DD159922A1 - Vorrichtung zur herstellung elektrisch-leitender verbindungen in bahnanlagen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von elektrisch-leitenden Verbindungen insbesondere von Schienen. Das Ziel der Erfindung besteht in der schnellen Herstellung kontaktreicher Verbindung zwischen elektrischen Anlagen des Signal- und Sicherungswesens und der Eisenbahnschiene sowie von Eisenbahnschienen untereinander. Sie hat die Aufgabe, eiaktreicher Verbindungen zwischen elektrischen Anlagen des Signal-und Sicherungswesens u. der Eisenbahnschiene sowie von Eisenbahnschienen untereinander. Sie hat die Aufgabe, ei angebracht werden koennen. Die Vorrichtung gemaess der Erfindung besteht aus einer vorgespannten metallischen Spange mit Kontaktflaechen, Rueckhaltelippe und Feststellschraube sowie einer Seilaufnahme, deren Einbautiefe mittels Markierung gekennzeichnet ist. Sie ist in allen Gleisanlagen, wo eine elektrisch-leitende Verbindung notwendig ist, anwendbar.
Description
Erfindung
Vorrichtung zur Herstellung elektrisch-leitender Verbindungen ;in Bahnanlagen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Verbindung findet auf elektrotechnischem Gebiet Anwendung und dient der Anbringung von Rückleiter- und Querverbinderseilen an Eisenbahnschienen in stationären und rückbaren Gleisanlagen sowie an Seilen für sämtliche Geräte- und Anlagenteile der sicherungstechnisehen Außenanlagen.
Charakteristik der bekannten technischen lösungen
Bei de.r Schaffung von elektrisch-leitenden Verbindungen in und zu Gleisanlagen besteht die Notwendigkeit schneller, rationelle -und billiger Kontakt Schaffung dieser Anlagenteile in - oder zueinander.
Aus der Patentschrift P 2606224.8-34 ist eine "Vorrichtung zum Erden von Eisenbahnachnienen" mit kraft schlüssigem Verbindungselement am Schienenfuß mittels zweier Kontakt schneiden, die in den metallischen Fuß unter großem Materialeinsatz und hohem Anteil an Einzelbauteilen eingepreßt werden, bekannt. Sie besteht aus einer in einem Bügel geführten Spindel und mit der Schiene kontaktierenden Schneiden, wobei eine obere und eine untere Schneide, von denen die eine an der oberen Schrägfläche des Fußes an einer Seite der Schiene angreift, durch die Spindel spreizbar sind und wobei'am vorderen Ende der Spindel eine Platte angebracht ist, an der eine mit der einen Schneide versehenen Hocke schwenkbar gelagert ist.
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Weiterhin wird in 'der Praxis derzeit zurii Herstellen der notwendigen elektrisch-leitenden Verbindungen ein Gewindebolzen mit unlösbarer Seilverbindung angewandt. Diese Gewindebolzen mit konischem Ansatz, Beilage.und Mutter finden in verschiedenen Größen Verwendung. Ihre' Anwendung erfolgt durch Einbringen von Bohrungen in den Schienensteg mit unterschiedlichen. Durchmessern, .wobei die zweckbestimmten Größen den unterschiedlichen Seildurchmessern .und Eeillängen unlösbar zugeordnet sind.
Die Mangel der bekannten technischen· lösungen sind der Aufbau aus einer Vielzahl von komplizierten Einzelteilen, die Materialintensität beim Einsatz von notwendig großen Stückzahlen sowie der zu betreibende Aufwand beim Einbau durch einen hohen Arbeit szeitant eil, hohen Materialeinsatz, hohen Einsatz an Kleinmechanismen und Treibstoffen.
Ziel der Erfindung .
D as Ziel der Erfindung besteht darin,, die in der Charakteristik der bekannten technischen lösungen aufgezeigten Mangel zu beseitigendes soll durch die erfinderische Lösung erreicht werden, daß eine schnelle und kontaktreiche Verbindung zwischen elektrischen J^xilagen des Signal- und Sicherungswesens und der Eisenbahnschiene sowie von Eisenbahnschienen untereinander hergestellt werden kann« Damit sollen Arbeitskräfte und Material eingespart werden.-
Darlegung des Wesens der Erfindung - Technische Aufgabe
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu entwickeln, mit der es möglich ist, eine schnelle Herstellung von elektrisch-leitenden Verbindungen zwischen Eisenbahnschienen zu erreichen. Diese Verrichtung soll für. beliebige Seildurchmesser verwendbar sein und an beliebiger Stelle der Schiene angebracht werden können.
D .ie Erfindung soll besonders den Bedingungen des Bergbaus beim Einsatz von Gleisbaugroßmaschinen angepaßt sein.
- We.sen der Erfindung
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus einer vorgespannten metallischen Spange mit Kontaktflächen, Rückhaltelippe und Pest stellschraube sowie einer Seilaufnahme, deren Einbautiefe mittels Markierung gekennzeichnet ist. Die Spange wird mittels Hammerschlag rechtwinklig zur Schiene auf den Fuß aufgesetzt und stellt durch den Aufschlagvorgang die Kontaktflächen für die elektrische .Leitfähigkeit an der Oberfläche des Schienenfußes her. Die auf dem unteren Schenkel der Spange quer zur Jlinschlagrichtung angebrachte pyramidenförmige Rückhaltelippe legt sich nach dem Aufachlagen auf den Schienenfuß an der Unterseite des Schienenfußes an und übernimmt damit die Doppelfunktion des Rückhaitens und des Kontaktierens. Die im oberen Schenkel der Spange der Rückhaltelippe gegenüberliegend eingesetzte Pest st eilschraube mit kegliger Spitze arretiert die Spange völlig am Schienenfuß. D ie im Spangenrücken eingebrachte Bohrung für die Sei laufnähme kann entsprechend des erforderlichen Seilquerschnittes mit eine Einschiebebuchse versehen werden, in der"das Seil durch die Seilarretieanmgsschraube, die durch die Arretierungsbohrung der Buchse hindurchgeht, festgeklemmt wird und damit das Seil längenverstellbar gestaltet.
