DD156419A1 - Vorrichtung zum kontinuierlichen aufschmelzen gelbfoermiger materialien - Google Patents

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DD156419A1
DD156419A1 DD22769781A DD22769781A DD156419A1 DD 156419 A1 DD156419 A1 DD 156419A1 DD 22769781 A DD22769781 A DD 22769781A DD 22769781 A DD22769781 A DD 22769781A DD 156419 A1 DD156419 A1 DD 156419A1
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DD22769781A
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Uwe Regler
Roland Stansch
Peter Pfannschmidt
Bernd Neubert
Original Assignee
Uwe Regler
Roland Stansch
Peter Pfannschmidt
Bernd Neubert
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  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufschmelzen gelfoermiger Materialien. Ziel und Aufgabe ist die Schaffung einer Vorrichtung, die durch eine groessere Heizflaeche und eine sofortige kontinuierliche Abfuehrung der aufgeschmolzenen Suspension ein effektives und schonendes Aufschmelzen ermoeglicht. Dies wird dadurch geloest, dass in dem Doppelmantelbehaelter eine Gaze oder ein Lochblech aus gut waermeleitendem Material allseitig im gleichen Abstand zur Innenseite des Doppelmantelbehaelters angeordnet und das als Aufschmelzvorrichtung ein von einem Heizmedium durchflossenes Rohrsystem mit der Gaze oder dem Lochbeleg innig verbunden angeordnet ist. Die Erfindung wird z.B. in der fotografischen Industrie zur Vorbereitung der Suspension fuer deren Weiterverarbeitung verwendet.

