DD157915A5 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung von fluessigem roheisen oder stahlvormaterial - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur herstellung von fluessigem roheisen oder stahlvormaterial Download PDF

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DD157915A5 DDAPC21B/2288931A DD22889381A DD157915A5 DD 157915 A5 DD157915 A5 DD 157915A5 DD 22889381 A DD22889381 A DD 22889381A DD 157915 A5 DD157915 A5 DD 157915A5
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Kurt Stift
Walter Lugscheider
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Voest Alpine Ag
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Abstract

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von fluessigem Roheisen oder Stahlvormaterial aus eisenoxydhaltigen Rohstoffpartikeln, insbesondere vorreduziertem Eisenerz. Ziel ist es, ein derartiges Verfahren anzugeben, welches eine stabile und von hoher Wirtschaftlichkeit gekennzeichnete Verfahrensweise ermoeglicht, wobei es Aufgabe ist, dass eine Reoxydation der ausreduzierten Eisenpartikel vermieden und eine optimale Energieeinbringung in den kombinierten Vergasungs-, Reduktions- und Einschmelzungsprozess erreicht wird. Dazu wird in ein aus Kohleteilchen und einem sauerstoffhaltigen Traegergas gebildetes Wirbelbett von oben eisenoxydhaltige Rohstoffpartikel eingebracht und bei Durchwandern desselben erhitzt, reduziert und aufgeschmolzen. Dem Wirbelbett wird dabei durch Plasmaheizung zusaetzlich Energie in Hoehe des Wirbelbettes in den Seitenwaenden des Schmelzgefaesses eingesetzte Plasmabrenner zugefuehrt.

Description

2 л л Q л а л -A- Berlin, den 23.6.1981
ZiJ О У J I AP О 21 В/228 893/1
59 005/26
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von flüssigem Roheisen oder Stahlvormaterial
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von flüssigem Rohweisen oder Stahlvormaterial aus eisenoxydhaltigen Rohstoffpartikeln, insbesondere vorreduziertem Eisenerz, bei dem die eisenoxy-dhaltigen Rohstoffpartikel in ein aus Kohleteilchen und einem sauerstoffhaltigen TrägergaG gebildetes Wirbelbett von oben eingebracht und bei Durchwandern desselben erhitzt, reduziert und aufgeschmolzen werden«
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt sind Verfahren zur Herstellung von flüssigem Roheisen oder Stahlvormaterial aus eisenoxydhaltigen Rohstoffpartikeln, insbesondere vorreduziertera. Eisenerz, bei dem die eisenoxydhaltigen Rohstoffpartikel in ein аиз Kohleteilchen und einem sauerstoffhalt igen Trägergas gebildetes Wirbelbett von oben eingebracht und bei Durchwandern desselben erhitzt, reduziert und aufgeschmolzen werden«»
Bekannt sind weiterhin Vorrichtungen zur Durchführung dieser Verfahren, die aus einem feuerfest ausgekleideten Schmelzgefäß bestehen, welches Öffnungen für die Angabe von kohle- und eisenoxydhaltiger Rohstoffpartikel und Öffnungen für den Schlacken- bzw. Schmelzabstich sowie Öffnungen zum Einleiten des sauerstoffhalt igen Trägergases aufweist.
