits war eine weitere Voraussetzung dafür gegeben, infolge individuell besserer Bedingungen die von der Testperson angestrebte Tretfrequenz zu stabilisieren, so daß seine vorgewählte Leistung wesentlich länger gehalten werden konnte« Ausgehend, von der Erkenntnis, daß die von der Testperson aufzubringende Soll=*Leistung nicht allein von der technischen Funktion der Regelung des Generatorbetriebes abhängig ist, sondern gerade das Hochleistungstraining eine körperliche Sitzhaltung der Testperson verlangt, die seiner im Radrennsport adäquat ist, kann auch diese Lösung noch nicht befriedigen·
Der Zweck der Erfindung besteht deshalb in der Beseitigung der aufgezeigten Mängel und weiterhin in der zu schaffenden Möglichkeit, eine von der Testperson an der Antriebsvorrichtung erzeugte optimale Leistung zu erreichen«
Ziel der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gestell für das Fahrradergometer zu entwickeln, das im wesentlichen aus einem oberen und einem unteren voneinander trennbaren Teil besteht, wobei das obere Teil vollkommen der Rahmenkonstruktion eines Rennradrahmens angepaßt und das untere Teil als Ständer für das Oberteil und die Generatoraufnahme entsprechend ausgebildet sein soll·
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß ein eine Getriebe-Generator-Einheit aufnehmender, weitestgehend aus dem Formelement Rohr bestehender Ständer einen nicht unterbrochenen Formenverlauf aufweist, daß für eine individuelle Positionierung eines Rennradrahmens der Ständer mit einer Adaption versehen ist, deren eine Teil den Rennradlenker arretiert und in dessen anderen Teil die Hinterradaufhängung des Rennradrahmens adaptiert ist.
Mit diesem erfindungsgemäßen Gestell, insbesondere seines ungeteilten, homogenen zum Rennradrahmen ausgebildeten und mit ihm verbundenen Ständers wurde eine Lösung erzielt, die nicht nur die in der Zielstellung angedeutete optimale Sitzposition für die Testperson realisiert, sondern sie gestattet darüber hinaus die Benutzung ihres eigenen Rennradrahmens. Dies hat den weiteren Vorteil, daß der Generator direkt vom Rennradkurbelgetriebe beeinflußt wird. Vorzugsweise ist der Ständer eine einfache Rohrkonstruktion, die in Bodennähe ein Trapez bildet und deren beidseitig, spitzwinkelig zum Bodenteil nach oben gerichteten Ständerteile ebenfalls trapezähnlich gestaltet sind, wobei das vordere Ständerteil noch mit einem in Lenkereinschubrichtung verlaufenden Rohrstück versehen ist, an dem die Getriebe-Generator-Einheit befestigt ist.
Da von den Testpersonen oft eine hohe Leistung verlangt wird und diese gerade bei Radrennsportlern mit vom individuell angepaßten Rennradrahmen entschieden wird, ist es zweckmäßig, wenn der Ständer eine zum Rennradrahmen homogene Adaptabilität aufweist.
Auch ist es für die Mobilität des Fahrradergometers am Trainingsort besonders vorteilhaft, wenn im Lastpunkt der Getriebe-Generator—Einheit am bodennahen Ständerteil zwei Laufrollen angeordnet sind und das obere Rohrstück des hinteren Ständerteiles mit einem Griffelement versehen ist·
Ausführungsbeispiel:
Ein Ausführungsbeispiol der Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die anliegende Zeichnung näher beschrieben, die ein Schema des erfindungcgemäßen Ergcmeter^Gestells zeigt· Das in der Zeichnung dargestellte Gestell ist im wesentlichen durch einen Ständer 1 und einen Rennradrahmen 2 mit Tretkurbel 3 gekennzeichnet. Der Ständer 1 ist eine in seinem Formenverlauf nicht unterbrochene Rohrkonstruktion, deren in Bodennähe angeordnetes mittleres Ständerteil Ц- sowie die an diesem vorn und hinten aufwärts gerichteten Ständerteile 5? 6 trapezförmig gestaltet sind. Zum Zwecke der indi= viduellen Positionierung des Rennrahmens 2 an den Ständer ist dieser mit einer Adaption versehen, deren eines mit der Bezugszahl 7 gekennzeichnetes Teil eine adaptabel gestaltete Lenkerarretierung und deren anderes mit der Bezugszahl 8 gekennzeichnetes Teil eine zum Adaptieren der Hinterradaufhängung 9 ^es Rennradrahmens 2 gestaltete Adaptiworrichtung ist.
