DD200418B1 - Vorrichtung zum wenden und transportieren von schweren teilen - Google Patents
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Description
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: Vorrichtung mit Doppelkonsole und Pendelarmen Fig. 2: Rahmenfertigteile mit unterschiedlichem Abstand Fig. 3: der Anschlagpunkt an Vorrichtung hängend Fig. 4: Anschlagen eines schrägstehenden Rahmenfertigteiles An einer an sich bekannten Traverse werden in geeigneter Form zwei Doppelkonsolen 1 angeschlossen, die je zwei Pendelarme tragen. Auf den Pendelarmen 2 und in der Mitte der Doppelkonsolen 1 sind geeignete Anschlagvorrichtungen 3; 4 wie z. B.
zylindrische Bolzen angebracht, die nach bekannten technischen Lösungen zurückziehbar und arretierbar sind.
Für den Vorgang des Wendens werden nur die Anschlagvorrichtungen 3 in die zwei dafür vorgesehenen Aussparungen an dem zu wendenden Teil zum Eingriff gebracht. Dabei sind die Anschlagvorrichtungen 4 zurückgezogen und arretiert.
Die Anschlagvorrichtungen 4 der Pendelarme 2 werden für den Transportvorgang in vier Aussparungen als Anschlagpunkte der zu montierenden Teile in Eingriff gebracht, während die Anschlagvorrichtungen 3 zurückgezogen und arretiert sind.
Figur 2 und Figur 3 zeigen, daß die Abstände der Anschlagpunkte von Teil zu Teil unterschiedlich sein können. Figur 4 zeigt, daß auch bei einer Schiefstellung des zu transportierenden Teiles die Anschlagvorrichtungen 4 problemlos eingerastet werden können.
In Betracht gezogene Druckschriften:
DD-PS 150 587 (B 66 C, 1/10) DD-PS 158 565 (E 04 G, 21/14) DE-PS 127 3157 (35 b, 6/12) DRP 679 790 (35 b, 6/25)
SU 734123 (B 66 C, 1/30)
SU 450 767 (B 66 C, 1/66)
US 425 2358 (B 66 C, 1/66)
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Wenden und Transportieren von schweren Teilen als Bestandteil einer durch ein Hebezeug bewegten Traverse, gekennzeichnet dadurch, daß an den beiden Schenkeln der n-förmigen Traverse je eine Doppelkonsole (1) angebracht ist, die mittig eine Anschlagvorrichtung (3) sowie an den beweglichen Pendelarmen (2) zwei weitere Anschlagvorrichtungen (4) trägt und dadurch sowohl Zwei-Punkt-Aufhängung für das Wenden als auch Vier-Punkt-Aufhängung für den Transport schwerer Teile mit variablen Abständen der Anschlagpunkte ermöglicht.
-1- 314
Erfindungsanspruch:
2. Vorrichtung nach Pkt. 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Anschlagvorrichtung (3) und (4) zurückziehbar und arretierbar sind.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Wenden und Transportieren von schweren Teilen, insbesondere von Betonfertioteilen mt variablem Abstand von Aussparungen zur Aufnahme von Tragbolzen. 8^
Charakteristik der bekannten Lösungen
Es wurden bereits Vorrichtungen vorgeschlagen, die nach den verschiedensten Verfahren Werkstücke wenden und/oder transportieren können. Meist werden die Werkstücke in einen Rahmen eingespannt, der verdrehbar in einer besonderen Vorrichtung, häufig als Traverse ausgebildet, gelagert ist. Je nach dem Gewicht des zu drehenden Teiles werden für den Drehvorgang die Muskelkraft oder maschinelle Antriebe genutzt. Hierzu SU-PS 734123; B 66 C, 1/30 und SU-PS 450 767; B 66 C,
Es ist außerdem bekannt, Teile dadurch zu drehen, daß sie in speziell auf die Abmessungen des Werkstückes abgestimmte Vorrichtung gelagert werden, die an der Außenseite eine Abrollkurve aufweisen. Durch Verschieben der Vorrichtung über die Abroljkurve wird das Werkstück um 90° gedreht. Hierzu Katalog „Unterbaufertigteile für Eisenbahnbrücken"; EVDR-FE; Berlin; Dezember 1973;
3. Fassung.
Alle diese Vorrichtungen sind sehr aufwendig, nur für ganz spezielle Fälle geeignet und stellen als besondere Drehvorrichtung einen zusätzlichen Grundfondsaufwand dar.