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Nachteilig ist, daß bei den bekannten Verfahren, eine hohe Energieeinbringung notwendig ist und eine optimale Energieausnützung nicht erreicht werden kann, so daß die Wärmebilanz und damit die Wirtschaftlichkeit dieses Verfahrens nicht zufriedenstellend ist. Weiterhin ist es bei den bekannten Verfahren nicht möglich, das Wirbelbett in einem Schmelzgefäß mit großem Durchmesser aufrecht zu halten. Es können vielmehr nur verhältnismäßig kleine Schmelzgefäße mit geringem Durchmesser verv/endet werden. Auch aus diesem Grund kann keine optimale Wirtschaftlichice it erzielt werden«
Die Einbringung des sauerstoffhalt igen Trägergases muß knapp oberhalb der Schlackenbadoberfläche erfolgen, damit das Wirbelbett bis zu dieser Oberfläche reicht. Aus diesem Grund kommt es bei den bekannten Verfahren im unteren bereich des Wirbelbettes, also knapp über der Schlackenbadoberfläche, zur Bildung einer Zone mit höchster Temperatur des Wirbelbettes (Hochtemperaturzone). Dies hat den ifachteil, daß in dieser Zone eine Reoxydation der bereits auareduzierten Eisenerzpartikel nicht mit Sicherheit vermieden werden kann.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von flüssigem Roheisen oder Stahlvormaterial anzugeben, weiches eine stabile und von hoher Wirtschaftlichkeit gekennzeichnete Verfahrensweise ermöglicht.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von flüssige^ Roheisen oder Stahlvormaterial aus eisenoxydhaltigen Ronstoffpartikeln, insbesondere vorreduziertem Eisenerz, bei dem die eisenoxydhaltigen Rohstoffpartikel in ein aus Kohleteilchen und einem
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sauerstoffhalt igen Trägergas gebildetes Wirbelbett von oben eingebracht und bei Durchwandern desselben erhitzt, reduziert und aufgeschmolzen werden, derart auszugestalten, daß eine Reoxydation der ausreduzierten Eisenpartikel vermieden und eine optimale Energieeinbringung in den kombinierten Vergasungs-, Reductions- und Einachmelzungsprozeß erreicht wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, da.ß dem Wirbelbett durch Plasmaheizung zusätzlich Energie zugeführt wird« Die zusätzliche Energieeinbringung durch Plasmaheizung ermöglicht es, infolge eier vorwiegend durch Strahlung erfolgenden Energieübertragung (bedingt durch die hohe Temperatur des Plasmagases) den Gesamtenergieeinsatz bedeutend abzusenken«
Besonders vorteilhaft ist, wenn die Plasmaheizung іві oberen und/oder daran anschließenden mittleren Bereich des Wirbelbettes erfolgt und dort eine Zone mit höchster Temperatur des Wirbelbettes erzeugt und aufrechterhält. Dadurch kann die Temperatur knapp oberhalb der Schlackenbadoberfläche relativ niedrig gehalten werden und eine Reoxydation der ausreduzierten (und bereits aufgeschmolzenen) Eisenerzpartikel knapp vor Durchtritt durch das Schlackenbad vermieden werden«
Die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens wird noch weiter erhöht, wenn als Plasma-bildendes Gas ein Teil des ,im Wirbelbett gebildeten Reduktionsgases verwendet wird·
Zweckmäßigerweise werden in den Flammenbereich der Plasmaheizung zusätzlich Kohlenstoffträger in fester und/oder flüssiger Form eingebracht·
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Eine Absenkung des Gesamtenergieeinsatzea bis zu 50 % ist möglich, wenn als eisenoxydhaltige Rohstoffpartikel zwischen 50 und 70 % vorreduzierte Eisenerzpartikel in. das Wirbelbett eingebracht werden und im Wirbelbett ausreduziert v/erden«
Vorteilhafterweise werden Kohlenstoffträger in fester und/oder flüssiger Form von unten in das Wirbelbett eingeblasen»
Es ist weiterhin von Vorteil, Sauerstoff bzw» sauerstoffhalt ige Gase von unten in das Wirbelbett einzublasen, wobei man als Endprodukt Stahlvormaterial gewinnen kanno
Zur Steuerung des Prozesses hat es sich als günstig erwiesen Inertgas von unten in das Wirbelbett eingeblasen»
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß in Hohe des Wirbelbettes in den Seitenwänden des Schmelze faß es Plasmabrenner eingesetzt sind»
Dabei sind die Plasmabrenner zweckmäßigerweise im oberen und/oder mittleren Höhenbereich des vom Wirbelbett ausgefüllten Raumes des Schmelzgefäßes angeordnet.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn benachbart zu den Plasmabrennern in den Flammenbereich der Plasmabrenner gerichtete Düsen für Kohlenstoffträger in fester und/oder flüssiger Form vorgesehen sind·
Wach einer bevorzugten Aus führ lings form sind die Plasmabrenner in Richtung auf eine zentrale Achse des Schmelzgefäßes gerichtet und um die Achse des Gefäßes ringförmig angeordnet, wobei die Plasmabrenner in mehreren Ebenen
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übereinander vorgesehen sind,
Um die Zone der maximal auftretenden Temperatur im Wirbelbett in ihrer Höhenlage und in ihrer Ausdehnung variieren zu können, ist es zweckmäßig, daß die Plasmabrenner schwenkbar, insbesondere horizontal und vertikal schwenkbar angeordnet sind.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Vorrichtung besteht darin, daß im Boden des Schmelzgefäßes Düsen für die Zuführung von Kohle- und/oder Koksstaub, Sauerstoff, Inertgas, Erdgas oder flüssige Kohl enst of ft rager vor ge solion, зіпсЦ
Ausführmigfibeispiel
Die Erfindung eoll nachstehend an einem Ausführimgsbeispiel näher erläutert werden.
