DD160960A3 - Vorrichtung zum abzug von feuchtem kohlenstaub aus einem bunker - Google Patents

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DD160960A3
DD160960A3 DD22865681A DD22865681A DD160960A3 DD 160960 A3 DD160960 A3 DD 160960A3 DD 22865681 A DD22865681 A DD 22865681A DD 22865681 A DD22865681 A DD 22865681A DD 160960 A3 DD160960 A3 DD 160960A3
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bunker
removal chamber
chamber
annular gap
coal dust
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DD22865681A
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English (en)
Inventor
Dieter Koritz
Friedrich Bude
Kurt Stroeer
Waldemar Jordan
Horst Focke
Original Assignee
Luebbenau Vetschau Kraftwerke
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abzug von feuchtem Kohlenstaub aus einem Bunker, wobei nach dem Bunker eine Entnahmekammer angeordnet ist, in deren eine Stirnseite eine Ansaugleitung zur Staubfoerderg. einmuendet, welche sich in der Entnahmekammer konisch erweitert und mit deren Aussenwand einen Ringspalt bildet, ueber den Foerdergas angesaugt wird, wobei vor dem Ringspalt eine Blende angeordnet ist und zentrisch von der entgegengesetzten Seite der Entnahmekammer eine Zusatzluftleitung durch die Blende bis in die konische Erweiterung muendet und dass zwischen Bunker und Entnahmekammer eine Entwaesserungsschieber angeordnet ist. Um den Abzug von feuchtem Kohlenstaub ohne aufwendige mechanisch bewegte Teile zu gewaehrleisten, soll die an sich bekannte, pneumatisch betriebene Entnahmekammer mit Ringspalt und ein Entwaesserungsschieber verwendbar gemacht werden. Dies wird dadurch erreicht, dass die Oeffnungen des Entwaesserungsschiebers im Randbereich liegen und im Boden der Entnahmekammer eine Entwaesserung angeordnet ist, dass vor der in der Entnahmekammer angeordneten Blende ein Abweiser vorgesehen ist und dass die zentrische Zusatzluftleitung steuerbar ist.

