DD159743A1 - Querdrahtvorschubgetriebe fuer gitterschweissmaschinen - Google Patents

Querdrahtvorschubgetriebe fuer gitterschweissmaschinen Download PDF

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DD159743A1
DD159743A1 DD23097781A DD23097781A DD159743A1 DD 159743 A1 DD159743 A1 DD 159743A1 DD 23097781 A DD23097781 A DD 23097781A DD 23097781 A DD23097781 A DD 23097781A DD 159743 A1 DD159743 A1 DD 159743A1
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Manfred Schubert
Manfred Eibs
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Manfred Schubert
Manfred Eibs
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Vorschubgetriebe zum intermittierenden Zufuehren des Querdrahtes in eine Gitterschweissmaschine. Das Ziel und die Aufgabe der Erfindung bestehen darin, den Querdrahtvorschub so zu gestalten, dass bei einer Zweidrahtschweissung gleichzeitig zwei gegebenenfalls unterschiedlich lange Qerdraehte stoerungsfrei der Gitterschweissmaschine zugefuehrt werden. Die Erfindung sieht vor, dass zwei als Vorschubgetriebe ausgebildete spiegelbildlich parallel zueinander auf einer Seite bzw. jeweils ein Getriebe beiderseits einer Gitterschweissmaschine angeordnet sind. Die Erfindung ist insbesondere bei Drahtgitterschweissmaschinen mit Zweidrahtschweissung anwendbar.

