DD158352A5 - Synergistische unkrautvertilgungsmittelzusammensetzungen - Google Patents

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DD158352A5
DD158352A5 DD81229453A DD22945381A DD158352A5 DD 158352 A5 DD158352 A5 DD 158352A5 DD 81229453 A DD81229453 A DD 81229453A DD 22945381 A DD22945381 A DD 22945381A DD 158352 A5 DD158352 A5 DD 158352A5
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
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    • A01N47/10Carbamic acid derivatives, i.e. containing the group —O—CO—N<; Thio analogues thereof
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Abstract

Ein Mittel zeigt synergistische Herbizid-Wirkung, das ein Gemisch der folgenden beiden Bestandteile ausweist: (a) eines Thiolcarbamats der Formel I, worin R hoch 1 unter Aethyl, Benzyl und p-Chlorbenzyl ausgewaehlt ist und wenn R hoch 1 Aethyl ist, R hoch 2 und R hoch 3 unabhaengig voneinander unter C tief 1-C tief 6-Alkyl und C tief 5-C tief 7-Cycloalkyl ausgewaehlt sind, und wenn R hoch 1 Benzyl oder p-Chlorbenzyl ist, R hoch 2 und R hoch 3 unabhaengig voneinander unter C tief 1-C tief 6-Alkyl ausgewaehlt sind oder zusammen C tief 5-C tief 7-Alkylen bilden, und (b) einen Phenylcarbamoyloxycarbanilats der Formel II, worin R hoch 4 C tief 1-C tief 4-Alkyl und R hoch 5 unter Wasserstoff und C tief 1-C tief 4-Alkyl ausgewaehlt ist.

Description

22 94 5 3
Synergistische Unkrautvertilgungsmittelzusammensetzungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft synergistische Unkrautvertilgungsmittelzusammensetzungen, auch als Herbizidmittelzusammensetzungen bezeichnet, die ihre synergistische Wirkung vor allem in Kulturen von (Roten")Beten und (Zucker-)Rüben gegenüber darin üblicherweise auftretenden Unkräutern verschiedenster Art entfalten.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Der Schutz von Erntegut vor Unkraut-und anderer Vegetation, die das Erntegutwachstum hemmt, ist in der Landwirtschaft ein stets wiederkehrendes Problem. Zur Bekämpfung dieses Problems haben Forscher auf dem Gebiet der synthetischen Chemie eine grosse Anzahl an Chemikalien und chemischen Mitteln hervorgebracht, die bei der Steuerung solch unerwünschten Wachstums wirksam sind. Chemische Herbizide vieler Arten sind in der Literatur offenbart worden, und eine grosse Anzahl ist im Handel.
In manchen Fällen haben sich aktive Herbizide in Kombination als wirksamer erwiesen als.bei individueller Anwendung. Das Ergebnis wird häufig als "Synergismus" bezeichnet, da die Kombination eine·Stärke'oder einen Aktivitätswert zeigt, die bzw. der aufgrund einer Kenntnis der Einzelstärken der
Komponenten zu erwarten wäre. Die Erfindung liegt in der Feststellung, dass bestimmte Thiolcarbamate und bestimmte Carbamoyloxycarbanilate, die bereits einzeln für ihre herbizide Wirkung bekannt sind, bei kombinierter Anwendung diese Wrikung zeigen. Zwei Klassen von der Kombination, die Gegenstand der Erfindung ist, bildenden Verbindungen sind unabhängig voneinander auf dem Fachgebiet wegen ihrer Einflüsse auf das Pflanzenwachstum bekannt. Thiolcarbamate sind als Herbizide in den US-Patentschriften 3 185 720 (Tilles et al., 25. Mai 1965) , 3 198 786 (Tilles et al., 3. August 1965) und 2 913 327 (Tilles et al., 17. November 1959) offenbart. Carbamoyloxycarbanilate sind als Herbizide in den US-Patentschriften 3 404 975 (Wilson et al., 8. Oktober 1968) und 3 692 820(Boroschewski et al., 19. September 1972) offenbart.
Ziel der Erfindung
Die erfindungsgemässen Zusammensetzungen sollen die verschiedenartigen, in Bete- und (Zucker-)Rübenkulturen üblicherweise auftretenden Unkräuter synergistisch wirkend bekämpfen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es wurde nun gefunden, dass bei der Steuerung unerwünschter Vegetation Mittel Synergismus zeigen, die ein Gemisch der folgenden beiden Bestandteile (a) eines Thiolcarbamats der Formel
R2
R -S-C-W
_ *i
worin R unter Äthyl, Benzyl und p-Chlorbenzyl ausgewählt
1 2 3
ist und wenn R Äthyl ist, R und R unabhängig voneinander unter C1-Ο,-Alkyl und C^-C -Cycloalkyl ausgewählt sind,
1 · 2 ' 3
und wenn R Benzyl oder p-Chlorbenzyl ist, R und R unabhängig voneinander unter C,-Cfi-Alkyl ausgewählt sind oder zusammen Cr-C^-Alkylen bilden,
(b) eines Phenylcarbamoyloxycarbanilats der Formel
R-O-C-NH
D-C-NE
4 5
worin R C, -C.-Alkyl und R unter Was.se'rstof f und C-j-C.-Alkyl ausgewählt ist, umfassen.
Die Begriffe "Alkyl" und "Alkenyl" werden hier zur Bezeichnung sowohl geradkettiger.als auch verzweigtkettiger Gruppen verwendet. Beispiele für Alkylgruppen sind Methyl, Äthyl, n-Propyl, Isopropyl, η-Butyl, sec.-Butyl, Isobutyl, usw. Beispiele für Alkenylgruppen sind Vinyl, Allyl, 2-Butenyl, Isobutenyl usw. Der Begriff "Alkylen" wird hier zur Bezeichnung von Vielfachen der -CH^-Gruppe, gegebenenfalls durch Alkylgruppen substituiert, verwendet. Beispiele sind -CH2CH2CH2CH2CH2- (Pentamethylen), -CH2CH2Ch2CH2CH2CH2-(Hexamethylen), -CH2CH2Ch2CH2CH2CH2CH2- (Heptamethylen), -CH2CH(CH3)CH2CH2CH2Ch2- (2-Methylhexamethylen) usw. Alle Bereiche der Kohlenstoffatqme schliessen die oberen und unteren Grenzwerte ein.
Beispiele für erfindungsgemäss brauchbare Thiolcarbamate sind . .
