DD160958A3 - Vorrichtung zum niederhalten erwaermter strangfoermiger werkstuecke an trennwerkzeugen - Google Patents

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DD160958A3
DD160958A3 DD22951681A DD22951681A DD160958A3 DD 160958 A3 DD160958 A3 DD 160958A3 DD 22951681 A DD22951681 A DD 22951681A DD 22951681 A DD22951681 A DD 22951681A DD 160958 A3 DD160958 A3 DD 160958A3
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DD
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workpieces
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cross
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bodenflaeche
Prior art date
Application number
DD22951681A
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English (en)
Inventor
Rudolf Schmidt
Rudi Prussak
Wilfried Hampe
Horst Zimmermann
Hans Liebscher
Hans Heidemann
Gerhard Sawitzki
Original Assignee
Mansfeld Kom Wilhelm Pieck 425
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Niederhalten erwaermter strangfoermiger Werkstuecke an Trennwerkzeugen. Druch sie soll ein kraft- und formschluessiges Niederhalten mehrerer Werkstuecke, die groessere Querschnittstoleranzen aufweisen, erreicht werden ohne eine Beeintraechtigung der Vorrichtung durch Waermeeinwirkungen von den Werkstuecken her. Dazu ist die Bodenflaeche eines im rechten Winkel an einem vertikal bewegbaren Fuehrungsstueck 1 befestigten Aufnahmekoerper 2 druch eine Vielzahl von Druckstuecken 6 verschlossen, die ueber die Bodenflaeche hinausragen. Mit ihren Seitenflaechen aneinanderliegend, weisen sie an den Stiernflaechen 13; 14 auf, mit denen sie sich in Abstuetzungen 11; 12 des Aufnahmekoerpers 2 abstuetzen. Die Laengswaende 9; 10 des Aufnahmekoerpers 2 dienen der Fuehrung der Stirnflaechen der Druckstuecke 6. Jedes Druckstueck 6 ist einen Verbindungsstoessel 7 mit Uebertragungselementen 8 verbunden. Der Querschnitt der Verbindungsstoessel 7 ist wesentlich schwaecher als der der Druckstuecke 6 gehalten. Ueber den Uebertragungselementen 8 angeordnet, befindet sich ein ueber die Oberkanten hinausragendes elastisches Element 15, das mittels Gewindeschrauben 4 und einer auf ihm liegenden Abdeckplatte 3 verspannbar ist.