Description

Filmfabrik Wolfen V/olfen, den 28. 01. I98I
PlT 868 Neu/Mi
22 7 69 7 7
DI. Begier, Uwe Int .Cl. Ji B 29 B 3/02
HI. Stansch, Roland .
Dr. Pfannschmidt, Peter DI· Neubert, Bernd
Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufschmelzen gelförmiger ^n Materialien
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufschmelzen gelförmiger Materialien. Sie kann z.B. in der fotografischen Industrie zum Aufschmelzen fotografischer Sus*- pensionen für deren Y/eiterverarbeitung verwendet werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Das Aufschmelzen erstarrter fotografischer Suspensionen erfolgt üblichervieise in beheizten Kesseln. In der DE-OS 2 432 556 wird ein Verfahren zur Herstellung fotografischer Materialien beschrieben, in dem die Aufschmelz-Λ Apparatur aus einem Gefäß mit einem in der Nähe des Bodens befindlichen Heizrost besteht, dessen Heizleistung und damit die durch den Auslauf im Boden abfließende Emulsionsmenge pro Zeiteinheit entsprechend dem Durchsatz der an die Aufschmelzapparatur angeschlossenen Mischanlage geregelt ist. Die in der DE-OS 2 205 864- beschriebene Vorrichtung zum Aufschmelzen fotografischer Suspensionen besteht ebenfalls aus einem Behälter, an diesem ist Vakuum angelegt, und einer Wärmeübertragungseinrichtung·. Letztere ist sieb- oder hürdenförmig ausgebildet und hat einen flachen plattenförmigen Aufbau.
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Auch in der DE-OS 2 259 425 wird eine Vorrichtung beschrieben, die zum Aufschmelzen von Wachsen, Harzen,Kunststoffen und dergleichen heizbare Kessel verwendet, die zusätzlich mit Rührern und gegebenenfalls mit beheizten Schmelzrosten ausgerüstet ist.
Alle o.g. Vorrichtungen haben den Nachteil, daß durch die geringe Heizfläche der Bodenroste nur begrenzte, partielle Emulsionsmengen aufgeschmolzen werden, der Durchsatz also klein ist. Die Kontinuität des Prozesses ist. nicht immer gewährleistet, es kommt durch das partielle Aufschmelzen am Boden des Kessels zu Störungen, wie z.B. zum Klumpen der Emulsion oder zum Verstopfen der Vorrichtung. Das in der DE-OS 2 049 953 vorgestellte Verfahren zum Aufschmelzen erstarrter Emulsionen beinhaltet eine Verwirbelung der Emulsion mit-gesättigtem Dampf, dieser bringt die Emulsion zum Schmelzen. Das Verfahren hat den Nachteil, daß die Emulsion durch den Dampf verdünnt wird, bei wechselndem Emulsionsdurchsatz ist das Aufschmelzen zu ungleichmäßig.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der ein schnelles und gleichzeitig schonendes, kontinuierliches Aufschmelzen erstarrter geiförmiger Materialien, z. B. fotografischer Suspensionen, bei einer effektiven Leistungsfähigkeit der Vorrichtung durch einen wesentlich größeren Durchsatz erreicht wird.
Darlegung des V/es ens der Erfindung
Die bekannten technischen Lösungen sind nur ungenügend in der Lage, Suspensionen effektiv und schonend aufzuschmelzen und die Kontinuität des Prozesses zu gewährleisten. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die durch eine wesentlich größere Heizfläche und eine sofortige kontinuierliche Abführung der aufgeschmolzenen Suspension ein kontinuierliches, effektives und schonendes Aufschmelzen ermöglicht.
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Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufschmelzen gelförmiger Mate-, rialien, bestehend aus einem Doppelmantelbehälter und einer Aufschmelzvorrichtung, derart ausgeführt ist, daß in dem Doppelmantelbehälter eine Gaze oder ein Lochblech aus gut wärmeleitendem Material allseitig im gleichen Abstand zur Innenseite des Doppelmantelbehälters angeordnet und daß als Aufschmelzvorrichtung ein von einem Heizmedium durchflossenes Rohrsystem an der Gaze oder dem Lochblech innig verbunden angeordnet ist.
Durch den Einbau der Gaze oder des Lochbleches wird die Aufheizfläche wesentlich vergrößert, das kontinuierlich, gleich-
J ' mäßig und schonend geschmolzene gelförmige Material kann ungehindert in ausreichender Menge durch die Löcher der Gaze oder des Lochbleches abtropfen. Das aufgeschmolzene Material fließt an der Außenseite der Gaze oder des Lochbleches und/oder an der Innenseite des beheizten Doppelmantelbehälters herab und wird dadurch ständig auf eine geringfügig über dem Schmelzpunkt liegende Temperatur des Materials gehalten, es bleibt also in einem fließfähigen Zustand bis zur weiteren Verwendung. Gegebenenfalls kann ein Rührer oder Abschaber für das Material eingesetzt werden, der Wärmeübergang wird durch die ständige Bewegung erhöht
Die Vorrichtung ist effektiv, leicht zu handhaben und störunan-
Λ fällig.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an Ausführungsbeispielen erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Ausführung3form der Aufschmelzvorrichtung mit Behälter. Die Vorrichtung besteht aus einem kegelförmigen, beheizten Temperiergefäß 1, das durch Warmwasser, welches durch den Zulaufstutzen 6 zugeführt und durch den Ablaufstutzen 7 abgeführt wird, beheizbar ist und in dem sich die Aufschmelzvorrichtung befindet. Diese Aufschmelzvorrichtung ist charakterisiert durch eine feine Gaze oder ein Lochblech 2 von kegelst umpfförmiger Gestalt und einer an der Innenseite der feinen
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Gaze oder des Lochbleches 2 angeordneten Heizschlange 3. Die Zufuhr des Heizmediums, vorzugsweise Warmwasser, erfolgt über den Zulaufstutzen 8. Dieser ist verbunden mit einem parallel zur Gaze oder zum Lochblech 2 verlaufendem Eohr, an dessen Fußpunkt sich die nach oben erweiternde Heizschlange 3 derart anschließt, daß sie eine kegelstumpfförmige Gestalt aufweist. Am oberen Ende der Heizschlange 3 ist.ein Auslauf 9 für das abgekühlte Heizmedium angebracht. Zwischen dem kegelförmigen, beheizten Temperiergefäß 1 und der kegelstumpfförmigen Aufschmelzvorrichtung befindet sich ein Spalt von 30 mm in dem das aufgeschmolzene Material abfließt. Unterhalb der Aufschmelzvorrichtung ist ein Vorratsraum 4 vorhanden, der zum Sammeln des bereits aufgeschmolzenen Materials dient. Durch ein Auslaufventil 5 ist der kegelförmige Aufheizbehälter am Boden abgeschlossen·
Das aufzuschmelzende Material wird in das Innere der Aufschmelzvorrichtung gegeben und durch die Heizschlange 3» die die Gaze oder das Lochblech 2 miterwärmt, aufgeschmolzen. Das aufgeschmolzene Material fließt dann durch die Gaze oder das Lochblech 2 und tropft auf die Innenwand des beheizten Temperiergefäßes 1. Hervorgerufen durch die geneigte Form der Wand fließt das Schmelzgut in den Vorratsraum 4·. Der Auslaß wird mittels eines Auslaufνentils 5 gesteuert.
Ein- und Auslaufstutzen 8, 9 der Vorrichtung sind mit Flanschen zum leichten Ein- und Ausbauen versehen.
Eine andere Ausfuhrungsform der Aufschmelzvorrichtung zeigt Fig. 2.
Zwischen einem oberen Rohrkreis 10 und einem parallel dazu verlaufendem zweiten Rohrkreis 11 sind unter einem Winkel von 50 verlaufende Verbindungsrohre 12 eingesetzt. Der Abstand der Rohre 12 zueinander beträgt im Mittel 50 mm. Die Rohrkonstruktion ist ebenfalls mit einer Gaze oder einem Lochblech 2 umspannt. Die Funktionsweise ist die im Beispiel 1 beschriebene.
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Eine weitere Ausführungsform der Aufschmelzvorrichtung mit Behälter zeigt Fig. 3·
Die Vorrichtung ist aus einem prismenförmigen Temperiergefäß 13 von trapezförmigem Querschnitt, bestehend aus zwei ebenen, zueinander parallel verlaufenden Seitenflächen 14 sowie zwei schräg nach unten zusammenlaufenden temperierbaren Seitenflächen 15 tuid einer Aufschmelzvorrichtung aufgebaut. Diese besteht aus zwei schräg nach unten zusammenlaufenden Heizregistern 16, die aus einer Anzahl, im Abstand von 40 mm parallel angeordneten, Heizrohren 17 aufgebaut sind. Die Heizrohre 17 werden über Sammelleitungen 18 gehalten und mit j einem Heizmedium beschickt. Komplettiert wird die Aufschmelzvorrichtung auch in dieser Ausführungsform mit einer Gaze oder einem Lochblech 2, die um die Heizregister 16 und deren Zwischenräume angeordnet ist. über einen Abflußkanal 19 wird die Vorrichtung entleert.
Die Erfindung weist erhebliche Vorteile gegenüber gebräuchlichen Aufschmelzvorrichtungen auf. Durch die Gaze oder das Lochblech wird verhindert, daß größere unaufgeschmolzene Teile die Aufschmelzvorrichtung unkontrolliert verlassen. Eine weitaus größere Bedeutung jedoch hat die Gaze oder das Lochblech in bezug auf eine Oberflächenvergrößerung und damit auf eine Steigerung der Aufschmelzrate. Hierdurch ist es möglich, den ) Durchsatz zu erhöhen und die Aufschmelztemperatur so optimal anzupassen, daß keine Veränderung der Struktur des Gutes einhergeht. Es erfolgt außerdem ein schonendes Schmelzen, da das von der Aufschmelzvorrichtung bei kurz über dem Schmelzpunkt liegender Temperatur aufgeschmolzene Gut sofort durch die Gaze oder das Lochblech abfließen kann, wobei das übrige in der Aufschmelzvorrichtung befindliche Gut keiner thermischen Belastung ausgesetzt ist.
Die Vorrichtung ist sehr einfach zu handhaben und besitzt einen einfachen technischen Aufbau mit großer Effektivität·

