DD156332A3 - Hubgetriebe fuer untertransporteure von naehmaschinen - Google Patents

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DD156332A3
DD156332A3 DD22257580A DD22257580A DD156332A3 DD 156332 A3 DD156332 A3 DD 156332A3 DD 22257580 A DD22257580 A DD 22257580A DD 22257580 A DD22257580 A DD 22257580A DD 156332 A3 DD156332 A3 DD 156332A3
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Karl Zwicker
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Karl Zwicker
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/02Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Hubgetriebe fuer Untertransporteure von Naehmaschinen, dessen Bewegungscharakteristik die Prellschlaege zwischen Naehfuss und Stichplatte einerseits und zwischen Untertransporteur und Naehfuss anderseitsweitgehend mindert und damit die Schallemission der Naehmaschine entscheidend verringert. Das erfindungsgemasse Hubgetriebe ist ein Schubkurbelgetriebe oder ein Kurbelschwingengetriebe mit einer nicht voll durchdrehenden, als ternaere Schwinge bezeichneter Antriebskurbel. Diese teraere Schwinge ist einerseits ueber eine Koppel und eine Kurbel mit derHauptwelle und anderseits ueber eine Koppel mit Schiebern ueber ein Schiebegelenk mit dem Transporteutraeger verbunden. Die ternaere Schwinge schwingt waehrend des Transporteurrueckweges symmetrisch um die innere Totlage hin und zurueck und erteilt somit dem angetriebenen Schieber eine relativ vernachlaessigbar kleine Bewegung.

