DD158371A1 - Anordnung eines foerder-und speichersystems unterhalb der maschinenaufstellungsebene - Google Patents

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DD158371A1
DD158371A1 DD22930281A DD22930281A DD158371A1 DD 158371 A1 DD158371 A1 DD 158371A1 DD 22930281 A DD22930281 A DD 22930281A DD 22930281 A DD22930281 A DD 22930281A DD 158371 A1 DD158371 A1 DD 158371A1
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DD22930281A
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Hans-Karl Reuter
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Reuter Hans Karl
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Abstract

Die Erfindung betrifft die Anordnung eines Foerder- und Speichersystems fuer Werkstuecke in Fertigungssystemen der metallverarbeitenden Industrie unterhalb einer erhoehten Maschinenaufstellungsebene. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, dass fuer die Foerderung und Speicherung nicht die Produktionsflaeche in Anspruch genommen wird. Dies wird erreicht, indem die Maschinen auf Bauelementen, die eine ueber dem Werkstattfussboden liegende neue Anordnungsflaeche fuer die Maschinen schaffen, angeordnet werden und die Anordnung des Foerder- und Speichersystems unterhalb dieser Bauelemente auf dem Werkstattfussboden erfolgt.

Description

Anmelder
Prof. Dr.-Ing. Hans-Karl Reuter, Wistaar
.Zustellungsbevollmächtigter "
I&genieurhochschule Wismar Büro für Neuererbewegung und Schüfe ^rechte . .
iifcel der Erfindung
Anordnung eines ]?örder~ und Speichersystem^ unterhalb der Maschinenaufstellungsebene
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft die Anordnung eines Mörder- und
Speichersystems unterhalb einer erhöhten Maschinenaufstellungsebene für die Förderung und Speicherung von Werkstücken in Fertigungssystemen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt ist die Förderung und Speicherung von Werkstücken bzw. Transporteinheiten in der Maschinenebene und außerhalb, vorwiegend oberhalb der Maschinenebene. Bei der Anordnung der Förderund Speichereinrichtung in der Maschinenebene tritt als wesentlicher Nachteil die hohe Inanspruchnahme von Produktionsflache
für das Fördern und Speichern auf., Bei der Anordnung der Förder- und Speichereinrichtung-oberhalb der Maschinenebene ist das Fördersystem flachenüberdeckend zur Maschinenanordnung und damit ohne Inanspruchnahme von Produktionsfläche ausgelegt.' Unterhalb der flächenüberdeckenden Förder- und Speichereinrichtung sind die Maschinen konzentriert angeordnet und werden über Vertikalförderer (Liftförder'er) mit. Werkstücken versorgt und entsorgt. Die über den Maschinen angeordnete Förder- und Speichereinrichtung erfordert einen hohen technischen Aufwand zur Sicherung des Arbeitsschutzes, insbesondere vor herabfallenden Werkstücken und dgl. Gleichzeitig treten bei der Vertikalförderung relativ lange Vertikalförderwege sowie ebenfalls ein hoher technischer Aufwand für die technische Sicherheit auf, die insgesamt meist nur durch das Einziehen von tragenden Zwischendecken und Kapselung der Vertikalförderer sowie zusätzliche Maßnahmen erreicht werden. Ein weiterer wesentlicher Nachteil besteht darin, daß die· zusätzliche- Benutzung von Hallenkränen durch die Anordnung der Förder- und Speichereinrichtung ausgeschlossen ist« ¥/erkstückförderung und -speicherung unterhalb der Maschinenebene bedingen bisher eine Unterkellerung und da-
4-0 mit einen erhöhten baulichen Aufwand^ der sich zudem bei Rationalisierungsmaßnahmen bei bestehenden, nicht unterkellerten Gebäuden nicht praktisch realisieren läßt.
Ziel der Erfindung
Bs ist Ziel der Erfindung, eine Förder- und Speichereinrichtung für Werkstücke unterhalb der Maschinenaufstellungsebene dergestalt anzuordnen, daß die Förder- und Speichereinrichtung auf dem vorhandenen Werkstattfußboden und die Maschinenaufstellungsebene durch geeignete bautechnische Maßnahmen erhöht über der Fußbodenebene und damit über der Förder- und Speicherebene angeordnet wird. Dadurch wird der. bautechnische und sicherheitstechnische Aufv/and gegenüber Anordnung der Förder- und Speichereinrichtung oberhalb der Maschinenebene entscheidend reduziert. Die Möglichkeit der zusätzlichen Benutzung von Hallenkränen
wird in keiner Weise eingeschränkt«, Gegenüber der Anordnung von Mörder- und Speichereinrichtungen in gleicher Ebene wie die Maschinen werden die bekannten Vorteile der Anordnung von .Förder- und Speichereinrichtungen außerhalb der Maschinenebene wirksam.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Werkstücke bzw. Transporteinheiten von einer Speichereinrichtung mittels einer Fördereinrichtung den Bearbeitungsmaschineη bzw. Arbeitsplätzen nach dem Verteilprinzip so zuzuführen, und nach erfolgter Bearbeitung wieder abzuführen, daß für Förderung und Speicherung· nicht die Produktionsfläche in Anspruch genommen wird. Dieses wird im wesentlichen dadurch erreichts daß die Maschinen nicht auf dem Werkstattfußboden, sondern auf Bauelementen, die eine über dem Werkstattfußboden liegende neue Anordnungsfläche für die Maschinen schaffen, aufgestellt werden« Hierzu eignen sich beispielsweise einfach herzustellende, vorzugsweise tischartige Betonbauelemente, oder plattenartige Bauelemente auf kurzen Stützen, die auf den Werkstattfußboden auch bei Rationalisierung bestehender Fertigungen nachträglich eingebracht werden können und so hinter- und nebeneinander anzuordnen sind, daß eine geschlossene neue Maschinenaufstellungsfläche in entsprechender Entfernung über dem Werkstattfußboden entsteht. Hierdurch wird es möglich, unterhalb, dieser Bauelemente'auf dem Werkstattfußboden eine Förder- und Speichereinrichtung anzubringen, die,beispielsweise aus einem Rollenförderer- oder Stetigförderersystem· besteht und über die alle erforderlichen Zuführpunkte unterhalb der Maschinen durch die zu fördernden Werkstücke erreicht werden können. An den Zuführpunkten der Maschinen sind die tisch- oder plattenartigen Bauelemente mit Durchbrüchen zu versehen, durch die die Vertikalförderung der Werkstücke in den Arbeitsbereich der Maschinen erfolgt. Die Vertikalförderung kann sowohl von unten, beispielsweise durch Hubeinrichtungen, als' auch von oben? beispielsweise durch Hebezeuge vorgenommen werden«, Ebenso kann unterhalb der Bauelemente
und somit ohne Inanspruchnahme von Produktionsfläche die An-Ordnung der Aasrüstungen für die Ver- und Entsorgung der Maschinen mit Energie, Medien und Prozeßabfällen erfolgen,
Für auf Fundamenten stehende Maschinen können an den betreffenden Stellen die entsprechenden Bauelemente weggelassen werden. In Pig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt!
Ausführungsbeispiel
In einer Speichereinrichtung 1, die als Hochregallager mit Regalbediengerät ausgelegt sein kann, werden Werkstücke bzw. !Transporteinheiten 2 gespeichert. Diese werden auf eine in ein Übergabefach.1,1 mündende Förderbahn 3·1 gesetzt. Die Förderbahn führt zu einem Förder- und Speichersystem 3» welches ra-, sterförmig oder anders so ausgeführt ist, daß über dieses die Werkstücke 2.1 an jeden Punkt des Förder- und Speichersystems unterhalb der Maschinen gefördert werden können* Die Maschinen bswc sonstige Arbeitsplätze 4- sind auf einer oberhalb der Förderebene liegenden -Maschinenaufsteilfläche 5» die aus tisch- oder plattenartigen Bauelementen 5*1 entsteht, angeordnet„ Durch Durchbrüche 5.·2 in den Bauelementen 5·1 > wird die Vertikalförderung der Werkstücke 2,2 mit Hilfe entsprechender Fördereinrichtungen 6 in den Arbeitsbereich'der Maschinen 4· vorgenommen. Nach erfolgter Bearbeitung werden die Werkstücke 2.2 wieder mittels der Fördereinrichtungen 6 nach unten auf das Förder- und Speichersystem 3 gefördert und gelangen auf einen Speicherplatz dieses Systems oder über Förderbahn 3.1 und-Übergabefach 1.1 wieder in die Speichereinrichtung 1, wo sie bis auf
!15 Abruf zur nächstfolgenden Bearbeitung eingespeichert werden. Der beschriebene Ablauf läßt sich entsprechend der Anzahl der Arbeitsgänge zur vollständigen Bearbeitung der Werkstücke beliebig wiederholen.

