DD160323A3 - Vorrichtung zur visuellen kontrolle zylindrischer pruefkoerper - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur visuellen Kontrolle zylindrischer Pruefkoerper, die zur Stirnflaechen-, Mantelflaechen- und Kantenpruefung in vorzugsweise halbautomatisch arbeitenden Kontrollanlagen eingesetzt werden kann. Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe zylindrische Pruefkoerper bei hoher Produktivitaet visuell auf Oberflaechenfehler kontrolliert werden, wobei ein ermuedungsarmes Arbeiten fuer den Pruefer angestrebt wird. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, die eine gleichzeitige visuelle Oberflaechenpruefung mehrerer in Ruhelage befindlicher Pruefkoerper gestattet. Die Vorrichtung besteht aus einer Positioniereinheit zum Aufnehmen, Umsetzen und Drehen der Pruefkoerper, welche sich aus einer horizontal verschiebbaren Pruefkoerperaufnahme und einer vertikal verschiebbaren Umsetzeinheit besteht. Das Umsetzen der Pruefkoerper von einer Pruefposition zu anderen erfolgt zeilenweise, wobei eine gleichzeitige partielle Drehung der Pruefkoerper durchgefuehrt wird.
Description
Titel:
Vorrichtung zur visuellen Kontrolle zylindrischer Prüfkörper
Die Erfindung "betrifft eine Vorrichtung zur visuellen Kontrolle kurzer zylindrischer Körper, "bei der Stirnflächen-, Mantelflächen- sowie Kantenbeschädigungen ermittelt und zur Auswertung gespeichert werden können. Die Einrichtung eignet sich vorzugsweise zum Einsatz in halbautomatisch arbeitenden Kontrollanlagen, in denen visuelle Oberflächen prüfungen durchgeführt w er den ο
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen: Aus der Literatur sind verschiedene Vorrichtungen zur Kontrolle zylindrischer Körper beschrieben, die sowohl auf visueller, als auch mechanischer, optischer oder pneumatischer Basis arbeiten. In der Erfindungsbeschreibung DD-PS 111994 ist eine Einrichtung zur Messung von Wälzlagerelementen dargestellt, bei der der Prüfling mit einer Stirnfläche auf einen sich drehenden Meßtisch gestellt wird. Während dieser Drehung wird die Oberfläche des Prüflings abgetastet. In der Erfindungsbeschreibung DE-OS 2653370 wird eine Einrichtung zur Messung von Kernbrennstofftabletten, bei der der Prüfkörper in ein V-Lager eingelegt und während der Messung über einen pneumatisch betätigten Hebel festgehalten. ?/ird, erläutert. Eine weitere Einrichtung zur Prüfung zylindrischer Körper ist in der Erfinduiigsbeschreibung DE-OS 262138 enthalten.
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Ein Förderband übernimmt den Transport während der Messung. Eine weitere Möglichkeit, die ebenfalls in dieser Offenlegungsschrift erläutert v/ird, ist der Transport des Prüfgutes über ein Schrägrollensystem, welches in Folge seiner Schrägstellung und Rotation dem Prüfgut eine linear-translatorische Bewegung erteilte Alle diese Vorrichtungen sind für eine Einzelprüfung ausgelegt und benötigen somit relativ viel Positionier- und Transportzeit pro Prüfkörpero Nachteilig wirkt sich auch bei einigen bekannten lösungen aus, daß der Prüfkörper während der visuellen Prüfung nicht in Suhe ist.
Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe zylindrische Prüfkörper bei hoher Produktivität visuell auf Oberflächenfehler kontrolliert werden, wobei ein ermüdungsarmes Arbeiten für den Prüfer angestrebt wird.
