DD156376A5 - Mangel zum glaetten feuchter waeschestuecke - Google Patents

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DD156376A5
DD156376A5 DD81227682A DD22768281A DD156376A5 DD 156376 A5 DD156376 A5 DD 156376A5 DD 81227682 A DD81227682 A DD 81227682A DD 22768281 A DD22768281 A DD 22768281A DD 156376 A5 DD156376 A5 DD 156376A5
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Manfred Kreinberg
Lothar Petzold
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Kannegiesser H Gmbh Co
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Mangel zum Glaetten feuchter Waeschestuecke, mit drehbar gelagerten, bewickelten Walzen in Form gelochter, an eine Absaugeinrichtung angeschlossener Hohlzylinder und mit diesen in Kontakt bringbaren, mit Hochdruckdampf beheizten Arbeitsflaechen in Form muldenfoermiger Hohlkoerper, bei der die Waerme der an den Walzenbewicklungen und im Innern der Walzen anfallenden heissen Abluft und/oder des in den muldenfoermigen Hohlkoerpern anfallenden Kondensats zur Trocknung der Waeschestuecke genutzt wird. Die Erfindung bezweckt die Einsparung von Energiekosten beim Mangeln bzw. einen besseren Mangelvorgang, indem die Waerme der Abluft bzw. des Kondensats sowohl in waermetechnischer als auch in glaettungstechnischer Hinsicht vorteilhafter als bisher genutzt wird. Das erfolgt dadurch, dass die Abluft oder das Kondensat zur Erwaermung eines den Walzen (12-14) in Arbeitsrichtung vorgeordneten, drehbar gelagerten Hohlzylinders (18) dient, und die Waeschestuecke zwecks Vortrocknung an der aeusseren Wandung des Hohlzylinders anliegend und mit diesem teilweise umlaufend gefuehrt sind.

Description

Berlin, den 25.5.1981 AP B 06 P/227 682/2 58 665/23
Mangel sum Glätten feuchter Was ehe stücke
Anwendungsgebiet der Erfindung
Der Erfindung betrifft eine Mangel zum. Glätten feuchter Wäschestücke, mit drehbar gelagerten, bewickelten Walzen 5-tt Form gelochter, an eine Absaugeinrichtung angeschlossener Hohlzylinder, und mit-- diesen- in Kontakt bringbarens mit Hochdruckdanipf beheizten Arbeitsflächen in Form muldenförmiger Hohlkörper, bei der die Wärme der an den Walzenbewicklungen und im Inneren der Walzen anfallenden heißen Abluft und/oder des in den muldenförmigen Hohlkörper anfallenden Kondensats zur Trocknung der Wäschestücke genutzt wird»
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei einer bekannten Mangel erfolgt die Wiederverwendung der Abluft der Walzen zur Beheizung eines den.Walzen nachgeordneten ITaehtrockners (DS-AS 1 166 740), Der Machtrockner besteht im wesentlichen aus einer mit einem Transportband zusammenarbeitenden, mittels der heißen Abluft beheizten, kastenförmigen Heizkammer, wobei das Transportband zur Führung der Wäschestücke und zum Andrücken derselben an die Heizkanimer dient* Der Jtfachtrockner ist am hinteren Ende der Mangel und aufklappbar über den Walzen derselben angeordnet«
Es ist weiterhin bekannt (DE-PS 468 074), bei einer Mangel die Abluft der Walzen meinem Wärme tauscher zur Erwärmung von Frischluft ,zuzuführen und öie erwärmte Frischluft sodann zum Vor- und Kachtrocknen der Wäschestücke-'einzusetzen. Die erwärmte Frischluft wird dabei zunächst vor und nach den Wal-
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zen angeordneten Kästen mit einer oberen siebartigen Abdeckung zugeführt und strömt von dort aus durch die über die siebartigen Abdeckungen geführte.^ Wäschestücke in den Aufstellungsraum der Mangel« . '
