DD200407A1 - Vorrichtung zur schutzgasspuelung bei der rohrschweissung - Google Patents

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DD200407A1 DD23241681A DD23241681A DD200407A1 DD 200407 A1 DD200407 A1 DD 200407A1 DD 23241681 A DD23241681 A DD 23241681A DD 23241681 A DD23241681 A DD 23241681A DD 200407 A1 DD200407 A1 DD 200407A1
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Sigrid Bauer
Manfred Paasch
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Sigrid Bauer
Manfred Paasch
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/32Accessories
    • B23K9/325Devices for supplying or evacuating shielding gas
    • B23K9/326Purge gas rings, i.e. devices for supplying or evacuating shielding gas inside of hollow or tubular articles, e.g. pipes, vessels

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Abstract

Insbesondere lange und endlose Rohrgestaenge koennen vorzugsweise mit magnetisch bewegtem Lichtbogen geschweisst werden. Das Ziel ist, u.a. das schmelzfluessige Schweissgut vor unerwuenschten metallurgischen Reaktionen zu schuetzen. Erfindungsgemaess sind an einer Zugvorrichtung und an einer Fuehrungsstange Dorne an gasdicht isolierenden Spreizhuelsen anliegend angeordnet. Im Inneren der Zuvorrichtung ist ein Schutzgaskanal eingelassen. Austrittsoeffnungen des Schutzgaskanals koennen einmal direkt unter dem Luftspalt oder auch ein- oder beidseitig hinter den Stirnflaechen der zu schweissenden Rohre angeordnet sein. Zum Einfuehren sind die Zugvorrichtung und die Fuehrungsstange in Richtung der Rohrachse starr. Desweiteren sind die Zugvorrichtung und die Fuehrungsstange mit Kopplungsstellen versehen. Figur

Description

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Vorrichtung zur Schutzgasspülung bei der Rohrschweißung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Schutzgasspülung bei der Rohrschweißung, insbesondere für das Schweißen langer Rohre und für das Schweißen endloser Rohrsträngej vorzugsweise beim Schweißen mit magnetisch bewegtem Lichtbogen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, im lahtbereich einen Ring einzulegen, der den Zutritt von Luft an die Schweißstelle vom Inneren des Rohres her verhindert. Dieser Ring kann nach der erfolgten Schweißung zerstört oder herausgenommen, bzw. in dem Rohr belassen werden. Um eine Dichtheit zu erreichen, müssen an die zu schweißenden Rohre sehr hohe Toleranzforderungen gestellt werden.
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Beim MBL-Schweißen muß infolge des Zündmechanismus damit gerechnet werden, daß sich der Ring verschiebt und somit die verfahrensbedingte Ausbildung der inneren Wulst behindert wird. Außerdem ist der Ring sehr hohen Temperaturen ausgesetzt, muß beim MBL-Schweißen nicht leitend sein und ist bei längeren Rohren schwer zu entfernen. Außerdem kann der Ring zur Behinderung der Lichtbogenrotation führen* Aus der Literatur Schweißen von Kupfer-Uickel-Legierungen, International iTickel Deutschland GMBH Düsseldorf ist weiterhin bekannt, in jedes der beiden Rohre eine flexible Scheibe bzw. eine flexible Scheibe und auf der Gegenseite eine Schwammscheibe anzubringen, die flexibel verbunden sind, das Schutzgas wird durch eines der Rohre zugeführt. Diese Einrichtung ist schneller in die Rohre einzubringen und muß nach erfolgter Schweißung die Wulst überwinden, was zu starkem Verschleiß führt und hohe Anforderung an die Temperaturbeständigkeit der Scheiben stellt. Es ist aus "Die Industrie berichtet", Schweißen und Schneiden, H. 32 (1980) weiterhin bekannt, für Rohre von 25 bis 120 mm Durchmesser den Rohrabschnitt durch Luftkissen aus Silikonkautschuk zu begrenzen und damit die Spülzeiten zu verringern. Die Einrichtung wird in die zu verbindenden Rohre eingebracht und mit dem Schutzgas aufgeblasen. Ist ein bestimmter Druck im Luftkissen erreicht, öffnet sich ein Ventil und das Schutzgas strömt in den abgetrennten Raum des Schweißbereiches. Die beiden Luftkissen bzw. ein Luftkissen und eine Doppeltrennscheibe sind flexibel miteinander verbunden. Die Luftkissen sind gegenüber hohen Temperaturen nicht resistent und eine Regulierung des zugeführten Volumenstromes ist schwierig.
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-Die Einführung ist "bei langen Rohren nicht möglich, da die Luftkissen mit Ketten oder Seilen an die Schweißstelle gezogen werden.
Ziel der Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung, das schmelzflüssige Schweiß gut vor unerwünschten metallurgischen Reaktionen zu schützen, die Wärmebilanz und die Lichtbogenbewegung durch Schutzgase zu beeinflussen und den Gasverbrauch und die Spülzeiten zu senken, insbesondere beim MBL-Schweißen langer Rohre und Rohren mit großer nennbreite oder bei Längenergänzungen.
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mittels : einer Abdicht- und Spülvorrichtung den Luftzutritt durch das Rohrinnere beim Schweißen zu verhindern,, insbesondere bei Schweißverfahren, bei denen durch den Lichtbogen ein Sog verursacht wird. Erfindungsgemäß sind an einer Zugvorrichtung und an einer Pührungsstange Dorne befestigt. Diese Dorne sind an gasdicht isolierenden Spreizhülsen anliegend angeordnet. Im Inneren der Zugvorrichtung ist ein Schutzgaskanal eingelassen. Austrittsöffnungen des Schutzgaskanals können einmal direkt unter einem Luftspalt oder auch ein- oder beidseitig hinter den Stirnflächen der schweißenden Rohre angeordnet sein. Zum Einführen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die Zugvorrichtung und die Führungsstange in Richtung der Rohrachse starr.
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Weiterhin sind die Zugvorrichtung und die Führungsstange mit Kopplungsstellen versehen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Die dazugehörige Figur zeigt die erfindungsgemäße Lösung.
Die Vorrichtung zur Schutzgasspülung bei der Rohrschweißung, bestehend aus einer Zugvorrichtung 1 und einer Führungsstange 2, zwei Dorne 3 und anliegenden gasdicht isolierenden Spreizhülsen 4, einem an den Spreizhülsen 4 angebrachten Dichtungsmantel 5 und einem Schutzgaskanal β mit Austrittsöffnungen 9j wird so in die zu verschweißenden Rohre 7 eingeführt, daß die Austrittsöffnungen 9 des Schutzgaskanals 6 für das Schutzgas entsprechend des zu erzielenden Effektes direkt unter dem Luftspalt 8 angeordnet sind. Es besteht aber auch die Möglichkeit, daß diese Austrittsöffnungen 9 beidseitig hinter den Stirnflächen der zu verschweißenden Rohre 7 angeordnet sind. Die Zugvorrichtung 1 ist dabei am Ende eines der Rohre 7 arritiert. Im Ausgangszustand liegen die Rohre 7 ohne Luftspalt 8 zusammen. Die Spreizhülsen 4 sind entspannt. Während der Spülphase wird das Schutzgas mit erhöhtem Druck zugeführt und drängt die Luft zwischen den Spreizhülsen 4 und Wandung der Rohre 7 in die hinteren Abschnitte der Rohre 7. Nach Beendigung der Spülphase ist die Gasmenge auf das zum Schweißen benötigte Maß zu reduzieren und der Schweißvorgang einzuleiten.
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Letzteres geschieht durch Auseinanderziehen der Rohre 7, wodurch der Lichtbogen gezündet und die Spreizhülsen gleichzeitig gegen die Wandung der Rohre 7 gedruckt werden. Auf diese Weise entsteht eine Schutzgaskammer 11, die verhindert, daß bei auftretender Sogwirkung von innen Luft an die Schweißnaht gelangt, wie es beim Schweißen mit rotierendem Lichtbogen möglich ist. Während des Schweißens entweicht das Schutzgas ausschließlich durch den Luftspalt 8. Der Schweißvorgang ist durch das Stauchen der Rohre 7 beendet, wobei die Spreizfedern 11 gleichzeitig entspannt sind und die erfindungsgemäße Vorrichtung ohne Komplikationen aus den Rohren 7 gezogen wird. Für den Einsatz der Vorrichtung bei unterschiedlichen Rohrlängen sind eine oder mehrere Kopplungsstellen 10, die vorzugsweise als Schraubverbindung auszuführen sind, innerhalb der Zugvorrichtung 1 und der Führungsstange 2 angeordnet. Das Spannen und Entspannen ist auch separat ohne Ausnutzung der verfahrensbedingten Maschinenbewegung möglich.