!Darlegung des Wesens der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, die eine gleichzeitige visuelle "Oberflächenprüfung mehrerer in Euhelage befindlicher Prüfkörper gestattet. Die Aufgabe wird bei einer Vorrichtung zur visuellen Kontrolle zylindrischer Prüfkörper von relativ geringer Längenausdehnung, bei der eine Positioniereinheit zum Aufnehmen, Umsetzen und Drehen der Prüfkörper vorhanden ist dadurch gelöst, daß die Positioniereinheit aus einer horizontal verschiebbaren Prüfkörperaufnahme mit mehrfach spaltenweise übereinander sowie zeilenweise nebeneinander angeordneten und in der Länge:, sich von unten nach oben verkürzenden drehbaren Walzenpaaren und aus einer vertikal verschiebbaren Umsetzeinheit besteht, die für jedes Walzenpaar zwischen den jeweiligen Walzen hindurchragende Stützen mit Auflageelementen, deren Breite der der Stützen entspricht, und die in Sichtung der Walzen orientiert sind, enthält, wobei die Auflageelemente eine Höhen- und Tiefenstaffelung entsprechend der der Walzenpaare aufweisen und für eine
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der oberen Stützenzeilen eine Drehvorrichtung für eine Drehung der Prüfkörper um die senkrechte Achse um 180° vorhanden ist. Die Vorteile der Erfindung liegen darin, daß es durch die gleichzeitige Prüfung mehrerer Prüfkörper zu einer Verringerung der Transport- und Positionierzeit pro Prüfkörper und damit zu einer Produktivitätssteigerung kommt. Durch die Euhelage der Prüfkörper während des Prüfvorganges wird ein ermüdungsarmes Arbeiten für den Prüfer erreicht.
Ausführungsbeispiel:
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden. In den Zeichnungen zeigen 3?ig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß der Erfindung Pig. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Vorrichtung besteht aus einer horizontal verschiebbaren Prüfkörρeraufnähme 1 mit mehr-. fach spaltenweise übereinander sowie zeilenweise nebeneinander angeordneten drehbaren Walzenpaaren 2 und aus einer vertikal verschiebbaren Umsetζeinheit 3, an der Stützen 4 befestigt sind» Diese Stützen 4 sind so angeordnet, daß sie durch die Walzenpaare 2 hindurehragen. Die Walzenpaare 2 verkürzen sich von unten nach oben um mindestens eine Prüfkörperlänge, so daß eine stufenförmige Anordnung entsteht. Sie sind in mindestens einer Spalte angeordnet. Es ist aber zweckmäßig, mehrere Spalten nebeneinander vorzusehen, weil sich dadurch die Anzahl der gleichzeitig geprüften Prüfkörper 5 erhöht. Vorteilhafterweise können dabei -die Walzen der inneren Spalten gleichzeitig als Bestandteile zweier YJaIzenpaare 2 genutzt werden. Die zwischen den Walzenpaaren 2 hindurchragenden Stützen 4 besitzen Auflageelemente 6, welche als Auflage für die Prüfkörper 5 während des eigentlichen Prüfvorganges und eines Teiles des Umsetzzyklusses dienen. Die Höhen- und Tiefenstaffelung dieser Auflageelemente 6 entspricht der Anordnung der sich von unten nach oben verkürzenden Walzenpaare 2. Die Breite der Stützen 4 und der Auflageelemente 6 ist so gewählt, daß sie sich zwischen den Walzenpaaren 2 bewegen
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lassen. Ihre Orientierung entsprscht der der Walzen, das heißt, die darauf abgelegten Prüfkörper 5 liegen parallel dazu. Die Anzahl der Zeilen der Walzenpaare 2 muß mindestens zwei, sollte aber zTveckmäßigcrvreise drei oder vier "betragen, wobei die Anzahl der Zeilen der Stützen 4 mit den Auflageelementen 6 analog der Anzahl der Zeilen der Walzenpaare 2 sein muß. Eine der oberen Zeilen der Stützen 4 besitzt eine Drehvorrichtung, die eine Drehung der Prüfkörper 5 um die senkrechte Achse um 180 bewirkt. Während der visuellen Prüfung, welche zweckmäßig