DD200261A1 - Anordnung zur halterung von beweglichen schaltgliedern in der traverse eines elektrischen schaltgeraetes - Google Patents

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DD200261A1
DD200261A1 DD81233378A DD23337881A DD200261A1 DD 200261 A1 DD200261 A1 DD 200261A1 DD 81233378 A DD81233378 A DD 81233378A DD 23337881 A DD23337881 A DD 23337881A DD 200261 A1 DD200261 A1 DD 200261A1
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Henry Baumruker
Werner Schulze
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Henry Baumruker
Werner Schulze
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    • H01H11/06Fixing of contacts to carrier ; Fixing of contacts to insulating carrier
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Schaltgeraete, bei denen das bewegliche Schaltglied federnd in einer rahmenfoermigen Traverse gelagert ist, wie z.B. bei elektromagnetischen Schuetzen und Schutzschaltern. Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es, den Montageaufwand durch Einfuehrung eine verbesserten Fuegetechnik fuer die Bestueckung von Traversen elektrischer Schaltgeraete unter Einsatz einfacher, in der Herstellung unkomplizierter Teile, die ohne Schraubvorgang in die Traverse des Schaltgeraetes eingesetzt und dort sicher gehalten werden, zu senken. Das Wesen der Efindung besteht darin, dass eine unverlierbare Baugruppe bewegliches Schaltglied in einer Zwischenwandung einer rahmenfoermigen Traverse form- und kraftschluessig eingesetzt wird. Durch den Einsatz einfacher und unkomplizierter Teile ist die Montage der Baugruppe automatisierbar. Fig. 1

