DD159562A5 - Gasfeuerzeug - Google Patents

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DD159562A5
DD159562A5 DD23070281A DD23070281A DD159562A5 DD 159562 A5 DD159562 A5 DD 159562A5 DD 23070281 A DD23070281 A DD 23070281A DD 23070281 A DD23070281 A DD 23070281A DD 159562 A5 DD159562 A5 DD 159562A5
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DD23070281A
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English (en)
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Alfred Racek
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Alfred Racek
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gasfeuerzeug, das insbesondere zum Anzünden von Pfeifen oder der Flamme einer Kochstelle angewendet werden kann. Ziel ist es, das Anzünden von Pfeifen bzw. Kochstellen oder dergleichen zu vereinfachen, Verbrennungen an Fingern zu vermeiden, die Funktionsfähigkeit zu verbessern und eine Massenfertigung zu ermöglichen. Die Aufgabe besteht darin, eine eindeutig seitlich gerichtet Flamme zu erreichen, eine sichere Zündung zu gewährleisten und Undichtheiten zu vermeiden. Es wird folgende Lösung vorgeschlagen. Der Gastank eines Gasfeuerzeuges besitzt ein Brennerrohr. Auf dem Brennerrohr ist unter Zwischenlage einer Dichtung eine kappe durch Umbördeln von Ansätzen befestigt. In der Kappe ist eine Austrittsdüse angeordnet, deren Achse unter einem Winkel gegenüber der Achse des Gastanks läuft. Die Ausbildung der Kappe und die Verwendung der Dichtung ermöglichen einerseits eine einfache Massenfertigung, anderseits wird das Gas gezwungen, nur durch die schräge Austrittsdüse zu entweichen. Figur