Das vordere Ständerteil 5 ist mit einem in Lenkereinschubrichtung verlaufenden Rohrstück 10 versehen, an dem eine Getriebe-Generator-Einheit 11 befestigt ist. Für die Mobilität des Fahrradergometers am Trainingsort sind im Lastpunkt der Getriebe-Generator-Einheit 11, und zwar am Übergang der Ständerteile 4, 5» zwei Laufrollen 12 angeordnet, die bei Inbetriebnahme des Ergometers vom Boden abgehoben sind und somit die Standfestigkeit des Ständers 1 nicht beeinträchtigen· Weiterhin ist das obere Rohrstück des hinteren Ständerteiles 6 mit einem Griffelement 13 versehen, mittels dem das· Gestell mit seiner Getriebe-Generator-Einheit 11 auf die Laufrollen 12 aufwärts geschwenkt werden kann· Die Lenkerarretierung in 7 ist vorzugsweise in bekannter· Weise mit einer nicht dargestellten Schnellverbindung versehen·
Das Teil δ der Adaption sichert seine Funktion mit Mitteln bekannter Adaptiworrichtungen, so daß auf sie nicht weiter eingegangen wird» Ist die individuelle Positionierung des Rennradrahmens 2 mit dem Ständer 1 hergestellt, kann über die den Rennradrahmen 2 zugeordnete Tretkurbel 3 und die mechanische Verbindung 14 zur Getriebe-Generator-Einheit 11, welche ihrerseits mit einer hier nicht beschriebenen und dargestellten Meß- und Registriereinrichtung signalverknüpft ist, die ergometrische Messung begonnen werden·
Claims (1)
- -б-1« Gestell für Fahrradergometer mit in ihm angeordneter Getriebe-Generator-Binheit, dadurch gekennzeichnet , daß an die Getrdebe-Generator-Einheit (11) aufnehmender» weitestgehend aus dem Formelement Rohr bestehender Ständer (1) einen nicht unterbrochenen Formenverlauf aufweist, daß für eine individuelle Positionierung eines Rennradrahmens (2) der Ständer (1) mit einer Adaption (7,8) versehen ist, deren eine Teil (7) den Rennradlenker (14) arretiert und in dessen anderen Teil (8) die Hinterradaufhängung (9) des Rennradrahmens (2) adaptiert istо2e Gestell für Fohrradergometer nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Ständer (1) eine einfache Rohrkonstruktion ist, die in Bodennähe ein Trapez bildet und deren beidseitig, spitzwinkelig zum Bodenteil (4) nach oben gerichteten Ständerteile (5?6) ebenfalls trapezähnlich gestaltet sind, wobei das vordere Ständerteii (5) noch mit einem in Lenkereinschubrichtung verlaufenden Rohrstück (10) versehen ist, an dem die Getriebe-Generator-Einheit (11) befestigt ist«3» Gestell für Fahrradergometer nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,, daß der Ständer (1) eine zum Rennradrahmen (2) homogene Adaptabilität aufweist·4, Gestell für Fahrradergometer nach Punkt 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Lastpunkt der Getriebe-Generator-Einheit (11) am bodennahen Ständerteil (4) zwei Laufrollen (12) angeordnet sind und das obere Rohrstück des hinteren Ständerteiles (6) mit einem Griffelement (13) versehen ist.Hierzu„..^/„.Seiten Zeichnungen
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