S-Äthyl-N-cyclohexyl-N-äthyl-thiolcarbamat (Cycloat ) S-Äthyl-di-n-propy1thiolcarbamat (ÄPTC) S-p-Chlorbenzy1-diäthyIthiolcarbamat (Benthiocarb) S-Äthyl-diisobutylthiolcarbamat (Butylat) S-Benzyl-di-sec.-butylthiolcarbamat S-Benzyl-hexahydro-lH-azepin-l-carbothiat S-p-Chlorbenzyl-hexahydro-lH-azepin-l-carbothioat
Diese und weitere Thiolcarbamate innerhalb des Rahmens der Erfindung können nach den in den oben erwähnten US-Patentschriften 2 913 327, 3 185 720 und 3 198 786 beschriebenen Arbeitsweisen hergestellt werden. · ·
Bevorzugte Thiolcarbamate sind solche, in denen R unter Äthyl, Benzyl und p-Chlorbenzyl ausgewählt ist und, wenn R Äthyl ist, R und R unabhängig voneinander unter C,-C4-Alkyl und Cyclohexyl ausgewählt sind, und wenn R
2 3·.
Benzyl oder p-Chlorbenzyl ist, R- und R unabhängig voneinander unter C,~C~-Alkyl ausgewählt sind oder zusammen Hexamethylen bilden. ·
Besonders bevorzugte Thiolcarbamate sind solche, in denen R · unter Äthyl, Benzyl und p-Chlorbenzyl ausgewählt ist und, wenn R Äthyl ist, r2 Äthyl und R Cyclohexyl ist, und wenn
1 2 3
R Benzyl oder p-Chlorbenzyl ist, R und R beide Äthyl sind oder zusammen Hexamethylen bilden.
Bevorzugte Phenylcarbamoyloxycarbanilate sind die folgenden: Methyl-3,3'-methylphenylcarbamoyloxy-phenylcarbamat (Phenmedipham) · . . " . '
CH3-O-C-NH
-5; 2294 5 3
Äthyl-3-phenylcarbamoyloxy-phenylcarbamat (Desmedipham)
C2H5-O-C-NH
Diese sowie weitere Phenylcarbamoyloxycarbanxlate im Rahmen der Erfindung können nach den in den oben erwähnten US-Patentschriften 3 404 975 und 3 692 820 beschriebenen Arbeitsweisen hergestellt werden. .
Die Begriffe "Synergismus" und "synergistisch" werden hier verwendet, um das Ergebnis zu übermitteln, das beobachtet wird, wenn eine Kombination von Herbiziden eine Leistung oder Stärke zeigt, die über der liegt, die die Kombination erwartetermassen auf der Grundlage der Stärke eines jeden einzeln angewandten Herbizids zeigen würde.
Der Begriff "Herbizid" wird hier zur Bezeichnung einer Verbindung verwendet, die das Pflanzenwachstum steuert oder modifiziert. Der Begriff "herbizid wirksame Menge" wird zur Angabe der Menge einer solchen Verbindung oder Kombination solcher Verbindungen verwendet, die einen steuernden oder modifizierenden Einfluss hervorzubringen vermag. Steuernde oder modifizierende Einflüsse umfassen alle Abweichungen von der natürlichen Entwicklung, z.B. Abtöten, Verzögern, das Verdorren des Laubes, Zwergwuchs und dgl. Der Begriff "Pflanzen" wird zur Bezeichnung·aller Vegetation nach dem Aufgehen verwendet, und zwar vom Sämling bis zur vollen . Vegetation. · .
Bei dem erfindungsgemässen Mittel liegt das Gewichtsverhältnis von Thiolcarbamat zu Phenylcarbamoyloxycarbanilat, bei dem die herbizide Reaktion synergistisch ist, im Bereich
von etwa 0,01:1 bis etwa 20:1, vorzugsweise etwa 0,1:1 bis etwa 10:1, insbesondere bevorzugt etwa 0,1:1 bis etwa 5:1.
Die Anwendungsmengen hängen von dem zu steuernden Unkraut und dem gewünschten Grad der Steuerung· ab. Im allgemeinen werden die erfindungsgemässen Mittel am wirksamsten in einer Menge von 0,011 bis 56 kg/ha (0,01 bis 50 lbs/Morgen) der aktiven Bestandteile, vorzugsweise 0,11 bis 28 kg/ha (0,1 bis 25 lbs/acre) verwendet.
Die folgenden Beispiele bieten weitere Veranschaulichung und zeigen die synergistische Herbizid-Reaktion der erfindungsgemässsen Mittel AUSFÜHRUNGSBEISPIELE Beispiel I
Dieses Beispiel zeigt die synergistische Reaktion von Methyl-3,3'-methylphenylcarbamoyloxy-phenylcarbamat (Phenmedipham) und S-Äthyl-cyclohexylthiolcarbamat (Cycloat) bei kombinierter Anwendung auf eine Reihe von Unkräutern nach dem Auflaufen.
Flache Faserschalen von 15,2 X 25,4 X 7,0 cm wurden bis zu einer Höhe von 5,0 cm mit Lehmsandboden gefüllt, der 50 Teile pro Million (TpM) des handelsüblichen Fungizids cis-N-C(Trichlormethyl) thiöH-4-cyclohexen-l, 2-dicarboxirnid (Captan ). und 18-18-18-Dünger (Gewichtsprozent sät ze an N-PpOr-KpO) enthielt. Über die Breite jeder Schale wurden mehrere Reihen eingedrückt, und jede Reihe wurde mit einer einzelnen Pflanzenart besät. Die Pflanzenart umfassen eine Reihe Zuckerrüben (Beta vulgaris) und je eine Reihe der folgenden Unkräuter: Kresse -(Lepidium sp.), wilder Buchweizen (Polygonum convolvulus) und gemeiner Portulak (Portulaca oleracea). In den Uhkrautreihen wurde reichlich Saatgut eingesetzt, um etwa 20 bis 50 Sämlinge pro Reihe nach dem
22 94 5
Auflaufen, je nach der Grosse der Pflanzen, zu ergeben. Die Pflanzen "wurden dann 2 Wochen in ein Gewächshaus gebracht, wo sie regelmässig bewässert wurden. .
Danach wurde das Blattwerk der aufgehenden Unkräuter mit Herbizidemulsionen besprüht, hergestellt durch Verdünnen emulgierbarer Konzentrate der Testverbindungen mit Wasser. Das Phenmedipham war in Form eines emulgierbaren Konzentrats mit 16,8 Gew.-% Phenmedipham, und das Cycloat-Konzentrat enthielt 74,2-Gew.-% Cycloat. Die'Verdünnungen erfolgten so, dass ein Gesamtsprühvolumen von 750 l/ha (80 gal/ acre) der' Menge einer jeden pro Schale" angewandten Testverbindung der gewünschten Anwendüngsmenge in kg pro ha entsprach. In Kontrollschalen wurden die Testverbindungen einzeln in verschiedenen Anwendungsmengen angewandt, während in den.Testschalen beide Verbindungen· enthaltende Emulsionen angewandt wurden. Als Standard wurden weitere unbehandelte Schalen verwendet, um das Ausmass der in den behandelten Schalen auftretenden Unkrautsteuerung zu messen.
18 Tage nach der Behandlung wurden"die Kontroll- und Testschalen mit den Standards verglichen, und jede Reihe wurde visuell im Hinblick auf den Prozentsatz der Steuerung im Bereich von 0 bis 100 % bewertet, wobei 0 % dem gleichen Wachstumsgrad entspricht wie bei der gleichen Reihe im Standard, und 100 % vollständiges Abtöten aller Unkräuter in der Reihe bedeutet. Alle Arten der Pflanzenbeeintrach-. tigung wurden berücksichtigt.
