DD160528A3 - Elektronisch gesteuerte kraftstoffeinspritzanlage mit verstellreglercharakteristik - Google Patents
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Abstract
Bei der erfindungsgemaeszen Einspritzanlage wird die Bemessung der Einspritzmenge ueber die Einspritzdauer gregelt. Dabei erfolgt die Plazierung der Einspritzung ueber eine Vergleichseinrichtung, der eingangsseitig eine im Einspritzbereich abfallende Spannung, eine Einspritzmengenspannung u. eine Bezugsspannung direkt o. indirekt abgesclossen sind. Ziel d. Erfindg. ist es, eine Verstellreglercharakteristik zu realisieren. Dabei wird d. Aufgabe geloest, in einer Meszzeit eine Einspritzmengenspannung in Abhaengigkeit von der eingestellten und der Momentandrehzahl des Motors zu bilden. Erfindungsgemaesz geschieht dies dadurch, dasz die drehzahlabhaengige Vollastmengenspannung mit einer z.B. vom Fahrfuszhebel vorgegebenen Drehzahlspannung waehrend einer Meszzeit verglichen wird u. nach Erreichen deren Hoehe, waehrend des Restes der Meszzeit, einer Minderung unterliegt. Die Anordnung ist spezifisch auf die vorliegende Anlagenart zugeschnitten.
Description
Titel der Erfindung:
.Elektronisch, gesteuerte Kraft stoff einspritzanlage mit Verstellreglercharakteristik
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Me Erfindung betrifft eine elektronisch gesteuerte Kraftstoffeinspritzanlage für Verbrennungsmotoren, bei der zur Bemessung der Einspritzmenge die Dauer der Einspritzung veränderbar ist und auch die Plazierung der dazugehörigen, die Einspritzung steuernden Impulse in Übereinstimmung zur Stellung der Kurbelwelle des Verbrennungsmotors steuerbar ist. Dabei sind folgende elektronische Baugruppen vorhanden:
Jeweils eine Schaltungsanordnung zum Bilden eines Einspritzbereichsimpulses,
einer im Einspritzbereich in Abhängigkeit vom Drehwinkel der Kurbelwelle abfallenden Spannung,
einer Einspritzmengenspannung in Abhängigkeit von den Signalen einer Eingabevorrichtung und der Drehgeschwindigkeit der Kurbelwelle in einer von einem von der Hinterflanke des Einspritzbereichsimpulses getriggerten Meßzeitgenerator bestimmten konstanten Meßzeit, in der eine Baugruppe mit einer Tor» und einer dieser nachgeschalteten Lade- und Entladeschaltung vorhanden ist, die einerseits einen Vollastmengen-Spannungsverlauf aus einer in einem Zeitintervall erfaßten Anzahl von Impulsen, die von einer Impulsscheibe auf der Kurbelwelle stammen und andererseits eine Abregelmengen-
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spannung bei zu hoher Drehgeschwindigkeit des Verbrennungsmotors bildet,
einer Bezugsspannung. :
Weiterhin ist ein ebenfalls vom Meßzeitgenerator gesteuerter, die ßinspritzmengenspannung haltender Analogspeicher der Schaltungsanordnung für die Einspritzmengenspannung nachgeschaltet.
In einer Vergleichseinrichtung, der eingangsseitig die Ausgänge der Schaltungsanordnungen für die im Einspritzbereich abfallende Spannung, für die Einspritzmengenspannung und für die Bezugsspannung direkt oder indirekt angeschlossen sind und an deren Ausgang der Einspritzzeitimpuls abnehmbar ist, erfolgt die Zuordnung des Einspritzimpulses zur Jeweiligen Kurbelwellenstellung des Verbrennungsmotors.
Charakteristik des vorbekannten Standes der Technik:
Vorbekannt ist die eingangs beschriebene Gattung einer elektronischen Einspritzanlage durch die DD-PS 126 6OSj. In Pig.,1 zum Ausführungsbeispiel vorliegender Schrift ist deren Grundaufbau dargestellt.