Description

23 0 9 7 7
Titel der Erfindung
Querdrahtvorschubgetriebe für Gitterschweißmaschineη
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Vorschubgetriebe zum intermittierenden Zuführen des Querdrahtes in eine Gitterschweißmaschine.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei Gitterschweißmaschinen wird eine. Schar von Längsdrähten intermittierend von Spulen oder Sunden abgezogen und parallel zueinander einer Reihe von Schweißelektroden zugeführt, die quer zur Vorschubrichtung der Längsdrähte angeordnet sindo Die Querdrähte werden fertig abgelängt und gerichtet durch geeignete Vorrichtungen zugeführt oder seitlich durch Vorschubgetriebe, die den Draht von Bunden oder Spulen abziehen, eingeschlossen und dann abgelängte Unter den Elektroden werden die Querdrähte mit den Längsdrähten an den Kreuzungspunkten verschweißt β .Durch entsprechende Anordnung oder Veränderung der Anzahl der Elektroden können in der gleichen Schweißmaschine Gitter verschiedener Maschenweite und verschiedener Breite hergestellt werden0 Um die unterschiedliche Breite zu ermögliehen, muß das Querdrahtvorschubgetriebe· möglichst stufenlos auf verschiedene Querdrahtlängen einstellbar sein0 Das Vorschubgetriebe muß so arbeiten, daß zwischen zwei Einschußvorgängen genügend Ruhepause ist, um den Querdraht abzulängen und ihn aus der Eins.chußbahn zu entfernen, damit diese für den nächsten Querdraht frei wirde *
Bei bekannten Vorschubgetrieben erfolgt der Antrieb, über .eine verstellbare Kurbel, deren Radius die Querdrahtlänge bestimmt.Die Kurbel bewegt eine in ein-Ritzel eingreifende
- 2- ·. ι δ υ 3 / / Q
Zahnstange hin und her« Über ein schaltbares Getriebe wird .diese Hin- und Herbewegung in eine intermittierende Bewegung der Vorschubrollen umgesetzt, die durch &eibungsschluß den Querdraht vorschieben.
>5 In der Patentschrift I)D-W 60 602 wird ein Getriebe vorgeschlagen, bei dem über Zahnstange und Ritzel ,zwei über ein gemeinsames Tellerrad angetriebene Kegelräder bewegt werden, die mittels einer automatisch gesteuerten, auf der Antriebswelle axial verschiebbaren Kupplungsmuffe im Rhythmus des Drehsinnwechsels abwechselnd mit der Abtriebswelle kuppelbar sind, wobei sich jeweils zwischen Kegelrad und Kupplungsmuffe ein axial verschiebbarer Schaltring befindet, der auf der der Kupplungsseife zugekehrten Seite eine feingeteilte Verzahnung aufweist,'die in eine feingeteilte Gegenverzahnung an der Kupplungsmuffe einrückbar ist0 Der Schaltring ist mit dem zugehörigen Kegelrad dauernd über eine mit Schaltspiel behaftete Mitnahmekupplung verbunden, deren Eingriffstiefe unter Relativdrehung zwischen Schaltring und Kegelrad während des Durchlaufes des Schaltspieles zwischen einem Minimal-' und Maximal-
!0 wert veränderlich ist«, Dieses Schaltspiel ist wesentlich größer
. als die Teilung der feingeteilten Verzahnungo Da bei diesem Getriebe die Hin- und Rückbewegung der Zahnstange für den Querdrahtvorschub ausgenutzt wird, ergibt sich eine.relativ kurze Pause zum Ablängen und. Wegtransport des 'Querdrahtes aus der
\*~> Einschußbahn«, Durch die vorgegebene feingeteilte Verzahnung ist keine stufenlose Einstellung der Querdrahtlänge möglich«, Außerdem ist der Getriebeaufbau sehr kompliziert«, Eine weitere Lösung wird in der Patentschrift DD-WP 93 085 beschrieben,-bei welcher der Antrieb der Vorschubrollen durch
JO ein Taktsignal von einem auf der Steuerwelle der Maschine' oder einer mit dieser gekoppelten Hilfswe-lle sitzenden Taktgeber eingeschaltet wirdo Ein Istwertgeber für die Querdrahtvorschublänge schaltet über ein einstellbares Zähl- und Steuergerät bei Erreichen des Sollwertes der Querdrahtvorschublänge den Antrieb'
J5 der Vors.chubrollen ab0 Nach Ablauf der für den Querdrahtvorschub maximal zur Verfügung' .stehenden Zeit jedes Arbeitszyklus bewirkt, ein zweites Taktsignal die Rückstellung des Zähl- und Steuergerät es ο Zur Erzeugung und Regelung der Vorschubbewegung des Querdrahtes werden elektronische Steuerkreise und hydrau-
-3- 2 30 977.
lische Antriebskreise verwendet«, Diese Art des Querdrahtvor-.Schubes ist sehr aufwendig und störanfällig·
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, den Querdrahtvorschub Of? bei Gitterschweißmaschine]!, bei denen der Que'rdraht vom Bund oder einer Spule abgezogen wird, unkompliziert im Aufbau und störfrei zu gestalten und eine genau reproduzierbare stufenlose Einstellung der Querdrahtlänge zu ermöglichenο
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Erfindung hat die Aufgabe, ein Querdrahtvorschubgetriebe zu entwickeln, bei dem eine Zahnstange über eine verstellbare Kurbel in eine hin- und hergehende Bewegung-versetzt wird, und über ein Ritzel und eine geeignete Kupplung die Vorschubrollen den Querdraht im Takt der Gitterschweißmaschine in den vorgesehenen Kanal transportieren, wobei eine stufenlose Einstellung der Querdrahtlänge sowie das gleichzeitige Zuführen von zv/ei Querdrähten bei der Zweidraht schweißung gegebenenfalls mit unterschiedlicher Länge möglich werden soll· Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, daß eine mit der Hauptwelle der -Gitterschweißmaschine verbundene Kurbelwelle mit verstellbarer Kurbellänge, eine Zahnstange in hin- und hergehende Bewegungen versetzt, durch die über eine Ritzelwelle und eine geeignete übersetzung ein mit dem Außenring einer Klemmrollenkupplung verbundenes Zahnrad bewegt wird ο Die Klemmrollenkupp- lung sitzt auf einer der beiden Wellen, auf denen die Vorschubrollen befestigt sind, zwischen denen der Querdraht, durch Reibschluß intermittierend der Gitterschweißmaschine zugeführt wird und überträgt die hin- und hergehende Drehbewegung der Ritzelwelle nur in einer Richtung auf die Vorschubwelle, während sie in der anderen Richtung frei durchdreht· Auf der zweiten Vorschubwelle, die zwangsweise mit der ersten gekoppelt ist, sitzt ebenfalls eine Klemmrollenkupplung, deren Außenring mit dem Getriebegehäuse verbunden ist, wodurch ein Zurückdrehen der Vorschubwellen verhindert wird· Durch Anordnung von zwei spiegelbildlich gestalteten Vorschubgetrieben nebeneinander 'bzw β zwei gleichen Vorschubgetrieben auf gegenüberliegenden Seiten der Gitterschweißmaschine können gleichzeitig zwei