Für die Unkrautarten sind die Ergebnisse dieser Tests in Tabelle 1 in den mit 0 überschriebenen Spalten aufgeführt (was die beobachteten Ergebnisse angibt), wobei jede Zahl den Durchschnitt von zwei Wiederholungen des gleichen Tests wiedergibt. Diese Ergebnisse sind mit den erwarteten Ergebnissen verglichen, wiedergegeben in den mit E überschrie-
benen Spalten, abgeleitet aus den Kontrolldaten unter Anwendung der Formel von Limpel' (Limpel et al., 1962 "Weed Control by Dimethylchloroterephthalate Alone and in Certain Combinations", Proc' NEWCC. , B-and 16, S. 48-53):
vv
E = X + Y -
100
X = beobachteter Prozentsatz an Schädigung, wenn eines der
Herbizide alleine verwendet wird, und Y = beobachteter Prozentsatz an Schädigung, wenn das andere Herbizid alleine verwendet wird.
* wird verwendet zur Bezeichnung der Tests, wo das Ergebnis Synergismus zeigt, d.h., wo das beobachtete Ergebnis über das erwartete Ergebnis hinausgeht. Aus der Tabelle wird klar, dass Synergismus bei vielen der getesteten Anwendungsmengen beobachtet wurde. Eine Schädigung der Zuckerrüben wurde nicht festgestellt.
Z Z ^ 4 j j
Tabelle 1
Herbizid-Synergismus-Testergebnisse
Te s t-Verb in dun gen A: CH3O-C-NH
CH2CH3
B: CH3CH2-S-C-N
Anwendung nach dem Aufgehen, Durchschnitt von 2 Wiederholungen
Anwendungsmenge, - A (lb/A) B Kontrolldaten: - (0,5) (0,5) 1,12 - % Kontrolle - 0 E 0 0: beobachtet . 0 E: erwartet E
kg/ha 0,56 (1,0) (0,5) 2,24 - .Kresse 0 0 0 Portulak
1,12 (2,0) (0,5) 3,36 - 100 0 wilder Buch 0
2,24 (1,0) (1,0) 0 . 0 0 weizen 0 0
(1,0) 1,12 (2,0) 0 0 0 E 0
(1,0) 2,24 (3,0) 0 0 0 10
Testdaten:. (2,0) 3,36 0 30 20
0,56 (2,0) 1,12 (1,0) 0 100 0 30 53
0,56 (2,0) 2,24 (2,0) 0 30 30 0
0,56 3,36 (3,0) 0 0 0 10
1,12 1,12 (1,0) 0 0 0 10
1,12 2,24 (2,0) 0 0 10
1,12 3,36 (3,0) 0 0 20
2,24 * bezeichnet das (1,0). 0 58* 20
2,24 Freie (2,0) 87 . 0 60* 20
2,24 (3,0) 0 40* 53
20* 65* 53
25* 70* 53
40* 75*
100* 75* auch
80* 88*
100*
Auftreten synergistischer Wirkung sowohl der beobachteten als
Stellen geben 100%ige Steuerung
schliesst.
- 10 -
Beispiel II
In diesem Beispiel wurde die Herbizidkombination des Beispiels I erneut in höheren Mengen an weiteren Unkrautarten getestet. Die Arbeitsweise war der des Beispiels I identisch, mit der Ausnahme, dass die folgenden Unkrautarten verwendet wurden: Nachtschatten (Solanum sp.), wilder Hafer (Avena fatua), Senf (Brassica juncea) und wilder Buchweizen (Polygonum convolvulus). Die Schalen wurden zwei Wochen nach dem Einsäen behandelt, einen Monat später wurden die Bewertungen der Schädigungen vorgenommen. Die Ergebnisse sind in Tabelle II aufgeführt, wo jeder Zahlenwert den Durchschnitt von 2 Wiederholungen darstellt. Synergismus ist weithin offensichtlich.
11 -
Tabelle 2
Herbizid-Synergismus-Testergebnisse
Test-Verbindungen
A: CH3O-C-NH
O-C-NH
CH2CH3
Anwendung nach dem Aufgehen, Durchschnitt von 2 Wiederholungen
Anwendungsmenge, (Ib/A) - (0,5) (0,5) 2,24 B % Kontrolle - 0 ten E 0 0: beobachtet E: 0 Hafer 0 •Senf erwartet E wilder B uch- E 0
kg/ha - (1,05 (0,5) 3,36 Nachtschat- 0 0 wilder 0 10 weizen 0
- (1,5) (0,5) 4,48 - 0 0 0 E 30 0 0 0
A (2,0) (1,0) - 0 0 0 0 0 0 20
(1,0) 2,24 - 0 0 0 ' 10 40 0 20
Kontrolldaten: (1,0) 3,36 - 0 0 10 30 100 20 20
0,56 (1,5) 4,48 (2,0) 0 0 30 0 100 40 40
1,12 Testdaten: (1,5) 2,24 (3,0) 0 10 100 60 40
1,68 0,56 (1,5) 3,36 (4,0) 0 0 0 . 30 0 0 40
2,24 0,56 (2,0) 4,48 50* .0 0 . θ' 0 0 60
0,56 (2,0) 2,24 (2,0) 0 0 0 10 0 40 0 60
1,12 (2,0) 3,36 (3,0) 0 0 0 30 40 60
1,12 4,48 (4,0) 50* 0 50* 40 20*
1,12 2,24 (2,0) 60* 20 60* . 100 0
1,68 3,36 (3,0) 0 0 0 20*
1,68 4,48 (4,0) 50* 0 75 30*
1,68 (2,0) 50* 50* 0
2,24 (3,0) 65* 20* 30*
2,2.4 (4,0) 50* D 75*
2,24 (2,0) 50*· 65* 40
(3,0) 100*
(4.0) 100*
60
100*
* bezeichnet das Auftreten synergistischer Wirkung
Freie Stellen geben 100%ige Steuerung sowohl der beobachteten als auch erwarteten Ergebnisse an, was die Ermittlung von Synergismus ausschliesst
- . . . - 12 -
Beispiel III
Dieses Beispiel demonstriert die gleiche Herbizidkombination, wie sie in Beispiel II verwendet wurde, und deckt die gleichen Unkrautarten. Hier jedoch wurden die Herbizide in technischer (nicht zusammengestellter) Form verwendet und mit einer 1:1 (Volumen) Aceton/Wasser-Lösung mit 0,5 % (Gewicht) eines Polyoxyäthylensorbitanmonolaurat-Tensids.
(Tweeri 20) verdünnt, Im übrigen war das Testvorgehen identisch dem der vorangehenden Beipsiele. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 aufgeführt, wo jeder Zahlenwert den Durchschnitt von 2 Wiederholungen darstellt, was reichlich Syner^ gismus belegt.