Description

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Anordnung zur Halterung von beweglichen Schaltgliedern in der Traverse eines elektrischen Schaltgerätes
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Schaltgeräte, bei denen die beweglichen Schaltglieder federnd in einer Traverse gehalten werden wie z· B» bei elektromagnetischen Schützen und Schutzschaltern·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die bekannten sogenannten klassischen Bestückungen von Traversen elektrischer Schaltgeräte bestehen aus einer Anordnung der Funktionsteile Druckfeder, Haltebleche u· a. über dem Schaltglied (Schaltstückbrücke), wobei diese Teile unmittelbar bei der Montage eines Schaltgerätes einzeln mit der Traverse verbunden bzw· in diese eingesetzt werden· Eine derartige Montage ist zeitaufwendig und kompliziert· Außerdem läßt sie eine automatische Bestückung der Traverse nur bedingt zu·
Eine verbesserte Anordnung, auch in Bezug auf die Montage, geht aus der PL-PS 50 338 hervor. Gedoch werden auch hier die Teile einzeln mit der Traverse verbunden.
Weitere Anordnungen gehen aus den FR-PS 1 523 839 und DE-OS 2 039 840 hervor· Bei diesen Ausführungen steht zwar das Problem des Funktionswechsels Öffner - Schließer im Vordergrund. Hierzu sind komplette, sehr materialaufwendige Schalteinheiten erforderlich mit der üblichen Einzelteilmontage·
Eine verbesserte Montagevariante zeigt die AT-PS 197 899· Die zur Kontaktbrücke gehörenden Einzelteile wie Verschlußstück und Druckfeder werden durch einfaches ineinanderstekken und einfädeln in Bohrungen vorgefügt und in den Kontaktträger eingesetzt·
Die derart vorgefügte Baugruppe ist jedoch einmal nicht transportfähig, zum anderen auch nicht für eine automatische Montage geeignet, da ein derartiger Arbeitsgang kaum zu automatisieren ist und in der Regel manuell ausgeführt werden muß.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den Montageaufwand zu senken, wobei eine unkomplizierte Fügetechnik angestrebt wird*
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer verbesserten Fertigungstechnologie für die Bestückung von Traversen elektrischer Schaltgeräte unter Einsatz einfacher, in der Herstellung unkomplizierte Teile, die ohne Schraubvorgang in die Traverse des Schaltgerätes eingesetzt und dort lagesicher gehalten werden, wobei eine gute Beweglichkeit der Schaltglieder in der Traverse zu gewährleisten ist«
Die Merkmale der Erfindung bestehen darin, daß das bewegliche Schaltglied eine unverlierbare Baugruppe ist, die zur
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Fixierung ihrer Lage und Halterung in einer rahmenförmigen Traverse mit einer Zwischenwandung der Traverse kraft- und formschlüssig verbunden ist, wobei das auf einem Verbindungsteil angeordnete Schaltglied und Zentrierteil unter Vorspannung einer Kontaktdruckfeder beiderseits der Zwischenwandung anliegen und zur formschlüssigen Verbindung das Verbindungsteil mit einer nutförtnigen Aussparung, das Zentrierteil mit Anlageflächen der Zwischenwandung in Eingriff stehen· In einer Variante der Erfindung sind am Zentrierstück Ansätze angeformt·
. AusfOhrungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden· In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig· 1 die Traverse» komplett im Schnitt durch eine
Strombahn; .
Fig. 2 die Traverse, unbestückt in einer Vorderansicht} Fig· 3 eine Draufsicht der Traverse im Schnitt nach
Fig· 2;
Fig β 4 die Baugruppe bewegliches Schaltglied; Fig. 5 eine weitere Variante einer kompletten Traverse,
gleichfalls im Schnitt durch eine Strombahn; Fig. 6 die Traverse, unbestückt in einer Vorderansicht; Fig. 7 eine Draufsicht der Traverse, im Schnitt nach
Fig. 6; Fig. 8 die Traverse im Schnitt nach Fig. 5 in der
Draufsicht;
Fig. 9 die Baugruppe bewegliches Schaltglied; Fig. 10 einen vergrößerten Ausschnitt der Traverse mit
Darstellung der Anlageflächen^ im Schnitt nach Fig. 5 von unten gesehen.
Fig. 1 zeigt die Traverse 1 eines elektromagnetischen Schützes, in welcher die Baugruppe bewegliches Schaltglied nach Fig· 4 eingesetzt ist.
Die Baugruppe, besteht aus dem Schaltglied 2, dem Zentrierglied 3, dem Verbindungsteil 4, der Kontaktdruckfeder 5 und einer Scheibe 6·
Die Baugruppe nach Fig. 4 ist eine vormontierte Baugruppe, deren Teile durch eine Verformung 10 am Verbindungsteil 4 auf diesem unverlierbar gehalten werden· Die Montage erfolgt in der Zwischenwandung 7 nach Fig·' 2, indem mittels eines Werkzeuges das Zentrierstück 3 vom Schaltglied 2 abgedrückt und das Verbindungsteil 4 in die nutförmige Aussparung 8 bis zur Anlage eingeführt wird· Zieht man das Werkzeug jetzt ab, so legen sich Schaltglied 2 und Zentrierstück 3 beiderseits der Zwischenwandung 7 an« Dabei gleitet der Ansatz 11 des Zentrierstückes 3 hinter die Anlagefläche 7 a. Die Baugruppe ist dadurch kraft- und formschlüssig in der Traverse 1 gehalten· Die Kontaktfeder übt somit eine Doppelfunktion aus· Fig· 3 läßt die Lage der Aussparung 9 erkennen· .
Fig· 5-10 zeigen eine weitere Variante der erfindungsgemäßen Lösung.
Fig· 5 zeigt die Traverse 13 im Schnitt einer Strombahn mit eingebauter kompletter Baugruppe nach Fig. 9. Hierbei liegt das Schaltglied 14 an einer Seite der .Zwischenwandung 20 der Traverse 13 plan auf· Das Verbindungsteil 18, hier ein Hohlniet, lagert in einer nutförmigen Aussparung 21 in der Zwischenwandung 20 und findet seine Halterung mit der Kontaktdruckfeder 17 sowie dem Setz- und Schließkopf am Verbindungsteil 18· Das Verbindungsteil 18 ist vorzugsweise ein Stift, Hohlniet, Formteil u· a· nw, wobei entsprechend dem Außendurchmesser der Kontaktdruckfeder 17 noch entsprechende Scheiben beigelegt werden· Nach Fig· 5 und 9 ist das Zentrierteil 15 eine Scheibe· Diese hat die Aufgabe, eine fixierte Lage des Verbindungsteils 19 nach dem Ein· bau in Verbindung mit den Ansätzen 19 zu gewährleisten· In Fig. 6, 7 und 8 sind einmal die Ansätze 19, zum anderen die nutförmige Aussparung 21 zu erkennen, wleche zur Aufnah· me und Fixierung der Lage der kompletten Baugruppe nach Fig. 9 erforderlich sind* ·
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Die Montage erfolgt, indem die Teile Schaltglied 14, Zentrierteil 15, Druckfeder 17, Scheibe 16 auf das Verbindungsteil 18 aufgeschoben, zusammengedrückt und ein entsprechender Schließkopf 25 am Verbindungsteil 18 angeformt wird.
Die Endmontage dieser unverlierbaren Baugruppe, d· h·, das Fügen der Baugruppe in die Traverse 13 erfolgt durch Einstecken eines Montagewerkzeuges zwischen Schaltglied 14 und Zentrierteil 15, wobei Andrückungen am Schaltstückträger das Einstecken des Werkzeuges erleichtern· Mittels des Montagewerkzeuges wird die Kontaktdruckfeder 17 bis auf Setzhöhe zusammengedruckt und die komplette Baugruppe in die entsprechenden Aussparungen eingesetzt· Nach Wegnahme des.Montagewerkzeuges nimmt die Baugruppe die in Fig· 5 dargestellte Lage ein·
Die Kontaktdruckfeder 17 bewirkt eine kraftschlüssige Anlage an der Zwischenwandung 20. Der Formschluß geht aus einer vergrößerten Darstellung nach Fig· IO hervor« Die Anlagefläche 22 entsteht zwischen dem Verbindungsteil 18 und dem Grund der nutförmigen Aussparung 21· Das Zentrierteil 15 liegt mit seiner Anlagefläche 23 an den An-.lageflächen 24 der Ansätze 19 an.
Eine derartige Anordnung vereinfacht den Arbeitsprozeß erheblich, da das Einsetzen der Teile in die Traverse auf Grund der geringen Abmessungen der einzelnen Kammern einer Traverse und der Tatsache, daß die Teile unter Federspannung einzusetzen waren, immer Schwierigkeiten bereitet hat und keine Automatisierung zuließ·
Die in Fig. 4 und 9 dargestellten Baugruppen lassen eine automatisierte Fertigung zu, so daß die Montagezeit erheblich verkürzt werden kann.
Das Einsetzen der vorkomplettierten Baugruppe in die Traverse ist mit geringem Arbeitszeitaufwand möglich, wobei nach der Variante Fig. 4 die Montage in der Traverse 1 durch die Ansätze 11 erleichtert wird.
Durch die form- und kraftschlüssige Verbindung wird ein dauerhafter, sicherer Sitz der Baugruppe bewegliches Schalt· glied in der Traverse des Schaltgerätes erreicht« Die Erfindung ist bei solchen Schaltgeräten anwendbar, bei denen die beweglichen Schaltglieder in einer Traverse oder, ähnlichen Anordnungen gehalten werden, z, B, elektromagnetischen Schützen, Motorschutzschalter, und Befehlsgeräten·