Claims (5)

  1. 232416 6
    Erfind ungsansprüche
    Vorrichtung zur Schutzgasspülung "bei der Rohrschweißung, insbesondere "beim Schweißen mit magnetisch "bewegtem Lichtbogen, gekennzeichnet dadurch, daß an eine Zugvorrichtung (2) und an einer Führungsstange (1) Dorne (3) befestigt und die Dorne (3) an gasdicht isolierenden Spreizhülsen (4) anliegend angeordnet sind und daß im Inneren der Zugvorrichtung (2) ein Schutzgaskanal (6) eingelassen iat
  2. 2. Vorrichtung zur Schutzgasspülung bei der Rohrschweißung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß Austrittsöffnungen (9) des Schutzgaskanals (6) direkt unter einem Luftspalt (8) angeordnet sind.
  3. 3- Vorrichtung zur Schutzgasspülung bei der Rohrschweißung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß Austrittsöffnungen (9) des Schutzgaskanals (6) einseitig oder beidseitig hinter den Stirnflächen der zu verschweißenden Rohre (7) angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung zur Schutzgasspülung bei der Rohrschweißung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Zugvorrichtung (2) und die Führungsstange (1) zum Einführen der Vorrichtung in Richtung der Rohrachse starr sind.
    232416 6
  5. 5. Vorrichtung zur Schutzgasspülung bei der Rohrschweißung nach Punkt 1 und 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Zugvorrichtung (2) und Führungsstange (1) mit
    Kopplungsstellen (10) versehen sind.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen-!
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5126526A (en) * 1990-11-13 1992-06-30 Walter Schnorrer Device for hindgas coverage in tube welding
CN103801803A (zh) * 2014-02-13 2014-05-21 安徽金威管业有限公司 内焊缝惰性气体保护器
CN104551360A (zh) * 2015-01-15 2015-04-29 浙江久立特材科技股份有限公司 不锈钢管焊接气体内保护装置

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