Die Wiederverwendung der heißen"Abluft der Walzen, auch Wrasendämpfe genannts erfolgt bei vorgenannten9 bekannten Mangeln U6 a, um die im allgemeinen ungenutzt ins Freie abgeleitete Abluft nutzbringend, zu verwenden Die Art der Wiederverwendung ist jedoch in mehrfacher Hinsicht'problematisch» Der Ifechtrockner (DE-AS 1 166 740) führt beispielsweise nicht zu einer Leistungssteigerung der Mangel, weil in dieser Hinsicht nicht die Verhältnisse am Ende sondern am Anfang der Mangel entscheidend sind» Der Bachtrocicner wirkt, sich darüber hinaus aber aufgrund seiner Gestaltung insbesondere auch negativ auf den beim eigentlichen Mangeln erzielten Glätteeffekt aus« Das freie Durchströmen der Wäschestücke vor und nach dem eigentlichen Mangeln mittels Frischluft., die in einem Wärmetauscher unter Verwendung der Abluft der Mangelwalze erwärmt wurde (DE-PS 468 074)s wirkt sich nachteilig auf die Arbeitsverhältnisse an der Mangel aus«. Das Bedienungspersonal der Hangel muß ständig in "Wrasen und überheizter Umgebung arbeiten« Darüber hinaus ist aber auch eine sinnvolle und damit energiesparende Hutzung der Abluft der Walze nicht gegeben,
Bei einer ebenfalls bekannten Mangel (DE-PS 182 689),. mit einer Walze und mehreren, mit Abstand nebeneinander angeordne-. ten muldenförmigen Hohlkörp.emj wird das in den Hohlkörpern anfallende Kondensat durch' der Luftheizung dienende Heizrohre ('Wärmetauscher) geleitet und die dadurch erwärmte Luft den mit der Walze umlauf end en Wäschestücken durch den Raum zwischen den Hohlkörpern angeführt*
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Bei einer anderen- bekannten Mangel (DE-AS 2 814 6I8), mit zwei übereinander angeordneten Walzen, denen je zwei muldenförmige Hohlkörper zugeordnet sind» wird das in den Hohlkörpern anfallende Kondensat einem. Wärmetauscher zur weiteren Erwärmung bereits in einem anderen Wärmetauseher erwärmter Luft zugeführt« Die zweimal erwärmte Luft wird auch bei dieser neueren Mangel» wie bei der vorgenannten älteren Mangel (DE-PS 182 689) 9 den Wäschestücken durch den Baum zwischen den Hohlkörpern zugeführt» -
Die Nutzung der Wärme des Kondensats zur Erwärmung von Luft und die Verwendung der erwärmten Luft zur Trocknung der Wäschestücke im "Verlauf des Glatt ungsvorganges ist sowohl Y/ärmetechnisch als auch glattungstechnisch iii mehrfacher Hinsicht nicht vorteilhaft» Wärmetechnisch ist beispielsweise eine optimale lutzung der Kondensat-Wärme zumindest im. ersten Fall (DE-PS 182 689) nicht gegeben, weil ein großer £eil der erwärmten Luft infolge de~r ständig eingeschalteten Absaugeinrichtung der Yialzen ins Freie gefördert wird«
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht deshalb darin, Energiekosten beim Mangeln einzusparen,, ohne die Funktion des Mangelvorgangs zu beeinträchtigen»
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mangel zum Glätten feuchter Wäschestücke, mit drehbar gelagerten, bewickelten Walzen in Form gelochter, an eine Absaugeinrichtung angeschlossener Hohlzylinder und mit diesen in Kontakt bringbaren, mit Hochdruckdampf beheizten Arbeitsflächen in Form