- 13 -
22 94 5 3 6
Tabelle 3 -
Herbizid-Synergismus-Testergebnisse
Test-Verbindungen O
A: CH3O-C-NH
B: CH3CH2-S-C-N:
Anwendung nach dem Aufgehen; Durchschnitt von 2 Wiederholungen · ·
Anwendungsmenge, (o,5) (0,5) B - % Kontrolle ten 50 - 0: beobachtet - 0 0 Senf E: erwartet Buch E 0 E 0
kg/tu (1,0) (0,5) - Nachts chat- E 50 wilder 0 0 wilder weizen 0
(1,5) (0,5) - 50 Hafer 0 0 0 0 0
(2,0) (1,0) 2,24 - 0 50 0 E 0 0 0 0
ι (lb/A) (1,0) 3,36 (2,0) 50 0 0 100 100 0
(1,0) 4,48 (3,0) 50 50 0 0 100 100 0
A (1,5) (4,0) 50 60 0 0 100 0 100
Testdaten: (1,5) 2,24 60 60 0 100 0
0,56 (1,5) 3,36 (2,0) 70. 60 20* 0 0 0
Kontrolldaten: 0,56 (2,0) 4,48 (3,0) 0 70 0 0 0
0,56 0,56 (2,0) 2,24- (4,0) 0 70 20* 0 0 0
1,12 1,12 (2,0) 3,36 (2,0) 0 70 50* 0 100*
1,68 1,12 4,48 (3,0) 10* 75*
2,24 1,12 2,24 (4,0) 50 40* 75*
1,68 3,36 (2,0) 50 50'* 100*
1,68 4,48 (3,0) 0 20* 75*
1,68 2,24 (4,0) ' 50 60* 75
2,24 3,36 (2,0) 50 65*
2,24 4,48 (3,0) · 50 50* .
2,24 (4,0) 60 65*
60
100*
98*
60
' 75*
* bezeichnet das Auftreten synergistischer Wirkung
Freie Stellen geben 100%ige Steuerung sowohl der beobachteten als auch erwarteten Ergebnisse an, was die Ermittlung von Synergismus ausschliefst.
' - 14 -
-"-229 45 3
^Beispiel IV
Dieses Beispiel deckt eine Reihe Tests unter Verwendung von Phenmedipham in Kombination mit-verschiedenen Thiolcarbamatenr wie nachfolgend aufgeführt, ab:
Thiolcarbamat Tabelle
S-Äthyl-N-cyclohexyl-N-äthyl-thiolcarbamat 4
S-ÄthylfN/N-di-n-propylthiolcarbamat 5 \
S-p-Chlorbenzyl-N^N-diäthylthiolcarbamat 6
S-Benzyl-hexahydro-lH-azepin-l--carbothioat 7 S-p-Chlorphenyl-hexahydro-lH-azepin-
1-carbothioat - ν 8
Wieder wurde nach der Arbeitsweise des Beipsiels I gearbeitet. Alle Thiocarbamate lagen ursprünglich in technischer Form vor, bevor sie; in Aceton gelöst und mit Wasser verdünnt wurden, ausgenommen S-p-Chlorbenzyl-N,N-diäthyIthiolcarbamat, das ein emulgierbares Konzentrat mit 50 Gew.-% aktivem Bestandteil war. Das Phenmedipham war auch ein emulgierbares Konzentrat und enthielt 16,8 Gew.-% aktiven Bestandteil.
Die Unkrautarten waren folgende:
üblicher Name :-:.^ .'\:.--^V. wissenschaftliche Bezeichnung
Nachtschatten "..';'.' ^ KJ'--.';^'.'-'- Solanum sp.
Portulak ; ;,; i Portulaca oleracea
Gewöhnlicher Stechapfel Datura stramonium
Senf .ν-.;,/ :: Brassica juncea
Indianische Malve Abutilon theophr'asti
Fuchsschwanzgras \ - ν Setaria sp. · ,
Purpurwinde Ipomoea purpurea ;
Die Schalen wurden etwa 2'Wochen nach dem Einsäen behandelt, und die Bewertung der Schädigung erfolgte etwa 3 Wochen später.
15 -
22 9 45 3
Die Ergebnisse sind in den Tabellen 4 bis 8 aufgeführt. Portulak und der gewöhnliche Stechapfel wurden aus den Tabellen genommen, da sowohl die beobachteten als auch die erwarteten Ergebnisse für alle Tests mit'diesen Unkrautarten zu nahe bei 100 % lagen, um eine Auswertung des Synergismus zuzulassen. Wie in den vorigen Beispielen bedeutet das Sternchen die Tests, die eine Synergistische Wirkung zeigen, und freie Stellen werden verwendet für andere Tests als solche an Portulak und Stechapfel, wo die beobachteten und erwarteten Ergebnisse beide extrem nahe bei 100 % liegen, was eine geeignete Ermittlung von Synergismus ausschliesst.
16 -
Tabelle 4
Herbiζik-Synergismus-Testergebnisse
Testverbindungen
O A: CH3O-C-NH
CH,
Anwendung nach dem Aufgehen
Anwendungsmenge, (0,75) (1,5) (0,75) (0,75) (0,75) 1,12 2,24 3,36 B % Kontrolle - 0 E . Senf : beobachtet indian Malve E: erwartet E Purpur winde
kg/ha (Ib/A) Testdaten: (1,5) (1,5) (1,5) Nacht schatten 0 0 E Fuchs schwanz 0 E
t 0,84 0,84 0,84 1,12 2,24 3,36 (1,0) (2,0) (3,0) 0 E 0
1,68 1,68 1,68 1,12 2,24 3,36 95 100 0 0 0 0 0 0 0 0 98 100 0 0 ' 0
(1,0) (2,0) (3,0) 85 85 0 0 0 85 85 85 30 40 0 30 40 30 51 58
Kontrolldaten:' (1,0) (2,0) (3,0) 85 85 85 100* 100* 100* 0 0 45* 0 0 0 40 58 64
0,84 1,68 .0 98* . 70 95 95 95 0 20* •30* 0 0 0 20 30 75*
98* 85 40 .50* 75* 60
Tabelle 5
Herbizid-Synergismus-Testergebnisse
