DD200156A1 - Verfahren zur trennung eines fleisch-,fett-knochengemisches - Google Patents
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Abstract
Verfahren zur Trennung eines Fleisch-Fett-Knochengemisches in Fleischverarbeitungsbetrieben zur Gewinnung der Fleisch-Fett-Anteile fuer die menschliche Ernaehrung und in fleisch-fett-freie Knochen fuer die Leim- und Gelatinegewinnung durch Behandlung mit Salzsaeure und anschliessender Neutralisation mit Natronlauge. Konzentration der Salzsaeure 5 bis 37% und Mischen der Gesamtmasse ca. 15 min. bei 70 bis 85 grd C.
Description
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Die Erfindung findet Anwendung bei der Herstellung von Gelatine und in der fleischverarbeitenden Industrie zur Herstellung von Fleischextrakten.
Die bei der Fleischverarbeitung anfallenden Knochen sind noch mit einem Restfleischbehang behaftet. Nur ein Teil dieser Knochen geht in den Einzelhandel, die Hauptmenge wird industriell verwertet.
Beispielsweise werden diese Fleischknochen grobzerkleinert für die Herstellung von Soßen/Suppengrundfonds verwendet oder nach entsprechender Feinzerkleinerung (6 - 10 mm) in Fleischseparatoren wird der Fleischanteil mechanisch abgepreßt um bei Brühwursterzeugnissen anteilig Verwendet zu werden.
In vorstehend beschriebenen Fällen wird angestrebt, einen möglichst hohen Fleischanteil der menschlichen Ernährung zuzuführen.
Eine restlose Fleischgewinnung ist jedoch nicht, oder nur mit sehr hohem manuellen Aufwand möglich. Bei Fleischknochen, die der Gelatine- oder Leimhersteilung zugeführt werden, wird der Fleisch- und Fettanteil in einem 90 0G heißen Wasserbad oder in Kombination mit sich anschließender Fermentbehandlung entfernt. Dieser Prozeß ist, da er mehrere Stunden in Anspruch nimmt, sehr energieaufwendig. Abgesehen davon, daß die Fleisch- und Fettanteile für die menschliche.Ernährung verloren sind, ist die Abwasserbelastung sehr groß.
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Auch in den Fällen, bei denen Fleischknochen aus der Soßen/ Suppenproduktion für die Leim- oder Gelatineherstellung Verwendung finden, ist der Fleischanteil größtenteils verloren.
Es ist Ziel der Erfindung, den Energieaufwand bei der Gewinnung fleisch- und fettfreier Knochen zu senken und den anhaftenden Fleisch- und Fettbehang der menschlichen Ernährung zuzuführen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Fleischknochen oder Knochenschrot aus der maschinellen Entfleischung in einen Ausgangsrohstoff für die Herstellung von Soßen- oder Suppengrundfonds und gleichzeitig in einen Ausgangsrohstoff für die Gelatineherstellung zu trennen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst, indem fleischbehaftete Knochen oder Knochenschrot aus maschinellen Entfleischungs linien durch eine lebensmittelechte Salzsäure entfleischt und entfettet v/erden. Es gehört auch zur Erfindung, die salzsaure Fleisch-Fettsuspension mit lebensmittelechter Natronlauge zu neutralisieren.
Weiterhin gehört zur Erfindung für das Entfleischen und Entfetten fleischbehafteter Kndchen eine Salzsäure-Konzentration zwischen 5 t>is 37 % zu verwenden.
