DD159148A1 - Hammer fuer schlaegermuehlen - Google Patents
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- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Abstract
Die Erfindung ist fuer Hammermuehlen, insbesondere fuer die Zerkleinerung von Rohbraunkohle einsetzbar. Um den Aufwand fuer die Erhoehung der Liegezeiten und die Bruchgefahr der Haemmer zu verringern, wird eine Hammerform vorgeschlagen, die konstruktiv derart ausgestaltet ist, dass bei Einhaltung der ueblichen Normgewichte ohne Aufarbeitung und Panzerung zumindest die Liegezeiten verschleissgeschuetzter Haemmer erreicht werden.
Description
Hammer für Schlägermühlen B 02 C, 13/04
13/28
'\.J Anwendungsgebiet ....
Die Erfindung, betrifft einen Hammer insbesondere für Prallhammermühlen zur Zerkleinerung von Rohbraunkohle«
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Zur Zerkleinerung von !Materialien für deren weitere Verarbeitung sind Schlagradmühlen in verschiedenen Ausführungsformen bekannt· Die von den Schlagelementen der Mühlen geleistete Zerkleinerungsarbeit führt durch unterschiedliche. Einflußfaktoren zu einem relativ raschen Verschleiß der Schlagelementeo
Die Bemühungen der Fachwelt waren deshalb stets auf eine Liegezeiterhöhung der Hämmer und Maßnahmen zur kostengünstigen -Aufarbeitung gerichtet©: * .
Die dazu vorgenommenen Entwicklungen verfolgten im wesentlichen eine Liegezeiterhöhung durch werkstofftechnische Veränderungen und das Aufbringen von verschleißfesten Schichten sowie eine Kombination beider Möglichkeiten» So wird zum Beispiel von Wahl, Neuartige Möglichkeiten der Gestaltung von Verbundwerkzeugen für die Hartzerkleinerung, Aufbereitungstechnik (1971 ) S9 S0 577 und Verschleißkostensenkung durch Einsatz von Verbundlösungen, Aufbereitungstechnik 20 (1979), 10, S0 561/562 der Einsatz von Schlägern für Hammermühlen in Verbundgußausführung vorgeschlagen, wobei durch die Verwendung von Stahlarmierungen die Bruchsicherheit erhöht werden soll« Durch den Einsatz von Verbundguß wurden in Abhängigkeit vom
-2 ~. £ J U ^ J ν
verwendeten Typ eine wesentlich höhere Liegezeit der Hammer erreicht©
Nachteilig war und ist dabei der hohe Herstellungspreis $ der sich weiter erhöhts wenn man mit Stahlarmierungen und anderen Maßnahmens der erhöhten Bruchgefahr begegnen will$ die aus Kristallseigerungen,·, weiteren Heterogenitäten an Übergangs« zonen-ver.schiedener Werkst off art en und Schlackeeinschlüssen
resultieren«,... - .
Ein ebenso erheblicher Aufwand wird durch den Einsatz speziell "konstruierter" Legierungen verursachte wie das vonUoack* Schiffner§ Anwendungsmöglichkeiten des nickellegierten Hartgusses GH-X 300GrNi 9«6 zur Verschieißreduzierung? Berg« bautechnikg Leipzig 20 (1970) G9 Se 323 «-328 und auch bei Buchmüllers Schlägermühlen für Kohleverladung s Aufbereitungs^ technikg Wiesbaden (1972) 58 S0 305 -' 312-vorgeschlagen wird© Aus der Anwendungstechnik sowie durch Kuntzsch? 6e> Unter-» Buchung des Verschleißverhaltens von Mühlenschlägern an Trocken^Kohle^Hamnerrnühlen, lfK^Informations Vetschau^ (1968) und Deutsche Hebe« und Fördertechnik (1970) 29 Se 45/46" sind Aufarbeitungsverfahren und das Aufbringen verschleißfester Schichten bekannt« · - Besonders zu nennen sind hierbei das Elektro-Schlacke» Schmelzschweißverfahren sowie das Aufschweißen von vorbereiteten und gepanzerten Anschweißköpfen» Die verschlissenen Hammorköpfe werden vor der Regenerierung durch Brennschneiden begradigt nder abgetrennte
Neben den relativ hohen Kosten entstehen zum Beispiel beim Aufbringen verschleißfester Schutzschichten erhebliche Ab«* weichungen in den Schichtdicken und demzufolge auch größere Unterschiede im Verschleißabtrag, der einzelnen Hämmere Aus diesem differenzierten Verschleiß kann nach bestimmten Liegezeiten das geforderte Körnungsband des Mahlgutes nicht eingehalten werden und erfordert das Auswechseln der Hammer teilweise vor Erreichen der Verschleißgrenze© In den zuletztgenannten Litersturstellen wird auch eine Veränderung der Hammerformen in Verbindung mit Panzerung oder Verbundguß vom Flach-' zum Kopfschläger vorgeschlagen»
- 3 -
Auch in der DE-OS Br0 26 33 012/78 wird eine Veränderung der Hammerform im Interesse eines günstigeren Verschleißverlaufea vorgeschlagene Das soll dadurch erreicht werden, daß die Schlagfläche in Rotordrehrichtung mit dem Ziel nach vorn geneigt wird, die Eechtwinkligkeit zwischen Hammerschlagfläche und Hammerumgangsfläche über eine lange Standzeit v/eitestgehend su erhalten«
In dem DE-GM Ur. 1 7 56 565/57 wird eine trapezförmige Kopf« form vorgeschlagen, um die Bruchsicherheit zu erhöhen bzw» billiges Material einzusetzen«,
Insgesamt konzentrieren sich die Vorschläge jedoch auf neue Werkstoffarten, Aufarbeitungsmethoden und eine bessere Aus« wechselbarkeit der Hammer©
Ziel der Erfindung . . ....... -. . .- - .. ..