Querdrähte zugeführt werden» Dadurch, daß nur die Hälfte der Drehbewegung der Kurbel zum Querdr aht.tr an sport genutzt wird, steht die halbe Taktzeit zum Entfernen des Querdrahtes aus der Einschußbahn zur Verfugung. ·
Ausführune;sbeispiel .
Die Erfindung soll nachstehend an einem Beispiel erläutert, werden ο Es zeigen: '
Figo 1 die Draufsicht einer Gitterschweißmaschine, bei der beide Querdrahtvurschubgetriebe auf einer Seite der Gitterschweißmaschine angeordnet sind,
Fig.; 2 die Draufsicht einer Gitterschweißmaschine, bei der die beiden Querdrahtvorschubgetriebe auf gegenüberliegenden Seiten der Gitterschweißmaschine angeordnet' sind und .
Figo 3 den prinzipiellen Aufbau eines Querdrahtvorschubgetriebes O
In Figo 1 und 2 wird dargestellt, wie die Querdrahtvorschubgetriebe 2 angeordnet .-werden können, um der Gitterschweißmaschine 1 die Querdrähte 3 zuzuführeno Gemäß Fig0 .3 befin-
PQ det sich auf der Antriebswelle 4, die mit der Hauptwelle der Gitterschweißmaschine 1 verbunden ist, die Kurbel 5» deren Kurbelzapfen 6 durch eine Spindel zwischen einem Minimal- und einem Maximalwert stufenlos verstellbar ist < > An dem Kurbelzapfen 6 ist die Zahnstange 7 gelenkig befestigt und greift in das Ritzel 8 ein, gegen das sie durch eine geeignete Vorrichtung gedrückt wirdo Das auf der Ritzelwelle 9 sitzende Zahnrad 10 greift in das Ritzel der Klemmrollenkupplung 11 eino.Die Klemmrollenkupplung 11 ist ebenso wie die untere Vorschubrolle 14 und das Zahnrad 15 auf der unteren Vorschubwelle. 13 befestigt ,/Das Zahnrad 15 greift in das auf der oberen Vorschubwelle 16 sitzende Zahnrad 18 eino ! Der Außenring der Klemmrollenkuppiung 12 ist mit dem Getriebegehäuse verbunden, während der Innenring ebenso wie die obere ' Vorschubrolle .17 auf der oberen Vorschubwelle 16 befestigt ist.!
Die obere Vorschubwelle.16 ist durch Spindel, Exzenter oder ähnliche Mittel in vertikaler Richtung verschiebbar, um den Reibschluß zwischen Querdraht 3 und den Vorschubrollen 14 und 17 zu erreichen·
Die Funktion des Querdrahtvorschubgetriebes soll während eines Arbeitstaktes beschrieben werden» Die Antriebswelle 4, die sich durch die Kopplung mit der Hauptwelle im Arbeitstakt der Gitterschweißmaschine 1 dreht, bewegt die Kurbel 5» deren Kurbelzapfen 6 mittels einer Spindel in einer Gleitführung radial verschoben und arretiert werden kann, wobei ein Zeiger gegenüber einer feststehenden Skala verschoben wird, der es gestattet, die eingestellte Vorschublänge des Querdrahtes 3 genau abzulesen Die am Kurbelzapfen 6 gelenkig befestigte Zahnstange 7 bewegt sich während des Vorschubvorganges nach unten und versetzt damit über das Ritzel 8 die Ritzelwelle 9 und das Zahnrad 10 in Bewegung ο Das Zahnrad 10 greift in das Ritzel der Klemmrollenkupplung 11, ein, wodurch die untere Vprschubwelle 13 mit der unteren Vorschubrolle 14 in "der angegebenen Drehrichtung bewegt wird« Das in das Zahnrad 18 eingreifende Zahnrad 15 bildet die zwangsweise Kopplung zwischen- oberer Vorschubwelle 16 und unterer Vorschubwelle 13o Der Querdraht 3» der in einer Rille der Vorschubrollen 14 und 17 läuft und zwischen ihnen durch Reibschluß transportiert wird, wird bis zur eingestellten Querdrahtlänge in den Einschußkanal geschoben und anschließend · abgeschnitten, wobei die Transportgeschwindigkeit sinusförmig verläuft ο Das Klemmen des Drahtes 3 zwischen.den beiden Vorschubrollen 14 und 17 erfolgt durch vertikales Verschieben der Vorschubwelle 13 mittels Spindel oder anderer geeigneter Vorrichtungen und ist vorher einzustellen©-Die Klemmrollenkupplung 12 ist bei der Transportbewegung nicht wirksam, das heißt, der auf der oberen Vorschubwelle 16 befestigte Innenring dreht sich frei in dem am Getriebegehäuse befestigten Außenring der Klemmrollenkupplung 12 durch«, In der unteren Totlage der Kurb.el
.35 5 kommt es zur Bewegungsumkehr, der Zahnstange 7 sowie der Ritzelwelle 9 und dem Außenring der Klemmrollenkupplung 11o Diese ist so an der unteren Vo rs chub we He. 13 angebracht, daß sich der Außenring der Klemmrolleηkupplung 11 frei durchdreht und damit kein Drehmoment auf. die -untere Vorschubwelle 13 überträgt» Die
~ 6
Klemmrollenkupplung 12 wirkt dabei als Rücklaufbremse, um die durch den Querdraht 3 auftretenden Rückzugkräfte sowie Reibungswiderstände aufzunehmen und ein Rückdrehen der Vorschubrollen 14 und 17 zu verhinderne ' Da die" Klemmrollenkupplungen 11, 12 spielfrei arbeiten, sind genau, reproduzierbare Vo is chub länge η möglich,' die stufenlos eingestellt werden können«» Für,das Ablängen und das Entfernen des Querdrahtes 3 aus der Einschußbahn steht die Hälfte des Arbeitstaktes der Gitterschweißmaschine 1 zur Verfügung, weil während des Rückhubes der Zahnstange 7 <äie Vorschubrollen 14 und 17 stillstehen«a

