DD160726A3 - Vorrichtung zum erwaermen von beatmungsgasen - Google Patents

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DD160726A3
DD160726A3 DD23112881A DD23112881A DD160726A3 DD 160726 A3 DD160726 A3 DD 160726A3 DD 23112881 A DD23112881 A DD 23112881A DD 23112881 A DD23112881 A DD 23112881A DD 160726 A3 DD160726 A3 DD 160726A3
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Franz Leutert
Wilmar Schoebel
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Franz Leutert
Wilmar Schoebel
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/10Preparation of respiratory gases or vapours
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Abstract

Das Ziel besteht in der Gewaehrleistung einer bestimmbaren, konstantbleibenden Temperatur des Beatmungsgases ueber die gesamte Behandlungszeit. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung mit geringem Gewicht, minimalen Abmessungen, kleiner Hysteresis und guter Sterilisierbarkeit zu entwickeln. Die erfindungsgemaesse Vorrichtung besteht aus mindestens drei ineinander angeordneten und auf Abstand gehaltenen Rohren, wobei das aeussere als Heizmantel ausgebildet ist und die inneren Rohre abwechselnd verschlossen und mit dem aeusseren Rohr waermeleitend verbunden sind. Das Beatmungsgas wird durch das Rohrlabyrinth zwangsgeleitet und sehr schnell auf die gewuenschte Atemgastemperatur erwaermt. Die Vorrichtung findet Anwendung bei der Beatmung von Partienten in Intensivpflegeinkubatoren sowie durch Beatmunsggeraete.