Durch die Erfindung sollen der Aufwand für die Erhöhung der Liegezeiten und die Bruchgefahr der Hämmer wesentlich verringert werden»
Darstellung des Wesens der Erfindung- .. _.. ..__.' Der Erfindung liegt die.Aufgäbe zugrunde, eine Hammerform insbesondere für die Zerkleinerung von Rohbraunkohle zu entwickeln, die unter Berücksichtigung aller technischen und verschleißschutzmäßigen Belange derart ausgestaltet sind9 daß ohne Aufarbeitung, Panzerung oder werkstofftechnische Veränderungen und unter Einhaltung der 'üblichen Uormgewichte zumindestens die Liegezeiten verschleißgeschützter Hämmer -erreicht werdeno ...... .
Erfindungsgemäß wird der Anstellwinkel für. die Schlagfläche eines Hammermühlenschläger so gewählt, daß die Schlagflächenebene durch den Rotormittelpunkt führte Der Hammerschaft wird am Übergang, zum Hammerkopf beiderseitig mit Radien versehen, die den Schwerpunkt des Hammermühlenschlägera weiter zum Hammerkopf verlagern und gleichzeitig, in Verbindung mit dem gewählten Radius für den Hammerkopf ,eine größtmögliche Stirnfläche geschaffen wird.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an Hand einer Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel.näher erläutert werden« In der zugehörigen Zeichnung zeigen;
1 ««· Vorderansicht
2 « Seitenansicht
Der Anstellwinkel 4 der Schlagfläche 5 des Hammermühlenschlägers ist so gewählt^ daß die Verlangerungslinie der Schlag« flächenebene durch den Rotormittelpunkt 6 geführt wird« In jeder Phase der Schlagarbeit beim Zerkleinerungsprozeß wird nun das Aufgabegut im rechten Winkel von der Schlagfläche des Hammers getroffen und somit eine Verbesserung des Wirkungsgrades der Prallzerkleinerung erzielte Der Hammerschaft 1 erhält am übergang zum Hammerkopf 2 beiderseits Radien^ vorzugsweise R = 35 mm? wodurch der Schwer*=- punkt des Hammer-fflühlenschlägers weiter zum Hammerkopf 2 verlagert wird© Daraus ergibt sich eine höhere Stabilität in der Phase der Schlagarbsit und eine verminderte Relativbewe«* gung sowie Senkung des Gelenkverschleißes«, Durch diese und die Wahl der Radien am Hammerkopf 2, Vorzugs« weise mit einem Innenradius von 55 mm und einem Außenradius von 315 Map wird eine Vergrößerung der Stirnfläche 3 erreicht , die die Mahlarbeit in der Hammermühle durchführt und die Hauptverschleißsone darstellto Die Mahlwirkung wird verbessert ινιά die Liegezeit der Haimnermühl ens chläge r erhöhte Bei Einhaltung des ETo ringe wicht es des Hammermühlenschlägers .wird ein wesentlich besserer Materialeinsatz beim Zerkleinern von Rohbraunkohle mittels Hammermühlen erreicht«
Claims (1)
- ErfindungsanspruchHammermühlanschläger, inabesondere für Pr-allhammermühlen, der drehbar auf einem Rotor befestigt ists dadurch gekennzeichnet g daß die Verlängerung der Ebene der Schlagfläche (5) durch den Rotormittelpunkt (6) führt, der Hammerschaft (1)' am Übergang zum Hammerkopf (2) beiderseits Radien für die weitestgehende Verlagerung des Hammerschwerpunktes zum Hammerkopf (2) aufweist und für den Hammerkopf (2) Radien für die größtmögliche Stirnfläche (3) gewählt werden*Hierzu 1 Blatt Zeichnung
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23039881A DD159148B1 (de) | 1981-05-29 | 1981-05-29 | Hammer fuer schlaegermuehlen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DD23039881A DD159148B1 (de) | 1981-05-29 | 1981-05-29 | Hammer fuer schlaegermuehlen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD159148A1 true DD159148A1 (de) | 1983-02-23 |
| DD159148B1 DD159148B1 (de) | 1986-09-24 |
Family
ID=5531252
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD23039881A DD159148B1 (de) | 1981-05-29 | 1981-05-29 | Hammer fuer schlaegermuehlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD159148B1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5253815A (en) * | 1990-10-31 | 1993-10-19 | Weyerhaeuser Company | Fiberizing apparatus |
| US5324391A (en) * | 1990-10-31 | 1994-06-28 | Weyerhaeuser Company | Method for crosslinking cellulose fibers |
| US5556976A (en) * | 1987-01-20 | 1996-09-17 | Jewell; Richard A. | Reactive cyclic N-sulfatoimides and cellulose crosslinked with the imides |
| US6436231B1 (en) | 1987-01-20 | 2002-08-20 | Weyerhaeuser | Method and apparatus for crosslinking individualized cellulose fibers |
-
1981
- 1981-05-29 DD DD23039881A patent/DD159148B1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5556976A (en) * | 1987-01-20 | 1996-09-17 | Jewell; Richard A. | Reactive cyclic N-sulfatoimides and cellulose crosslinked with the imides |
| US6436231B1 (en) | 1987-01-20 | 2002-08-20 | Weyerhaeuser | Method and apparatus for crosslinking individualized cellulose fibers |
| US5253815A (en) * | 1990-10-31 | 1993-10-19 | Weyerhaeuser Company | Fiberizing apparatus |
| US5324391A (en) * | 1990-10-31 | 1994-06-28 | Weyerhaeuser Company | Method for crosslinking cellulose fibers |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD159148B1 (de) | 1986-09-24 |
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