Testverbindungen
A:
B: CH CH
-C-NH
CO2CH2CH3
CH2CH2CH3
Anwendung nach dem-Aufgehen
Anwendungsmenge, B Kontrolldaten: (0,75) (1,5). (0,75) (9,75) (0,75) 1,12 2,24 3,36 (1,0) (2,0) (3,0) % Kontrolle - 0/ E Senf ' beobachtet indian Malve E: erwartet 25 30 85* 30 30 30 Purpur winde
kg/ha (lb/A) 0,84 1,68 Testdaten: (1,5) (1,5) (1,5) Nacht schatten 0 0 E Fuchs schwanz 45* 100* 100* 40 40 40 0 E
A 0,8.4 0,84 0,84 1,12 2,24 3,36 (1,0) (2,0) (3,0) 0 E 0 E
1,68 1,68 1,68 1,12 2,24 3,36 (1,0) (2,0) (3,0) 95 100 0 0 0 0 0 0 0 0 98 100 0 0 0
85- 85 0 0 0 85 85 85 30 40 0 0 0
85 85 85 100* 100* 100* 0 0 0 0 0 0 95 98
100* 0 98* 95 95 95 30* 10* 55* 0 0 0 85 100
98* 95* 100*
- 18 -
Tabelle
Herbizid-Synergismus-Testergebnisse
Testverbindungen
A: CH3O-C-NH
B: CL
CH2CH3
Anwendung nach dem Aufgehen
Anwendungsmenge, B Kontrolldaten: (0,75) (0,75) _ 1,12 (1,0) % Kontrolle - 0 E Senf : beobachtet indian. E E : erwartet E Purpur
kg/ha (lb/A) (1,5) (0,75) - 2,24 (2,0) Nacht Malve Fuchs winde
1, - (0,75) 3,36 (3,0) 0 0 schwanz 0 E
- (1,5) schatten .E 0
(1,5) 1,12 (1,0) . 0 95 0 98
A Testdaten: (1,5) 2,24 (2,0) 100 0 30 100 ·
,84 0. 3,36 (3,0) 85 0 0 40 0
,68 0. 1,12 (1,0) 85 0 0 20 0
O1 2,24 (2,0) 0 85 0 0 0 20 44 0
1, 3,36 (3,0) 0 85 0 35 44
0 85 100* 20* 0 55
1. 85 100* 95 20* 0 20 52 20 98
,84 100* 85 100* 95 20* 0 100* 52
,84 100* 85 95 20* 0 55. 61
,84 100* 35* 20
,68 100* 45* 70*
,68 100* 85*
,68 100*
. - 19 -
Tabelle
Herbizid-Synergismus-Testergebnisse
Testverbindungen
A: CH3O-C-NH
: ff \_CH2-S-C-N
Anwendung nach dem Aufgehen
Anwendungsmenge, Kontrolle - 0: beobachtet. E: erwartet
kg/ha (lb/A) B Nacht schatten Senf E indi'an. Malve Fuchs schwanz Purpur winde
A 0 E 0 0 E 0 E 0 E
Kontrolldaten:
0,84 (0,75) 1,68 (1,5)
1,12 (1,0) 2,24 (2,0) 3,36 (3,0)
Testdaten:
0,84 (0,75) 1,12 (1,0)
0,84 (0,75) 2,24 (2,0)
0,84 (0,75) 3,36 (3,0)
1,68 (1,5) 1,12 (1,0)
1,68 (1,5) 2,24 (2,0)
1,68 (1,5) 3,36 (3,0)
95 0 30
100 . 0 40
0 0 20
0 0 20
0 0 35
85
85
0.
100* 85 100* 95 20* 0 20 30 100* 85 100* 95 50* 0 30 30 100* 85 100* 95 45* 0 30 30
100* 85 100* 85 100* 85
40* 0 20 40 40* 0 50* 40 55* .0 30 40
100
20 -
Tabelle 8
Herbizid-Synergismus-Testergebnisse
Testverbindungen
A: CH3O-C-NHs
B: Cl-
Anwendung nach dem Aufgehen
Anwendungsmenge, kg/ha (lb/A) % Kontrolle - 0: beobachtet
E: erwartet
Nachtschat- Senf ten
indian. Fuchs- Purpur-Malve schwanz winde
E 0
Kontrolldaten:
0,84 (0,75) 1,68 (1,5)
1,12 (1,0) 2,24 (2,0) 3,36 (3,0)
Testdaten:
0,84 (0,75) 1,12 (1,0)
0,84 (0,75) 2,24 (2,Q)
0,84 (0,75) 3,36 (3,0)
1,68 (1,5) 1,12 (1,0)
1,68 (1,5) 2,24 (2,0)
1,68 (1,5) 3,36 (3,0)
95
100
0
0
0
86 100* 95
' 85 100* 95
. 85 100* 95
86
' 85
85
0 0
20 0
30
45* 20 10 37
55* 0 . 75* 30
45* 30 30 30
30 20 10 46
40* 0 60* 40
65* 30 30 40
98 100 98 85 85
- 21 -
Beispiel V . '
Dieses, Beispiel deckt eine weitere Serie von Tests unter Verwendung von Phenmedipham in Kombination mit Thiolcarbamaten. In dieser Serie wurden die folgenden Thxolcarbamate verwendet: ·
Thiolcarbamate ·
S-Äthyl-N-cyclohexyl-N-äthyl-thiolcarbamat S~Äthy1-N,N-di-n-propylthiolcarbamat S-p-Chlorbenzyl-NjN-diäthylthiolcarbamat
Tabelle
10 11
Wieder wurde nach der Arbeitsweise des Beispiels I gearbeitet, wobei Herbizide in der in Beispiel IV angegebenen Form verwendet wurden. Wieder wurden die in Beispiel IV angegebenen Unkrautarten eingesetzt, wobei die Behandlung zwei Wochen nach dem Säen und die Bewertung der Schädigungen drei Wochen später erfolgte. Die Ergebnisse finden sich in den Tabellen 9 bis 11. Hier jedoch wurden der gewöhnliche Stechapfel und Senf eliminiert, da sowohl die beobachteten als auch die erwarteten Ergebnisse für alle Tests bei diesen Arten zu nahe bei 100 % lagen, um eine Ermittlung des Synergismus festzustellen war, und freie Stellen geben andere Tests als solche bei Stechapfel und Senf an, wo die Ergebnisse zu hoch waren, um eine geeignete Auswertung auf Synergismus zu ermöglichen.