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muldenförmiger Hohlkörper, bei der die Wärme der an den Walzenbewicklungen und im Inneren der Warlzen anfallenden heißen Abluft und/oder des in den- muldenförmigen Hohlkörpern anfallenden Kondensats' zur Trocknung der Wäschestücke genutzt wirdj so zu gestalt en,- daß die Wärme der Abluft bzw« des Kondensats sowohl in wärmetechnischer als auch in glattungstechniacher Hinsicht vorteilhafter genutzt wird als bei den bekannten Mangelns Die Verwendung der Abluft-Wärme soll weiterhin insbesondere derart gescheheng daß die Arbeitsverhältnisse an ;der Mangel nicht nachteilig beeinflußt werden«,
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst? daß die Abluft oder das Kondensat zur Erwärmung eines den Walzen in Arbeitsrechtuiig vorgeordnetens drehbar gelagerten Hohl-Zylinders dient.und daß die Wäschestücke zwecks Vortrocknung an der äußeren Wandung des Hohlzylinders anliegend, und mit diesem teilweise umlaufend geführt sind,»
Durch die erfindungegemäße Gestaltung der Mangel wird die in · der Abluft bzw» im Kondensat enthaltene Wärme sowohl in wärmetechnischer als auch in glattungstechniseher Hinsicht weitgehender und damit vorteilhafter als bei den bekannten Mangeln genutzte Dies,, weil die Wärme zur Erwärmung eines den Walzen der Mangel in Arbeitsrichtung vorgeordneten, ungelochten Hohl-Zylinders verwendet wird und die Wäschestücke an der äußeren Wandung dieses Ho hl sy linderes anliegend und mit dies era. teilweise umlaufend geführt sind» Die Wäschestücke werden also lediglich in Kontakt mit einer beheizten Pläche bzw* ohne Durchströmung erwärmter Luft vor dem eigentlichen Glattvorging getrocknete Die an sich bereits bekannte Vortrocknung der WäBcheotückG (DE-PS 4&S 074) ist in diesem Fall aufgrund der vorhülln.lt-i.".äßig laugen TrocknungBstrocice sehr gut« Die
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¥/äs ehe st ticke kommen somit bereits erheblich vorgetrocknet zur ersten Walzen-Muldeneinheits wodurch Störungen beim Einlauf der Wäschestücke in die erste Mulde bzw. beim InkontaktkoBuaen mit dem ersten muldenförmigen Hohlkörper vermieden werdeno Darüber hinaus v/erden aber auch die Arbeitsverhältnisse an der Mangel nicht nachteilig beeinflußt.
Um eine effektive Erwärmung der Arbeitsfläche des Hohlzylinders zu gewährleisten, sind gemäß einer Weiterbildung des Erfindung-sgedankens auf der Mantelinnenseite des *äohlzylInders angeordnete Kanäle t ' hohle Lagerzapfen sowie Kondensat-Zu— und Abführleitungen vorgesehen, die durch die hohlen Lagerzapfen zu. den Kanälen bzw» von diesen weg
geführt sind«
Zur problemlosen Zu- und Ableitung des Kondensats zum Hohlzylinder ist das Kondensat der muldenförmigen Hohlkörper den zu den Kanälen hinführenden Leitungen unter Zwischenschaltung eines Sammelbehälters und einer Pumpe zufuhrbar*
Um eine gute, von Stauchungen freie.Andräckung und führung der Wäschestücke am Hohlzylinder» sowie danach zu ermöglichen, sind auf der äußeren Seite der Wandung des Hohlzylinders Druckrollen angeordnet*
Alternativ dazu., ist es jedoch zur Erzielung des gleichen Zwecks auch mÖglichs auf der äußeren Seite der Wandung des Hohlzylinders ein mit gleicher Geschwindigkeit und in gleicher Richtung wie dieser angetriebenes Andrückband anzuordnen»
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Mit Vorteil ist sogar noch ein weiteres Andrückband vorgesehen und je ein Trum der Transportbänder der zwei Andrück— bänder so geführts daß die Wäschestücke zwischen diesen Trumen förderbar sind«
Um. eine weitere Verbesserung des Trocknungsvorganges zu ermöglichen«, sind zwischen den zwei Trumen der Andrückbander mit Dampfj Abluft oder Kondensat beheizte hohle Führungskörper angeordnete