über eine Großfeldlupe aus Prüfrichtung 7 erfolgt, liegen die Prüfkörper 5 auf den Auflageelementen 6. Beim reinem Prüfzyklus werden-vom Prüfer gleichzeitig die ihm zugewandten Stirnflächen, ein Teil der Kanten und der oben liegende Teil der Mantelflächen aller sich in der Vorrichtung befindenden Prüfkörper 5 kontrolliert. Räch beendeter Kontrolle erfolgt ein zeilenweises Umsetzen der Prüfkörper 5 bei gleichzeitiger partieller Drehung dieser, das heißt, die Umsetzeinheit 3 senkt sich soweit ab,,, daß die in.den Auflageelementen 6 liegenden Prüfkörper 5 auf die darunter liegenden Walzenpaare 2 abgelegt werden. Während dieses Vorganges erfolgt eine Drehung der Prüfkörper 5 um die senkrechte Achse um 180°, die in der Zeile der Stützen 4 liegen, welche die Drehvorrichtung besitzt. Danach bewegt sich die Prüfkörperaufnähme 1 horizontal um etwa den Betrag einer Prüfkörperlänge in Richtung auf den Prüfer zu. Dabei werden die Walzenpaare 2 soweit gedreht, daß sich die darauf abgelegten Prüfkörper 5 entsprechend der Anzahl der Zeilen der Walzenpaare 2 180°, 120° oder 90° um ihre Längsachse drehen. Es ist auch ausreichend, die obere Zeile der Walzenpaare 2 als starre Auflage auszubilden, weil eine Drehung der Prüfkörper 5 um die Längsachse in dieser Zeile noch nicht erforderlich.ist, da über diese Y/alzenpaare 2 nur ungeprüfte Prüfkörper 5 zugeführt werden. Weiterhin ist es auch nicht notwendig, daß diese Walzenpaare 2 als Walzen auszubilden sind. Ihre Form kann beliebig sein, sie müssen nur gewährleisten, daß sie eine sichere Positionierung und Übergabe der Prüfkörper 5 gestatten.
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Danach wird die Umsetzeinheit 3 wieder angehoben, so daß die Prüfkörper 5 durch die Auflageelemente 6 aufgenommen werden, Jetzt bewegt sich die Prüfkörρeraufnähme 1 wieder in ihre Ausgangsstellung zurück und ein neuer Prüfzyklus beginnt. Eine Zuführeinheit für die Prüfkörper 5 gewährleistet, daß während des Umsetzens auf die oberste Zeile der Walzenpaare 2 ungeprüfte Prüf körper 5 abgelegt werden. Eine Abführeinheit muß die geprüften Prüfkörper 5 der untersten Zeile aufnehmen und abführen. Vorteilhaft ist es, wenn der Prüfer einen Tastensatz in Form einer Matrix entsprechend der Anzahl und Anordnung der Prüfkörper 5 betätigt, in den ein als fehlerhaft erkannter Prüfkörper 5 eingetastet wird. Es ist auch möglich, eine Sichtanzeige in Form einer Matrix vorzusehen. Die Anzahl der gleichzeitig geprüften Prüfkörper 5 wird so gewählt, daß sie mit dem Auge auf einen Blick erfaßt werden können.
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Claims (1)
- L L I ! U U /ErfindungsanspruchVorrichtung zur visuellen Kontrolle zylindrischer Prüfkörper von relativ geringer Längenausdehnung., bei der eine Positioniereinheit zum Aufnehmen, Umsetzen und Drehen der Prüfkörper vorhanden ist, gekennzeichnet dadurch, daß die Positioniereinheit aus einer horizontal verschiebbaren Prüfkörperaufnahme mit mehrfach spaltenweise übereinander sowie zeilenweise nebeneinander angeordneten und in der Länge sich von unten nach oben verkürzenden drehbaren Walzenpaaren und aus einer vertikal verschiebbaren Umsetzeinheit besteht, die für jedes Walzenpaar 2 zwischen den jeweiligen Walzen hindurchragende Stützen mit Auflageelementen, deren Breite der der Stützen entspricht, und die in der Richtung der Walzen orientiert sind, enthält, wobei die Auflageelemente eine Höhen- und Tiefenstaffelung entsprechend der der Walzenpaare aufweisen und für eine der oberen Stützenzeilen eine !Drehvorrichtung für eine Drehung der Prüfkörper um die senkrechte Achse um 180° vorhanden ist.Hierzu J Seite Zeichnung
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