Description

Titel der Erfindung
Vorrichtung zum Niederhalten erwärmter strangförmiger Werkstücke an Trennwerkseugen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung "betrifft eine Vorrichtung, die es gestattet, mehrere erwärmte strangförmige Werkstücke zugleich "beim Trennen festzuspannen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Vorrichtungen bekannt, bei denen zu trennende strangförmige Werkstücke horizontal, vertikal oder kombiniert gespannt werden.
So wird in DE-OS 2 428 997 eine horizontal wirkende Spanneinrichtung beschrieben, die das 'Festhalten aber nur eines Werkstückes sichert. Eine weitere Spannvor- ' richtung ist in DE-OS 2 050 608 dargestellt, bei welcher ein Werkstück formschlüssig gespannt wird. Allgemein bekannt sind Vorrichtungen, die mittels vertikal wirkender starrer Backen mehrere Werkstücke spannen. Derartigen Spannvorrichtungen γ/erden oft Einrichtungen vorgeschaltet, die ein Distanzieren der strangförmigen Werkstücke ermöglichen (DD-PS 140 558). Des weiteren ist eine Vorrichtung zum Niederhalten eines Werkstückes bekannt (DE-PS 79 600), bei der ein in einer Büchse geführtes und gelagertes Druckelement,,
η π KH πι α π ο η u. η ο λ ουλ Q
welches unten eine in einer Gabel liegende Rolle aufweist, entweder durch einen Gewichtshebel· oder eine Feder belastet und damit elastisch gehalten wird. In der DE-OS 2 206 802 wird eine Niederhaltevorrichtung mit mehreren voneinander unabhängig wirkenden Druckelementen dargestellt. Dabei sind die Druckelemente in zwei senkrecht zueinander stehenden Ebenen angeordnet. Diese Vorrichtung ist für die Aufnahme eines Werkstückes vorgesehen.
Die bekannt gewordenen technischen Lösungen weisen eine Reihe von Nachteilen auf. So kann bei einigen Vorrichtungen jeweils nur ein Werkstück sicher gespannt werden, dadurch läßt sich eine lediglich geringe Produktivität an der Trenneinrichtung realisieren. Bei Einrichtungen mit starren, ebenen oder gezähnten Backen und horizontaler oder auch vertikaler Arbeitsweise für mehrere Werkstücke führen ungerichtete Werkstücke und solche mit auch nur geringen Querschnittstoleranzen dazu, daß einige Werkstücke nicht oder nicht hinreichend gespannt sind, was beim Trennen zu LageVeränderungen dieser Werkstücke und als Folge davon zum Blockieren des Trennwerkzeuges und zu Störungen des Betriebsablaufs führt.
Durch,.den Einsatz von Distanziervorrichtungen lassen sich Betriebsstörungen durch ungenügendes Spannen nicht ausschließen. Außerdem wird durch sie der technologische Aufwand vergrößert. ν Bei der Verarbeitung erwärmter Werkstücke, die in Hüttenbetrieben oft erforderlich ist, wird die Wärme der Werkstücke auf die Niederhaltevorrichtung übertragen und führt zu Betriebsstörungen, vorzeitigem Verschleiß oder Funktionsuntüchtigkeit der Vorrichtung,
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, unter Verzicht auf Distanziervorrichtungen mehrere erwärmte strangförmige Werkstücke an Trennwerkzeugen so niederzuhalten, daß ein Blockieren der Trenneinrichtung und damit Betriebsstörungen ausgeschlossen werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Niederhalten erwärmter strangförmiger Werkstücke an Trennwerkzeugen zu schaffen, die ein kraft- und formschlüssiges Niederhalten mehrerer, nicht . distanzierter, auch ungerichteter strangförmiger Werkstücke, die größere Querschnittstoleranzen aufweisen, gestattet und dabei eine Beeinträchtigung der Vorrichtung durch Wärmeeinwirkungen aus den erwärmten Werkstücken vermeidet.
Diese Aufgabe wurde erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Führungsstück über einer horizontal angeordneten, stationären und mehrere Werkstücke aufnehmenden, mit einer Gleitführung fest verbundenen Werkstückaufnahme mittels hydraulischer oder pneumatischer Kraftwirkung vertikal in einer Gleitführung auf und ab bewegt werden kann.
Im rechten Winkel zum Führungsstück 13t an ihm ein Aufnahmekörper befestigt. Er weist eine rechteckige Querschnittsform und eine offene Bodenfläche auf. Die Innenkanten der längswände der offenen Bodenfläche sind mit leistenförmigen Abstützungen versehen. Verschlossen wird die an sich offene Bodenfläche durch eine Vielzahl über die Bodenfläche nach unten in Richtung der Werkstückaufnahme hinausragenden Druckstücke, wobei die Druckstücke mit ihren Seitenflächen aneinander liegen. An den Stirnflächen weisen sie Nasen auf, durch
die sie an den längswanden des Aufnahmekörpers geführt werden« Durch die Hasen stützen sich die Druckstücke gleichzeitig gegen die leistenförmigen Abstützungen ab. Dadurch wird ihr Hinausgleiten aus dem Aufnahmekörper verhindert. Über nichtelastische Verbindungsstößel sind die Druckstücke mit Übertragungselementen verbunden. Der Querschnitt der einzelnen Verbindungsstößel· ist dabei wesentlich schwächer als der der Drückstücke gehalten. Die Übertragungselemente entsprechen in ihrer Querschnittsform, ohne Nasen aufzuweisen, den Druckstücken. Sie liegen gleichfalls mit ihren Seitenwänden aneinander und gleiten mit ihren Stirnflächen an den Längswänden des Aufnahmekörpers, liegen jedoch unterhalb der Oberkante des Aufnahmekörpers, ragen also nicht über diesen hinaus, sondern es verbleibt zwischen den Übertragungselementen und der Oberkante des Aufnahmekörpers ein freier Raum. Alle aneinanderliegenden Längskanten der nach außen weisenden Flächen von Druckstücken und Übertragungselementen sind leicht abgerundet gestaltet.
An den Stirn- und Seitenflächen sind Druckstücke und Übertragungselemente feinst bearbeitet, damit sie leicht aneinander und an den Längswä-nden des Aufnahmekörpers gleiten.