In !"ig. 2 der genannten PS ist das zugehörige Blockschaltbild dargestellt. Bei dieser Einspritzanlage wird die Einspritzmengenspannung multiplikativ aus einer korrigierten, drehgeschwindigkeitsabhängigen Spannung und einer lastabhängigen Spannung gebildet und dementsprechend Produktenspannung genannt.
Es wird die Regelcharakteristik eines Zweistufenreglers erreicht. Y/eiterhin ist es grundsätzlich durch die DD-PS 120 vorbekannt, bei Einspritzanlagen die Lage des Einspritzwinkels über den Vergleich einer Binspritzmengenspannung und einer Einspritzwinkelspannung zu gewinnen. Dabei ist es auch vorbekannt, durch additive Verknüpfung von Korrektur- und Verschiebespannungen mit der Einspritzmengenspannung, in diesem Pail einer Produktenspannung, oder/und
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der Bezugsspannung eine Verschiebung des Einspritzwinkels zu erzielen oder Zeitkonstanten, z. B. die Ansprechzeit für das Aufsteuern der Einspritzdüsen, zu berücksichtigen.
Gemäß der DD-PS 132 992 ist es auch vorbekannt, für die vorbeschriebene Einspritzanlagenart die Einspritzmengenspannung beim Überschreiten der höchsten Nenndrehzahl über eine Entladeschaltung im Sinne einer Abregelung der Einspritzmenge zu vermindern. Dabei wird für das Auslösen der Abregelung mittels der .Entladeschaltung die Überdeckung des Meßzeitimpulses mit dem folgenden flinspritzbereichsimpuls herangezogen. Je größer die Zeit des überdeckens beider Impulse ist, um so höher ist die Minderung der iSinspritzmengenspannung. Das vorbeschriebene Prinzip der Ansteuerung der Entladeschaltung zum Erzeugen von Abregelkennlinien ist nicht geeignet, derartige Kennlinien' für eine Verstellreglercharakteristik zu gewinnen.
Vorbekannt ist durch die DE-OS 2 313 013 weiterhin eine elektronische Steuerung für eine Einspritzanlage zum Erzielen einer Verstellreglercharakteristik. Dieser Steuerung liegt einerseits ein völlig anderes Prinzip der Gewinnung der Einspritzzeit aus Kondensatorentladung und andererseits eine Erzeugung der Abregelspannung über die Bildung und Verarbeitung von Hilfszeiten zugrunde, die erst aus von der Drehgeschwindigkeit und der Stellung des Solldrehzahlgebers abhängigen Spannungen gewonnen werden. Die Funktionsweise dieser Steuerung ist kompliziert und bietet mit ihrer vielseitigen Andersartigkeit keine Anregung für Einspritzanlagen mit einem Punktionsprinzip gemäß dem DD-P 120 508.
Ziel der Erfindung;
Auf der Grundlage des Grundaufbaues einer Einspritzanlage gemäß dem eingangs genannten Oberbegriff soll eine Verstellregler-Charakteristik erzielt werden.