Letztlich gehört zur Erfindung, fleischbehaftete Knochen oder Kiiochensehrot aus der maschinellen Entfleischung mit einer 30 ^igen Salzsäure bei Temperaturen zwischen 70 und 85 0C 15 min. zu mischen und die salzsaure Fleisch-Fettsuspension mit bekannten Mitteln von den Knochen zu trennen,
100 kg fleischbehaftete Knochen vom Rind (4 bis 17 mm Kantenlänge) v/erden mit 50 1 ca. 30 %iger Salzsäure (HCl), Forderung medizinisch rein, in einem mit Rührwerk versehenem beheizbaren Behälter gegeben und gemischt. Bei einer Temperatur von 70 C
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bis 85 0G wird etwa 15 min. durchgemischt. Anschließend ist durch Separieren die salzsaure Fleisch-Fettsuspension von dem Knochenschrot zu trennen, Die anfallenden Fraktionen sind durch die verbleibende Salzsäurekonzentration konserviert und damit ist eine längere Haltbarkeit unter Lagerung bei der Umgebungstemperatur gegeben
Beim Separationsprozeß fallen folgende Mengen an
- 50 bis 60 kg fleisch- fettfreies Knochenschrot und 85 bis 90 kg salzsaure Fleisch-Fettsuspension
Das Knochenschrot wird in dieser Form der Gelatine- bzw. Leimindustrie als Rohstoff zugeführt.
Die salzsaure Fleischsuapension wird nach Neutralisation mit Natronlauge (NaOH), Forderung medizinisch rein, u.a. als Rohstoff für die Suppen- und Soßenherstellung verwendet.
Claims (5)
- -232436 7Erfindungsanspruch1. Verfahren zur Trennung eines Fleisch-, Fett- Knochengemisches gekennzeichnet dadurch, daß fleischbehaftete Knochen oder Knochenschrot aus der maschinellen Entfleischung mittels einer lebensmittelechten Salzsäure entfleischt und entfettet werden.
- 2. Verfahren nach Punkt 1 gekennzeichnet dadurch, daß die salzsaure Fleisch-Fettsuspension mit lebensmittelechter Natronlauge neutralisiert wird·
- 3. Verfahren nach Punkt 1 und 2 gekennzeichnet dadurch, daß fLir das Entfleischen und Entfetten eine Salzsäure-Konzentration zwischen 5 und 37 % verwendet wird.
- 4. Verfahren nach Punkt 1 bis 3 gekennzeichnet dadurch, daß fleischbehaftete Knochen beispielsweise mit einer 30 %igen Salzsäure bei Temperaturen von vorzugsweise 70 bis 85 0G
- 1.5 ca. 15 min. gemischt und die salzsaure Fleisch- Fettfraktion mit bekannten Mitteln von den Knochen getrennt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23243681A DD200156A1 (de) | 1981-08-06 | 1981-08-06 | Verfahren zur trennung eines fleisch-,fett-knochengemisches |
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| DD23243681A DD200156A1 (de) | 1981-08-06 | 1981-08-06 | Verfahren zur trennung eines fleisch-,fett-knochengemisches |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD200156A1 true DD200156A1 (de) | 1983-03-23 |
Family
ID=5532864
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|---|---|---|---|
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| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD200156A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3217014A1 (de) * | 1982-05-06 | 1983-11-10 | Thiele, Heinz, Dip.-Ing., 2053 Schwarzenbek | Verfahren und anordnungen zur verringerung von hoehen-bildstandsfehlern bei laufbild-filmwiedergabegeraeten wie projektoren, betrachtern, kopiermaschinen |
| WO2006121361A1 (en) * | 2005-05-12 | 2006-11-16 | Halina Grabek | Process for the preparation of gelatine and gelatine hydrolyzate |
-
1981
- 1981-08-06 DD DD23243681A patent/DD200156A1/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3217014A1 (de) * | 1982-05-06 | 1983-11-10 | Thiele, Heinz, Dip.-Ing., 2053 Schwarzenbek | Verfahren und anordnungen zur verringerung von hoehen-bildstandsfehlern bei laufbild-filmwiedergabegeraeten wie projektoren, betrachtern, kopiermaschinen |
| WO2006121361A1 (en) * | 2005-05-12 | 2006-11-16 | Halina Grabek | Process for the preparation of gelatine and gelatine hydrolyzate |
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