Auf den Übertragungselementen angeordnet, befindet sich ein elastisches Element. Es ragt über die Oberkante des Aufnahmekörpers hinaus. Auf ihm liegt eine Abdeckplatte, die mit Gewindeschrauben am Aufnahmekörper befestigt ist. Das elastische Element läßt sich über die Gewindeschrauben mit Hilfe der Abdeckplatte vorspannen. Als elastisches Element werden vorzugsweise Schrauben-, Blattoder Gummifedern verwendet.
Sowohl der Aufnahmekörper als auch die Abdeckplatte sind mit Entlüftungsbohrungen versehen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden
In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Pig. 1: einen Querschnitt durch die geöffnete Vorrichtung;
Pig. 2: einen Querschnitt durch die gespannte Vorrichtung;
Fig. 3: einen Schnitt A-A durch die Vorrichtung gemäß Pig. 1 mit einem elastischen Element aus einem Elastomer;
Pig. 4: einen Schnitt A-A durch die Vorrichtung gemäß Pig. 1 mit einem elastischen Element inForm einer Blattfeder..
An einem Führungsstück 1, welches vorzugsweise mittels hydraulischer oder pneumatischer Kraftwirkung vertikal in einer Gleitführung 5 auf und ab bewegt werden kann, ist im rechten Winkel ein Aufnahmekörper 2 mit rechteckigen Querschnittgformen befestigt. Er weist eine offene Bodenfläche auf und ist an der Deckfläche durch eine Abdeckplatte 3 verschlossen, welche durch .Gewindeschrauben 4 mit dem Aufnahmekörper 2 verbunden ist. Die Längswände 9; 10 des Aufnahmekörpers 2 sind an den Innenkanten der offenen Bodenfläche mit leistenförmigen Abstützungen 11; 12 versehen.
Sowohl der Aufnahmekörper 2 als auch die Abdeckplatte weisen Sntlüftungsbohrungen 15 auf. Die an sich offene Bodenfläche des Aufnahmekörpers 2 wird durch eine Vielzahl von über die Bodenfläche hinausragenden Druckstük— ken 6 verschlossen, die, mit ihren Seitenflächen aneinanderliegend, an den Stirnflächen 5Tasen 13; 14 aufweisen, mit denen sie durch die Längswände 9; 10 des Aufnahmekörpers 2 geführt werden. Mit den Hasen 13; 14 stützen sie sich gleichzeitig gegen die leistenförmigen Ab-
Stützungen 11; 12 ab und können somit nicht nach unten aus dem Aufnahmekörper 2 hinaus gleiten. Die Druckstücke 6 sind durch Yerbindungsstößel 7> welche in ihrem Querschnitt wesentlich schwächer als die Druckstücke 6 gehalten werden, mit Übertragungselementen 8 verbunden, die, ohne lasen aufzuweisen, in ihrer Querschnittsform den Druckstücken 6 entsprechen, wie diese mit den Seitenflächen aneinander liegen und mit den • Stirnflächen von den Längswänden 9? 10 des Aufnahmekörpers 2 geführt werden, wobei die Übertragungselemente unterhalb der Oberkante des Aufnahmekörpers 2 liegen und über den übertragungselementen 8 ein über die Oberkante des Aufnahmekörpers 2 hinausragendes elastisches Element 15 angeordnet ist, das mittels Gewindeschrauben 4 und der auf ihm liegenden Abdeckglatte 3 vorspannbar ist. Für das elastische Element 15 werden vorzugsweise Schrauben-, Blatt- oder Gummifedern benutzt, Druckstücke β und Übertragungselemente 8 sind an den Seiten- und Stirnflächen feinst bearbeitet. Dadurch gleiten sie leicht aneinander sowie an den längswänden 9; 10 des Aufnahmekörpers 2. Die aneinanderliegenden Längskanten der jeweiligen nach außen liegenden Flächen der Druckstücke 6 und der Übertragungselemente 8 sind leicht abgerundet gestaltet.
Seitlich der Gleitführung 5 und fest mit dieser verbunden, befindet sich unterhalb des Aufnahmekörpers 2 eine Werkstückaufnahme 18.
Beim Abwärtsbewegen des.FührungsStückes 1 in der Gleitführung 5 mit einer bestimmten Kraft bekommen die unteren Flächen und die Seitenflächen der Druckstücke β Kontakt mit den auf der Werkstückaufnahme 18 liegenden strangförmigen Werkstücken 17 und verspannen diese gegen die Y/erkstückaufnähme 18, Infolge der abwärtsgerichteten Spannkraft drücken sich die Übertragungselemente in das elastische Element 15 aufgrund der jeweiligen
Geometrie der strangförmigen Werkstücke 17 unterschiedlich ein. Dabei umschließen die Druckstücke 6 teilweise den oberen Querschnittsbereich der Werkstücke 17» so daß sowohl ein kraft- als auch formschlüssiges Niederhalten der Werkstücke 17 gegeben ist, ohne daß die Werkstücke vorher distanziert worden wären. Dieser Effekt tritt auch bei in der Stabachse angerichteten und/oder Werkstücken 17 mit größeren Querschnittstoleranzen ein. Beim Trennen werden LageVeränderungen der Werkstücke 17 und somit ein Blockieren der Trennwerkzeuge vermieden. Werden noch warme Werkstücke 17 niedergehalten, kommt es infolge der Luftzirkulation durch die Entlüftungsbohrungen 16 zu einer Kühlung der Verbindungsstößel· 7· Dadurch wird die Übertragung hoher Temperaturen auf die Übertragungselemente 8 und somit eine Beeinträchtigung der elastischen Elemente 15 vermieden.

Claims (3)

Erfindungsanspruch
1. "Vorrichtung sum Niederhalten erwärmter strangförmiger Werkstücke an Trennwerkzeugen, bestehend aus einer stationären, horizontal angeordneten Werkstückaufnahme für mehrere Werkstücke und einem vertikal dazu wirkenden Spannelement, welches in einem Aufnahmekörper mit ihren Seitenflächen aneinanderliegende Druckelemente aufweist, die mit vorgespannten elastischen Elementen zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstücke (6) durch Verbindungsstößel (7)? i-m Querschnitt schwächer als die Druckstücke (6) gehalten, mif Übertragungselementen (8) verbunden sind.
2· Vorrichtung zum Niederhalten erwärmter strangförmiger Werkstücke nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmekörper (2) und die Abdeckplatte (3) mit Entlüftungsbohrungen (16) versehen sind.
Hierzu
3 Blatt Zeichnungen
DD22951681A 1981-04-27 1981-04-27 Vorrichtung zum niederhalten erwaermter strangfoermiger werkstuecke an trennwerkzeugen DD160958A3 (de)

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