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Darlegung zum Wesen der Erfindung:
Es wird die Aufgabe gelöst, bei einer wie eingangs beschriebenen Art einer Einspritzanlage die iPunktionscharakteristik eines Verstellreglers durch Veränderung eines Teiles der Schaltungsanordnung zu erzielen. Dabei wird mittels einer Eingabevorrichtung eine Arbeitsdrehzahl des Motors vorgewählt, wobei bei Abweichungen der Motordrehzahl nach höheren DrehzeJilen auf der zügehörigen Abregelkennlinie entsprechende Arbeitspunkte sich einstellen, während bei Motordrehzahlen, die von der eingestellten Drehzahl nach niederen Drehzahlen abweichen, automatisch Arbeitspunkte sich auf der Vollastbegrenzungs-Kennlinie einstellen.1
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Schaltung zum Bilden des Einspritzmengenverlaufes folgende Baugruppen und Signalverbindungen aufweist:
- eine zweite Vergleichseinrichtung, der eingangsseitig ständig das Momentansignal einer Baugruppe zum Bilden des Abregelspannungsverlaufes und der Ausgang einer Eingabevorrichtung angeschlossen sind,
- eine bistabile Schaltvorrichtung, deren zweiter Eingang mit dem Ausgang der Vergleichseinrichtung und deren erster Eingang mit dem Former verbunden ist, wobei die Rückflanke des Einspritzbereichsimpulses triggert,
- die Torschaltung für die von der Impulsscheibe abgenommenen Impulse, die direkt oder indirekt am Ausgang der bistabilen Schaltvorrichtung angeschaltet ist und deren Ausgang mit dem Eingang der Baugruppe zum Bilden des Vollastmengenverlaufes verbunden ist,
- die Baugruppe zum Bilden des Abregelmengenspannungsverlaufes ist von der bistabilen Schalteinrichtung schaltbar, wobei an ihrem Eingang der Ausgang der Bau-, gruppe zum Bilden des Vollastmengenverlaufes und an derem Ausgang der Eingang des Analogspeichers angeschlossen ist.
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Zur Beeinflussung des Verlaufes der Abregelkennlinien ist die Baugruppe zum Bilden des Abregelspannungsverlaufes in Abhängigkeit von Signalen der Eingabevorrichtung oder anderen vom Betriebszustand des Motors abhängigen Signalen steuerbar«,
Vorteilhaft ist die vorgenannte Baugruppe als eine Entladeschaltung mit steuerbarer Entladekonstante ausgeführt. In Weiterbildung ist es möglich, die Abregelkennlinien mit unterschiedlichen Steilheiten dadurch zu versehen, daß zwischen dem Ausgang der bistabilen Schalteinrichtung und dem Eingang der Torschaltung ein Verzögerungsglied eingeschaltet ist, dessen Verzögerungszeit vermittels der Signale der an seinem Steuereingang angeschlossenen Eingabevorrichtung oder anderen vom Betriebszustand des Motors abhängigen Signalen regelbar ist.
Ausführungsbeispielϊ
Anhand von Zeichnungen sollen nachfolgend Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert werden. Es zeigt:
Pig. 1 eine Einspritzanlage in ihrem Schaltungsgrundaufbau;
Pig. 2 eine Schaltungsanordnung zum Bilden der Einspritzmengenspannung;
Pig. 3 eine weitere modifizierte Schaltungsanordnung zum Bilden der Einspritzmengenspannung;
Pig. 4 eine Impuls- und Spannungsdarstellung für verschiedene Leitungen innerhalb der Einspritzanlage;
Pig. 5 eine schematisierte Darstellung einer Regelcharakteristik, die mit der Schaltungsanordnung zum Bilden der Einspritzmengenspannungen erzielbar ist.
Aufbaus
In Pig. 1 ist der Schaltungsgrundaufbau der gattungsgemäßen Einspritzanlage dargestellt, die gemäß der Erfindung weitergebildet werden soll.