- 22 -
Tabelle 9
Herbizid-Synergismus-Testergebnisse
Testverbindungen
A: CH3O-C-NH-
-C-NH
O /CH2CH3 B: CH3CH2-S-C-I
Anwendung nach dem Aufgehen
Anwendungsmenge ' B Kontrolldaten: 1,12 2,24 3,36 (1,0) (2,0) (3,0) % Kontrolle - 0: beobachtet E 0 E indian. Malve 0 0 0 0 0 E E: erwartet E Purpur winde E
kg/ha (lb/A) 1,12 (1,0) 2,24 (2,0) Nachtschat-Portulak ten 0 Fuchs- . schwanz 0
A Testdaten: 1,12 2,24 3,36 (1,0) (2,0) (3,0) 0 100 100 0 0 0 0 0 0 0
1,12 (1,0) 1,12 (1,0) 1,12 (1,0) lj.12 2,24 3.36 (1,0) (2>)0) (3.0) 10* 20* 0' 95 100 0 0 0
2,24 (2,0) 2,24 (2,0) 2.24 (2.0) 100 100 0 0 0 100 0 0 0 20 45 0 0 0 20 20 20 95 95 95
0 0 o' 45 45 45 95 40 90
40 40* 10 30*
65* 98* 35
- 23 -
Tabelle
.Herbizid-Synergismus-Testergebnisse
Testverbindungen
A: CH3O-C-NH
B:
CH3CH2-S-C-M
-CH2CH2CH3
,Anwendung nach dem Aufgehen
Anwendungsmenge, kg/ha (Ib/A)
Kontrolle - 0: beobachtet
E: erwartet
Nachtschat-Portulak indian. Fuchsten Mal ve schwanz
Purpurwinde
Kontrolldaten: (1,0) (1,0) 1,12 — _ 100 100 100
1,12 (2,0) (1,0) 2,24 - 100 100 100
2,24 (1,0) 3,36 (1,0) 0 100 0
(2,0) 0 0
1,12 (3,0) 0 0
Testdaten: 2,24
1,12 3,36 (1,0) 10 95
1,12 (2,0) 55
1,12 (3,0) 75
2,24 (2,0) 1,12 (1,0) 2,24 (2,0) 2,24 (2,0) 2,24 (2,0) 3,36 (3,0)
0 0 20 20' 95 95
0 0 45 20 100 95
0 0 0 20 0 95
0 0 0 45 0 100
0 0 0 45 0 100
0 0 10 45 100*
0 50* 98*
0 60* 100*
10* 20 75
10* 60* 95
0 98*
- 24 -
Tabelle 11
Herbizid-Synergismus-Testergebnisse
Testverbindungen
A: CH3O-C-NH
B: Cl
CH2CH3
Anwendung nach dem Aufgehen
Anwendungsmenge, · % Kontrolle -.0: beobachtet
kg/ha (lb/A) Nachtschat- Portu- indian.
Malve
E: erwartet
Nachtschat- Portuten lak
Kontrolldaten: (I5O) (2,0) (1,0) (1,0) (1,0) 1,12 2,24 3,36 (1,0) (2,0) (3,0) 100 100 0 0 10 100 100 100 0 0 10
1,12 2,24 Testdaten: (2,0) (2,0) (2,0)
1,12 1,12 1,12 1,12 2,24 3,36 (1,0) (2,0) (3,0) 80 80
2,24 2,24 2,24 1,12 2,24 3,36 (1,0) (2,0) (3,0)
E
Fuchsschwanz
Purpurwinde
E 0
0 0 20 20 95 95
0 0 45 20 100 95
0 25 0 40 0 96
0 0 0 45 0 100
25 0 25 45 10
20* 25 80* 59 80 100
30* 95* 75
35* 95* 90
25* 80* 90
35* 95*
40* 97* 90
- 25
12, 13
14, 15
16, 17
2Λ A /H
Beispiel· VI
-; Dieses Beispiel deckt eine Reihe von Tests unter Verwendung von Desmedipham in Kombination mit mehreren Thiolcarbamaten wie folgt: ·
Thiolcarbamat . Tabellen
S-Äthyl-N-cyclohexyl-N-äthyI-thiolcarbamat S-Ä thy Ι-Ν,Ν-di^-n-propyl thiolcarbamat S-p-Chlorbenzyl-NfN-diäthylthiolcarbamat S-Benzyl-hexahydro-lH-azepin-l-carbothioat 18, 19 S-p-Chlorbenzyl-hexyhydro-lH-azepin-1-carbo-
thioat 20, 21
. Wieder wurde nach der Arbeitsweise des Beispiels I gearbeitet, wobei die in Tabelle 4 aufgeführten Unkrautarten verwendet wurden. Das S-p-Chlorbenzyl-N,N~diäthylthiolcarbamat war in Form eines emulgierbaren Konzentrats mit 96 % aktivem Bestandteil, und Desmedipham war in Form eines emulgierbaren Konzentrats mit 16,8 % aktivem Bestandteil.
Zwei Datentabellen sind für jede Kombination von Herbiziden angegeben, die erste gibt die Bewertungen für die Schädigung < ' an, erfasst zwei Wochen nach der Behandlung, die zweite vier Wochen nach der Behandlung. Bei den Daten nach zwei Wochen sind Portulak und Purpurwinde eliminiert, da die Be- ^ I Wertungen der Schädigungen zu nahe bei 100 % lagen. Für die ' Daten nach vier Wochen wurden nur Fuchsschwanz und indian.
Malve ausgewertet. Sternchen und freie Stellen haben die , gleiche Bedeutung wie in den früheren Beispielen.
- 26 -
Tabelle 12
Herbizid-Synergismus-Testergebnisse
Testverbindungen
A: CH3CH2O-C-NH
-C-NH
Il
B: CH3CH2-S-C-N
CH2CH3
Anwendung nach dem Aufgehen; Bewertung nach 2 Wochen
Anwendungsmenge, kg/ha (lb/A)
% Kontrolle - 0: beobachtet
E: erwartet
Nachtschatten
Stechapfel Senf
indian
Malve
Fuchsschwanz
Kontrolldaten:
0,84 (0,75) 1,68 (1,5)
1,12 (1,0) 2,24 (2,0) 3,36.(3,0)
98
98
' 0 0 0 0 0 95
100
20 0 0 0
45 80'
Testdaten:
0,84 (0,75) 1,12 (1,0) 0 0
0,84 (0,75) 2,24 (2,0) 20 98 0 0
0,84 (0,75) 3,36 (3,0) 30 98 90*. 0
1,68 (1,5) 1,12 (1,0) 100* 0
1,68 (1,5) 2,24.(2,0) 30 98 0 0
1,68 (1,5) 3,36 (3,0) 40 98 ' 98* 0
98* 95 95 95
20* 0
30* 0
30* 0
35* 20
30* 20
30* 20
25 51
20 51
35 51
40 82
35 82
40 82
- 27 -
Tabelle 13
Herbizid-Synergismus-Testergebnisse
Test-Verbindungen
B: CH^CH9-S-C-N
A: CH3CH2O-C-NHv ^ „0-C-NH
CH2CH3
Anwendung nach dem Aufgehen; Bewertung nach 4 Wochen Anwendungsmenge, % Kontrolle - O: beobachtet E: erwartet
kg/ha (lb/A! ) 1,12 2,24 3,36 B Fuchsschwanz E 0 0 10 indian. Malve 0 0 20 E
A. 0 50 50 55 0 0 0 20
Kontrolldaten: 1,12 2,24 3,36 (1,0) (2,0) (3,0)
0,84 (0,75) 1,68 (1,5) 1,12 2,24 3.36 0 50 0 . 0 10 0 0 0 0 20
Testdaten: (1,0) (2,0) (3,0)
0,84 (0,75) 0,84 (0,75) 0,84 (0,75) (1,0) (2,0) (3.0) 10* 0 10 10* 0 20
1,68 (1,5) 1,68 (1,5) 1.68 (1.5) 30 10 40 . 10* 0 20
Tabelle 14
Herbizid-Synergiömus-Te.stergebnisse
Testverbindungen
A:
B: CH3CH2-S-C-N
H2CH2CH3
CH .j CH λ CH ~
Anwendung nach dem Aufgehen; Bewertung nach 2 Wochen
% Kontrolle - O: beobachtet
Änwendungsmenge, kg/ha (lb/A)
E: erwartet
Nachtschatten
Stechapfel
Senf
indian. Malve
Fuchsschwanz
Kontrolldaten:
0,84 (0,75) 1,68 (1,5)
1,12 (1,0) 2,24 (2,0) 3,36 (3,0)
Testdaten:
0,84 (0,75) 1,12 (1,0)
0,84 (0,75) 2,24 (2,0)
0,84 (0,75) 3,36 (3,0)
1,68 (1,5) 1,12 (1,0)
1,68 (1,5) 2,24 (2,0)
1,68 (1,5) 3,36 (3,0)
98 98
98 98 98
0 0 0 0 0
10* 40*
95* 40* 40*
0 0 0
0 0 0
0 E
100
20 0 0 0
98* 95 25*
90 95 15*
100* 95 55*
90 100 25* 30* 60*
0 0 0
0 0 0
45
80
30
15
68*
35
65
85*
- 29 -
Tabelle 15
22 94 5 3
Herbizid-Synergismus-Testergebnisse
Testverbindungen
A: CH3CH2O-C-NH
B:
CH3CH2-S-C-N
-CH2CH2CH3
Anwendung nach dem Aufgehen; Bewertung nach 4 Wochen
Anwendungsmenge, B % Kontrolle - 0: beobachtet E: erwartet E
kg/ha- (lb/A) Fuchsschwanz indian. Mal ve
A 0 E 0
Kontrolldaten:
0,84 (0,75) 1,68 (1,5)
1,12 (1,0) 2,24 (2,0) 3,36 (3,0)
Testdaten:
0,84 (0,75) 1,12 (1,0)
0,84 (0,75) 2,24 (2,0)
0,84 (0,75) 3,36 (3,0)
1,68 (1,5) 1,12 (1,0.)
