DD158376A1 - Abstreifer an spritzgussformen zum abstreifen kleiner leichter spritzteile - Google Patents

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Spritzgussformen zum Abstreifen kleiner leichter Spritzteile mit Tunnel bzw. Punktanguss unter Verwendung einer beweglichen und einer feststehenden Formteilhaelfte zum Oeffnen oder Schliessen einer Spritzgussform, deren eine Formteilhaelfte m. Auswerfern z. Auswerfen v. Anguss- u. Spritzteilen versehen ist. Ihre Aufg. ist, eine ausserh. d. Arbeitsebene angeordnete beliebig nach- u. umruestbare Abstreifvorrichtg. zu schaffen, d. d. Hub d. beweglichen Formteilhaelfte beim automatischen Arbeitsablauf sowohl fuer das Auswerfen als auch fuer das Ausloesen und Arretieren des Abstreifers ausnutzt und derart loest, dass ausserhalb der Arbeitsebene ein schwenkbarer Abstreifer vorgesehen ist, dessen Fuehrungsstift eine Huelse einer ersten Formteilhaelfte durchdringt und in um einen Winkelbetrag versetzten Nutzen eines Bolzens einer zweiten Formteilhaelfte gefuehrt ist, der die Huelse aufnimmt und dass ein Abtasthebel mit einer Sicherungsleiste in Verbindung steht, die federbelastet verschiebbar an der Huelse angeordnet und in eine Nut eines Gelenkkoerpers eingerastet ist.