Claims (1)

  1. -β-227697 7
    Erfindttngsanspruch
    Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufschmelzen gelförmiger Materialien, bestehend aus einem Doppelmantelbehalter und einer Aufschmelzvorrichtung, g e k e η η zeichnet dadurch, daß in dem Doppelmantelbehälter eine Gaze oder ein Lochblech aus gut wärmeleitendem Material allseitig im gleichen Abstand zur Innenseite des Doppelmantelbehälters angeordnet und daß als Aufschmelzvorrichtung ein von einem Heizmedium durchflossenes Rohrsystem mit der Gaze oder dem Lochblech innig verbunden angeordnet ist.
    Seiten Zeichnungen
DD22769781A 1981-02-18 1981-02-18 Vorrichtung zum kontinuierlichen aufschmelzen gelbfoermiger materialien DD156419A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3714778A1 (de) * 1986-05-02 1987-11-05 Fuji Photo Film Co Ltd Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen schmelzen einer gelierten substanz
EP0653672A1 (de) * 1993-10-13 1995-05-17 Eastman Kodak Company Kesseleinsatz zur passiven Verflüssigung
EP0657772A1 (de) * 1993-12-06 1995-06-14 Eastman Kodak Company Modifizierter, passiver, in Reihe segmentierter Flüssigmischer

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