1,68 (1,5) 2,24 (2,0)
1,68 (1,5) 3,36 (3,0)
0 0
50 0
0 10
0 50
10 50
0 55
0
35*
0
45
85*
0 0 0 0
10* 0 0
.0
75*
0 0 0
0 0 0
30 -
Tabelle 16
Herbizid-Synergismus-Testergebnisse
Testverbindungen
A: CH3CH2O-C-NH
B: Cl
CH2CH3
Anwendung nach dem Aufgehen/ Bewertung nach 2 Wochen
Anwendungsmenge, kg/ha (lb/A)
% Kontrolle - 0: beobachtet
E: erwartet
Nachtschatten
Stechapfel
Senf
indian. Malve
Fuchsschwanz
E 0
E 0
0 E
Kontrolldaten:
0,84 (0,75) 1,68 (1,5)
1,12 (1,0) 2,24 (2,0) 3,36 (3,0)
Testdaten:
0,84 (0,75) 1,12 (1,0)
0,84 (0,75) 2,24 (2,0)
0,84 (0,75) 3,36 (3,0)
1,68 (1,5) 1,12 (1,0)
1,68 (1,5) 2,24 (2,0)
1,68 (1,5) 3,36 (3,0)
0 95
0 100
0 0
0 0
0 0
98 20* 0 100* 95 30* 98* 0 100* 95 40* 20* 0 98* 95 45*
60 98 90* 0
80 98 20* 0
45* 0
0 10 45 45
20 10 80 45
10 10 0 89
10 28 0 80
10 28 45 80
30* 28 20 89
40* 70*
45* 65
35* 65
50* 65
70* 65
- 31 -
Tabelle 17
Herbizid-Synergismus-Testergebnisse
Testverbindungen:
A: CH3CH2O-C-NH
B: Cl
CH3CH3
Anwendung nach dem Aufgehen; Bewertung nach 4 Wochen
Anwendungsmenge, B • % Kontrolle - 0: beobachtet E: erwartet
kg/ha (Ib/A) Fuchsschwanz indian. Malve
A 0 * E 0 E
Kontrolldaten:
0,84 (0,75) 1,68 (1,5)
1,12 (1,0) 2,24 (2,0) 3,36 (3,0)
Testdaten:
50 0 0 0
0 0 0 0 20
0,84 (0,75) 1,12 (1,0)
0,84 (0,75) 2,24 (2,0)
0,84 (0,75) 3,36 (3,0)
1,68 (1,5) 1,12 (1,0)
1,68 (1,5) 2,24 (2,0)
1,68 (1,5) 3,36 (3,0)
45* 45*
20 45 45
0 0 0
50 50 50
30* 35* 95*
35* 35* 95*
-.32 -
Tabelle 18
Herbizid-Synergismus-Testergebnisse
Testverbindungen:
A: CH3CH2O-C-NH
B:
-S-C-N
Anwendung nach dem Aufgehen; Bewertung nach 2 Wochen Anwendungsmenge, % Kontrolle - 0: b.eobachtet E: erwartet
kg/ha (Ib/A) B Nacht schatten Stech apfel E Senf E indian. Malve Fuchs schwanz
A 0 E • 0 0 0 E 0 E
Kontrolldaten:
0,84 (0,75) 1,68 (1,5)
1,12 (1,0) 2,24 (2,0) 3,36 (3,0)
Testdaten:
1,68.(1,5) 1,68 (1,5) 1,68 (1,5)
98
98
0,84 (0,75) 1,12 (1,0) 40 0,84 (0,75) 2,24 (2,0) 60 0,84 (0,75) 3,36 (3,0) 65
1,12 (1,0) 65 2,24 (2,0) 3,36 (3,0) 98 98 98.
0 95
0 100
0 20
0 15
0 10
98* 0
20* 0 98* 60* 0 100* 95.
20* 0' 40* 0
100* 0 '
0 25 45 40
20 40 80 45
25 45 0 45
40 52 0 80
85 52 0 80
60* 88 20 80
55* 20
25 25
60 20
85 30
85 80
- 33 -
Tabelle
* Herbizid-Synergismus-Testergebnisse
Testverbindungen:
A: CH3CH2O-C-NH
B=. /"W-S-t
-C-NH
Anwendung nach dem Aufgehen, Bewertung nach 4 Wochen
Anwendungsmenge, % Kontrolle - 0: beobachtet E: erwartet
kg/ha (lb/A)
Fuchsschwanz indian. Malve
Kontrolldaten:
0,84 (0,75) 1,68 (1,5)
1,12 (1,0) 2,24 (2,0) 3,36 (3,0)
Testdaten:
0,84 (0,75) 1,12 (1,0)
0,84 (0,75) 2,24 (2,0)
0,84 (0,75) 3,36 (3,0)
1,68 (1,5) 1,12 (1,0)
.1,68 (1,5) 2,24 (2,0)
1,68 (1,5) 3,36 (3,0)
50 0 0 0
0 0 0
0.
