DD158459A3 - Schneidwerk mit einstellvorrichtung fuer die schnitthoehe - Google Patents

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DD158459A3 DD22762281A DD22762281A DD158459A3 DD 158459 A3 DD158459 A3 DD 158459A3 DD 22762281 A DD22762281 A DD 22762281A DD 22762281 A DD22762281 A DD 22762281A DD 158459 A3 DD158459 A3 DD 158459A3
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Bernhard Kuhr
Peter Reissig
Jan-Joachim Wilk
Gerd Fischer
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Bernhard Kuhr
Peter Reissig
Wilk Jan Joachim
Gerd Fischer
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Abstract

Schneidwerk mit Einstellvorrichtung fuer die Schnitthoehe, insbesondere grosse Arbeitsbreiten, zur Anpassung der Schnitthoehe an Bodenunebenheiten. Die Erfindung hat das Ziel, eine Einstellvorrichtung zu schaffen, die eine exakte, schnelle und einfache Verstellung der Hoehe des Schneidwerkes ermoeglicht. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache Vorrichtung fuer die Hoehenverstellung eines Schneidwerkes zu erstellen, die mit einer geringen Zahl von Schleifschuhen auskommt und eine gefahrlose Verstellung waehrend des Arbeitsganges gewaehrleistet. Dies wird dadurch erreicht, dass sich am Schneidwerk 1 beidseitig der Konsole 8;8' u. unterhalb des Messerbalkens 4 je ein Schleifschuh 5;5' befinden, die ueber den Rahmen 2 mit unter der Seitenwand 3;3' angeordneten Schleifsohlen 14;14' in Verbindung stehen. Die Erfindung ist im landwirtschaftlichen Geraetebau anwendbar.

