DD160589A3 - Kompaktschrankwand - Google Patents

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DD160589A3
DD160589A3 DD23131181A DD23131181A DD160589A3 DD 160589 A3 DD160589 A3 DD 160589A3 DD 23131181 A DD23131181 A DD 23131181A DD 23131181 A DD23131181 A DD 23131181A DD 160589 A3 DD160589 A3 DD 160589A3
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DD
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carcasses
furniture
spars
thin
compact
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DD23131181A
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English (en)
Inventor
Manfred Maaz
Original Assignee
Manfred Maaz
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Abstract

Die Erfindung gibt ein neues, materialsparendes Konstruktionsprinzip fuer Schrankwaende an, mit dem gleichzeitig hohe Stabilitaet und Winkelhaltigkeit des Moebels sowie eine Verringerung des Verpackungs- und Transportaufwandes erreicht werden. Als erfindungswesentlich gilt, dass den aus Holmen gebildeten Seitenwaenden fuer die festen Korpusse in der Vertikalen lose Distanzholme fuer weitere Korpusraeume zugeordnet sind und die Holme mit einem ueber die gesamte Hoehe des Moebels reichenden, sowohl als Stabilisierungselement als auch als Zwischenwand dienenden, duennwandigen Bauteil verbunden sind.

Description

Titel der Erfindung Kompaktschrankwand
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist in dar Möbelindustrie für die Fertigung und Montage von Schrankwänden, bei denen geschlossene und offene Korpusse übereinander angeordnet und unmittelbar aneinandergereiht sind, anzuwenden.
Charakteristik der bekannten technischen Losungen
Für die Herstellung von Schrankwänden sind zwei grundsätzliche Konstruktionsprinzipien bekannt. Nach dem einen prinzip werden die Möbel aus einer Vielzahl einzelner Sautsile zusammengesetzt, d. h. die Wände und 3öden werden nach den verschiedensten Verbindungsvarianten kontinuierlich und austauschbar bis zur fertigen Schrankwand montiert. Die Vorteile dieser Losung liegen insbesondere in den Variationsmöglichkeiten für das fertiae Möbel und den geringen verpackungs- und Transportkosten, die jedoch zu Lasten des Montagsaufwandes beim Anwender gehen. Scnwieriakeiten bei derart zusammengesetzten Möbelstücken bereitet auch die Einhaltung der Anforderungen an die Stabilität und Winkelhaiti g k e i t .
;ie zweite grundsätzliche Losungsvariante besteht dsriiij farti- ;e gescr.xossene uhu otrene Korpusse, bei denen beispielsweise .5 rnm starke Saitsnwände mit dem Ober- und Unterboden bzw. dein
Zwischenboden fest verbunden sind, übereinanderzustallen und aneinanderzureihen. Die Wände zwischen benachbarten Korpussen sind somit ca.. 32 mm stark. Zur Erhöhung der Standsicherheit können die Korpusse über Dübel und Schraubverbindungen lose miteinander verbunden sein. Oie Lösung gewährleistet eine schnelle, sichere und relativ einfache tMontage der Schrankwand, erfordert iedoch einen hohen Materialaufwand.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung liegt in der Einsparung von hochwertigen Werkstoffen durch Verminderung des Materialaufwandes.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt, die Aufgabe zugrunde, ein Konstruktionsprinzip für die Herstellung von Kompaktschrankwänden aus offenen und geschlossenen Korpussen zu entwickeln, das bei erheblicher Materialeinsparung sowohl den Anforderungen an die Stabilität und Winkelhaltigkeit bzw. Steifigkeit des Möbels als auch gestalterischen Gesichtspunkten gerecht wird und gleichermaßen dem Erfordernis leichter Bauweise genügt.
Erfindungsgemäß- wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Seitenwände der festen Korpusse in an sich bekannter Weise durch Holme gebildet sind und weiters Korpusräume durch zwischen den festen Korpussen angeordnete Distanzholme entstehen. Die seitlich nebeneinanderstehenden losen und festen Holme der Korpusse sind über die gesamte Holmlange aller übereinander angeordneten Korpusse mit einer als dünnwandiges Bauteil aus Holzwerkstoff ausgebildeten Platte +. die zur Gewährleistung der Stabilität und Winkelhaltigkeit der Schrankwand und gleichzeitia als Wand zwischen benachbarten Korpussen dient, fest verspannt.