55*
0 0
10 20 60
35* 45* 75*
30* 85* 85*
10 20 60'
10 20 60
- 34 -
Tabelle
" Herbizid-Synergismus-Testergebnisse
Testverbindungen:
A: CH3CH2O-C-NH
B: Cl
Anwendung nach dem Aufgehen; Bewertung nach 2 Wochen
Anwendungsmenge, % Kontrolle - 0; beobachtet E: erwartet
kg/ha (Ib/A) " "
Nachtschatten
Stechapfel
0 E Senf
E
indian
Malve
Fuchsschwanz
Kontrolldaten:
0,84 (0,75) 1,68 (1,5)
1,12 (1,0) 2,24 (2,0) 3,36 (3,0)
Testdaten:
0,84 (0,75) 2,24 (2,0) 0,84 (0,75) 3,36 (3,0)
1,68 (1,5) 1,68 (1,5)
1,12 (1,0) 3,36 (3,0)
98
98
95
65
98
98
0 0
0 0
0 0
0 0
0
0
0
0
0.
95 95 0 5
100 95 20 10
0 0
0 5
0 10
0 100* 60*
0 98* 60*
65* 20 28
45
40 45
30 80
- 35 -
Tabelle 21
.Herbizid-Synergismus-Testergebnisse
Testverbindungen:
A: CH3CH2O-C-NH
B:
CH2-S-C-N
Anwendung nach dem Aufgehen; Bewertung nach 4 Wochen
Anwendungsmenge, B % Kontrolle - 0: beobachtet E: erwartet
kg/ha (Ib/A) Fuchsschwanz indian. Mal ve
A 0 E 0 E
Kontrolldaten:
0,84 (0,75) 1,68 (1,5)
1,12 (1,0) 2,24 (2,0) 3,36 (3,0)
Testdaten:
50 0 0 0.
0 0 0 0 0
.0,84 (0,75) 2,24 (2,0) 0,84 (0,75) 3,36 (3,0)
1,68 (1,5) 1,68 (1,5)
1,12 (1,0) 3,36 (3,0)
20* 40*
20 85*
0 0
50 50
45* 65*
40* 75*
0 0
0 0
- 36 -
Die erfindungsgemässen Mittel zeigen synergistische Wirkung als Herbizide bei der Steuerung des Wachstums unerwünschter Vegetation bei Anwendung auf diese nach·dem Aufgehen. Die Mittel sind im allgemeinen in Rezepturen enthalten, die inerte oder gelegentlich aktive Bestandteile oder verdünnende Träger zusätzlich zu den aktiven Verbindungen enthalten. Beispiele für solche Bestandteile oder Träger sind Wasser, organische Lösungsmittel, grenzflächenaktive Mittel, öl, Wasser-in-Öl-Emulsionen, Netzmittel, Dispersionsmittel und Emulgatoren. Die herbiziden Mittel haben im allgemeinen die Form netzbarer Pulver, Lösungen oder emulgierbarer Konzentrate.
Benetzbare Pulver sind.fein zerteilte Mittel mit einem teilchenförmigen Träger, imprägniert mit der herbiziden Verbindung und zusätzlich mit einem oder mehreren grenzflächenaktiven Mitteln. Das grenzflächenaktive Mittel fördert die rasche Verteilung des Pulvers in wässrigem Medium zu stabilen, versprühbaren Suspensionen. Eine grosse Vielfalt grenzflächenaktiver Mittel kann verwendet werden, z.B. langkettige Fettalkoholeund Alkalimetallsalze sulfatierter Fettalkohole, Salze von Sulfonsäuren, Ester langkettiger Fettsäuren und mehrwertige Alkohole, in denen die Alkoholgruppen freie,co -substituierte Polyathylenglykole mit ver-, hältnismässig langen Ketten sind.
Die herbiziden Mittel können auch auf das Blattwerk in Form einer Lösung in einem geeigneten Lösungsmittel angewandt werden. In herbiziden Rezepturen häufig verwendete Lösungsmittel sind z.B. Kerosin, Heizöl, Xylol, Erdölfraktionen mit Siedebereichen oberhalb Xylol und aromatische Erdölfraktionen, die reich an methylierteh Naphthalinen sind.
Die am meisten bevorzugten Rezepturen sind emulgierbare Konzentrate, die aus einer öllösung des Herbizids zusammen ' " - 37 -
mit einem emulgierenden Mittel bestehen. Vor seiner Verwendung wird das Konzentrat mit Wasser zu einer öltröpfchen-Emulsion verdünnt. Die verwendeten Emulgatoren sind gewöhnlich ein Gemisch anionischer und nichtionischer Tenside. Weitere Zusätze, wie Verteilmittel und Klebrigmacher, können in das emulgierbare Konzentrat eingearbeitet werden.
Die oben beschriebenen Rezepturen können auf die Vegetation angewandt werden, die in jeder herkömmlichen Weise gesteuert werden soll, nachdem sie aus dem Boden aufgegangen ist. Die Vegetation kann von jeder Entwicklungsstufe nach dem Aufgehen sein, beginnend von Sämlingen bis zu voll ausgewachsenen Pflanzen. Die Anwendung kann nach jeder herkömmlichen Technik erfolgen, z.B. durch Verwendung von Boden-. • "sprühausstattühgen oder in Flugzeugen angebrachten Sprühanlagen. Verschiedene andere Anwendungstechniken liegen für den Fachmann auf dem .Gebiet der Pestizide auf der Hand.
38

Claims (4)

Patentanspruch
1.Synergistische ünkrautvertilgungsmittelzusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Gemisch aus
(a) einem Thiolcarbamat der Formel ? -c-r-λ-κ
R -S-C-Ni
worin R unter Äthyl, Benzyl und p-Chlorbenzyl ausgewählt ist und wenn R Äthyl ist, R und R unabhängig voneinander unter C,-Cg-Alkyl und C^-C^ ausgewählt sind, und wenn R Benzyl oder p-Chlorbenzyl
2. Zusammensetzung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, dass R1 Äthyl, R2 Äthyl, R3 Cyclohexyl, R4 Methyl und R5 3-Methyl ist.
2 3..
ist, R und R unabhängig voneinander unter ci~Cg-Alkyl ausgewählt sind oder zusammen Cc-C -Alkylen bilden, und .
Cb) einem Phenylcarbamoyloxycarbanxlat der Formel
4 J
R -O-C-N
4 5
worin R C,-C4-Alkyl und R unter Wasserstoff und C,-c.-Alkyl ausgewählt ist, "bei einem Gewichtsverhältnis von (a) : (b) von etwa 0,01 : 1 bis 20 : umfasst.
3. Zusammensetzung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewichtsverhältnis von (a) zu (b) etwa 0,1:1 bis etwa ΙΟϊΙ ist.
4. Zusammensetzung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewichtsverhältnis von (a) .zu (b) etwa 0,1:1 bis etwa 5:1 ist.
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DE2219922A1 (de) * 1972-04-22 1973-10-31 Basf Ag Verfahren zur bekaempfung unerwuenschter pflanzen
DE2732848A1 (de) * 1977-07-18 1979-02-08 Schering Ag Diurethane, herbizide mittel enthaltend diese verbindungen sowie verfahren zu ihrer herstellung

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RO81291A (ro) 1983-02-15
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