DD157686A1 - Zusatzwerkstoff zum schweissen niedriggekohlter unlegierter staehle - Google Patents

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DD157686A1
DD157686A1 DD22864681A DD22864681A DD157686A1 DD 157686 A1 DD157686 A1 DD 157686A1 DD 22864681 A DD22864681 A DD 22864681A DD 22864681 A DD22864681 A DD 22864681A DD 157686 A1 DD157686 A1 DD 157686A1
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DD22864681A
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Sigrid Bauer
Heinz Winterstein
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Sigrid Bauer
Heinz Winterstein
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Abstract

Die Herstellung erfolgt auf der Basis von Eisen-Silizium- und Eisen-Kohlenstoff-Verbindungen, die vorzugsweise zum Schweissen von Duennblechen aus niedriggekohlten, unberuhigten Werkstoffen verwendet werden. Des weiteren wird dieser Schweisszusatzwerkstoff beim MBL-H-, Plasma- oder WIG-Verfahren oder beim Gasschweissen eingesetzt. Um Spritzverluste und Prositaet beim Einsatz von Schmelzschweissverfahren zu senken, wird, ohne dass waehrend des Schweissens ein Zusatzwerkstoff zugefuehrt wird, die Nahtqualitaet erhoeht. Erfindungsgemaess besteht dieser Zusatzwerkstoff zum Schweissen in Form von Pulver oder Paste entweder aus Ferrosilizium mit einem variablen Kohlenstoffgehalt von 1,2 bis 6,5 %, vorzugsweise mit 2 % Kohlenstoff, oder aus einer Eisen-Kohlenstoff-Legierung mit einer Zusammensetzung von 2 bis 4,5 % Kohlenstoff, 1,5 bis 3 % Silizium und einem Rest Eisen. Zusaetzlich kommt ein Schutzgas, z.B. Kohlendioxid oder ein Gasgemisch mit einem Kohlendioxid-Anteil zum Einsatz.

