DD157633A1 - Optisches daempfungsglied - Google Patents

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DD157633A1
DD157633A1 DD22861681A DD22861681A DD157633A1 DD 157633 A1 DD157633 A1 DD 157633A1 DD 22861681 A DD22861681 A DD 22861681A DD 22861681 A DD22861681 A DD 22861681A DD 157633 A1 DD157633 A1 DD 157633A1
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Ernst Freund
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Ernst Freund
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  • Optical Modulation, Optical Deflection, Nonlinear Optics, Optical Demodulation, Optical Logic Elements (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf die Optik, speziell auf die Lichtleituebertragungstechnik. Das Ziel und die Aufgabe der Erfindung ist bei verringertem technischen Aufwand in einer linearen oder logarithmischen Daempfung des Lichtflusses in Abhaengigkeit von einer Stellgroesse zu sehen. Dies wird erfindungswesentlich dadurch erreicht, dass ein mit einer definierten Wicklung versehenes Isolierstoffrohr, das ein Lichtleitkabel gleicher Laenge ummantelt,eingangsseitig einen Polarisator und ausgangsseitig einen Analysator aufweist.Dabei wird mit an sich bekannten Mitteln das elektromagnetische Feld veraendert.

Description

Titel der Erfindung Optisches Dämpfungsglied
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung kann: in der Optik, insbesondere in der 'Lichtleitübertragungstechnik angewendet werden·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In der Lichtleit-Signalübertragungs.technik besteht Bedarf nach einem Element mit veränderlicher Dämpfung, das in Lichtleitübertragungssysteme eingeschaltet werden kann,..um SoB» Lichtsignalpegel einer Strecke an einen speziellen Empfänger anzupassen» Dieser Bedarf besteht, vor allem in der Meßtechnik für Lichtleitübertragungssysteme bei empfindlichen Einrichtungen, wie Test-, Eich- oder Meßapparaturen*· .. . . ' Bekannt sind Lösungen,-bei denen Z0B6 Kabelenden mit Steckern einem- Gegenstück gegenübergestellt werden und
der Abstand beider Elemente mit einem mechanischen Präzisionsinstrument (z.B. einer Mikrometer schraube.) bedarf sgemäß verändert wird. Wegen der begrenzten Apertur, einer Lichtleitkabelstirnfläche kann durch Veränderung des Abstandes die aus dem einen Kabelstück in das andere eintretende Lichtmenge.verändert, werden. Eine Abschätzung der erreichbaren Dämpfung beim Lichtübergang ließe sich graphisch - rechnerisch bei Kenntnis der Lichtleitfaser vornehmen« Nachteilig ist es hierbei, daß die erreichte Dämpfung keine Linearität zum veränderten Abstand der Faserstirnflächen aufweist« Eine andere bereits bekannte technische Lehre, DE-OS 2 914 262,G 02 B 5/14, beschreibt ein optisches Dämpfungsglied für Lichtleitfasern, bei denen· im; wesentlichen zwei zueinander fluchtende Linsen mit ebenen Stirnflächen und einen gemeinsamen Brechungsindexgradienten angeordnet sind, zwischen denen ein Dämpfer aus einem mineralischen oder organischen lichtdurchlässigen Trägermaterial befestigt ist» Sine weitere bekannte Lösung, DE-OS 2 149 661, G 02 f 1/00, betrifft eine elektronisch steuerbare, optische Öffnung. Hier wird die optische Dichte über ein angelegtes elektrisches Feld variiert, das in einem definierten Bereich einen radialen Spannungsgradient eis. aufweist«
Eine ähnliche technische Lösung, DE-OS 2 838 277, G 02 f 1/00, betrifft eine Vorrichtung zur steuerbaren Veränderung der Eigenschaften eines Lichtflusses. Nach dieser Offenbarung werden-elektrisch gesteuerte Elektretblätt chen eingesetzt, mit denen die gewünschte Intensitätssteuerung erreicht wird» ' Der wesentliche Mangel, der den bekannten, technischen Lösungen anhaftet, ist darin zu sehen, daß keine lineare oder etwa eine logarithmisch veränderliche Dämpfung, erreichbar ist und daß der technische Aufwand zu: hoch iste . . ...
_ O
Ziel der- Erfindung ,. '
Das Ziel der Erfindung ist es deshalb, ein optisches Dämpfungsglied zu schaffen,'das einfach und- billig herstellbar 1st und im Vergleich zum bekannten Stand der Technik verbesserte Gebrauchseigenschaften auf-o v/eist.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Dieser Zielstellung folgt die Aufgabe der Erfindung, nach der ein optisches Dämpfungsglied konstruktiv derart zu gestalten ist, daß mit geringem Aufwand bei Einsatz-, elektrischer Hilfsmittel eine lineare oder logarithmische Dämpfung in Abhängigkeit von' einer Stellgröße erreicht wird»
Diese Aufgabe wird nach der erfindungsgemäßen Lehre dadurch gelöst, daß ein mit einer definierten Wicklung versehenes Isolierstoffrohr, das ein Lichtleitkabel gleicher Länge ummantelt, eingangsseitig einen Polarisator (Polarisationsfilter) und ausgangsseitig einem Analysator (Polarisationsfilter) aufweist, wobei an sich bekannte Mittel, wie z.eB* eine Stromquelle, ein Regelwiderstand und ein Schalter vorgesehen sind, um das Längs-Magnetfeld zu steuern« In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist das Isolierstoffrohr für die Yerbindung von Lichtleitkabeln beidseitig Buchsen mit Lichtleitkabelsteckverbindern auf· . Der besondere Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß die Dämpfung mit geringem Aufwand durch Veränderung des Längs-Magnetfeldes, d.hc durch Regelung des durch die lange Spule fließenden Gleichstromes kontinuierlich verändert werden kann, Dabei lassen sich leicht lange Weglängen realisieren.
Ausführungsbeispiel
DaLe Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden«. Dabei wird auf die- augehörige Zeichnung verwiesens die ein sohematisch.es Beispiel darstellt. ' Danach ist das Lichtleitkabel 1 über einen Polarisator
2 an ein Stück Lichtleitkabel angekoppelt, das in dem Dämpfungsglied, von einem Isolierstoffrohr 4 ummantelt, fest- angeordnet ist* Das sich im Isolierrohr befindliche kurze Lichtleitkabel ist durch die angebrachte Wicklung
3 einem Magnetfeld ausgesetzt, das über einen Regelwiderstand 8, Schalter 9 bswe eine Stromquelle 10, veränderlich ist. Am Ausgang der Dämpfungseinrichtung ist ein Analysator 5 angeordnete Das zu verbindende Lichtleitkabel als Träger für das zu dämpfende Licht wird an beiden Seiten der Dämpfungseinrichtung dicht (stumpf) an das Polarisationsfilter mittels Steckverbinder 6 angekoppelt. Das Polarisationsfilter muß möglichst dünn sein, damit die Grunddämpfung beim Übergang von einem Lichtleitkabel über das Polarisationsfilter zum Kabelstück in.der Dämpiungseinrichtung möglichst klein bleibte Da durch den Polarisator nur Licht einer Polarisationsrichtung durchgelassen wird und die übrigen Komponenten den Polarisator nicht'passieren können, wird die Grunddämpfung ohne Magnetfeld relativ hoch sein«,
Beträgt sie zoB0 50 <fo des in den Polarisator einfallenden Lichts und wird Lichtleitkabel mit einer Dämpfung von 20 dB/km verwendet, entspricht das einer äquivalenten Kabellänge von etwa 150 nu Hinsichtlich der Regelung der Lichtmenge wird die Dispersion im longitudinalen Magnetfeld (Faraday-Effekt) ausgenutzte Da sich das Licht parallel zu den magnetischen Kraftlinien ausbreitet, wird die Polarisationsebene um einen Winkel oC gedreht«, (Wirksamkeit der Verdetschen Konstante)

