DD157237A1 - Schaltungsanordnung zur erhoehung der schaltleistung bei schwellwertschaltern mit relaisausgang - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Erhoehung der Schaltleistung bei Schwellwertschaltern mit antivalentem Relaisausgang und im Laststromkreis kurzzeitig in Reihe zur Last einschaltbaren Vorwiderstaenden. Sie hat die Aufgabe, bei Wegfall mechanischer Justierarbeiten eine der erhoehten Schaltleistung anpassbare Zeitverzoegerung bei der an sich bekannten Schaltung und Ueberbrueckung der Vorwiderstaende im Laststromkreis zu ermoeglichen. Diese Aufgabe wird geloest, indem bei ausgeschalteter Last ein Oeffner eines Relais, das am L-Niveau fuehrenden Ausgang des Schwellwertschalters liegt, in Reihe mit dem strombegrenzenden Vorwiderstand und der Last geschaltet ist und ein Schliesser eines zweiten Relais, das am H-Niveau fuehrenden Ausgang liegt, parallel zur Reihenschaltung von Oeffner und Vorwiderstand angeordnet ist.
Description
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Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Schaltleistung bei Schwellwertschaltern mit Relaisausgang __
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5 Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Schaltleistung bei Schwellwertschaltern mit Relaisausgang, Die Schaltungsanordnung findet z. B. bei Dämmerungsschaltern Anwendung, mit denen Beleuchtungen mit ohmscher und induktiver Charakteristik zu schalten sind.
Beim Schalten von Glühlampen treten infolge des geringen Kaltwiderstandes Stromspitzen bis zum 15fachen Wert des Dauerstromes auf« Ähnlich verhält es sich bei Beleuchtungseinrichtungen mit einzelkompensierten Leuchtstofflampen, da durch die Phasenschieberkondensatoren analog hohe Einschaltströrae auftreten. Diese Bedingungen stellen kurzzeitig wirkende, aber an sich die Dimensionierung der Relaiskontakte wesentlich bestimmende Belastungsgrößen dar. Im Zuge der im modernen Gerätebau ange-
J strebten Minimierung sind damit jedoch Grenzen gesetzt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Es ist bekannt, z. B. durch die DD-PS 127 296, die hohen Einschaltstromspitzen durch kurzzeitig in den Stromkreis in Reihe zur Last eingeschaltete Widerstände zu begrenzen. Nach aer DD-PS 127 296 werden dazu zwei Relais eingesetzt, wobei das zweite,die Widerstände überbrückende Relais von einem nacheilenden Kontakt des ersten Relais angesteuert wird. Mit. der Verwendung eines solchen nacheilenden Kontaktes ist nur ein relativ enger Spielraum in der Zeltverzögerung der Kontakte gegeben, der mechanische Ursache hat und nur durch Oustage geringfügig regelbar ist.
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Ähnlich-verhält es sich bei einer weiteren, auf dem· Markt bekannt gewordenen Lösung der Fa. Merten, BRD, bei der nur ein Relais im Ausgang eines Schwellwert-(Dämmerungs-)schalters verwendet wird. Der Kontaktsatz dieses Relais enthält u. a. einen verzögerten Kontakt, mit dem die mit der Last in Reihe liegenden Widerstände überbrückt werden. Auch bei dieser Lösung sind der Zeitverzögerung mechanische Grenzen gesetzt und nur durch Oustage gering regelbar. Es ist ferner z. B. nach der Applikationsschrift (LG 140/1/78) des VEB Halbleiterwerk Frankfurt/Oder, ODR, zum Schaltkreis A 301 D, S.5 und 19, bekannt, mit antivalenten Ausgängen von Schaltkreisen für Schwellwertschalter Relais anzusteuern, die ihrerseits voneinander unabhängige Schaltvorgänge auslösen können. Damit ist jedoch keine Lehre zur Beherrschung relativ hoher Einschaltströme an den Relaiskontakten gegeben.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die o. g. Nachteile zu vermeiden und damit die Schaltleistung bzw. Zuverlässigkeit und Lebensdauer bei Beibehaltung einer Kleinbauweise zu erhöhen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe
Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Schaltleistung bei Schwellwertschaltern mit Relaisausgang zu schaffen, die bei Wegfall mechanischer Oustierarbeiten eine der erhöhten Schaltleistung anpaßbare Zeitverzögerung bei aer an sich bekannten Schaltung und Überbrückung der Vorwiderstände im Laststromkreis ermöglicht. N
Merkmale der Erfindung '
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Schaltungsan-Ordnung bei Schwellwertschaltern mit antivalentem Relaisausgang und im Laststromkreis kurzzeitig in Reihe einschaltbaren Vorwiderstände dadurch gelöst, daß bei ausgeschalteter Last ein öffner eines Relais, welches am L-Niveau führenden Ausgang
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des Schwellwertschalters liegt, in Reihe mit dem strombegrenzenden Vorwiderstand und der Last geschaltet ist und ein Schließer eines zweiten Relais, das am Η-Niveau führenden Ausgang des Schivellwertschalters liegt, parallel zur Reihenschaltung von öffner und Vorwiderstand angeordnet ist.