Description

Zusatzwerkstoff zum Schweißen niedriggekohlter unlegierter Stähle
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Zusatzwerkstoff zum .Schweißen niedriggekohlter unlegierter Stähle auf der Basis von Eisen-Silizium- und Eisen-Kohlenstoff»Verbindungen, die vorzugsweise zum Schweißen von Dünnblechen aus niedriggekohlten, unberuhigten Werkstoffen verwendet und unter Anwendung von Schmelzschweißverfahren weiterverarbeitet werden. Desweitereri wird dieser Schweißzusatzwerkstoff beim MBL-H»5 Plasma- oder WIG-Verfahren oder beim Gasschweißen während des Schweißens eingesetzt»
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Charakteristik der "bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, beim Schmelzschweißen Zusatzwerkstoffe als metallurgische .Werkstoffe einzusetzen, die in-Form., von Drähten, Bändern oder Stäben in unterschiedlichster Zusammensetzung^ vorliegen» Auch für das Schweißen mit magnetisch bewegtem Lichtbogen ist die Anwendung von Zusat zwerkstof fen bekannt* Im WP 67 758 wird vorgeschlagen, bei der Bearbeitung von Hohlkörpern auf deren Enden Silizium oder Siliziumverbindungen aufzugeben, um ein spätes Eintreten der Schmelzphase zu bewirken» Das Ziel besteht darin, ein Überbrücken der Brennfuge und damit die Störung einer gleichmäßigen Lichtbogenbewegung zu verhindern» Im Gegensatz zur eigenen Erfindung dienen die auf die Teilekanten aufgetragenen Stoffe nicht zur metallurgischen Beeinflussung der Schmelze· Das gilt auch für die zwei nachfolgend genannten Patente, die das Füllen der ITah.t und die Art und Weise der Zusatzwerkstoffzuführung beschreiben, ohne auf deren Zusammensetzung einzugehen« Es ist ebenfalls bekannt, beim "IBL-Schwelßen Zusatzwerkstoffe zum Füllen von Iahten'zu verwenden (DD-WP 108 229) oder zum Schweißen von Rohrstößen mittels segmentförmiger, abschmelzender Elektrode aus Bändern (SU~Pat° 148 866).
Die bekannten '.Lösungen haben den Mangel, daß der Zusatzwerkstoff während des Schweißens zugeführt werden muß, . v/as ein erheblicher technologischer Störfaktor, ist» Beim Einlegen von band» oder drahtform!gem Zusatzwerkstoff muß dieser der Teile-Geometrie angepaßt werden« Bei nichtlinearen Teilen wären Formteile erforderlich, was ebenfalls technologisch ungünstige Voraussetzungen 'schafft·
.Or
Desweiteren handelt es sieh immer .Lim ei ne aus vielen Bestandteilen aufgebaute Legierung, "bei deren Herstel» lung eine genaue Dosierung der einseinen Elemente vor· zunehmen ist.
Ziel der Erfindung
Ss ist Ziel der Erfindung, durch metallurgische Wirkung das Schmelzbad so zu beeinflussen,, daß Spritzverluste und Porosität beim Einsatz von Schmelzschweißverfahren, insbesondere beim·. Schweißen mit magnetisch bewegtem Lichtbogen, sinken.
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Hahtquali· tat, insbesondere beim Schweißen unberuhigter, niedriggekohlter Dünnbleche zu erhöhen, ohne daß während des Sehweißprozesses ein Zusatzwerkstoff zugeführt oder dieser vor der Schweißung in die Naht eingelegt wird·
Irfindungsgemäß besteht dieser'Zusatzwerkstoff zum Schweißen niedriggekohlter unlegierter Stähle in Form νoft fulVer öder Paste entweder aus Perrosilizium mit einem variablen Kohlenstoffgehalt von 1,2 bis 6,5 %t' vorzugsweise aber idit 2 % Kohlenstoff, oder aus einer Eisen-Kohlenstoff-Legierung mit einer Zusammensetzung von 2 bis 4,5 % Kohlenstoff j 1,5 bis 3 % Silizium und einem Rest Eisens Zusätzlich wird'ein Schutzgas, wie es Βέ Kohlendioxid öder ein Gasgemisch mit .einem-Kohlendiöxid-Ahteil, eingesetzti
ν 4 t'
Ausführungsbeispiel
J)er Schweißzusatzwerkstoff selbst kann als Pulver oder in leicht flüchtigen Lösungsmitteln gelöst aufgetragen v/erden« Eine zweite Möglichkeit besteht in der Anfertigung von Pasten, die aus einer Trägersubstanz, z. B* Wasserglas und den in ihnen als Pulver oder Peinstspänen enthaltenen Zusatzwerkstoffen bestehen* Damit entsteht eine gut zu quantifizierende und in der Zusammensetzung variable Paste, die auf die Hahtkanten aufgetragen wird· Ebenso^ kann dies-er Schweißzusatzwerkstoff zusätzlich zu den bereits bekannten- z« B« drahtform!gen} Schweißzusatzwerkstoff en beim Schweißen verwendet werden« Vor dem Schweißen wird dieser Zusatzwerkstoff auf die Kahtkantens Ze Β« beim I»»Stoß<, Bördelnaht, Stirnflachnaht, aufgetragen.* Anschließend sind die Nahtkant en rnitt eis solcher Schweißverfahren zu verschmelzen die mit oder auch ohne zusätzliche Schweißzusatzwerkstoffe arbeiten, wie beispielsweise das MBL-H-j das Plasma«- oder das WIG-Verfah« •ren«.
Diese erfindungsgemäße Herstellung von Schweißzusatzwerkstoffen ermöglicht eine praktikable und weniger störanfällige Schweißtechnologie·. Eine genaue Dosierung der Menge und Zusammensetzung des Schweißzusatzwerkstoffes in Abhängigkeit vom Grundwerkstoff ist möglich. Es können billigere Schweißzusatzwerkstoffes z* B» Ausgangsstoffe für die Stahlhers te 11 ungs 'verwendet werden«, da eine Her» stellung von Bändern und Drähten mit komplizierter Zu-; saiiimense.tzung entfällt«

Claims (2)

  1. Erfindungsansprüche ·.·...
    1« Zusatzwerkstoff·.·zum .Schweißen niedriggekohlter unlegierter Stähle auf der Basis von Eisen-Siliziumoder Eisen-Kohlenstoff-Verbindungen in Form von PuI-. ver oder in leicht flüchtigen Lösungsmitteln ge~ löst, insbesondere zum Schweißen von Dünnblechen aus niedriggekohlten, unberuhigten Stählen mit einem Kohlenstoffgehalt von weniger als 0,12 % und .einem Siliziumgehalt von weniger als 0,07 % unter Anwendung von Schmelzschweißverfahren · g e k e η η zeichnet dadurch, daß dieser Zusatzwerkstoff aus Ferrosilizium mit einem variablen Kohlenstoffgehalt, von 1,2 % bis 6,5.%,'vorzugsweise mit 2 % Kohlenstoff, oder aus einer Eisen-Kohlenstoff-Legierung mit einer vorzugsweisen Zusammensetzung von 2 bis 4,5 % Kohlenstoff und 1,5 % bis 3 % Silizium und einem Rest Eisen bestehtc
  2. 2. Zusatzwerkstoff zum Schweißen niedriggekohlter unlegierter' Stähle nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß bei Verwendung dieses Zusatzwerkstoffes ein Schutzgas, insbesondere Kohlendioxid oder ein Gasgemisch'mit einem Kohlendioxid-Anteil, zum Einsatz kommt«.
DD22864681A 1981-03-27 1981-03-27 Zusatzwerkstoff zum schweissen niedriggekohlter unlegierter staehle DD157686A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0363632A3 (de) * 1988-10-13 1991-01-16 Krupp Hoesch Stahl AG Widerstandsschweissbarer Verbundwerkstoff

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