Auf der Kurbelwelle des Verbrennungsmotors ist eine oder sind mehrere Scheiben 110; 210 mit Impulsraarken 11; 21 angeordnet» Im vorliegenden Pail weist die Scheibe 210 eine
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Folge von Impulsmarken 21 auf, außer in einem Bereich β , in dem der Einspritzimpuls ausgelöst wird und dabei in seiner Lage innerhalb dieses Bereiches variierbar ist. In der Schaltung 10 wird die Erhebung 11 der Scheibe in eine in Drehrichtung abfallende sägezahnförmige Spannung 15 β umgeformt. Diese Spannung üß weist eine stetig fallende Charakteristik beim Durchlauf des Einspritzbereiches auf, d. h. sie setzt mit der höchsten Spannung ein - Anfangs spannung U^a- und sinkt linear über den Einspritzbereich β auf Null ab, - Endspannung Upe. Der .Former 12 bildet aus der Spannung U β einen Rechteckimpuls, der sich über den Einspritzbereich β erstreckt und als Einspritzbereichsimpuls I β bezeichnet wird. Der Ausgang 10 der Schaltung 10 ist mit dem Eingang 40E2 der * Vergleichseinrichtung 40 verbunden. Der Meßzeitgenerator 23 ist über seinen Eingang 23E triggerbar, wobei die Hinterflanke des Einspritzbereichsimpulses I β auslösend wirkt. Der Meßzeitgenerator 23 erzeugt einen Impuls Im von der Dauer tm, die als Meßzeit bezeichnet wird. Die Meßzeit tm muß geringer sein wals die Zeit für eine Umdrehung der Kurbelwelle bei höchster Nenndrehzahl. Vorzugsweise weist die Meßzeit tm eine solche Dauer auf, daß der Meßzeitimpuls Im bei Überschreiten der Nenndrehzahl in den folgenden Einspritzbereichsimpuls I (5> hineinreicht. Zu dem vom Meßzeitgenerator 23 bestimmten Zeitpunkt wird, angesteuert über den Eingang 5OE2, das am Eingang 50E1 anliegende Signal in den Analogspeicher 50 übernommen und beim nächsten Zyklus wiederum durch Übernehmen aktualisiert. Der Analogspeicher 50 ist mit seinem Ausgang 5OA mit dem Eingang 40E3 der Vergleichseinrichtung 40 verbunden. Die Schaltung 300 ist die Schaltungsanordnung zum Bilden des Einspritzmengenspannungsverlaufea. Die Vergleichseinrichtung 40 bildet den Einspritzimpuls Ig. Die Eingänge 40E1; 40E2; 40E3 der Vergleichseinrichtung sind mit einer Besugsspannung U, , der Einspritzwinkelspannung U β und einer Einspritzmengenspannung U^ belegt.
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Bei Gleichheit der Einspritzwinkelspannung U β und der Einspritzmengenspannung U^ wird der Ein sprit ζ impuls I™ ausgelöst, bei Gleichheit von Einspritzwinkelspannung Up und Bezugsspannung IL beendet.
In einem Bezugsspannungsgenerator 60 wird die Bezugsspannung U, erzeugt·
In Pigο 2 ist die Schaltungsanordnung zur Bildung des Einspritzmengenspannungsverlaufes 300 mit den ihr zugehörigen Baugruppen dargestellt. Die Eingänge der Tor-Schaltung 324 sind am Ausgang des Aufnehmers 20 und einer Schaltvorrichtung 326, ein bistabiler Multivibrator, angeschlossen. Der Ausgang 324A der Tor-Schaltung 324 ist mit dem Eingang 322iS einer Baugruppe 322 zum Bilden des Vollastmengenspannungsverlaufes, eine an sich bekannte Ladediodenschaltung, verbunden«
Der Baugruppe 322 ist eine Baugruppe 327 zum Bilden des Abregelmengenspannungsverlaufes zugeordnet, wobei ihr Eingang mit dem Ausgang 322A der Baugruppe 322 verbunden ist. Die Baugruppe 327 enthält eine Entladestrecke, die über den Eingang 327E2 vom Ausgang 32βΑ einschaltbar ist und über den Eingang 327E3 hinsichtlich der Entladekonstante von der Eingabevorrichtung 325 gesteuert werden kann. Der Baugruppe ist ausgangsseitig der Eingang 5OE des Speichers 50 und ein Eingang 330E1 einer zweiten Vergleichseinrichtung 330 angeschlossen, an derem weiteren Eingang 330E2 das Ausgangssignal der Eingabevorrichtung 325 anliegt. Die bistabile Schaltvorrichtung 326 ist über ihren ersten Eingang 326E1 mit dem Ausgang 121A des Formers 121 verbunden, wobei die HinterXlanke des Einspritzbereichsimpulses Iß. triggert und somit ein Ausgangssignal am Ausgang 326A anliegt« ;
Der zweite Eingang 326E2 der Schaltvorrichtung 326 ist am Ausgang 330A der zweiten Vergleichseinrichtung 330 angeschlossen« In einer weiteren Ausgestaltung der Schaltungsanordnung 300 gemäß Pig. 3 wird zwischen dem Ausgang 326A und dem Eingang 324 E zusätzlich ein stellbares Verzögerungsglied 328 mit seinem Eingang 328E1 und seinem Ausgang 328A
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eingefügt, wobei der Eingang 328E1 mit dem Ausgang 326A und der Ausgang 328A mit dem Eingang 324E2 verbunden ist. Der Eingang 328E2 ist am Ausgang 325A angeschlossen.