Au s f üh ru ng sbe isp ieI
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden
In der zugehörigen Zeichnung zeigen die
Fig. 1 - die Schaltungsanordnung des Schwellwertschalters mit Relaisausgang und Fig. 2 - die Schaltungsanordnung der Relaiskontakte
Nach Fig. 1 liegen an den antivalenten Ausgängen 3.1; 3.2 des Schwellwertschalters 3, der im Ausführungsbeispiel aus einem integrierten Schaltkreis besteht, die Relais 1; 2. Aus der Fig. 2 geht hervor, daß bei ausgeschalteter Last 5, hier 2. B. als Glühbirne dargestellt, der öffner 1.1 des sra L-Niveau führenden Ausgang 3.1 liegenden Relais 1 in Reihe mit dem strombegrenzenden Vorwiderstand 4 und der Last 5 geschaltet ist. Parallel zu dieser Reihenschaltung von öffner 1.1 und Vorwiderstand 4 ist ein Schließer 2.1 des zweiten Relais 2, das am Η-Niveau führenden Ausgang 3.2 des Schwellwertschalters 3 liegt, geschaltet.
Die Funktionsweise der Schaltungsanordnung ist folgende: Das Relais 1 wird stromlos und damit'schaltet der Öffner den Vorwiderstand 4 in den Laststromkreis ein, wenn sich im Zustand der abgeschalteten Last 5 das Signal am Ausgang von L in H ändert. Gleichzeitig mit der Signaländerung am Ausgang 3*1 ändert sich das Signal am Ausgang 3.2 von H in L. Damit wird Relais 2 stromführend und öer Schließer 2.1 überbrückt die Reihenschaltung von öffner 1.1 und Vorwiderstand 4.
Die Verzögerung zwischen dem Schalten des Öffners. 1.1 und des Schließers 2.1 ergibt sich aus der relaiseigenen Differenz zwischen Ansprech- und Rückgangszeit, d. h. der
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öffner 1.1 fällt schneller ab, als der Schließer 2.£ anzieht.
Eine Variation der Verzögerungszeit wird durch die Wahl der Betriebsspannung im zulässigen Betriebsspannungsbereich erreicht, wobei die Verzögerungszeit mit fallender Betriebsspannung zunimmt.
Claims (1)
- -« - 228127Patentanspruch1« Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Schaltleistung bei Schwellwertschaltern mit antivalentem Relaisausgang und im Laststromkreis kurzzeitig in Reihe zur Last einschalt-" baren Vorwiderständen, dadurch gekennzeichnet, daß bei ausgeschalteter Last (5) ein Öffner (1.1) eines Relais (1), welches am L-Niveau führenden Ausgang (3.1) des Schwellwertschalters (3) liegt, in Reihe mit dem strombegrenzenden Vorwiderstand (4) und der Last (5) geschaltet ist und ein Schließer (2.1) eines zweiten Relais (2), das am H-Niveau führenden Ausgang (3.2) des Schwellwertschalters (3) liegt, parallel zur Reihenschaltung von öffner (1.) und Vorwiderstand (4) angeordnet ist.Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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| DD22812781A DD157237A1 (de) | 1981-03-09 | 1981-03-09 | Schaltungsanordnung zur erhoehung der schaltleistung bei schwellwertschaltern mit relaisausgang |
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| DD157237A1 true DD157237A1 (de) | 1982-10-20 |
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ID=5529487
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| DD22812781A DD157237A1 (de) | 1981-03-09 | 1981-03-09 | Schaltungsanordnung zur erhoehung der schaltleistung bei schwellwertschaltern mit relaisausgang |
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1981
- 1981-03-09 DD DD22812781A patent/DD157237A1/de not_active IP Right Cessation
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