Description

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Titel 4er Erfindnag
Schneidwerk mit Einstellvorrichtung für die Schnitthöhe
Anwendungsgebiet der Erfindung
Schneidwerk mit Einstellvorrichtung für die Schnitthöhe, insbesondere für große Arbeitsbreiten, zur Anpassung an die jeweilige Bestandshöhe bei Bodenunebenheiten«.
Charakteristik der bekannten technischen Lösung
Zur Bodenführung von Schneideerken großer Arbeitsbreite ist es bekannt, diese Schneidvierke mittels mehrerer Schleifsohlen auf dem Erdboden zu führen. Die Anordnung der Schleifsohlen erfolgt unter dem Schneidwerk am vorderen Querträger. Die Höhenverstellung erfolgt mittels Bolzen bei angehobenem. Schneidwerk und abgestelltem Motor. Weiterhin ist3 me in der GB-PS 109786? beschrieben, eine Einrichtung zur auto-
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matischen Höhenregulierung bekannt, wo mittels aufwendiger elektro-hydraulischer Regeleinrichtung das Schneidwerk auf eine bestimmte Stoppelhöhe geführt wird. Mit dieser komplizierten Einrichtung wird zwar eine konstante Stoppelhöhe erreicht, jedoch im plötzlich auftretenden Lagergetreide ist die Uachregulierung mit Hand ebenso notwendig "wie zur Rückführung auf die normale Höhe. Gleichfalls nachteilig macht sich die Anordnung der Taster in der Seitenwand bemerkbar, denn bei großer Arbeitsbreite kommt es infolge Bodenerhebungen zum Auflaufen des Messerbalken^ noch ehe die Taster diese Unebenheit erfaßt haben. Durch diese schlechte Bodenkopierung entstehen Erntegutverluste und die Mähmesser werden stark beschädigt. Ebenfalls sind diese komplizierten Hegelsysteme sehr störanfällig und bedeuten für den Anwender hohe Warttings- und Instandhaltungskosten.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, eine Einstellvorrichtung zu schaffen, die eine exakte, schnelle und einfache Verstellung der Höhe des Schneidwerkes ermöglicht und auch bei größerer Arbeitsbreite eine gleichmäßige Stoppelhöhe erreicht.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe augrunde, eine einfache Vorrichtung zur Schnitthöhenverstellung zu erstellen, die mit einer minimalen Anzahl Schleif schuhe auskommt, eine gefahrlose Verstellung ermöglicht und während der Fahrt vom Fahrerstand vorgenommen wird.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß an einem Schneidwerk beidseitig der Konsole für die Schneidwerksaufhängung und unterhalb des Messerbalkens Schleifschuhe und unter den-Seitenwänden Schleifsohlen angeordnet sind* Die Schleifschuhe bestehen aus einer konvex gebogenen Grundplatte
227622 O mit aufgesetzten Stegen, welche am Ende durch eine Achse verbunden sind. An dem über die Stege hinausragenden Ende der Achse ist ein Unterhebel gelenkig angeordnet und an diesem mittels Bolzen ein Hydraulikzylinder, eine Rückzugfeder und ein Oberhebel angelenkt· Der Oberhebel befindet sich am Konsol vor den Gegenlagern von Hydraulikzylinder und Rückzugfeder. Die Hydraulikzylinder werden vom Fahrerstand über ein Hydraulikventil· betätigt und drücken somit über den Bolzen gleichzeitig auf Ober- und Unterhebel, wodurch die Schleif schuhe vom Schneidwerk wegschwenken, sich gegenüber dem Boden abstützen und somit das Schneid-Y/erk auf die gewünschte Höhe drücken. Wenn die Höhe des Schneidwerkes beim Durchfahren von Lagergetreide niedriger sein muß j wird das Schneidwerk nach Betätigung des Hydraulikventils abgesenkt» Dieser Vorgang wird durch das Eigengewicht des Schneidwerkes in Verbindung mit den Hücfczugf e~ dern für die Schleifschuhe unterstützt. In dieser tiefen Lage des Schneidwerkes kommt es infolge Bodenunebenheiten zum Bodenkontakt des Messerbaikens. Um aber eine Beschädigung der Messerklingen zu vermeiden, sind die Schleif schuhe erfindungsgemäß fast in der Mitte am Schneidwerk angeordnet, während für den äußeren Schneidwerksbereich die Schleifsohlen unter den Seitenwänden in Punktion treten. Von Vorteil ist die Anordnung der Schleif schuhe nahe der Hubvorrichtung, denn dadurch werden Bodenerhebungen im mittleren Bereich auf jeden Fall erfaßt, während außen auftretende von den Schleif sohlen unter der Seitenwand ausgeglichen werden. Die Höhe dieser äußeren Schleifsohlen ist so festgelegt, daß sie sich in gleicher Höhe wie die Minimalstellung der Schleifschuhe befinden«. Der bogenförmig flache Verlauf der Schleifschuhgrundplatte gestattet in Verbindung mit der stufenlosen Verstellung eine gute Anpassung an die unterschiedlichen Höheneinstellungen und ermöglicht die Anordnung der Schleifschuhe unterhalb des Messerbalkens. Bin'weiterer Vorteil ist die geringere Anzahl verstellbarer Schleif schuhe, was zur Vereinfachung der Bedienbarkeit des Schneidwerkes und der Verbesserung des
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Arbeitsschutzes beiträgt. Vorteilhaft ist außerdem die schnelle Anpassung z. E. bei Lagergetreide während der Fahrt. Dies ist ohne Arbeitszeitverlust und Stillstand der Maschine möglich, was wesentiich zu ihrer hohen Auslastung beiträgt.
Ausführungsbeispiel·
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel· näher eriäutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Pig« 1: die Draufsicht auf ein Schneidwerk, Fig, 2: die Seitenansicht der Schieifschuhe, Fig. 3i die Seitenansicht der Seitenwand mit Schleifsohlen.
An einem Schneidwerk: 1 sind am Rahmen 2 beidseitig je eine Seitenwand 3; 31 angebracht. Unterhalb eines Messerbalkens sind ein Paar Schleifschuhe 5; 51» bestehend aus einer Bodenplatte 5 und aufgesetzten Stegen 7» angeordnet. Beidseitig eines Konsols 8; δ1 sind die Schleif schuhe 5; 5' über einen Unterhebel 9» einen Bolzen 10 mit einem Oberhebel· 11 verbunden. Geführt werden die Schleifschuhe 5; 5* unterhalb des Messerbalkens 4 in je zwei Lagern 12; 12f und versteht werden sie über eine Achse 13, an weiche der Unterhebel 9 angelenkt ist. Unterhalb der Seitenwände 3; 31 sind ,je eine Schleif sohle 14; 14' in Höhe der unteren Sterling der Schleif schuhe 5; 5* fest angebracht. Über den Bolzen 10 ist der Unter- und Oberhebel 9 bzw. 11 mit einer Zugfeder 15 und einem Hydraulikzylinder 16 bzw. ^'verbunden. Durch diese Hydraulikzyiinder 16 f 1£'erfolgt über beide Hebel· das Anstellen der Schleif schuhe 5; 5' w^d damit ein Anheben des Schneidwerkes 1, während beim Absenken desselben die Zugfedern 15 den Vorgang unterstützen. 3ei ausgehobenem. Schneidwerk 1 zum Zweck der Verladung lassen sich die Schleifschuhe 5; 5* separat einschwenken. Die beiden Hydraulikzylinder 16, I^'sind dabei über die Hydraulik-
ieitungen so miteinander verbunden, daß beide Schleifschuhe . 5; 5' gleichzeitig anheben.