Es wurde ferner vorgeschlagen, durch besondere Anordnung der Anschlagpunkte und Einsatz bekannter Anschlagmittel wie z. B.
Tragedorne, gemäß DE-PS 1 273 157; 35 b-6/12 sowie DD-PS 150 587; B 66 C, 1/10, zusätzliche Vorrichtungen zum Drehen überflüssig zu machen. Der Drehvorgang erfolgt dabei unter Ausnutzung der Schwerkraft.
Hierzu DD-WP158 565; E 04 G, 21/14.
Nachteilig für die Montage ist dabei, daß im Schwebezustand des Teiles die Aufstandsfläche nicht parallel zur Einbaufläche ist.
Für Transport und Montage ist deshalb eine Vier-Punkt-Aufhängung notwendig.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, das Wenden und Transportieren schwerer Teile mit nur einer Vorrichtung durchzuführen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu entwickeln, die sowohl das Wenden durch Zwei-Punkt-Aufhängung, als auch das Transportieren bei Vier-Punkt-Aufhängung ermöglicht, dabei aber gleichzeitig für die bei einem Bauteilsortiment in unterschiedlichen Abständen angeordneten Anschlagpunkte universell verwendbar ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein an sich bekanntes Anschlagmittel wie z. B. eine n-förmig ausgebildete Traverse an den beiden Schenkeln jeweils zwei Pendelarme trägt mit je einer Anschlagvorrichtung wie z. B. einem Bolzen, der in zylinderförmige Aussparungen des Werkstückes einrasten kann.
Die Pendelarme gewährleisten die Anpassung an unterschiedliche Abstände der Anschlagpunkte und geben gleichzeitig die Möglichkeit, die Anschlagvorrichtung der senkrecht am Kran hängenden Traverse auch bei einer Schiefstellung des Werkstückes problemlos in die Aussparungen einrasten zu lassen, unter der Voraussetzung, daß der Abstand der Anschlagpunkte ungleich dem Abstand der Aufhängung der Pendelarme ist. Dabei wird bei dem Anheben selbsttätig die gewünschte waagerechte Einbaulage hergestellt.
Die Anschlagvorrichtungen werden nicht fest, sondern zurückzieh- und arretierbar in den Pendelarmen gelagert. Vorteilhaft ist es, die Pendelarme in einer fest an der bekannten Traverse angebrachten Doppelkonsole aufzuhängen.
In der Mitte der Doppelkonsole ist die Anschlagvorrichtung der Zwei-Punkt-Aufhängung für den Wendevorgang angebracht. Auch diese Anschlagvorrichtung ist zurückziehbar und arretierbar in der Doppelkonsole gelagert. Die unter Fläche der Doppelkonsote dient bei Nichtbenutzung des Lastaufnahmemittels als Standfläche.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23143381A DD200418B1 (de) | 1981-07-03 | 1981-07-03 | Vorrichtung zum wenden und transportieren von schweren teilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23143381A DD200418B1 (de) | 1981-07-03 | 1981-07-03 | Vorrichtung zum wenden und transportieren von schweren teilen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD200418A2 DD200418A2 (de) | 1983-05-04 |
| DD200418B1 true DD200418B1 (de) | 1986-04-16 |
Family
ID=5532093
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD23143381A DD200418B1 (de) | 1981-07-03 | 1981-07-03 | Vorrichtung zum wenden und transportieren von schweren teilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD200418B1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19618580A1 (de) * | 1996-05-09 | 1997-11-27 | Dorstener Maschf Ag | Kran |
-
1981
- 1981-07-03 DD DD23143381A patent/DD200418B1/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19618580A1 (de) * | 1996-05-09 | 1997-11-27 | Dorstener Maschf Ag | Kran |
| DE19618580C2 (de) * | 1996-05-09 | 1998-07-02 | Dorstener Maschf Ag | Kran |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD200418A2 (de) | 1983-05-04 |
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