Claims (3)

23337 Erfinduriqsanspruch
1· Anordnung zur Halterung beweglicher Schaltglieder in der Traverse eines elektrischen Schaltgerätes, insbesondere elektromagnetischen Schützes, gekennzeichnet dadurch, daß das bewegliche Schaltglied eine unverlierbare Baugruppe ist, die zur Fixierung ihrer Lage und Halterung in einer rahmenförmigen Traverse (1) 13) mit einer Zwischenwandung
(7j 20) der Traverse (Ij 13) kraft- und formschlüssig verbunden ist, wobei das auf einem Verbindungsteil (4j 18) angeordnete Schaltglied (2j 14) und Zentrierteil (3; 15) unter Vorspannung einer Kontaktdruckfeder (5; 17) beiderseits der Zwischenwandung (7j 20) anliegen und zur formschlüssigen .Verbindung das Verbindungsteil (4j 18) mit einer nutförmigen Aussparung (8; 21), das Zentrierteil (3j 15) mit Anlageflächen (7a; 24) der Zwischenwandung (7; 20) im Eingriff stehen·
2· Anordnung zur Halterung des beweglichen Schaltgliedes nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß am Zentrierstück
(3) Ansätze (11) angeformt sind.
- Hierzu 3 Blatt Zeichnungen -
DD81233378A 1981-09-18 1981-09-18 Anordnung zur halterung von beweglichen schaltgliedern in der traverse eines elektrischen schaltgeraetes DD200261A1 (de)

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DE19823223675 DE3223675A1 (de) 1981-09-18 1982-06-25 Anordnung zur halterung von beweglichen schaltgliedern in der traverse eines elektrischen schaltgeraetes
GR68704A GR78089B (de) 1981-09-18 1982-07-09
IT8248882A IT1189326B (it) 1981-09-18 1982-07-23 Disposizione per il sistema di supporto di organi di manovra mobili nella traversa di un apparecchio di manovra elettrico
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YU207282A (en) 1984-12-31
DE3223675A1 (de) 1983-04-07
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IT8248882A1 (it) 1984-01-23

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