Claims (4)

.—^S f\ >*7 /* O 1^S^% £- L· ι U L· L· U" Erf ind ungsanspr ac h
1. Schneid-Werk mit Einstellvorrichtung für die Schnitthöhe mit mehreren verstellbaren Schleifschuhen unter dem Schneidwerk:, dadurch gekennzeichnet, daß sich am Schneidwerk (1) beidseitig an den Konsolen (8; 8f) anlenkbare und unterhalb des Messerbalkens (4) angebrachte Schleifschuhe (5; 5f) sowie unter den Seitenwänden (3; 31) angeordnete Schleifsohlen (14; 14f) befinden·
2· Schneidwerk nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifschuhe (5; 51) einmal in Lagern (12; 12') gelagert und mit dem Unterhebei (9) soväe dem Bolzen (10) über den Oberhebel (11) mit dem Ecnsol (8 bz?j. 81) verbunden sind«
3» Schneidwerk nach den Punkten 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem 'Eonsöl (8; 8!) voneinander unabhängig oe ein Hydraulikzylinder (15) und eine Zugfeder (15) angeordnet sind, die über den Bolzen (10) und den Unterhebei (9) mit dem Schleifschuh (5 bzw« 5f) in Verbindung stehen.
4. Schneidwerk nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daB die Schleif schuhe (5; 5f) von dem Lager (12; 12?) bis zum Ende einen konvexen Verlauf der Bodenplatte (6) auf weisen»
ΗΐΡΓΖίΙ
DD22762281A 1981-02-16 1981-02-16 Schneidwerk mit einstellvorrichtung fuer die schnitthoehe DD158459A3 (de)

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SU817772225A SU1256718A1 (ru) 1981-02-16 1981-12-21 Жатка
BG5465081A BG42685A1 (en) 1981-02-16 1981-12-23 Cutting apparatus with device regulating height of cutting
CS82531A CS244539B1 (en) 1981-02-16 1982-01-26 Reaping device with cutting height regulation device

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SU (1) SU1256718A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005040701A1 (de) * 2005-02-11 2006-08-24 B. Strautmann & Söhne GmbH & Co KG Höheneinstellvorrichtung an einer Aufnahmetrommel

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005040701A1 (de) * 2005-02-11 2006-08-24 B. Strautmann & Söhne GmbH & Co KG Höheneinstellvorrichtung an einer Aufnahmetrommel
DE102005040701B4 (de) * 2005-02-11 2007-01-04 B. Strautmann & Söhne GmbH & Co KG Höheneinstellvorrichtung an einer Aufnahmetrommel

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CS244539B1 (en) 1986-07-17
BG42685A1 (en) 1988-02-15
CS53182A1 (en) 1985-04-16
SU1256718A1 (ru) 1986-09-15

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