Description

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Titel der Erfindung
) Vorrichtung an Spritzgußformen zum Abstreifen kleiner
leichter Spritzteile 5
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Spritzgußformen zum Abstreifen kleiner leichter Spritzteile mit Tunnel- bzw. . Punktanguß unter Verwendung einer beweglichen und einer feststehenden Formteilhälfte zum Öffnen oder Schließen einer Spritzgußform, deren eine Formteilhälfte mit Auswerfern zum Auswerfen von Anguß- und Spritzteilen versehen ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Aus der DE-PS 2 053 069 ist bekannt, das fertige vom Anguß getrennte Spritzteil selbsttätig aus der Spritzgußform zu entfernen. Bei dieser Lösung ist vorgesehen, daß die fest- 20 stehende Formteilhälfte auf einem gesonderten Schlitten angeordnet 'ist, der zum Entfernen des Spritzteiles aus der Formschließvorrichtung herausbewegt wird. Beim Hereinbewegen der Formteilhälfte in die Formschließvorrichtung streift ein über dem Spritzteil angeordneter Abstreifer das durch Druckluft und Stiften angehobene Spritzteil ab, so daß bei Erreichen ihrer Ausgangsstellung die feststehende Formteilhälfte für den nächsten Arbeitsgang betriebsbereit ist. Die an dieser Vorrichtung vorgesehenen Vorkehrungen zum Abstreifen der
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Spritzteile beeinträchtigen den Arbeitsprozeß in der Hin- . sieht, daß das zusätzlich notwendige Herausbev/egen der beim SpritζVorgang feststehenden Formteilhälfte aus der Formschließvorrichtung heraus den Arbeitsprozeß verlangsamt, das gleichzeitig die Herstellungskosten der Vorrichtung erhöht, wobei sich die zum Abstreifen der Spritzgußteile erforderliche Energiezufuhr ebenfalls nachteilig auf die Herstellungskosten niederschlägt.
In der DE-PS 2 209 460 wird eine Angußtrennvorrichtung in einer Kunststoffspritzgußform beschrieben, die ein in der einen Formteilhälfte angeordnetes, zu den Formenhohlräumen führendes und mehrere Einspritzkanäle aufweisendes Zentralstück aufweist, das bei Einleitung der Formöffnungsbewegung um einen Betrag in Achsrichtung zum Trennen des Angusses von den Spritzgußteilen verschiebbar und bei der weiteren Förmöffnungsbewegung um eine in Formöffnungsrichtung liegende Achse drehbar ist, um die Spritzteile von den Auswerfern abzustoßen. Auf Grund dessen, daß das Zentralstück gleichzeitig einen formgebenden Teil der Spritzgußvorrichtung bildet, ist es erforderlich, daß zur Entfernung der Spritzteile für jedes verändert ausgebildete Spritzteil eine andere Ausbildungsform des Zentraistückes gewählt v/erden muß, wodurch sich höhere Kosten für die Herstellung der Vorrichtung ergeben. Der Einsatzfall einer solchen mit einem Zentralstück ausgebildeten Spritzgußvorrichtung ist deshalb nur auf flache und unkomplizierte Spritzteile begrenzt.
Aus den DD-PS 37 765, 48 672 ist bekannt, die noch an den Auswerferstiften anhaftenden Spritzteile mittels seitlich auf die Spritzteile geführter Druckluft von den Auswerferstiften abzuwerfen. Der Einsatz von Druckluft erspart zwar die Verwendung mechanischer Vorkehrungen zur Vorbereitung der Spritzgußvorrichtung für den nächsten Arbeitsgang, erfordert aber eine gesonderte Energiezufuhr und zusätzliche Einrichtungen um den erhöhten Geräuschpegel zu absorbieren, das in seiner Gesamtheit die Herstellungskosten nachteilig beeinträchtigt.
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Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung an Spri gußformen zum Abstreifen kleiner leichter Spritzteile zu schaffen, die den Einsatz zusätzlich notwendiger Energie vermeidet, die Ausbildung der Gesenke beider Formteilhälften unbeeinträchtigt läßt und somit die Fertigung kleiner leichter Spritzteile mit einfacher oder komplizierter Ausbildung zuläßt . und die den Geräuschpegel des Spritzgußautomaten nicht erhöht·
Wesen der Erfindung
Die technische Aufgabe
Die Erfindung hat die Aufgabe, an Spritzgußformen, die für kleine leichte Spritzteile mit Tunnel- oder Punktanguß vorgesehen sind, eine außerhalb der Arbeitsebene angeordnete beliebig nach- und umrüstbare Vorrichtung zum Abstreifen der nach dem Spritzgießen an den Auswerfern'haften gebliebenen Spritzteile zu schaffen, die den Hub der beweglichen Formteilhälfte neben dem Ausv/erfen von Anguß- und Spritzteilen gleichzeitig für das Auslösen und Arretieren des Abstreifers ausnutzt und einen automatischen Arbeitsablauf gewährleistet.
Merkmale der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß außerhalb der Arbeitsebene ein in die Pormtrennebene hineinschwenkbarer Abstreifer vorgesehen ist, dessen Führungsstift eine an der be weglichen Pormteilhälfte befestigte Hülse durchdringt und in um einen Winkelbetrag versetzten Nuten eines Bolzens geführt ist, der die Hülse aufnimmt und an der feststehenden Formteilhälfte befestigt ist und daß ein mit einer Stiftplatte der beweglichen Formteilhälfte in Wirkverbindung stehender Abtasthebel mit einer Sicherungsleiste in Verbindung steht, die federbelastet verschiebbar an der Hülse angeordnet und in eine Hut eines mit dem Abstreifer verbundenen Gelenkkörpers eingerastet ist.
Weitere Merkmale der erfindungsgemäßen Lösung bestehen darin, daß die im Bolzen vorgesehenen Hüten aus einer Gerad- und Kurvennut mit Einlauf schrägen bestehen und daß die Kurvennut in die Geradnut übergeht, daß der Abstreifer am Gelenkkörper justierbar angeordnet und daß der Führungsstift des Abstreifers in einer Querausnehmung der Hülse formschlüssig aufgenommen ist. Sowie darin, daß der Abtasthebel an seinem freien Ende eine Hase aufweist, die in die Arbeitsebene der beweglichen Formteilhälfte hineinragt.
Ausführungsbeispiel .
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert v/erden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen: 15
Pig. 1: einen Teilabschnitt der Spritzgußform mit einer Abstreifvorrichtung im Schnitt Fig. 2: eine Draufsicht gemäß Fig. 1 im Schnitt