Die Kompaktschrankwand ist so durch ein einheitliches Svstem
loser und faster Holme und dem in der seitlichen Ebene angeordneten dünnwandigen Bauteil gebildet, wobei diese Einheit das tragende Konstruktionselement ist.
Das dünnwandige. Bauteil ist so angeordnet, daß zwischen nebeneinanderliegenden Holmen jeweils ein durchgehender Spalt verbleibt.
Die Erfindung, die in der Zuordnung loser Holme zur Bildung weiterer Korpusse und der gleichzeitigen Verspannung benachbarter loser und fester senkrechter Holme mit einem über die gesamte Möbelhöhe reichenden dünnwandigen Sauteil besteht, garantiert bei einer Materialeinsparung von etwa 40 % gleichzeitig hohe Stabilität und Winkeihaltigkeit des Möbels«
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 stellt eine Teilansicht der Kompaktschrankwand ohne
Türen dar Fig. 2 zeigt einen Schnitt längs der Linie A - A in Fig. 1.
Die festen Korpusse 3 bestehen aus einem G'oerboden 6 und einem Unterboden 7, die über vier Korpusholme 1 fest rr.iteiander verbunden sind. Bei der Montage dar Schrankwand wechseln feste Korpusse 3 mit Korpussen 9 , die lediglich durch die Anordnung vor, mit losen Dübeln befestigten Distanzholmen 3 gebildet sind.
Die horizontale Verbindung übereinander angeordneter Korpusse 3; erfolgt zwischen den Distanz- und Korpusholmen 3; 1 mittels bekannter Verbindungselemente 11 über das als Platte ausgebildete, zwischen den Holmen 1; 3 eingebundene und über die gesamte Höhe aller übereinander angeordneten Korpusse reichende,dünnwandige dünnwandics Bauteil 4.
231JIi 4
Das dünnwandige Bauteil 4 ist-etwas schmaler als die Korpusse 8; ausgeführt, so daß an der Verbindungsstelle nebeneinanderliegender Holme ein schmaler Spalt 5 verbleibt, dar zum Befestigen einer Abdeckleiste o. ä- dient». An der rückwärtigen Seite des als Schrankwand ausgebildeten Möbels ist die Rückwand IO bei den festen Korpussen verleimt, und bei den dazwischen liegenden weiteren Korpusräumen lose in Nuten eingelegt...
Der seitliche Abschluß der Kompaktschrankwand erfolgt jeweils über das dünnwandige Bauteil 4, das mittels zweier über die gesamte Möbelhöhe reichender AbschluSholme. und entsprechenden Schraubverbindungen mit den Korpus- bzw. Distanzholmen 1; 3 verbunden ist. .
Die Montage des e.rf indungsgemäße Höbeis erfolgt in einfacher Weise wie bei Schrankwänden, die nach bisher üblichen Konstruktionsprinzipien hergestellt sind. Sie wird durch das verminderte Gewicht der einzelnen Teile und die dadurch bedingte einfache Handhabung wesentlich erleichtert. Gleichzeitig 'Herden das Transportvolumen und die Verpackungskosten gesenkt.
Mit der erfindungsgemäSen Lösung wird trotz der leichten und mate rialarmen Bauweise ein Konstruktionsprinzip für Kompakt schrank' wände- vorgelegt, das allen Anforderungen an Stabilität und Winkelsteif iakeit derartiger Möbel in vollem Umfana aerecht wird,

Claims (2)

  1. I «-> I I
    Srfindungsanspruch
    1. Kompaktschrankwand, bestehend aus übereinandergestellten und aneinandergereihten Korpussen, die horizontal und vertikal durch Verbindungselemente arretiert sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den aus Seitenwänden mit senkrechten Korpushol.T.en (1) bestehenden Korpussen in der. Vertikalen lose Distanzholme (3), die in der seitlichen Ebene an einem über die Höhe der Kompaktschrankwand reichenden, dünnwandigen Bauteil.(4) aus Holzwerkstoff festgelegt sind,, zur Bildung weiterer Korpusräume angeordnet sind.
  2. 2. Kompaktschrankwand nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den nebeneinanderliegenden Korpus- und Distanzholmen ein durchgehender Spalt (5) verbleibt.
    Hierzu A Seite Zeichnungen
DD23131181A 1981-06-30 1981-06-30 Kompaktschrankwand DD160589A3 (de)

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DE20018067U1 (de) * 2000-10-20 2001-06-21 ERIDES GmbH, 03046 Cottbus Modulares Möbelsystem

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