Description

Titel der Erfindung
Vorrichtung zum Abzug von feuchtem Kohlenstaub aus einem Bunker
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abzug von feuchtem Kohlenstaub aus einem Bunker
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Beim Abzug von feuchtem Kohlenstaub aus Bunkern besteht die Aufgabe, den Kohlenstaub aufzulockern, zu dosieren und abzuziehen. Diese Aufgabe ist nur mit hohen Aufwendungen realisierbar, da der feuchte Kohlenstaub zur Brückenbildung führt, Wasser freisetzt und/oder zur Verstopfung führt. Der Abzug erfolgt dabei so, daS im Bereich des Bunkerabzuges Zellenradschleusen, Kratzerbänder, Förderschnecken und schieberähnlichen Austragvorrichtungen mit oder ohne Zuteilereinrichtungen angeordnet sind.
Darüber hinaus ist der feuchte Kohlenstaub mittels besonderer Vorrichtungen zu entwässern, wobei der Bunkerauslauf mit einem Entvvässerungsschieber, der Schlitzbrückenlochbleche und Ablaufkanäle aufweist, versehen ist. Diese Entwässerungsschieber stellen einen hohen Aufwand dar und sind für druck-
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feste Anlagen (Bunker) nicht anwendbar. Die weiterhin bekannten Luftduschen zur Auflockerung der Kohle stellen allein keine Lösung für den Abzug von feuchtem Kohlenstaub dar. Die für trockene (Asche) oder rieselfähiger (Getreide) Schüttgüter mit einem Wassergehalt kleiner 5% geeigneten pneumatischen Abzugsvorrichtungen mit im Bunkerboden angeordneten pneumatischen Rinnen, öffnungen oder porösen Stoffen sowie unterhalb des Bunkerauslaufes angeordneten pneumatisch betriebenen Entnahmekammer mit Ringdüse ist für feuchten Kohlenstaub nicht anwendbar.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist, eine Abzugsvorrichtung für feuchten Kohlenstaub ohne aufwendige mechanisch bewegte Teile zu entwickeln.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die an sich bekannte, pneumatisch betriebene Entnahmekammer mit Ringspalt für den Abzug von feuchtem Kohlenstaub sowie einen Entwässerungsschiaber für den Bunkerauslauf verwendbar zu machen. Dies wird dadurch erreicht, daß erfindungsgemäS die öffnungen des Entwässerungsschiebers im Randbereich liegen und im Boder der Entnahmekammer eine Entwässerung angeordnet ist, daß vor der in der Entnahmekammer angeordneten Blends ein Abweiser vorgesehen ist und daß die zentrische Zusatzluftleitung steuerbar ist.
Ausführungsbeispiel
An einem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt: Fig. 1: die Vorrichtung zum Abzug von feuchtem Kohlenstaub
aus einem Bunker im Prinzip; Fig. 2: den Schnitt A der Vorrichtung gemäS Fig. 1
Am Bunker 1 ist die Entnahmekammer 2 über dem Schieber 3 mit öffnungen 4 angeordnet. In die Entnahmekammer 2 ist die Zusatzluftleitung 5, die Luftansaugöffnung 5 und die Saugförderleitung 7 eingebunden. Das Zusatzluftrohr 5 ist dabei bis in die konische Erweiterung 9 der Saugförderlei'itung 7 geführt. Mit der konischen Erweiterung 9 bildet die davor angeordnete Blende IO einen Ringspalt 3. In der Entnahmekammer 2 ist der Abweiser 11 angeordnet. Im Boden der Entnahmekanimer 2 ist die Luftdusche 12 mit Luftleitung 13 und die Entwässerung 14 (Siebbecken) eingebunden
Die Wirkungsweise ist folgende:
Die Saugförderleitung 7 wird in Betrieb genommen und saugt über den Ringspalt 8 und die Luftansaugöffnungen 6 Fördergas an. Der Bunker 1 ist mit feuchtem Kohlenstaub gefüllt. Durch den Schieber 3, der den Bunker 1 verschließt, ist über die öffnungen 4 eine Entwässerung des feuchten Kohlenstaubes bei geschlossenem Schieber gewährleistet. Beim öffnen des Schiebers 3 gelangt der feuchte Kohlenstaub in die Entnahmekammer 2 und erreicht durch den Abweiser 11 einen Schüttwinkel, bei welchem ein vollständiges Zuschütten der Blende. 10 und des Ringspaltes 8 vermieden wird. Dadurch wird gewährleistet, daS das aus dem Ringspalt 8 angesaugte Fördergas den Kohlenstaub, der im unteren Teil der Blende 10 den Ringspalt 8 und die konische Erweiterung 9 teilweise zu-
geschüttet hat, ansaugt und vermischt sowie in die Saugförderleitung 7 transportiert ♦ Die Luftdusche 12 bewirkt eine zusätzliche Aufwirbelung des Kohlenstaubes in der Wirbelkammer 15 und einen' besseren Transport. Ober die Zusatzluftleitung 5 ist wahlweise weitere Förderluft steuerbar ansaugbar. Das bei längerer Staublagerung durch die Öffnungen 4 abfließende Wasser wird über die Entwässerung 14 abgeleitet. Die Dosierung von Fördergas und feuchtem Kohlenstaub erfolgt durch Steuerung des Ansaugunterdruckes der Saugförderleitung 7, Es ist ebenfalls eine gesteuerte Dosierung über Verschieben der-Blende IO mit Veränderung des Ringspaltes 8 sowie eine Verschiebung des Abweisers 11 bzw. Veränderung der Abstände "a" und "b" möglich.
Durch die Erfindung werden folgende Vorteile erreicht:
1. Der gesteuerte Abzug von feuchtem grobgemahlenen Kohlenstaub aus Zwischenbunkern ist gewährleistet.
2. Es werden aufwendige mechanische Stellantriebe·vermieden.
3. Ein Oberschütten der Abzugsvorrichtung ist nicht möglich. Die Abzugsvorrichtung saugt sich selbständig frei.
4. Die Entwässerung der im' Bunker entstehenden Feuchtigkeit ist ~'_T" auf einfache Weise gewährleistet.
5. Verstopfungen der Abzugsvorrichtung tritt auch bei groben und langfasrigen Kohleteilchen nicht auf.

Claims (3)

  1. _ 5 —
    Erfindungsanspruch
    1. Vorrichtung zum Abzug von feuchtem Kohlenstaub aus einem Bunker, wobei nach dem Bunker eine Entnahmekaramer angeordnet ist, in deren eine Stirnseite eine Ansaugleitung zur Staubförderung einmündet, welche sich in der Entnahmekammer konisch erweitert und mit deren Außenwand einen Ringspalt bildet, über den Fördergas angesaugt wird, wobei vor dem Ringspalt eine Blende angeordnet ist und zentrisch von der entgegengesetzten Seita der Entnahmekammer eine Zusatzluftleitung durch die Blende bis in die konische Erweiterung mündet, und das zwischen Bunker und Entnahmekammer ein Entwässerungsschieber angeordnet ist, gekennzeichnet dadurch, daß die öffnungen (4) des Entwässerungsschiebers (3) im Randbereich liegen und im Boden der Entnahmekammer (2) eine Entwässerung (14} angeordnet ist, daß vor der in der Entnahmekammer (2) angeordneten Blende (10) ein Abweiser (11) vorgesehen ist und daß die zentrische Zusatzluftleitung (5) steuerbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Blende (10) verstellbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch/ daß der Abweiser (11) verstellbar ist.
    Hienu_£/LSeiten Zeichnungen
DD22865681A 1981-03-27 1981-03-27 Vorrichtung zum abzug von feuchtem kohlenstaub aus einem bunker DD160960A3 (de)

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