Die in den Figuren 1 und 2 gezeigte Spritzgußform 1 weist eine feststehende und eine bewegliche Formteilhälfte 2; 3 auf, die in der feststehenden die Angußbuchse 4 mit nicht dargestellten Anguß und in der beweglichen Formteilhälfte 2; 3 die Formennester 5 enthält. Die feststehende Formteilhälfte 2 besteht aus der Aufspannplatte 6 und der unteren Gesenkplatte 7, die von der Angußbuchse 4 durchdrungen sind. Die bewegliche Formteilhälfte 2 besteht aus dem Aufspannkörper 8, dem daran befestigten Ring 9 und der an dem Ring 9 angeordneten, die obere Gesenkplatte 10 aufnehmende Zv/ischenplatte 11. Der Aufspannkörper 8 ist von einem Stempel 12 durchdrungen und trägt über eine Zv/ischenplatte 13 die Stiftplatte 14 > in der die nicht dargestellten Auswerfstifte aufgenommen sind. Am äußeren Rand der Aufspannplatte β ist mittels eines lösbaren Aufspannkörpers 15 ein achsparallel zur beweglichen Formteilhälfte 2 angeordneter Bolzen 16 verdrehsicher aufgenommen. Dieser Bolzen 16 weist, wie in Fig. 2 gezeigt, eine Geradnut 17 und eine um einen Winkelbetrag 40 versetzte Kurvennut 18 auf, die im ersten Drittel der Bolzenlänge in
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die Geradnut 17 einläuft. Beide Nuten 17; 18 besitzen Einlaufschrägen 19.
Am Umfang des Ringes 9 der beweglichen Pormteilhälfte 2 ist ein Aufspannkörper 20 lösbar befestigt, in dessen Ausnehmung eine Hülse 21 formschlüssig und verdrehsicher aufgenommen ist Die Hülse 21 befindet sich außerhalb der Formschließvorrichtung, ist achsparallel zur beweglichen Pormteilhälfte 2 angeordnet und nimmt in ihrem Hohlraum den am Aufspannkörper 6 •ν,- befestigten Bolzen 16 auf. Am freien Ende trägt die Hülse 21 einen um einen Y/inkelbetrag 40 um die Achse der Hülse 21 schwenkbaren Gelenkkörper 22, der eine Bohrung aufweist, die zur Aufnahme eines Führungsstiftes 23, der die Querausnehmung 24 in der Hülse 21 durchdringt und in die Geradnut 17 des Bolzens 16 eintaucht, vorgesehen ist. In der am Gelenkkörper 22 vorgesehenen Schwalbenschwanzführung 25 ist ein Halter 26 verschiebbar angeordnet, der zur Lagesicherung und Justierung des am Halter 26 befestigten Abstreifers 27 eine Justierschraube 28 aufweist. Der Abstreifer 27 ist horizontal oberhalb der Spritzgußform angeordnet und besitzt zur Vermeidung von Beschädigungen am nicht dargestellten Spritzteil an der dem Spritzteil zugewandten Seite eine elastische Schicht 29.
Zwischen Hülse 21 und den beiden Pormteilhälften 2 und 3 ist formschlüssig in der Nut 30 die Sicherungsleiste 31 aufgenommen, die mittels Ringe 32 an der Hülse 21 gehalten ist und mit ihrem freien Ende in die an der Stirnseite des Gelenkkörpers 22 eingearbeitete Hut 33 eingreift. Das andere Ende der Sicherungsleiste 31 ist mit einem Abtasthebel 34 beweglich verbunden, der im Aufspannkörper 20 gelagert ist und sich in einer in der Zwischenplatte 11 eingearbeiteten Freisparung 35 befindet. Der Abtasthebel 34 weist an seinem freien Ende eine Nase 36 auf, die in den von Zwischenplatte 11 und Stiftplatte 14 gebildeten Freiraum 37 hineinragt und von einea Feder 38 in dieser Lage gehalten ist.
Die an der feststehenden und beweglichen Formteilhälfte 3;2 lösbar angeordneten Elemente zum Abstreifen der Spritzteile sind jederzeit ohne die Spritzgußf'orm zu demontieren austauschbar sowie an anderen Spritzgußformen nachzurüsten.
Ausgehend von der in der Zeichnung dargestellten Pig. 1, die die Spritzgußform 1 in der zusammengefahrenen Stellung der beiden Forrateilhälften 2; 3 zeigt, wird der nach dem Spritzvorgang sich ergebende Punktionsablauf zur Verdeutlichung der Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben. Beim Zurückfahren der bev/eglichen Formteilhälfte 2 in ihre Ausgangsstellung wird gleichzeitig die an dem Ring 9 befestigte Hülse 21 vom Bolzen 16 abgezogen. Dabei gleitet der Führungsstift 23 des Gelenkkörpers 22 in der Geradnut 17 des
10''"' Bolzens 16 bis über die Einlauf schräge 19 aus der Geradnut heraus. Die Sicherungsleiste 31 verbleibt während dieser Bewegung noch in der Nut 33 des Gelenkkörpers 22 eingerastet und hält damit den Gelenkkörper 22 mit seinem daran befestigten Abstreifer 27 in seiner Ausgangsposition 39· Beim weiteren Zurückfahren der beweglichen Formteilhälfte 2 läuft die Formteilhälfte 2 gegen einen nicht dargestellten Anschlag, der beim Weiterhub die Stiftplatte 14 in Richtung der Zwischenplatte 11 verschiebt. Während dieser Hubbewegung kommt die Stiftplatte 14 an der Hase 36 des Abtasthebels 34 zur Anlage und verschiebt dabei den Abtasthebel 34 entgegen dem Uhrzeigersinn, so daß die daran angelenkte Sicherungsleiste 31 aus der Hut 33 des Gelenkkörpers 22 herausgezogen wird. Der Gelenkkörper 22 ist dadurch nicht mehr arretiert. Infolge der eigenen Schwerkraft schwenkt der am Gelenkkörper 22 befestigte Abstreifer 27 um den Winkelbetrag 40 in die Formtrennebene 41 der geöffneten Formteilhälften 2; 3 hinein und streift dabei die an den nicht dargestellten Auswerferstiften haften gebliebenen Spritzteile sowie den Anguß ab. Während dieser Schwenkbewegung wird der Führungsstift 23 in der Querausnehmung 24 der Hülse 21 geführt und nach erfolgtem Abstreifen in seiner Schwenkbewegung begrenzt. Die Spritzgußform 1 ist damit für den nächsten SpritζVorgang bereit.
Bis zum erneuten Spritzvorgang bewegt sich die bewegliche Formteilhälfte 2 in Richtung der feststehenden Formteilhälfte 3. Dabei schiebt sich die Hülse 21 wieder auf den Bolzen 16. Der Abstreifer 27 befindet sich zu diesem Zeitpunkt
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noch in der abgeschwenkten Stellung und der die Hülse 21 durchdringende Pührungsstift 23 läuft in die Einlaufschräge 19 der Kurvennut 18 ein« Gleichzeitig hat bei dieser Bewegung die Stiftplatte 14 die Nase 36 des Abtasthebels 34 freigegeben. Infolge der durch die Feder 38 ausgeübten Kraft verschiebt sich der Abtasthebel 34 in seine Ausgangslage und drückt die an ihm angelenkte Sicherungsleiste 31 mit ihrem freien Ende gegen die Stirnseite des Gelenkkörpers 22. Bei der weiteren Schließbewegung der Spritzgußform 1 wird
ΙΟ'1'1 durch den in der Kurvennut 18 zwangsge führt en Führungsstift 23 der mit ihm verbundene Gelenkkörper 22 sowie der an ihm befestigte Abstreifer 27 in seine Ausgangslage zurückgeschwenkt. Diese Ausgangslage nimmt der Abstreifer 27 dann ein, wenn der Führungsstift 23 von der Kurvennut 18 in die Geradnut 17 einläuft, wobei er gleichzeitig in der Queraus- nehmung 24 der Hülse 21 zurückbewegt wird. Bei Erreichen der Geradnut 17 durch den Führungsstift 23 fällt die Sicherungsleiste 31 infolge der Federkraft in die in dem Gelenkkörper 22 eingearbeitete Nut 33-ein und arretiert den Gelenkkörper 22 einschließlich Abstreifer 27 in der.Ausgangsposition. Bei der weiteren Bewegung der beweglichen Formteilhälfte 2 wird die Spritzgußform 1 geschlossen und ist damit für den SpritζVorgang bereit.