Punktionsweise:
Nachfolgend wird insbesondere auf die Bildung des Einspri tzmengenspannungsverlaufes in der Schaltung 300 eingegangen.
Die Weiterverarbeitung der Einspritzmengenspannung aus dem Analogspeicher 50 bis zum Auslösen des zugehörigen Binspritzimpulses mit der Zeitdauer tß ist im DD-P 120 508 ausführlich beschrieben.
Die Schaltung 300 baut während jeder Umdrehung eine Spannung auf, die in Abhängigkeit vom Soll-Ist-Drehzahlvergleich der Vollastlinie bzw. den Abregellinien entspricht. Aus diesem Spannungsverlauf wird über den Analogspeicher 50 und den Meßzeitgenerator 23 die Einspritzmengenspannung UEM S^^^let, die an dem Eingang 40E3 der Vergleichseinrich tung 40 anliegt.
Dreht sich die Kurbelwelle mit einer Drehzahl, die unterhalb der von der Eingabevorrichtung 325 vorgegebenen Solldrehzahl liegt, ergibt sich folgender Signalfluß: Die Impulse 121 passieren die Torschaltung 324 über den Eingang 324E1 und bilden in der Baugruppe 322 einen Spannungsverlauf aus, der der Vollasteinspritzmengenlinie entspricht. Unbeeinflußt durch die Baugruppe 327 gelangt dieser Spannungsverlauf an den Ausgang 300A und von dort an den Eingang 50E1 des Analogspeichers 50. Bei jeder Umdrehung erfolgt durch den Meßzeitimpuls Im über den Eingang 5OE2 der Befehl zur Übernahme des richtigen Spannungswertes U^ in den Analogspeicher 50, der dann über dessen Ausgang 50A1 am Eingang 4OE3 der Vergleichseinrichtung 40 anliegt.
Überschreitet die Motordrehzahl die über die Eingabevorrichtung 325 eingegebene Solldrehzahl, so löst die zweite Vergleichseinrichtung 330 im Moment des Überschreitens
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ein Signal aus, das über ihren Ausgang 33OA zum Eingang 326E2 der bistabilen Schaltvorrichtung 326 gelangt. Deren Ausgang 326A wird damit umgeschaltet, und es tritt ein Sperren der Torschaltung 324 auf, an dessen Eingang 324E2 der Ausgang 326A angeschlossen ist. Durch das Sperren der Torschaltung 324 wird ein weiterer Aufbau des Spannungsverlaufes in der Baugruppe 322 verhindert, die vorzugsweise als Ladediodenschaltung ausgeführt ist. Das geänderte Ausgangssignal am Ausgang 326A bringt die Baugruppe 327 zum Bilden des Abregelmengen-Spannungsverlaufes über deren Eingang 327152 zur Wirkung. Die Baugruppe 327 stellt eine Entladeschaltung dar, die über den Eingang 327Ξ2 einschaltbar ist und über ihren Eingang 327E3 hinsichtlich ihrer JSntladekonstante veränderbar sein kann. Im Zusammenwirken mit dem Ausgang 322A der Baugruppe 322 kann eine regelbare Entladezeitkonstante erzielt werden.
