DD200437A1 - Ausrueckring - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Ausrueckring zur Uebertragung der Ausrueckbewegung von einem Ausruecklager auf die als Betaetigungselemente dienenden Zungen der Tellerfeder einer Kraftfahrzeugkupplung. Der Ausrueckring besteht aus einer Befestigungsbuchse mit Ausrueckplatte, einer Verspannfeder und einer plattierten Anlaufscheibe, wobei die Ausrueckplatte mit der Tellerfeder im Eingriff steht. Die Zungenenden der Tellerfenster sind zwischen der Verspannfeder und dem Biegeradius der Ausrueckplatte angeordnet. An der Ausrueckplatte sind Nasen vorgesehen, welche in die Zwischenraeume zwischen den Zungen ragen. Relative Axialbewegungen der Einzelteile werden durch besondere Biegelaschen verhindert. Fig.1 u. 2
Description
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Ausrüekring
Die Erfindung betrifft, einen Ausrückring zur.Übertragung der Ausrückbewegung von einem Ausrücklager auf die als Betätigungselement e. dieaeaden Zungen der !Tellerfeder einer Kraftfahrzeugkupplung·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Hach DE 24 19 7oo wird ein Ausrückring Torgeschlagen, welcher sich auf der Außenseite der !Tellerfeder mittels eines Drahtringea abstützt und auf der Innenseite der !Tellerfeder durch eins als Tellerfeder ausgebildete Haltefeder in seiner Lage festgehalten "wird* Durch diese Anordnung wird der sonst übliche Verschleiß an den Zungenenden der Seilerfeder reduziert < > Die Anordnung als solche ist jedoch YerschieiSanfällig» besonders im Bereich des kreisringföraigen Anlaufteiles. Außerdem ist ein relativ hoher 3?ertigungsaufwand erforderliche
Zur weiteren Verminderung des ?ertigungsaufwandes und Verringerung des Verschleißes soll nach Dl 29 24 284 ein Ausrückring in Form einer ü-förmigen Blechhülse mit unterschiedlichen Schenkeln dienen« Der längere Schenkel ist als Anlaufscheibe für das Ausrücklager vorgesehen, während der kürzere Schenkel dem Zusammenhalt der Einrichtung diente Zu diesem Zweck ist er auf seinem Umfang in einzelne Segmente unterteilt, welche mit entsprechenden Ausnehmungen in der Haltefeder übereinstimmen. Bei der Montage wird die Tellerfeder auf den Ausrückring aufgeschoben und durch die Haltefeder gesichert. Die Haltefeder wird dabei unter Benutzung ihrer Ausnehmungen und der Segmente des kürzeren Schenkels auf den Ausrückring aufgeschoben
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und durch eine entsprechende Drehung gesichert«. Zur Lagefixierung des Ausrückringes und zu seiner Zentrierung mit der Tellerfeder ist die Haltefeder mit Fedemasen versehen, welche "bei der Drehung in die Zwischenräume zwischen den Federzungen der Tellerfeder einrasten. Sine andere Lösung sieht vor, die Innenseite des langen Schenkels mit Haltenasen zu versehen, welche mit der Tellerfeder in Eingriff au bringen sind*
Diese Einrichtung ist leicht und schnell zu montieren, erfordert aber bei einem relativ hohen Fartigungsaufwand eine entsprechende Fertigungsgenauigkeitj beispielsweise in bezug auf die komplizierte Fora de3 Innenumfanges der Haltefeder· Ungenauigkeiten und Verschleiß führen zu unerwünschten Geräuschen und unter "umständen zum Lösen der Haltefeder und damit zum Ausfall der Einrichtungo
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, einen in seiner Art.einfachen und leicht herzustellenden Ausrückring zu schaffen, welcher nur einem geringen "Verschleiß unterliegt und dessen Punktionsfähigkeit auch nicht bei einem längeren Betrieb leidet»