Einem letzten Erf Ladungsmerkmal zufolge sind die Walzen-Muldeneinheiten und die Einrichtung zur Vortrocknung innerhalb eines insbesondere aus den Wal ζ ens tändern and einer Abdeckung gebildeten Gehäuses angeordnet»
Ausführungsbeispiel
Die vorstehend beschriebene Erfindung soll im folgenden an Hand eines Ausfiihrungsheispiels näher erläutert werden« In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig« 1: einen Querschnitt durch eine Mangel, mit abluftbe-' heiztem Hohlzylinder»
Fig« 2; eine Draufsicht auf die Mangel gemäß Pige 1 und
Fig» 3? einen"Längsschnitt durch eine Mangel mit kondensatbeheiztem Ho hl zylinder»
Die in den Zeichnungen dargestellten Mangeln bestehen zunächst aus den im. Abstand voneinander angeordneten zwei Wal ζ enst ändern 10; 11* Zwischen diesen' Walzenständern 10; sind die bewickelten wal-ae-ti 12; 13\ 14 mit den mit diesen in
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und außer Kontakt bringbaren beheizten Arbeitsflächen in Form. ortsfesters muldenförmiger Hohlkörper 15; 16; 17, auch. Mulden genannt j sowie der erfind ung sgemäß e> ungeloGhte jedoch beheizte Hohlzylinder 18 angeordnet* Der Hohlzylinder 18 ist wie die Walzen 12-14 bewickelt« Die Walzen 12; 13; 14 und der Hohlzylinder 18 sind in an sich bekannterf nicht dargestellter Weise drehbar gelagert in den zwei Walzenständern 10; 11 und antreibbar in Richtung der Pfeile 20; 23; 25; 27, Zwischen den Walzenständern 10; 11 angeordnet und in diesen ebenfalls in an sich bekannter, nicht dargestellter Weise dreh- un.d an— treibbar gelagert sind ferner die dem Hohlzylinder 18 in Arbeitsrichtung vorgelagerte Gurteingabe 29> die auf der äußeren Seite der Wandung des Hohlzylinders 18 angeordneten fünf Druckrollen 30 und die Andrückbänder 31* 32. Die Gurteingabe 29 besteht aus <Len zwei Antriebs- und ümlenkrollen 33j 34 sowie den um. diese geführten Gurten 35» Die zwei Andrückbänder 31 j 32 bestehen aus den-Antriebs- und Umlenkrollen 36-39 sowie den um diese und d-ie beheizten" Führungskörper 46; 47 geführten Transportbänder 40; 41. Von den vier !Trumen 42-45 der Transportbänder 40; 41 sind die zwei Trume 42; 45 so geführt und angetrieben, daß die Wäschestücke zwischen diesen Trumen 42; 45 liegend an den'beheizten Führungskörpern 46j 47 vorbeigefördert werden. Die Gurteingabe 29, und die Andrückbänder 31 I 32' sind antreibbar in Richtung der Pfeile 19* 20, 21o Die Überleitung der Wäschestücke von der ersten Förderstrecke des Andrlickbandes"31 zur zweiten, gemeinsam mit dem Andrückband 32- gebildeten Förderstrecke erfolgt mittels, eines Leitbleches 53. Zur Überleitung der Wäschestücke von der von den zwei Aridrückbändern 315 32 gebildeten Förderstrecke zu der ersten Walzen-Muldeneinheit 12/159 von dieser zu der fol_
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genden Walzen-Muldeneinheit 13/16 und von dieser zur letzten Walzen-Muldeneinheit 14/17 sind an sich, bekanntes wie die Mulden 15 mit Hochdruck dampf beheizte üralenkbrüclcen 54; 55; 56 und in den Zeichnungen nicht dargestellte Mangelbändchen in an sich ebenfalls bekannter Weise vorgesehen« Hinter der letzten Wal^en-Muldeneinheit 14/17 ist schließlich noch ein Auslaufblech 57 angeordnet«, zur Überleitung der Wäschestücke auf einen nicht dargestellten -Auslauftisch oder zu einer FaIt-? maschine „.