Die Zeichnung zeigt ein Sehmeisgefäß 1 in schematischer Darstellung im Schnitt, dessen Innenseite mit einer feuerfesten Auskleidung 2 versehen ist. An der Oberseite 3 des Schmelzgefäßes 1 befirmen sich drei Öffnungen 4» 5 und 6, Die Öffnung (5) dient dazu, Kohle bzw. Koks 7, vorzugsweise nicht kokbare Kohle, unterschiedlicher Körnung, usw· feinkörnig bis stückig, in das Schmelzgefäß 1 einzubringen. Die Öffnung 4 dient zur Aufgabe eisenoxydhaltiger Höhstoffpartikel, wobei vorzugsweise 50 bis 70 % vorreduziertes Eisenerz 8 in das Schmelzgefäß. 1 eingebracht wird. Durch die Öffnung 6 strömt Reduktionsgas, welches zum Vorreduzieren des Eisenerzes verwendet wird, aus dem Schmelzgefäß 1,
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In die Seitenwände 9i 10 des Schmelzgefäßes 1 sind in Richtung zur Achse 11 des Schraelzgefäßes 1 gerichtete indirekte, d· h. mit geschlosseneci Lichtbogen ausgestattete Plasmabrenner 12, die als Gleichstrom- oder Wechselstrombrenner ausgeführt sein können, -eingesetzt· Die Plasmabrenner 12 sind zweckmäßig ringförmig in den Seitenwänden Э% 10 in einer oder mehreren Ebenen vorgesehen, wobei es von besonderem Vorteil ist, wenn sie sowohl vertikal in Richtung der Pfeile 13 als auch horizontal schwenkbar sind» Als Plasma-bildendes Gas dient ein Teil des durch die Öffnung 6 ausströmenden, im Schmelzgefäß 1 entstandenen Reduktionsgases. Es können aber auch Plasma-bildende mehratomige Gase und/oder zwei- oder einatomige Inertgase verwendet werden. Unterhalb der Plasmabrenner 12 sind an den Seitenwänden 9» 10 des Schmelzgefäßes 1 Düsen 14 zur Zufuhr von Kohlenstoffträgern vorgesehen, die die Kohlenstoffträger, vorzugsweise feste oder flüssige Kohlenstoffträger, in den Flamnienbereich der Plasmabrenner 12 einbringen. Das sauerstoffhalt ige Trägergas, welches zur Erzeugung des Wirbelbettes dient, wird durch Gasdüsen 15» die ebenfalls in den Seitenwänden 9» Ю des Schmelzgefäßes unterhalb der Plasmabrenner 12 angeordnet sind, in das Schmelzgefäß 1 eingeleitet. Sowohl die Düsen 14 als auch die Gasdüsen 15 sind in etwa gleichem Ausmaß wie die Plasmabrenner 12 schwenkbar angeordnet. Knapp unterhalb der Gasdüsen 15 ist ein Schlackenabstichloch 16 vorgesehen. In der Nähe des Bodens 17 des Schmelzgefäßes 1 ist ein Metallabstichloch 18 angeordnet. Der Boden 17 selbst weist einige v/eitere Düsen 19 bis 23 auf, durch welche Kohle- und/oder Koksstaub 24, Sauerstoff 25, Inertgas 26, Erdgas 27 oder flüssige Kohlenstoffträger 28 in das Schmelzgefäß 1 eingeleitet werden können.