Claims (2)

Erfindungsanspruch
1. Optisches Dämpfungsglied für Lichtleitkabel mit steuerbarer Dämpfung eines Lichtflusses, mit elektrischen Mitteln zur Anpassung des Lichtflusses an Empfindlichkeit der Meßgeräte, gekennzeichnet dadurch, daß ein mit einer definierten Wicklung versehenes Isolierstoffrohr, das ein Lichtleitkabel gleicher Länge ummantelt, eingangsseitig einen Polarisator (Polari- \ sationsfilter) und ausgangsseitig einen. Analysator
aufweist, wobei an sick bekannte Mittel, wie z.B« eine Stromquelle, ein Regelwiderstand und ein Schalter vorgesehen sind, um das Längs-Magnetfeld zu steuern.
'2..Optisches Dämpfungsglied nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Isolierstoffrohr für die Verbindung von Lichtleitkabel beidseitig Buchsen mit Lichtleitkabelsteckverbindern aufweist·
Hierzu 1 Blatt Zeichnung
DD22861681A 1981-03-26 1981-03-26 Optisches daempfungsglied DD157633A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5534292A (en) * 1991-09-17 1996-07-09 Mitsuo; Koji Method for producing and curing hydraulic material
US5588087A (en) * 1992-01-02 1996-12-24 Adc Telecommunications, Inc. Overlapping fusion attenuator

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