Bei der Mangel gemäß den Figuren 1 und 2 wird der an der Bewicklung der Walzen 12-14 und im Inneren derselben anfallende Wrasendampf bzw* die Abluft mittels der an den hohlen Lagerzapfen derselben angeordneten Ventilatoren 58i 59» 60 abgesaugt und durch die Abluft leitung 61 in den Hohlzylinder 18 und - was nicht dargestellt ist - in die ii'ührungskörper 46| 47 geleitet» Der Ko hl zylinder 18 hat hierzu auf der Zuführungsseite ebenfalls einen hohlen Lagerzapfen* Die Ableitung ira Hohlzylinder 18 nicht mehr benötigter Abluft erfolgt durch o.en auf aer anderen Seite desselben angeordneten und ebenfalls hohl ausgebildeten zweiten Lagerzapfen desselben sowie die Abluftleitung 62 e Die Dampfaufuhrung zu den Mulden 15» 16| 17 und den Uralenkbrücken 54 bis 56 sowie die Ableitung des Kondensats von diesen, dem Hohlaylinder und den.Pührungskörpern 465 47 sind in den 3?ige 1 und 2 nicht darge st eilt o
Bei de-r Hangel gemäß Pig» 3 ist die Absaugung des an der Bewicklung der Waisen 12 bis 14 und im Inneren derselben anfallenden v/rasendampfes bzw» der· Abluft nicht dargestelltfe Die Absaugung erfolgt jedoch in an sich bekannter Weise» Ebenfalls in an sich bekannter Weise erfolgt die Dampfzufuhrnag
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zu-den Mulden 15; 16j 17 unä. den Umlenkbrücken 54-56 sowie die Ableitung des Kondensats von diesen» Dabei sind kondensatseitig insbesondere Kondensatableiter 63-68 vorgesehen« Das an den Kondensat able it ern 63-68 anfallende Kondensat wird zunächst einer Kondensat-Sammelleitung 69 zugeführt, die dasselbe zu einem Sammelbehälter 70 leitet» Yon diesem Sammelbehälter 70 wird das Kondensat" mittels einer Pumpe 71 und den leitungen 72| 73 zu den auf der Mantelinnenseite des Hohlzylinders 18 angeordneten, in der Zeichnung nur teilweise dargestellten Kanälen 74 geleitet. Die Leitungen 72;. 73 sind im Bereich- des Lagerzapfens 76 des Hohlzylinders 18 durch.eine in'diesem angeordnete Bohrung geführte Der Lagerzapfen 76 ist also hohl» Die Leitungen 72j 73 haben ferner im Bereich des Lagerzapfens 76 ein an sich bekanntes, ebenfalls nicht dargestelltes Drehgelenk» Zur Ableitung des wärmetechnisch genutzten Kondensats von den" Kanälen 74 ist eine Leitung 75 vorgesehen, die auf der .anderen Stirnseite des Hohlzylinders 18 durch den dortigen, ebenfalls hohlen Lagerzapfen 77 unter Zwischenschaltung eines Drehgelenkes aus dem Hohlzylinder 18 hinausgeführt ist» Die Zuführung und Ableitung von Kondensat zu bzw« von den Mihrungskörpern 461 4? ist in der Zeichnung nicht dargestellt,,
Oberhalb der Yfelzen 12; 13* 14*-dem Hohlzylinder 18 und der Umlenkbrücken 54; 55 J 56 ist eine vom Yfelzenstander.10 bis zum Walzenständer 11 sich erstreckende Abdeckung 48 mit Deckeln 49-52* angeordnet. Die beheizte Einrichtung zur Vortrocknung 18; 3Qi 31; 32; 46; 47S die beheizten Walzen-Muldeneinheiten 12-17 und die beheizten Umlenkbrücken 54-56 sind somit innerhalb eines Gehäuses angeordnet, was sich ebenxalXs .günstig in bezug auf den Energieverbrauch der Mangel und die Arbeitsbedingungen des Bedienungspersonals derselben .auswirkt«
