DD157349A1 - Antriebsvorrichtung fuer den messerschlitten an doppelteppichwebmaschinen - Google Patents

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DD157349A1
DD157349A1 DD22724581A DD22724581A DD157349A1 DD 157349 A1 DD157349 A1 DD 157349A1 DD 22724581 A DD22724581 A DD 22724581A DD 22724581 A DD22724581 A DD 22724581A DD 157349 A1 DD157349 A1 DD 157349A1
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Bernhard Huether
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung fuer die Changierbewegung des Messerschlittens zum Trennen des Flors in Gewebequerrichtung an Doppelteppichwebmaschinen. Mit dieser Vorrichtung wird durch die Ueberlagerung von Relativbewegungen im Raederkoppelgetriebe ein grosser Abtriebsschwingwinkel erzeugt, so dass das Uebersetzungsverhaeltnis des nachgeschalteten Zahnradgetriebes zur weiteren Vergroesserung des Schwingwinkels reduziert werden kann. Bei einfacher Ausfuehrung der Antriebsvorrichtung wird eine Reduzierung der Gelenkkraefte und Antriebsmomente erreicht sowie eine annaehernd gleiche Changierbewegung des Messerschlittens erzielt. Die Antriebskurbel 1 des Raederkoppelgetriebes hat eine Laenge, die gleich der halben Sehne B1 B2 des Schwingbogens der Schwinge 4 ist, wobei der Drehpunkt der Antriebskurbel 1 so angeordnet ist, dass er auf einer durch den Waelzpunkt "C" des Umlauf- und Mittelrades 5 gehenden Parallelen zur Sehne des Schwingbogens liegt. Die Koppel 2 ist mindestens dreimal laenger als die Schwinge 4.