Durch auf das Kopfstück der Spange ausgeübte Hebelwirkungen ist nach dem Lösen der Feststellschraube der Ausbau und damit die V/iederverwendbarkeit möglich.
A usführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausfuhrungsbeiapiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigenj
Pig. 1 die Seitenansicht der Vorrichtung zur Herstellung elektrisch-leitender Verbindungen in Bahnanlagen
Pig. 2 den Schnitt A-A als Draufsicht auf den unteren Schenkel der Vorrichtung nach Pig· 1
Pig. 3 den Schnitt B-B als Draufsicht auf den oberen Schenkel der Vorrichtung nach Pig. 1
In Pig. 1 ist die· Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, wobei die Vorrichtung auf dem Schienenfuß aufgebracht ist. . .
Die Vorrichtung besteht aus' einer vorgespannten metallischen Spange mit zwei Schenkeln 1,2, die durch den Spangenrücken 3 · miteinander verbunden sind. Der untere Schenkel 1 trägt eine Kontaktechneide 4 und die Rückhaltelippe 6, die unter dem Schienenfuß anliegen« Die beidseitig des Schenkels 1 angebrachten Einbaumarkierungen 8 zeigen die Einbautiefe an und verhindern eine· Überbeanspruchung der Spange bei normaler Vorspannung.
Der obere Schenkel 2 trägt den auf dem Schienenfuß anliegenden Spannbuckel 5 und die der Rückhaltelippe 6 genau gegenüberliegende Pest Stellschraube 7 mit Kontermutter sowie das zum Lösen der Spange mittels Hebeldruck nötige Kopfstück 13. ©er Spangenrücken 3 nimmt die Seilbohrung 10 mit der möglichen Einschiebebuchse 11 und die Seilarretierungsschraube 12 zur Herstellung der Seilverbindung auf und trägt die ballige Aufschlagstelle 9 für den Einbau mittels Handhammers.
Die Vorrichtung besitzt folgende Funktionsweise:
In die Seilbohrung 10 wird das erforderliche Kabel mit dem notwendigen Querschnitt, Länge entsprechend der Einbaustelle, eingebracht und mit der Seilax'retierungsscnraube befestigt. Die Vorrichtung wird mit den Schenkeln 1, 2 am Schienenfuß an beliebiger Stelle rechtwinklig zur Schiene angesetzt, und durch Hammerschläge auf die Aufschlagstelle 9 wird die Vorrichtung bis zur Einbautnarkierung 8 auf den Schienenfuß aufgeschlagen. Dabei wird bei jedem Hammerschlag die Rückhaltelippe 6 von der Unterseite des Schienenfußes abgespreizt, die Kontaktschneide 4 reinigt mit ihrer Spitze die Schiene von Verschmutzungen.· Gleichzeitig-wird eine kraft schlüssige Verbindung zwischen der Schiene und der Vorrichtung durch die Wirkung des Spannbuckels 5 erreicht. ITach dem Aufschlagen 'der'Vorrichtung bis zur Einbaumarkierung 8 liegen die Kontaktschneide 4» die Rückhaltelippe 6 und der Spannbuckel 5 kontaktierend an der Schiene an. Das Zurückgleiten der Vorrichtung wird durch die Rückhaltelippe 6 bewirkt, und durch
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die Feststellachraube 7 mit Kontermutter unterstützt. Damit ist die elektrisch-leitende Verbindung hergestellt. D as Ausbauen erfolgt durch lösen der Feststellschraube über Hebeldruck am Kopfstück 13.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Herstellung elektrisch-leitender Verbindüngen in Bahnanlagen aus einer vorgespannten metallischen Spange, die im rechten Winkel zur Schien.e aufgeschlagen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktflächen (4, 5) ober» und unterhalb des Schienenfußes durch Rückhaltelippe (6) und Pest stellschraube·(7) gehalten werden und daß die Leiterseile durch Bohrung (10) mit Einschiebebuchsen (11) geführt und mittels Pest steilschraube (12) arritiert sind..
2· Vorrichtung nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß eine auf dem Schenkel (1) angebrachte Kontakt schneide (4), die gleichzeitig als Kontaktfläche dient, einen sauberen Kontakt mit der Schiene gewährleistet.
3« Vorrichtung nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß der am Schenkel (2) angebrachte Spannbuckel (5) den straffen Sitz der Vorrichtung sichert und gleichzeitig als Kontaktfläche (5) dient*
Dazu 1 Blatt Zeichnung.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23095081A DD159922A1 (de) | 1981-06-19 | 1981-06-19 | Vorrichtung zur herstellung elektrisch-leitender verbindungen in bahnanlagen |
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| DD159922A1 true DD159922A1 (de) | 1983-04-13 |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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1981
- 1981-06-19 DD DD23095081A patent/DD159922A1/de unknown
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