Description

Berlin, 8« 9. 1981 APP 23 Q / 230 702 59 357
Gasfeuerzeug
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Gasfeuerzeug, das insbesondere zum Anzünden von Pfeifen oder der Flamme einer Kochstelle angewendet werden kann«,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei den meisten Gasfeuerzeugen verläuft die Achse der Flammenaustrittsöffnung parallel zur Längsachse des Feuer» zeuggehäuses* Dies hat den Nachteil, daß immer dann, wenn das anzuzündende Gut unterhalb des Feuerzeuges liegt, also z. B„ beim Anzünden von Pfeifen oder beim Anzünden der Flamme einer Kochstelle oder dergleichen, das Feuerzeug entgegen der beim Zigarettenanzünden üblichen Haltung verkehrt gehalten werden muß«, Diese Haltung ist jedoch umständlich, und es kann dabei manchmal auch zu Verbrennungen kommen.
Um diesem Übelstand abzuhelfen, wurde schon vorgeschlagen, die Achse der Flammenaustrittsöffnung unter einem Winkel zur Längsachse des Feuerzeuggehäuses anzuordnen» Dies erleichtert 'sowohl das Anzünden einer Pfeife, und es wird auch vermieden, daß insbesondere bei kurzen Feuerzeugen die Finger der Bedienungsperson in den Hitzebereich der Flamme kommenc
Es ist bereits ein Gasfeuerzeug mit einem Gehäuse und einem innerhalb des Gehäuses vorgesehenen? mit einer Austrittsdüse versehenen Brennrohr bekannt«, Auf das flammseitige Ende des Brennerrohres ist eine mit der Austrittsdüse versehene Kappe geschraubt oder aufgesteckt, wobei
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AP F 23 Q / 230
die Achse der Austrittsdüse unter einem Winkel zur Achse des Brennerro.hres verläuft. Es hat sich gezeigt, daß eine solche Einrichtung eine sehr unsichere Zündung ergibt, weil durch das Gewinde bzw· bei bloßem Aufstecken durch den zwangsläufig entstehenden Spalt Gas entweicht und somit eine nur bei der Austrittsdüse gerichtet brennende Flamme nicht entsteht« Das unten entweichende Gas wird vielmehr entweder eine Zündung verhindern oder es wird ebenfalls zu brennen beginnen. Dadurch entsteht eine Art Ringflamme, die überdies auch nur zeitweise brennen kann.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, das Anzünden von Pfeifen bzw· Kochstellen oder dergleichen mittels Gasfeuerzeugen zu vereinfachen, Verbrennungen am Finger zu vermeiden, die Funktionsfähigkeit zu verbessern und eine Massenferti~ gung zu ermöglichen,
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Gasfeuerzeug mit einem Gehäuse und einem innerhalb des Gehäuses vorgesehenen, mit einer Austrittsdüse versehenen Brennrohr, wobei auf dem flammseitigen Ende des Brennrohres eine mit der Austrittsdüse versehene Kappe befestigt ist und die Achse der Austrittsdüse unter einem Winkel zur Achse des Brennrohres verläuft, zu schaffen, das eine eindeutig seitlich gerichtete Flamme aufweist, eine sichere Zündung gewährleistet und bei dem keine undichten Stellen auftreten«.
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Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Kappe mit Ansätzen versehen ist, die über einen Kragen des Brennerrohree gebördelt sind, wobei zwischen der Kappe und dem Kragen eine Dichtung angeordnet ist. Infolge dieser Maßnahme wird eine einwandfreie Abdichtung erzielt und das Gas gezwungen, nur durch die schräge Austritts«* düse zu entweichen* Abgesehen von diesem wesentlichen Vorteil eignet sich eine erfindungsgemäße Kappe weitaus mehr für eine Massenfertigung als die bekannte Kappe, Die Kappe nach der Erfindung kann nämlich als einfach herzustellender Stanzteil ausgebildet werden,, wobei die Befestigung am Brennerrohr automatisch erfolgen kann*
Ausfuhrungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbei~ spiel näher erläutert werden. Die zugehörige Zeichnung zeigt den oberen Teil eines erfindungsgemäßen Gasfeuer·= zeuges im Schnitte
Gemäß der Zeichnung ist in einem Gehäuse 1 ein Gastank eingesetzt j der an seinem oberen Ende mit einem Brenner-», rohr 3 versehen ist* Seitlich des Gastankes 2 befindet sich im Gehäuse 1 eine Steinfeder 4» die über einen Stößel 5 einen Feuerstein 6 gegen ein Reibrad 7 drückt. Dieses Reibrad 7 ist seitlich mit Betätigungsrädern 8 verbunden? über die der Daumen des Benutzers das Reibrad in Drehung versetzen und damit Funken vom Feuerstein 6 abreißen kann, Nach der Drehung des Reibrades 7 gelangt der Daumen des Benutzers auf einem Betätigungsorgan 9 zur Anlage5 das als doppelarmiger Hebel ausgebildet ist und mit seinem gabelförmigen Ende 10 einen Kragen 11 des Brennerrohres 3 untergreift*
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Auf das Ende des Brennerrohres 3 ist unter Zwischenlage einer Dichtung 12 eine Kappe 13 aufgesetzt. Die Befestigung der Kappe 13 auf dem Brennerrohr 3 erfolgt über Ansätze 14» die über den Kragen 11 der Kappe 13 umgebördelt sind* In der Kappe 13 ist eine Austrittsdüse 15 angeordnet, deren Achse 16 unter einem Winkel gegenüber der Achse 17 des Gehäuses 1 bzw« des Gastankes 2 verläuft.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, wird infolge der erfindungsgemäßen Anordnung die Flamme 18 in eine derartige Richtung gelenkt, daß die Bedienungsperson keine Verbrennungen fürchten muß«, Trotzdem kann die Flamme 18 leicht zu einem unterhalb des Feuerzeuges befindlichen Gegenstand herangebracht werden»
Aus der Zeichnung ist weiterhin ersichtlich, daß der Stößel 5 eine zum Brennerrohr 3 hin gekröpfte Form besitzt«, Dadurch ist es möglich, den Feuerstein 6 und damit die Abrißstelle der Funken näher zur Austrittsdüse 15 zu bringen, so daß trotz des schrägen Verlaufes der Austrittsdüse eine sichere Zündung gewährleistet ist*

Claims (1)

  1. 8. 9« 1981 AP ϊ1 23 Q / 230 702 59 357 - 5 -
    Erfindung sanapruch
    Gasfeuerzeug mit einem Gehäuse und einem, innerhalb des Gehäuses vorgesehenen, mit einer Austrittsdüse versehenen Brennerrohr, wobei auf dem flammenseitigen Ende des Brennerrohres eine mit der Austrittsdüse versehene Kappe befestigt ist und die Achse der Austrittsdüse unter einem Winkel zur Achse des Brennerrohres verläuft j gekennzeichnet dadurch, daß die Kappe (13) mit Ansätzen (14) versehen ist, die über einen Kragen
    (11) des Brennerrohres (3) gebördelt sind5 wobei zwischen der Kappe (13) und dem Kragen (11) eine Dichtung
    (12) angeordnet ist«,
    Hierzu 1 Blatt Zeichnung
DD23070281A 1981-06-10 1981-06-10 Gasfeuerzeug DD159562A5 (de)

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