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Die Punktion des Schmelzgefäßes 1 ist folgende: Das von oben, vorzugsweise im freien Pail, eingebrachte vorreduzierte Eisenerz 8 gelangt in das sich von oberhalb des Schlackenabstichloches 16 bis oberhalb der Plasmabrenner 1.2 erstreckende Wirbelbett 29, durchwandert dieses nach unten, wird in diesem erhitzt, ausreduziert und aufgeschmolzen* Die Metallschmelze 30 sammelt sich unterhalb der .Schlackenschicht 31· Die Erzeugung des Reduktionsgases erfolgt gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch Plasmaerhitzung von flüssigen und/oder festen Kohlenstoffträgern, die in den Flamnibereich der Plasmabrenner -12- durch die Düsen 14 elagebracht wenden. Ein weiterer Wärmeeingang für die erforderliche Prozeßwärme wird aus der Teilverbrennung der eingesetzten Kohlenstoffträger gewonnen» Dieser kombinierte Vergasungs-, Reduktions- und Einschmelzungsprozeß kann sowohl bei normalem Druck als auch bei erhöhtem Druck erfolgen»
Die durch die Düsen 19 bis 23 eingebrachten Kohleriatoffträger (Kohle- und/oder Koksstaub, flüssige Kohlenwasserstoffe, Erdgas, SIG - synthetic natural gas) und die durch die Bodendüsen eingebrachten Gase (Sauerstoff und/ oder Inertgas) dienen zur Vornahme von Korrekturen der Wärmebilanz des Wirbelbettes 29 und zur Stabilisierung der Strömungsbedingungen, Durch die verwendung von Sauerstoff kann weiterhin ein Frischprozeß in dem Schmel2;gefäß 1 zur Herstellung von StahlvormateTial erfolgen.
Ein wesentlicher Vorteil der Energieeinbringung in den kombinierten Vergasungs-, Reduktions- und Einschmelzungsprozeß mittels Plasmaheizung besteht in der vorwiegend durch Strahlung erfolgenden Energieübertragung, die be~
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dingt ist durch die hohe Temperatur (4000 bis 15000 0K) des Plasmagases·
Dadurch daß die Zone höchster Temperatur im mittleren oder darüber befindlichen oberen Bereich dee Wirbelbettes 29 erzeugt und aufrechterhalten wird, kann die Temperatur knapp oberhalb der Schlackenschicht 31 relativ niedrig gehalten werden, so daß eine Reoxydation des bereits ausreduzierten Bisenerzes vermieden werden kann» Die Wahrscheinlichkeit einer Reoxydation iui oberen bzw. mittleren Bereich des Wirbelbettes 29 ist wesentlich geringer als im unteren Bereich des Wirbelbettes 29 und außerdem kann, falls doch eine Reoxydation fallweise stattfindet, diese in dem unterhalb der Hochtemperaturzone liegenden Bereich des Wirbelbettes 29, welcher Bereich sozusagen eine Ausgleichszone darstellt, wieder rückgängig gemacht werden«
Bin weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist darin zu sehen, daß der Durchmesser des Schmelzgefäßes sehr groß gehalten werden kann und durch die Düsen 19 bis - infolge der besseren Durchwirbelung des Wirbelbettes 29 noch verstärkt zur Geltung kommt·
Durch eine Variation der Höhenlage bzw, der Ausdehnung der Hochtemperatürζone, d» h* der Zone höchster Temperatur im Wirbelbett 29, infolge Neigungsänderung der Plasmabrenner und der Düsen 14 und Gasdüsen 15, kann den verschiedenen Betriebsbedingungen stets optimal Rechnung getragen werden, so z· B· unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten innerhalb des Sehmelzgefäßes 1 oder der jeweiligen Höhe des Fließbettes, die wieder von der Teilchengröße der zugeführten Erze und des zugeführten іСокзез abhängt·

Claims (16)

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1. Verfahren zur Herstellung von flüssigem Roheisen oder Stahlvormaterial aus eisenoxydhaltigen Rohstoffpartikeln, insbesondere vorreduziertem Eisenerz, bei dem die eisenoxydhaltigen Rohstoff partikel in ein aus Kohle·* teilchen und einem säuerstoffhaltigen Trägergas gebildetes Wirbelbett von oben eingebracht und bei Durch« wandern desselben erhitzt, reduziert und aufgeschmolzen werden, gekennzeichnet dadurch, daß dem Wirbelbett durch Plasmaheizung zusätzlich Energie zugeführt wird.
2« Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Plasmaheizung im oberen und/oder daran anschließenden mittleren Bereich des Wirbelbettes erfolgt und dort eine Zone mit höchster Temperatur des Wirbelbettes erzeugt und aufrechterhält.
3· Verfahren nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß als Plasma-bildendes Gas ein Teil des im Wirbelbett gebildeten Reduktionsgases verwendet wird«
4· Ve»fahren nach den Punkten 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß in den Plammenbereich der Plasmaheizung zusätzlich Kohlenstoffträger in fester und/oder flüssiger Form eingebracht werden,
5· Verfahren nach den Punkten 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß als eisenoxydhaltige Rohstoffpartikel zwischen 50 und 70 % vorredusierte Eisenerzpartikel in das Wirbelbett eingebracht werden und ira Wirbelbett ausreduziert werden.*
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6» Verfahren nach den Punkten 1 bis 5» gekennzeichnet dadurch, daß Kohlenstoffträger in fester und/oder flüssiger Form von unten in das Wirbelbett eingeblasen werden,
7· Verfahren nach den Punkten 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß Sauerstoff bzw· sauerstoffhalt ige Gase von unten in das Wirbelbett eingeblasen v/erden»
8» Verfahren nach den Punkten 1 bis 7» gekennzeichnet dadurch, daß Inertgas von unten in das Wirbelbett einrgeblasen wird»
9· Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Punkten 1 bis 8, mit einem feuerfest ausgekleideten Schmelzgefäß, welches Öffnungen für die Zugabe von kohle- und eisenoxydhaltiger Rohstoffpartikel und Öffnungen für den Schlacken- bzw, Schmelzenabstich sowie Öffnungen zum Einleiten des säuerstoffhaltigen Trägergases aufweist, gekennzeichnet dadurch, daß in Höhe des Wirbelbettes (29) in den Seitenwänden (9$ 10) des Schmelzgefäßes (1) Plasmabrenner (12) eingesetzt sindo
10. Vorrichtung nach Punkt 9, gekennzeichnet dadurch, daß die Plasmabrenner (12) im oberen und/oder mittleren Höhenbereich des vom Wirbelbett (29) ausgefüllten Raumes des Schmelzgefäßes (1) angeordnet sind·
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11· Vorrichtung nach Punkt 9 oder 10, gekennzeichnet dadurch, daß die Plasmabrenner (12) in Richtung auf eine zentrale Achse (11) des Schmelzgefäßes (1) gerichtet sind«
12. Vorrichtung nach den Punkten 9 bis 11, gekennzeichnet dadurch, daß benachbart zu den Plasmabrennern (12) in den Flammenbereich der Plasmabrenner (12) gerichtete Düsen (14) für Kohlenstoffträger in fester und/ oder flüssiger Form vorgesehen sind»
13· Vorrichtung nach den Punkten 9 bis 12, gekennzeichnet dadurch, daß die Plasmabrenner (12) um die Achse (11) des Schmelzgefäßes (1) in ringförmiger Anordnung vorgesehen sind.
14* Vorrichtung nach den Punkten 9 bis 13? gekennzeichnet dadurch, daß die Plasmabrenner (12) in mehreren Ebenen übereinander angeordnet sind«
15· Vorrichtung nach den Punkten 9 bis 14» gekennzeichnet dadurch, daß die Plasmabrenner (12) schwenkbar, insbesondere horizontal und vertikal schwenkbar angeordnet sind.
16* Vorrichtung nach den Punkten 9 bis 15» gekennzeichnet dadurch, daß im Boden (17) des Schmelzgefäßes (1) Düsen (I9i 20; 21i 22$ 23) für die Zuführung von Kohle- und/oder Koksstaub (24), Sauerstoff (25), Inertgas (26), Erdgas (27) oder flüssige Kohlenstoffträger (28) vorgesehen sind»
Hierzu 1 Seite Zeichnung
DDAPC21B/2288931A 1980-04-03 1981-04-02 Verfahren und vorrichtung zur herstellung von fluessigem roheisen oder stahlvormaterial DD157915A5 (de)

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