Die Veränderung der Entladekonstante über den Eingang 327E3 wird mittels der Eingabevorrichtung 325 vorgenommen, wobei jeder vorgewählten Solldrehzahl eine entsprechende Entladekonstante und damit ein entsprechender Abregelmengenverlauf zugeordnet ist. Siehe hierzu Fig. 5, Bereich III, Abregellinien a bis a"1. Soll die Entladekonstante unveränderlich bei allen eingestellten Solldrehzahlen beibehalten werden, was ebenso möglich ist, so ergeben sich für alle Solldrehzahlen gleichartige im Kennfeld lediglich parallel verschobene Abregellinien.
Die Baugruppe 327 bildet, ausgehend von dem am Ausgang 322A und damit am Eingang 327B1 anliegenden Spannungswert durch Minderung desselben einen Spannungsverlauf, der über den Analogspeicher 50 und den Meßzeitgenerator 23 die Einspritzmengenspannung U™j bestimmt, die jeweils einem Punkt auf einer der vorgewählten Drehzahl zugeordneten Abregellinie, z. B. a, a1, entspricht. Diese Zuordnung erfolgt durch die Eingabevorrichtung 325, deren Ausgang am Eingang 327E3 der Baugruppe 327 angeschlossen ist. Die jeweils dem zutreffenden Drehzahlzustand entsprechenden Abläufe wiederholen sich bei jeder Umdrehung. Hierzu
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wird durch die Hinterflanke des Einspritzbereichsimpulses I β über den Eingang 326Ξ1 die bistabile Schaltvorrichtung 326 so beeinflußt, daß die Impulse 121 die Torschaltung passieren können.
Die zugehörigen Impulsabläufe zu den beschriebenen Vorgängen sind in Fig. 4 dargestellt, und zwar für den Fall, daß die eingestellte Solldrehzahl überschritten wurde. Die weitere in Fig. 3 gezeigte Ausgestaltung der Schaltung 300 weist das einstellbare Verzögerungsglied 328 zur Beeinflussung des Abregelmengen-Spannungsverlaufes auf. Bei seiner Anwendung kommt es erst nach Ablauf einer über den Eingang 328E2 von der Eingabevorrichtung 325 abhängig eingestellten Verzögerungszeit dazu, daß der Durchgang der Impulse 121 durch die Torschaltung 324 gesperrt wird, d. h. die Sperrung tritt verzögert auf. Da unmittelbar nach Überschreiten der eingestellten Solldrehzahl die Baugruppe über den Eingang 327E2 von der bistabilen Schaltvorrichtung 326 aktiviert wird, ergibt sich während der Verzögerungszeit eine Überlappung der Wirkungen der Baugruppen 322 und 327, womit ein v/eicherer Abregeleinsatz erzielt wird. Funktionell wird hierbei in der Baugruppe 322 noch die Spannung durch Impulse 121 erhöht, dabei aber gleichzeitig über die Baugruppe 327 eine Entladung und damit Minderung der aufgebauten Spannung stetig bewirkt.