Claims (3)

  1. · Querdrahtvorschubgetriebe'für Gitterschweißmaschinen, bei dem der Querdraht durch zwei· Vorschubrolle!! intermittierend von einem Prahthund oder einer Drahtspule abgezogen und einer Gitterschweißmaschine quer zur Längsdrahtschar zugeführt wird, wobei der -Antrieb von der Hauptwelle der Gitterschweißmaschine über eine verstellbare Kurbel mit Zahnstange erfolgt und die hin- und hergehende Bewegung der durch die Zahnstange bewegten.
  2. Welle mittels einer Küpplung in eine gleichsinnig intermittierende Drehbewegung der Vorschubwellen umgesetzt wird, gekennzeichnet dadurch, daß ein mit dem Außenring einer Klemmrollenkupplung (11) verbundenes Ritzel direkt oder über eine Getriebestufe mit der Zahnstange (7) im Eingriff steht, während der Innenring der Klemmrollenkupplung (11) über eine Vorschubwelle (13), Zahnräder (15, 18) und Vorschubrollen (14, 17) zwangsläufig mit der Vorschubwelle (16) gekoppelt sind, die ihrerseits als Rücklaufsperre den Innenring einer Klemmrollen« kupplung (12) trägt und deren Außenring mit dem Getriebe-
    20 gehäuse verbunden ist
    2ο Qüerdrahtvorschubgetriebe für Gitterschweißmaschinen nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß zwei gleichartige
    . . oder spiegelbildlich ausgebildete Vorschubgetriebe (2) auf einer Seite einer Gitterschweißmaschine (1) parallel zueinander angeordnet und mit der Hauptwelle der Gitterschweißmaschine (1) verbunden sind. ·< ' -.
  3. 3.0 Querdrahtvorschubgetriebe für Gitte^schweißmaschinen nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch,^daß die Vorschubgetriebe (2) beiderseits del*' Gitterschweißmaschine (1) angeordnet sind,.
    - Hierzu 2 Seit en'Zeichnungen
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT384969B (de) * 1986-04-02 1988-02-10 Evg Entwicklung Verwert Ges Vielpunkt-widerstandsschweissmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT384969B (de) * 1986-04-02 1988-02-10 Evg Entwicklung Verwert Ges Vielpunkt-widerstandsschweissmaschine

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