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Die Mangeln gemäß den Figuren 1-3 haben im übrigen alle v/ei-. teren zum Betreiben derselben erforderlichenj an sich bekannten jedoch nicht dargestellten Einrichtungen und Teile, So hat beispielsweise die in Fige 3 dargestellte Mangel auch eine elektrische Steuerungseinrichtung mit einem Schwimmerschalter im Sammelbehälter 70 zur Steuerung der Pumpe 71 β
Die Arbeitsweise der Mangeln ist folgende;
Die in den Zeichnungen nicht dargestelltenj zu mangelnden Wäschestücke werden.der Gurteingabe 29 der Mangeln in an sich bekannter Weise von Hand oder aber durch eine Eingabevorrichtung zugeführt» Die T/äs ehe stücke durchlaufen die Mangeln in Richtung der Pfeile 19 bis 28« Dabei werden die- Wäschestücke zunächst durch die Einrichtung zur Vortrocknung, bestehend im wesentlichen aus dem beheizten Hohlzylinder 18 und den beheizten Führungskörpern $G$ 47» im Kontaktverfahren auf einem langen Förderweg ohne Reibung zwischen diesen und den beheizten Flächen von Hohlzylinder 18 und Führungskörpern 46; 47 vorgetrocknet j wobei "ohne Reibung" ermöglicht wird durch die . beidseitige Halterung"der Wäschestücke zwischen Hohlzylinder
18 und Andrückband 31 bzw» zwischen den beiden Andrückbändern , . 31 j 32s Es y; er den dadurch - beidseitige Halterung Stauchungen und Plissierungen vermieden» Dis die Andruckbänder 31» 32 verlassenden Wäschestücke gleiten geführt duz*ch die in der Zeichnung nicht dargestellten Mangelbändchen über die beheizte ümlenkbrücke 54 zur ersten Walzen-Muldeneinheit 12/15 und von dort in bekannter Weise durch den Rest der Mangel,,·
Die Vortrocknung der Wäschestücke hat zur Folge, daß an der crcteri Vfelseii-Knl den einheit 12/15 nicht wie bei Mangeln ohne
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diese Vortrocknung ca, 40 % der Feuchtigkeit verdampft werden müssen, sondern erheblich weniger* Die geringere Verdampfungs— leistung der ersten Waizen-Muldeneinheit 12/15 führt - bei gleicher Leistung der Mangeln — zu einer Vergleichmäßigung der insgesamt anstehenden' Verdampfungsarbeit der drei Walzen-Muldeneinheiten 12/15$ 13/16j 14/17j sie kann aber auch.su einer Steigerung, der Leistung der Mangel genutzt v/erden. In beiden Fällen ist jedoch durch die Anordnung und Beheizung des Hohlzyl Inders 18 und der Führungskörper 46; 47 mittels der aus den falzen-Muldeneinheiten 12/15? 13/16; 14/17 feuchtigkeitsgesteuert abgesaugten Abluft (Fig. 1 und 2) bzw» mittels des Kondensats der Mulden 15 bis 17 und der Umlenkbrücken 54—56 (Fige 3) eine beträchtliche Energieeinsparung möglich, bezogen auf die sich aus.der Feuchtigkeit der Wäschestücke ergebende Verdampfungsleistung der Mangeln,
Da die Menge.des in den mit Dampf beheizten, muldenförmigen Hohlkörpern 15 bis 17 und den ebenso beheizten Umlenkbrücken 54 bis 56 anfallenden Kondensats abhängig ist von diversen . Faktoren, ist es im Fall eines nicht" ausreichenden Kondensatsnfalles empfehlenswert, · die Führungskörper 46J 47 cLes Vortrockners mit Dampf zu beheizen und das dabei anfallende Kondensat ebenfalls zur Beheizung des Hohlzylinders 18' zu verwenden· Möglich ist aber auchs dem Sammelbehälter. 70 nicht nur das in den muldenförmigen Hohlkörpern 15 bis 17 und gegebenenfalls in den Umlenkbrücken 54 bis 56 anfallende Kondensat zuzuführen, sondern auch das anderer Dampfverbraucher der Wäscherei»
Bs sei schließlich noch darauf hingewiesen» daß die erfindungsgemäße Vortrocknung der Wäschestücke auch eine Erwärmung derselben beinhaltet.

