DD156519A1 - Schleifvorrichtung - Google Patents

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DD156519A1
DD156519A1 DD22783481A DD22783481A DD156519A1 DD 156519 A1 DD156519 A1 DD 156519A1 DD 22783481 A DD22783481 A DD 22783481A DD 22783481 A DD22783481 A DD 22783481A DD 156519 A1 DD156519 A1 DD 156519A1
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DD
German Democratic Republic
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clamping
grinding
dickschaken
fixed
grinding device
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Application number
DD22783481A
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English (en)
Inventor
Guenter Kuerbis
Original Assignee
Guenter Kuerbis
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schleifen der Auflageflaechen von Dickschaken fuer Tagebaugrossgeraete.Auf einem Grundrahmen sind zwei prismenartig ausgebildete Fuehrungsleisten befestigt, auf denen sich ein Aufspanntisch bewegt. Auf diesem ist eine Aufspanneinrichtung angebracht, die zwei dem Abstand der Dickschakenbohrungen entsprechende Aufnahmedorne besitzt. Unterhalb des Aufnahmetisches sind Arbeitszylinder befestigt, deren Kolbenstangen mit Spannbuchsen fest verbunden und die ueber bajonettartige Schnellverschluesse mit einem Spannkegel verriegelt sind.

Description

Schleifvorrichtung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schleifen von Dickschaken für Tagebaugroßgerate.
Charakteristik der bekannten Lösungen
Der hohe Verschleiß an den Dickschaken der Eimerkette machte eine Oberflächenhärtung der Gleitflächen notwendig, die durch das Befestigen von Nihart-Platten erreicht wurde. Das sehr harte und spröde Plattenmaterial sowie unebene Flächen am Dickschaken führten zum alsbaldigen Bruch der Nihart-Platten und somit zur weiteren Erhöhung des Verschleißes am Dickschaken. Vorrichtungen bzw. andere Technologien für die Bearbeitung der Dickschaken im Braunkohlenbergbau sind nicht bekannt. Fräsvorrichtungen kommen wegen der hohen Härte des zu bearbeitenden Dickschakens nicht in Betracht. Bedingt durch das hohe Eigengewicht und die besondere räumliche Ausgestaltung des Dickschakens werden an die Bearbeitungsvorrichtung besondere Anforderungen gestellt, die von den bekannten Schleifvorrichtungen nicht erfüllt werden können·
Eine Möglichkeit, die Dickschaken auf den Schleifvorrichtungen der Formzeugschleiferei in Brikettfabriken zu bearbeiten, scheitert am nicht vertretbaren Energieaufwand und dem Fehlen entsprechender Befestigungsvorrichtungen. Hinzu kämen noch erhebliche Transporte der schweren Dickschaken.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu entwickeln, mittels der die Bearbeitung der unebenen Auflageflächen so erfolgt, daß die harten Verschleißplatten auch unter hoher Lasteinwirkung im Braunkohlentagebau nicht zu Bruch gehen und so längere Liegezeiten der Eimerketten auf Tagebaugroßgeräten erreicht werden, was sich kostengünstig auf die Instandhaltung und die Produktion auswirkt.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die unebenen Auflageflächen von Dickschaken zur Aufnahme von Verschleißplatten mittels des UmfangschleifVerfahrens zu bearbeiten.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem ein Gestell mit zwei parallel verlaufenden Trägern durch das Anbringen von Bodenstützplatten als tragender Teil des Grundrahmens der Schleifvorrichtung ausgebildet ist.