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Claims (4)
1. Elektronisch gesteuerte Kraftstoffeinspritzanlage für Verbrennungsmotoren, bei der zur Bemessung der Einspritzmenge die Dauer der Einspritzung veränderbar ist und auch die Plazierung der dazugehörigen, die Einspritzung steuernden Impulse in Übereinstimmung zur Stellung der Kurbelwelle des Verbrennungsmotors steuerbar ist, wobei eine erste Schaltungsanordnung zum Bilden eines Einspritzbereichsimpulses,. eine zweite Schaltungsanordnung zum Bilden einer im Einspritzbereich in Abhängigkeit vom Drehwinkel der Kurbelwelle abfallenden Spannung, eine dritte Schaltungsanordnung zum Bilden einer Einspritzmengenspannung in Abhängigkeit von den Signalen einer Eingabevorrichtung und der Drehgeschwindigkeit der Kurbelwelle in einer von einem von der Hinterflanke des Einspritzbereichsimpulses getriggerten Meßzeitgenerator bestimmten konstanten Meßzeit, in der eine Baugruppe mit einer Tor- und einer dieser nachgeschalteten Lade- und Entladeschaltung vorhanden ist, die einerseits einen Vollastmengen-Spannungsverlauf aus einer in einem Zeitintervall erfaßten Anzahl von Impulsen, die von einer Impulsscheibe auf der Kurbelwelle stammen und andererseits eine Abregelmengenspannung bei zu hoher Drehgeschwindigkeit des Verbrennungsmotors bildet, vorgesehen ist.und eine vierte Schaltungsanordnung zum Bilden einer Bezugsspannung vorhanden ist, wobei ein ebenfalls vom Meßzeitgenerator gesteuerter, die Einspritzmengenspannung haltender Analogspeicher der Schaltungsanordnung für die Einspritzmengenspannung nachgeschaltet ist und eine Vergleichseinrichtung, der eingangaseitig die Ausgänge der Schaltungsanordnungen für die im Einspritzbereich abfallende Spannung, für die Einspritzmengenspannung und für die Bezugsspannung direkt oder indirekt angeschlossen sind und an deren Ausgang der Einspritzseitimpuls abnehmbar ist, vorgesehen ist, gekennzeichnet dadurch,
-12-
iinn
daß die Schaltung zum Bilden des Einspritzmengenverlaufes (300) folgende Baugruppen und Signalverbindungen aufweist:
- eine zweite Vergleichseinrichtung (330), der eingangsseitig ständig das Moraentsignal der Baugruppe (327) zum Bilden des Abregelspannungsverlaufes und der Ausgang (325A) der Eingabevorrichtung (325) angeschlossen sind,
eine bistabile Schaltvorrichtung (326), deren zweiter Eingang (326E2) mit dem Ausgang (33OA) der zweiten Vergleichseinrichtung (330) und deren erster Eingang (326E1) mit dem Former (12) verbunden ist, wobei die Rückflanke des Einspritzbereichsimpulses triggert,
- die Torschaltung (324) für die von der Impulsscheibe (210) abgenommenen Impulse (121) ist direkt oder indirekt am Ausgang (326a) der bistabilen Schaltvorrichtung (326) angeschaltet und ihr Ausgang (324A) mit dem Eingang (322E) der Baugruppe (322) zum Bilden des Volllastmengenverlaufes verbunden ist,
- die Baugruppe zum Bilden des Abregelmengenspannungs-Verlaufes (327) ist von der bistabilen Schalteinrichv tung (326) schaltbar, wobei an ihrem Eingang (327E1) der Ausgang (322A) der Baugruppe (322) zum Bilden des Vollastmengenverlaufes und an ihrem Ausgang (327A) der Eingang (50E) des Analogspeichers (50) angeschlossen ist.
2. Elektronisch gesteuerte Kraftstoffeinspritzanlage nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch,
daß die Baugruppe (327) zum Bilden des Abregelspannungsverlaufes in Abhängigkeit von Signalen der Eingabevorrichtung (325) oder anderen vom Betriebszustand des Motors abhängigen Signalen steuerbar ist.
3· Elektronisch gesteuerte Kraftstoffeinspritzanlage/nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch,
daß die Baugruppe (327) zum Bilden des Abregelspannungsverlaufes eine an sich bekannte Entladeschaltung mit steuerbarer Entladekonstante ist.
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4. Elektronisch gesteuerte Kraftstoffeinspritzanlage nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch,
daß zwischen dem Ausgang (326A) der bistabilen Schaltvorrichtung (326) und dem Eingang (324E2) der Torschaltung (324) ein Verzögerungsglied eingeschaltet ist, dessen Verzögerungszeit vermittels von Signalen der am Steuereingang (325) oder/und anderen vom Betriebszustand des Motors abhängigen Signalen regelbar ist.
Hlerzu..jir. Seiten Zeichnungen
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