Description

75-1-
Hubgetriebe für TJnt er transport^
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf Nähmaschinen mit intermittierendem und richtungsumkehrbarem Vorschub des Nähgutes mittels eines zahnleistenförmigen Transporteurs, der'Während seines Arbeitsweges aus der Stichplatte heraustritt und der unter der Stichplatte in seine Ausgangsstellung zurückkehrte
Der Untertransporteur einer Nähmaschine muß während seines Weges oberhalb der Stichplatte außer dem Nähgut auch Teile wie den Nähfuß mit Führungselementen und Federteile, die zur Erzeugung der nötigen Andruckkraft des Nähgutes an den Transporteur für den sicheren Transport nötig sind, im Zyklus' der Bildung eines -Stiches anheben und absenken» Er bewegt sich dabei auf einer Koppelkurve, die entweder durch die Kombination zweier sinoider Schwingungen gebildet wird und sehr grob einer Ellipse ähnelt oder bei nicht sehr schnell laufenden Nähmaschinen durch Rasten in der Vorwärtsschwingung einerseits und der Hubschwingung andererseits sich der Form eines Vierecks nähert0
Charakteristisch für diese Bewegung ist, daß "die Masse der für die Erzeugung der Andrückkraft nötigen Teile beim Absenken, in dem Augenblick, in dem der Transporteur in die Stichplatte eintaucht plötzlich abgebremst und 'beim Auftauchen des Transporteurs plötzlich beschleunigt werden maß·. Beide Vorgänge,
11 Γ P Π -ί Q 0 0 ν-«* r> «ϊ ι-Μ η *ι
2 5 7
: bedingt durch die zweckgerechte Nutzung der Koppelkurve auf der sich der Transporteur bewegt, finden statt, wenn der Transporteur mit der maximalen vertikalen Komponente seiner . Geschwindigkeit diese Punkte passiert. Dadurch werden Prellschlage ausgelöst, die großen Einfluß auf den.Schalleistungspegel einer Nähmaschine haben«=
.Hinzu kommt, daß der Transporteur auf seinem passiven Rückweg ungefähr genau so weit unter die Stichplatten taucht wie er . auf seinem aktiven Weg aus der Stichplatte heraustreten muß« .10 Er engt, damit den Bauraum für andere Einrichtungen zwischen dem Greifer und der Stichplatte unnütz ein.
Weiterhin ist ein Transportgetriebe bekannt, bei dem die Schnittpunkte der Koppelkurve, auf der sich der Transporteur bewegt, mit der Stichplatte variiert werden können (DE-PS 848 593). Diese Ausführung dient der Anpassung des Transporteurhubes über die Stichplatte an das Nähgut bzw0 der Absenkung des Transporteurs unter die Stichplatte zur Ausschaltung der Transporteurfunktion überhaupt« Das wird'dadurch erreicht, daß der den Transporteur tragende Arm die Koppel eines von der Kurbel getriebenen schwingenden Bogenschubkurbelgetriebes bildet, dessen/ am Arm angelenkte Schwinge als Kniehebel ausgebildet ist, an dessen Kniegelenk die Koppel eines weiteren umlaufenden Bogenschubkurbelgetriebes angreift, das den Kniehebel während der Stoffvorschubbewegung im wesentlichen in gestreckter und während des Rückgangs des StoffSchiebers in geknickter Stellung hält» Die vom Transporteur während des Vorschubs eingenommene Höhenlage ist durch eine exzentrische Anordnung des Sohwingenzapfens auf einer drehbaren Exzenterplatte einstellbar» Dieses Getriebe
. . kann nicht mit einem Fadenabschneider zwischen dem Greifer und der Stichplatte funktionieren, weil die vertikale Ausdehnung der genannten'Koppelkurve unter der Stichplatte mehrfach größer ist als der vertikale Abstand des funktionell genutzten horizontalen Weges über der Stichplatte«
Ziel der Erfindung ist es? dem Transporteur eine solche Bewegung zu geben, bei der seine vertikale Geschwincligkeitskom-r ponente, wenn er die Stichplattenebene passiert, wesentlich kleiner als der Maximalwert ist»
4e..g-JSf.e.S,£n§„ J-S^-..JS^findung
Das Wesen der Erfindung ist die Verwendung eines neuen Hubgetriebes für den Untertransporteur einer Nähmaschine, dessen Bewegungscharakteristik die Prellschläge zwischen Nähfuß und Stichplatte einerseits und zwischen Untertransporteur und Nähfuß andererseits weitgehend' mindert und damit die Schallemmission der Nähmaschine entscheidend verringert. Da-s erfindungsgemäße Hubgetriebe ist ein Schubkurbelgetriebe oder ein Kurbelschwingengetriebe mit; einer nicht voll durchdrehenden, als ternäre Schwinge bezeichneter*Antriebskurbel, Diese ternäre Schwinge ist einerseits über eine Koppel und eine Kurbel mit der Hauptwelle und andererseits über eine Koppel mit Schiebern über ein Schiebe- gelenk mit dem Transporteurträger verbundene Die ternäre Schwingeschwingt während des Transporteurrückweges symmetrisch um die innere Totlage hin und zurück und erteilt somit dem angetriebenen Schieber eine relativ vernachlässigbar kleine Bewegung, Während des aktiven Transporteurweges schwingt die Antriebskurbel über den .genannten Bereich hinaus und zurück und der Schieber wird in eine Bewegung versetzt, die für den Hub des Transpor-
teurs genutzt wird*
Ausf uhr ung.sbei sjjiel
Ein Ausführungsbeispiel ist als Fig* 1 schematisch dargestellt0
In einem nicht' näher dargestellten Gehäuse 1 einer Nähmaschine ist im Gelenkpunkt 1,2 eine Schwinge 2 gelagert, an der im Gelenk 2-,3 ein Transporteurträger 3. mit einem zahnleistenförmigen Transporteur 4 angelenkt ist* Die.Linie 5 bedeutet die Stich-
-4- 2ά & 5 / ο
plattenebene« Die Schwinge 2 wird von einem nicht dargestellten Getriebe angetrieben und erteilt dem Transporteur eine variierbare horizontale Bewegung mit dem Betrag des zu erzielenden Stichabstandes, · .
Das Antriebsglied'für das Transporteurhubgetriebe ist eine . Kurbel 6 auf einer als Gelenke 1,6 dargestellten Hauptwelle* . Eine ternäre Schwinge 8 ist im Gelenkpunkt 1,8 im Gehäuse 1 gelagert und.über das Gelenk 7,8, über eine Koppel 7 und über das Gelenk 6?7 mit der Kurbel 6 verbunden. Eine Koppel 9 ist einerseits im Gelenk 8,9 mit der ternären Schwinge 8 und andererseits im Gelenk 991O mit einem Schieber 10 verbunden. Der Schieber 10 wird im Schiebegelenk 1,10 in vertikaler Richtung geführte Ein Schieber 11 ist einerseits im Doppelgelenk 10,11 an den Schieber 10 und im Schiebegelenk 3,11 an den
.15 Transporteurträger 3 angelenkt. Von der umlaufenden Kurbel G wird die ternäre Schwinge 8 über die Koppel 7 in Schwingung versetzt» Das Gelenk 8,9 ist so positioniert, daß die eine Hälfte seines Schwingwinkels, gekennzeichnet durch die Lagen 8,9' und 8,9t! symmetrisch zur inneren Totpunktlage des von den Gliedern 8 j 9 j 10 und 1 gebildeten Geradschubkurbelgetriebes liegt.
Diese spezielle Lage bewirkt, daß zwischen den Phasen in denen die Glieder 8 und 9 von der Lage 8,9' in die Lage 8,9'' und zurück in die Lage 8,9f schwingen,'der Schieber 10 nicht nennenswert senkrecht bewegt wird» Dieser Schwingherdich wird der Rückwärtsbewegung des Transporteurs 4, die durch das nicht dargestellte Getriebe bewirkt wird, zugeordnet» Die zweite Hälfte des Schwingwinkels liegt seitlich außerhalb der genannten speziellen Lage und bewirkt über die Koppel 9 eine senkrechte Bewegung des Schiebers 10, .die über den Schieber, 11 und den Transporteurträger 3 den Transporteur 4 um den erforderlichen Betrag über die Stichplattenebene hebt. Die Lagen zwischen den Phasen 8,9'; 8,9 und 8,9' werden der Vorwärtsbewegung des Transporteurträgers 3.zugeordnet. Die beschriebene Zuordnung der Getriebephasen bewirkt, daß die senkrechte Geschwindigkeitskomponente der -Hubbewegung des Transporteurs 4 wesentlich kleiner als der Maximalwert ist, wenn dieser die Stichplattenebene passiert und das der Verlauf seines Rückweges nur sehr wenig von der Richtung der Stichplattenebene abweichte