Auf zwei prismenartigen Führungsleisten ist ein Aufspanntisch mit einer eigens zur Aufnahme und Befestigung des zu bearbeitenden Dickschakens ausgebildeten Spanneinrichtung versehen. Diese Spanneinrichtung ist so ausgeführt, daß auf dem Aufspanntisch zwei dem Abstand der Dickschakenbohrungen entsprechende Aufnahmedorne befestigt sind. Unterhalb des Aufspanntisches ist an diesen Aufnahmedornen je ein Arbeitszylinder angebracht, dessen Kolbenstange mit der im Aufnahmedorn befindlichen Spannbuchse fest verbunden ist. Die Spannbuchse ist an ihrem oberen Ende mit einem bajonettartigen Sehne11Verschluß versehen, der zur Aufnahme des Spannkegels dient.
In einem Ausführungsbeispiel ist der Gegenstand der Erfindung näher erläutert:
Pig, 1 zeigt die schematische Darstellung der Schleifvorrichtung in der Vorderansicht
Fig. 2 zeigt die Spanneinrichtung im Schnitt
Die Schleifvorrichtung zur Bearbeitung der Auflagefläche der Dickschaken von Tagebaugroßgeräten ist so gelöst, indem ein Gestell 1 mit zwei parallel verlaufenden Trägern 2 durch das Anbringen von Bodenstiitzplatten 3 als tragender Teil des Grundrahmens 4 der Schleifvorrichtung ausgebildet ist. Auf zwei prismenartigen Führungsleisten 5 ist ein Aufspanntisch mit einer für die Aufnahme und Befestigung der zu bearbeitenden Dickschaken ausgebildeten Spanneinrichtung versehen. Die Spanneinrichtung ist so ausgeführt, daß auf dem Aufspanntisch б zwei im Abstand der Dickschakenbohrungen entsprechende Aufnahmedorne 7a; 7b befestigt sind. Unterhalb des Aufspanntisches 6 ist an diesen Aufnahmedornen 7a; 7b je ein Arbeitszylinder 8a; 8b angebracht, dessen Kolbenstangen mit den in den Aufnahmedornen 7a; 7b befindlichen Spannbuchsen 9a; 9b fest verbunden sind. Die Spannbuchsen 9a; 9b selbst sind im oberen Ende mit einem bajonett artigen Sehne 11 Verschluß 10 versehen, der zur Aufnahme der Spannkegel 11a; 11b dient.
Die zu schleifende Dickschake wird auf die auf dem Aufspanntisch 6 befestigten Aufnahmedorne 7a; 7b aufgesetzt und die Spannbuchsen 9a; 9b pneumatisch in die Aufnahmedorne 7a; 7b angehoben. Die Spannkegel 11a; 11b werden manuell in die Aufnahmedorne 7a; 7b eingesetzt und durch Drehen im Schnellverschluß 10 verriegelt.
Das Spannen und Festhalten der Dickschaken auf dem Aufspanntisch б selbst erfolgt durch das Absenken der Spannbuchsen 9a; 9b, wodurch die Spannkegel 11a; 11b die Dickschake zentrieren und festklemmen.
Nun kann die eigentliche Bearbeitung durch das Umfangschleifverfahren in an sich bekannter Art und Weise vorgenommen werden,
Eine Sicherheitseinrichtung ist in der Art ausgebildet, daß die Betätigung des Aufspanntisches und der Aufspanneinrichtung nur erfolgen kann, wenn an den Arbeitszylindern 8a; 8b der erforderliche, vorher eingestellte Druck anliegt. Liegt dieser nicht an, so wird die Schleifvorrichtung nicht eingeschaltet bzw. sofort abgeschaltet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch
    1. Schleifvorrichtung zum Schleifen der Auflageflächen von Dickschaken für Tagebaugroßgeräte mit an sich bekannten Schleifkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Grundrahmen (4) zwei prismenartig ausgebildete !Führungsleisten (5) angebracht sind, auf denen sich ein Aufspanntisch (6) bewegt, der eine Aufspanneinrichtung besitzt, die so ausgebildet ist, daß zwei dem Abstand der Dickschakenbohrungen entsprechende Auf nähmedorne (7a; 7b) befestigt sind und unterhalb des Aufspanntisches (6) je ein Arbeitszylinder (8a; 8b) angebracht ist, dessen Kolbenstange mit je einer Spannbuchse (9a; 9b) am oberen Ende über einen mit einem bajonettartigen Sehne11Verschluß (10) versehenen Spannkegel (11a; 11b) verbunden ist.
    Hierzu & Seiten Zeichnungen
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