Description

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Vorrichtung zum Erwärmen von Beatmungsgasen
Internationale Patentklassifikation: A 61 G - 11/00
A 61 M - 16/00
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum .Erwärmen von Beatmungsgasen zur Beatmung von Patienten in Intensivpflegeinkubatoren und durch Beatmungsgeräte. Das Beatmungs gas kann Sauerstoff, Luft oder ein Gemisch beider Medien sein.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Bekannt ist eine Vorrichtung zum Erwärmen von Beatmungsgas bei Beatmungsgeräten, bei der das zu erwärmende Beatmungsgas .durch ein elektrisch beheiztes Schlauchsystem strömt. Dieses System erfordert einen hohen Raumbedarf und ist gegenüber mechanischen Beanspruchungen empfindlich.
Nach der Di>-OS 27 15 228 ist eine Vorrichtung zum Srwär- men von Beatmungsgasen bekannt, bei der das Ein- und Ausatemgas über einen nicht beheizten Lamellenkörper geführt wird . Die Funktion der Vorrichtung beruht darauf, daß dem Ausatemgas eine bestimmte Wärmemenge entzogen und in den Lamellen gespeichert wird, die während der üJinatemphase an das Einatemgas abgegeben wird. Diese VSr-
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richtung gestaltet keine definierte Anwärmung des Beafcmungsgasesj da diese nicht zusätzlich beheizt wird«, Ein weiterer Nachteil besteht darin» daß diese Vorrichtung nur schwierig zu sterilisieren ist* Nach der schwedischen Patentanmeldung 76 033 968 ist ein© Vorrichtung sum Anwärmen von Beatmungsgasen bekannt, bei der in einem Gehäuse rechtwinkelig zur Strömungsrichtung des Beatmungsgases mehrere Scheiben angebracht sind, von denen jeweils eine feuchtigkeitsabsorbierend sowie wärmeisolierend und die benachbart© wärmeleitend ist· Bei dieser Vorrichtung können die wärmeleitenden Scheiben wegen ihrer geringen Oberfläche nicht in ausreichendem Maße Wärme speichern® Nachteilig ist auch hier die ungünstige Sterilisation®
Ziel der Erfindung:
Das Ziel der Erfindung besteht darin9 die bekannten Nachteile au beseitigen und eine Vorrichtung zu entwickeln, um bei OPAP oder Respiratorbehandluag über die gesainte Behandlungs&eit ©in© bestimmbare, konstantbleibende Temperatur des Beatmungsgases b@i niedrigen Energieverlusten zu gewährleisten®
Darlegung des Wesens der Erfindungs
Aufgab© der Erfindung ist es9 eine Vorrichtung mit geringem Gewicht, minimalen Abmessungen» kleiner Hysteresis und guter Sterilisierbarkeit zum Erwärmen von Beatmungsgasen ssu entwickeln« Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Vorrichtung aum Erwärmen von Beataauagsgas©n mit einem Gaseintritt und einem Gasaustritt aus mindestens drei miteinander angeordneten und auf Abstand
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gehaltenen Bohren mit unterschiedlichen Durohmessern besteht, daß das äußere Rohr ein Heizmantel ist und daß die inneren Rohre abwechselnd auf einer Seite verschlossen sind und wärmeleitend mit dem äußeren Rohr verbunden sind· Es ist vorteilhaft, daß das äußere Rohr mit einer starken Eloxalschicht und einem darauf aufgezogenen Heizdraht versehen ist· Weiterhin ist es zweckmäßig, daß um das äußere Rohr eine Wärmeisolation angebracht ist·
Das Beatmungsgas, welches nicht mit Heiz- oder Schaltelementen in direkten Kontakt kommt, gelangt durch den Gaseintritt zuerst in das in der Mitte liegende dünnste Rohr· Die innen liegenden Rohre sind abwechselnd auf einer Seite verschlossen, so daß das Beatmungsgas durch die Zwischenräume der aufgeheizten Rohre zum Gasaustritt geleitet wird· Auf Grund der Zwangsführung in dem Rohrlabyrinth und dem guten Wärmekontakt zwischen Heizkörper und Beatmungsgas wird dieses schnell auf die vorgewählte Temperatur erwärmt und steht dem Patienten zur Beatmung zur Verfügung· j
Ausführungsbeispielt
Die erfindungsgemäße Lösung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden· In der schematischen Zeichnung ist die Heizpatrone dargestellt·
Die Heizpatrone besteht im wesentlichen aus drei ineinander montierten Rohren, die ein Rohrlabyrinth bilden· Das innere Rohr (1) ist mit dem Gaseintritt (2) verbunden· Das mittlere Rohr (3) ist an seiner verschlossenen Seite über Bohrungen (4) mit dem Gasaustritt (5) ver-
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bunden« Auf dem äußeren Rohr (6), dem Heismantel, ist ein© starke Eloxalsehicht (7) aufgebracht« Dadurch, kann der Heizdraht (8) direkt auf das äußere Rohr (6) aufgewogen werden* Das innere Rohr (1) ist mit einem Flansch (9) versehen, der eine Verbindung sum äußeren Rohr (6) herstellte 3)ie verschlossene Seite des mittleren Rohres (3) ist ebenfalls mit dem äußeren Rohr (6) verbunden^ so daß sowohl das innere Rohr (1) als auch das mittlere Rohr (3) mit aufgeheizt werden· Um das äußere Rohr (6) ist ©ine Wärmeisolation (10) angebracht· Die Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung liegen darin 9 daß aufgrund des gedrängten Aufbaues der Labyrinth-Heiapatrone ein langer Weg für das Beatmungsgas und ein guter Wärmekontakt zwischen Beatmungsgas und Labyrinth-Heizpatrone entsteht· Im Gegensatz dazu besitzt die Heispatrone eine sehr geringe Eigenmasse« Dadurch wird eine kurze Anheizzeit erreicht, so daS das angewärmte Beatmungsgas schnell zur Verfügung steht© Durch die zusätzliche Wärmeisolation liegen die Energieverluste sehr niedrig, was insbesondere bei Batteriebetrieb sehr wichtig ist·

Claims (3)

  1. 231128 2
    ,Erfindungsanspruch:
    1. Vorrichtung zum .erwärmen von Beatmungsgasen, die in der Inspirationsleitung angeordnet und elektrisch beheizt
    ist sowie einen Beatrmingsgaseintritt und einen Beatmungsgasaustritt aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus mindestens drei ineinander angeordneten und auf Abstand gehaltenen Rohr·en (1; 3» 6) mit unterschiedlichen Durchmessern besteht, daß das äußere Rohr (6) ein Heizmantel ist und daß die inneren Rohre (1; 3) abwechselnd auf
    einer Seite verschlossen und wärmeleitend mit dem äußeren Rohr (6) verbunden sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß ; das äußere Rohr (6) mit einer .Eloxalschicht (7) und einem α ar auf aufgebrachten Heizdraht (8) versehen ist." :
  3. 3. Vorrichtung nach Punkt "I und 2, dadurch gekennzeichnet,! daß um das äußere Rohr (6) eine Mrmeisolation (10) angeordnet ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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