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Hubgetriebe für Untertransporteure von Nähmaschinen, bestehend aus einer Schubkurbel oder einer Kurbelschwinge mit einer nicht voll durchdrehenden als ternäre Schwinge be-.zeichneten Antriebskurbel, gekennzeichnet dadurch, daß die ternäre Schwinge (8) einerseits über eine Koppel (7) und eine Kurbel (6) mit der Hauptwelle (1,6) und andererseits über eine Koppel (9) mit den Schiebern (10; 11), über das Schiebegelenk (3,11) mit dem Transporteurträger (3) verbunden is to
    2, Hubgetriebe nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der halbe Schwingwinkel (8,9'; 899t!) symmetrisch zur inneren Totpunktläge (12) liegto
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    DE-PS 848593, 52 a, 45-01
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
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SU817771806A SU1650818A1 (ru) 1980-07-14 1981-05-19 Механизм подъема нижней транспортирующей рейки швейной машины
CS813824A CS236930B1 (en) 1980-07-14 1981-05-22 Gear of feeding device of sewing machine

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4342682C1 (de) * 1993-12-15 1995-01-12 Union Special Gmbh Nähmaschine mit einer Untertransport-Nähgutvorschubeinrichtung

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CS236930B1 (en) 1985-05-15
SU1650818A1 (ru) 1991-05-23
CS382481A1 (en) 1984-06-18
DE3116578A1 (de) 1982-06-24
DE3116578C2 (de) 1989-12-28

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