Claims (3)

  1. Erfindungsanspräche
    1, Anordnung eines Pörder- und' Speichersystems unterhalb der Maschinenaufstellungsebene, gekennzeichnet dadurch, daß seine Anordnung auf dem Werkstattfußboden durch Hiveauerhöhung der Maschinenebene ermöglicht wird.
  2. 2. Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß über das Speicher- und Fördersystem alle erforderlichen Zuführpunkte unterhalb der Maschinenebene erreicht v/erden.
    5c Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Niveauerhöhung der Maschinenebene durch in fertige Bauwerke einbringbare Bauelemente entsteht.
    .4«, Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch^ daß eine Vertikalförderung von der Ebene des J?örder- und Speicher-Systems in die Maschinenebene durch Durchbrüche in aen Bauelementen nach Punkt 3 erfolgt,
    5·. Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch., daß für auf Fundamenten stehende Maschinen die entsprechenden Bauelemente nach Punkt 3 weggelassen werden,
  3. 6. Anordnung nach Punkt 1S gekennzeichnet dadurch, daß außer dem Mörder- und Speichersystem die Ausrüstungen für die Ver-, und Entsorgung der Maschinen mit Energie, Medien und Prozeßabfällen unterhalb der Maschinenaufstellungsebene, in gleicher Ebene wie das lörder- and Speichersystem, angeordnet v/erden können.
    Hlspzu 1 Seil© Zeichnungen
DD22930281A 1981-04-16 1981-04-16 Anordnung eines foerder-und speichersystems unterhalb der maschinenaufstellungsebene DD158371A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000004617A1 (en) * 1998-07-15 2000-01-27 Bae Systems Plc Flexible manufacturing systems apparatus and methods
DE202015106459U1 (de) 2015-11-27 2017-03-02 Kuka Systems Gmbh Fertigungseinrichtung

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