Claims (4)

  1. Erfindungsanspruch . ;
    1. Vorrichtung an Spritzgußformen zum Abstreifen kleiner leichter Spritzteile mit Tunnel- bzw. Punktanguß unter Ver-, Rwendung einer beweglichen und einer feststehenden Formteilhälfte zum Öffnen oder Schließen einer Spritzgußform, deren eine Formteilhalfte mit Auswerfem.zum Auswerfen von Anguß- und Spritzteilen versehen ist, die beim Öffnen der Spritzgußform den Anguß von den Spritzteilen trennt und
    -]0 einen Abstreifer aufweist, gekennzeichnet dadurch, daß außerhalb der Arbeitsebene ein in die Formtrennebene hineinschwenkbarer Abstreifer (27) vorgesehen ist, dessen Führungsstift (23) eine an der beweglichen Formteilhälfte (2) befestigte Hülse (21) durchdringt und in um einen
    Ί5 Winkelbetrag (40) versetzten Hüten (18; 19) eines Bolzens (16) geführt ist, der die Hülse (21) aufnimmt und an der feststehenden Formteilhälfte (3) befestigt ist und daß ein mit einer Stiftplatte (14) der beweglichen Formteilhälfte (2) in Y/irkverbindung stehender Abtasthebel (34) mit einer Sicherungsleiste (31) in Verbindung steht, die federbelastet verschiebbar an der Hülse (21) angeordnet und in eine Hut (33) eines mit dem Abstreifer (27) verb bundenen Gelenkkörpers (22) eingerastet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die im Bolzen (16) vorgesehenen ITuten (17; 18) aus einer Gerad- (17) und Kurvennut (18) mit Einlaufschrägen (19) bestehen und daß die Kurvennut (18) in die Geradnut (17) übergeht.
  3. 3. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Abstreifer (27) am Gelenkkörper (22) justierbar angeordnet und daß der Führungsstift (23) des Abstreifers (27) in einer Querausnehmung (24) der Hülse (21) formschlüssig aufgenommen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Abtasthebel (34) an seinem freien Ende eine Hase (36) aufweist, die in die Arbeitsebene der bev/eglichen Formteilhälfte (2) hineinragt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011105668B4 (de) * 2010-06-26 2012-10-04 Wema Gmbh Auswerferpaket für ein Kunststoffspritzwerkzeug und ein Sicherungsblock

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102011105668B4 (de) * 2010-06-26 2012-10-04 Wema Gmbh Auswerferpaket für ein Kunststoffspritzwerkzeug und ein Sicherungsblock

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