Description

Antriebsvorrichtung für den Messerschlitten an Doppel teppichwebmaschine^
Die Erfindung "besieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für die Changierbewegung des Messerschlittens aura Trennen des Flors in Gewebequerrichtung nach jedem Schußeintrag an Doppelteppichwebmaschinen.
Charäkteristilc der bekannten technischen Lösungen:
Es ist eine Vorrichtung zum Schneiden von Doppelgev/ebe be~ kamitj .bei der zwei mit den Enden des Messerschlittens verbundene Zugorgane über gleichachsig an einer Schwinge drehbar gelagerte .Rollen geführt sind und danach jedes Zugorgan nach Umschlingen eines Rollensatzes mit ortsfestθτ Achse an seinem Ende festgelegt ist, wobei an der Schwinge ein Ende einer Koppel angreift, deren anderes Ende auf einem periodisch in Abhängigkeit vom Arbeitstakt der Webmaschine bewegten Kurbelzapfen gelagert ist. Dieser Kurbelzapfen ist an einem Umlaufzahnrad eines Umlaufrädergetriebes angeordnet, mittels dessen ein Umlauf des Kurbelzapfens im Zeitraum von drei Schußfadeneintragsvorgängen erzeugt wird (DE-AS 2 544 005) < Wegen der Vielzahl der benötigten Seilrollen und der dazu erforderlichen Länge des Zugseiles ist diese Vorrichtung äußerst aufwendig und schwingungsanfällig«
Weiterhin ist es "bekannt, den Antrieb des Messerschlittens bzw. Schneidmessers mit Hilfe einer zentrischen Kurbelschwinge au erzeugen» Die Übertragung und Vergrößerung der Bewegung der Schwinge auf den Messerschlitten erfolgt über ein Zahnradgetriebe und ein Seilgetriebe (DHP 127 976).
Der Ifeohteil dieser Vorrichtung ist der, daß das Zahnradgetrie be ein sehr kleines Übersetzungsverhältnis 1 t ± zur Erzeugung einer mehrfachen Umdrehung der Seilscheibe für eine Messers ohlittenbewegung bei großer Arbeitsbreite haben muß und deshalb dynamisch ungünstig ist, so daß ein® große Getriebebelastung auftritt«, Ebenso ist durch die zentrische Kurbel™ schwinge die Changierbewegung des Messerschlittens in den beiden Sohnittrichtungen nicht gleich, und demzufolge sind die Schneidbedingungen für den Flor von der jeweiligen Richtung der Messerschlittenbewegung abhängig. .
Ziel der Erfindung ist es, die aufgezeigten Mangel zu beseitige:^ die Qualität der Antriebsvorrichtung sowie des Schneidvorganges zu verbessern und die Lebensdauer derselben zu erhöhen*
Das Wesen der Erfindung besteht darin? eine Antriebsvorrichtung für den MessersGhlitten an Doppelteppichwebmaschinen zu schaffen, die bei einfacher Ausführung mit kleinen Gelenkkräften und Antriebsmomenten arbeitet, und die im Bewegungsablauf eine annähernd gleiche Changierbewegung in beiden Bewegungsrichtungen des Messerschlittens bei großer Arbeitsbreite gewährleistete
Erfindungsgemäß wird dies erreicht, indem einem Zahnradgetriebe ein Räderkoppelgetriebe vorgeschaltet ist, dessen Antriebs-
kurbel eine Länge aufweist, die gleich der halben Sehne (ΉΤ"~Β2) des Schwingbogens der Schwinge ist, ,wobei der Drehpunkt der Antriebskurbel so angeordnet ist, daß er auf.einer durch den Wälzpunkt C gehenden Parallelen zur Sehne (βΤ~ΤΓ"2:) liegt, und dessen Koppel mindestens dreimal langer als die Schwinge ist.
Die Erfindung wird anhand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher beschrieben, . Es zeigen in prinzipieller Darstellung:
2Tig* 1: das Räderkoppelgetriebe mit nachgeschaltetera Übersetzungsgetriebe zum Antrieb der Seilscheibe und
Fig. 2: den von der Seilscheibe aus bewegten Messersohlitten,
Das in der Fig. 1 dargestellte Räderkoppelgetriebe besteht aus der im Gestell gelagerten Antriebskurbel 1, der-Koppel 2, die fest mit dem Zahnsegment 3 verbunden ist, der auf der Achse 14 beweglichen Schwinge 4 und dem auf gleicher Achse sitzenden Mittelrad 5. Dieses Mittelrad 5 ist gleichzeitig Antriebsrad des nachgeschalteten Zahnradgetriebes, bestehend aus dem Mittelrad 5 und Stirnrad 6, den Stirnrädern 7; 8 so-Y/ie den Kegelrädern 9; 10. Das Kegelrad 1.0 ist über die im lager 13 liegende Welle 12 mit. der Seilscheibe 11 verbunden, von der aus über das Seil 15 der Messerschlitten 16 seine Changierbewegung erhält»
Mit seinen Abmessungen ist das Räderkoppelgetriebe so gestaltet, daß die Länge der ,Antriebskurbel 1 gleich der halben Sehne B1~"*B2 des Schwingbogens der Schwinge 4 ist und der Drehpunkt A der Antriebskurbel 1 auf der durch den Wälzpunkt C gehenden Parallelen 17 zur Sehne ΊΗ"~Β2 liegt, um den erforderlichen Antriebswinkel von 180° je Hin- und Her-
- 4 - IL
bewegung des Schneidmessers zu erhalten. In den Umkehrlagern (Totlagen) des Mittelrades 5 geht die gedachte Verlängerung der Antriebskurbel 1 durch den Wälzpunkt 0G" des Zahnsegmentes 3 und des Mittelrades 5« Die Länge der Koppel 2 soll mindestens dreimal größer als die der Schwinge 4 sein (AB = 3 · BB), um eine gute Kraftübertragung im Räderkoppelgetriebe und eine annähernd gleiche Hin- und Rückbewegung des Mittelrades 5 und damit des Messerschlittens 16 zu erreichen» Da der Bewegung der Schwinge 4 die um das Übersetzungsverhältnis der Zahnräder 3 und 5 vergrößerte Relativbewegung zwischen der Koppel 2 und der Schwinge 4 überlagert wird, führt das Mittelrad 5 eine dementsprechend große Schwingbewegung aus« Dadurch kann das Übersetzungsverhältnis 1 : χ des nachgeschalteten Getriebes vergrößert werden«, Die so um mehrere Umdrehungen wechselnd schwingend getriebene Seilscheibe 11 be~ wegt über das- Seil 15 den Messerschlitten 16 mit einer annähernd gleichen Schneidgeschwindigkeit im Hin- und Rücklauf. Die speziellen Abmessungen des Räderkoppelgetriebes gewährleisten, daß die Gelenkkräfte und das. Antriebsmoment klein gehalten werden. Insbesondere wird die Gelenkkraft in dem Gelenk zwischen der Koppel 2 und der Schwinge 4 aufgrund der Leistungsverzweigung im Räderkoppelgetriebe um ca. 80 % kleiner gegenüber der zentrischen Kurbelschwinge.

Claims (1)

  1. Antriebsvorrichtung für die Changierbewegung des Messerschlittens zum Trennen des Flors in Gewebequerrichtung an Doppelteppichwebmaschinen, gekennzeichnet dadurch, daß einem Zahnradgetriebe ein Räderkoppelgetriebe vorgeschaltet ist, dessen Antriebskurbel (1) eine Länge aufweist, die gleich der halben Sehne (bT"~B2) des Schwingbogens der Schwinge (4) ist, wobei der Drehpunkt (A ) der Antriebskurbel (1) so angeordnet ist, daß er auf der durch den V/älzpunkt (C) gehenden Parallelen (17) zur Sehne (bT™B2) liegt und dessen Koppel (2) mindestens dreimal langer als die Schwinge (4) ist»
    Z €te'L·^
DD22724581A 1981-01-28 1981-01-28 Antriebsvorrichtung fuer den messerschlitten an doppelteppichwebmaschinen DD157349A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0241036A3 (de) * 1986-04-10 1988-02-03 N.V. Michel Van de Wiele Schneideinrichtung für eine Doppelstück-Webmaschine, insbesondere Antrieb für eine derartige Schneideinrichtung und mit einer derartigen Schneideinrichtung ausgerüstete Webmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0241036A3 (de) * 1986-04-10 1988-02-03 N.V. Michel Van de Wiele Schneideinrichtung für eine Doppelstück-Webmaschine, insbesondere Antrieb für eine derartige Schneideinrichtung und mit einer derartigen Schneideinrichtung ausgerüstete Webmaschine

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