Claims (1)

  1. η η 7 f- Q O 1 " 12 ~ 15β 6β 1981
    £ £ / ö ϋ ^ ^ . ' ' ' -AP D 06 ΙΡ/227 682/2
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    Erf inclun^s ansprücjb.
    e Mangel zum Glätten feuchter Wäschestücke, mit drehbar .gelagerten, bewickelten. Walzen in Form gelochter, an eine Absaugeinrichtung angeschlossener Hohlzylinder und mit diesen in Kontakt bringbaren, mit Hochdruckdampf beheizten Arbeitsflächen in Form muldenförmiger Hohlkörper, bei der die Wärme der an den Walzenbev/icklungen und im Inneren der Walzen anfallenden heißen Abluft und/ oder 'des in den muldenförmigen Hohlkörpern anfallenden Kondensats zur Trocknung der Y/äsehestücke genutzt wird, gekennzeichnet dadurch, daß die Abluft oder das Kondensat zur Erwärmung eines den Walzen .(12-14) in Arbeitsrichtung vorgeordneten, drehbar gelagerten Hohlzylinders (18) dient und daß die Wäschestücke zwecks Vortrocknung an der ätißeren Wandung des HoaT.Kylinder.3 (18) anliegend und. mit diesem teilweise umlaufend geführt sind,
    2«. Mangel nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß auf der Mantelinnensexte des HohlZylinders (18) angeordnete Kanäle (74), hohle Lagerzapfen (76; 77) des Hohlzylin.ders (18) sowie Kondensat-Zu- und Abführleitungen (72; 73; 75) vorgesehen sind; die durch die hohlen Lagerzapfen (76; . 77) zu den Kanälen (74) bzw. von diesen weg geführt sind.
    3. Mangel nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß das Kondensat der muldenförmigen Hohlkörper (15-17) den zu den Kanälen (74) hinführenden Leitungen (72; 73) unter Zwischenschaltung eines Sammelbehälters (70) und einer Pumpe.(71) zufuhrbar 1st.
    ' L £ / 5 Β I
    4· Mangel nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß auf der äußeren Seite der V/andung des Hohl Zylinders (18) Druckrollen (30) angeordnet sind, zur Führung der ""Wäschestücke und zum Andrücken derselben an den Kohlzylinder (18)*
    Mangel nach Punkt 1? gekennzeichnet dadurch, daß auf der äußeren Seite der Wandung des Hohlzylinder-s (18) ein mit gleicher Geschwindigkeit und in gleicher Richtung wie dieser angetriebenes Andrückband (31) angeordnet ist^ zur Führung der Wasehestücke· und sum Andrücken derselben an den Hohlzylinder (18).
    6» Mangel nach Punkt 5} gekennzeichnet dadurch, daß ein weiteres Andrückband (32) vorgesehen ist, und je ein Trum. (42\ 45) der Transportbänder (40s 41) der zwei Andrückbänder (31 j 32;) so geführt und angetrieben ist, daß die Wäschestücke zwischen diesen Trumen (42j. 45) förderbar sind» " " "
    7» Mangel nach Punkt 5 oder 69 gekennzeichnet dadurch, daß zwischen den sv/ei Trumen (42j 43 bzwo 44» 45) der Andruck— bänder (31? 32) mit Dampfs Abluft oder Kondensat beheizte hohle Führungskörper (46j 47) angeordnet sind« -
    8ο Mangel nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurchs daß die WaI-zen-Muldeneinheiten (12-17) und die Einrichtung zur Vor— trocknung (18: 30i 311 32j 46j 47) innerhalb eines insbe-· sondere aus den Walzenständern (1 Oj 11) und einer Abdeckung (48) gebildeten Gehäuses angeordnet sind0
DD81227682A 1980-02-19 1981-02-17 Mangel zum glaetten feuchter waeschestuecke DD156376A5 (de)

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