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die einzelnen Seile des Ausrückringes so zueinander anzuordnen, daß der Verschleiß auf ein Minimum reduziert wird, wobei die bekannten Nachteile wie Geräuschbildung und vorzeitiges Lösen vermieden werden» ohne daß die Punktion des Ausrückringes beeinträchtigt wird«
Brfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die einzelnen Teile der Einrichtung auf ein als Befestigungsbuchse dienendes einseitig abgewinkeltes Rohrstück aus Blech aufgeschoben und zentrisch zueinander geführt werden. Nach dem Zusammenfügen wird auch der andere Rand der Befestigungsbuchse flanschartig umgsbördelt, so daß ein Auseinandergleiten der Teile verhindert wirdo Im einzelnen besteht der Ausrückring aus der Verspannfeder, der Ausrückplatte, der Befestigungsbuchse und einer Anlaufscheibe. Die Verspannfeder, eine Tel-
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lerfeder übliciier Bauaxt, wird auf die Bef eat igung s buch se aufgeschoben and as der als Anschlag dienenden ümbSrdelung zur An lage gebrachte Danach koimnt die als übertragungselement dienen de Tellerfeder an der Yerspannfeder zur Anlage· Die Ausrückplatte ist tellerartig ausgebildet und am Innenumfang mit Hasen versehen» welche beim Zusammenfügen in die Zwischenräume zwischen den Zungen der tellerfeder eingreifen, so daß sich die Tellerfeder einerseits am Biegeradius der Ausrückplatte abstützt und andererseits, in ihrer Lage fixiert wird» Zur Yarhinäerung von relativen Axialbewegungen der Ausrückplatte ist dia Befestigungsbuchse mit Biegelaschen versehen* welche beim Usibördeln des Randes so weit nach innen gedrückt werden9 daß sie axa jpn^r^p Radius der Ausrückplatte aur Anlage kommen* Dadurch sind alle feile fest miteinander verspannt«
Durch diese Ausführung wird die Reibung zwischen den einseinen Teiles, auf eis Minissusi reduziert und eins spielfreie Tarbindung des Aasrückringes mit der Seilerfeder gewährleistet^ wobei diese Anordnung nur Axialbewegungen des Ausrückringes -zuläßt· unerwünschte Geräusche treten nicht aufo
Um einen Verschleiß der Ausrückplatte zu vermeiden, wird diese mit einer besonderen Anlaufscheibe versehen« Die Anlaufscheibe ist mit einem Gleitwerkstoff plattiert und wird durch Schweißen mit der Ausrückplatte, verbunden· Bis Anlaufscheibe bildet die Kontaktflache für das Ausrücklager·
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden« In der dazugehörigen Zeichnung zeigen
Figo 1 einen erfindungsgemäSen Ausrückring mit Tellerfeder, geschnitten?
Pig, 2 eine Ausrückplatte, seitlich» geschnitten.
In der Figo 1 ist ein Ausrückring dargestellt, wie er zur Übertragung der Ausrückbewegung bei Tellerfederkupplungen Verwendung findet. Die übrigen Teile der Kraftfahrzeugkupplung und das Ausrücklager sind nicht dargestellt9 da sie für die Erfindung ohne Bedeutung sinde Bei der Befestigungsbuchse 1 handel
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es sich um ein aus Bleck gefertigtes Rohrstück, dessen als Anschlag dienender motorseitiger Hand 6 etwa rechtwinklig umgebogen is"fev Die zugehörigen Teile -, "bestehend ao.s Verspensfe^er 2, Tellerfeder 3 und Ausrückplatte 4 sind auf die Befestigungsbuchse 1 aufgeschoben und werden von dieser zentriach zueinander geführte lach der Montage wird auch der getriebeseitige Rand 7 der Befestigungsbuch.se 1 umgebogen, um ein Auseinandergleiten der 2eile zu verhindern* Der getriebeseitige Ra^d 7 ist mit zusätzlichen Biegelaschen 8 versehen, weiche über dia Ebene des Randes 7.hinaus nach innen gebogen werden, bis sie
χι" f [im- < -ρ? 11 aauxus z! *ac:a auisi u^auxa · «c *t zitMi ^ujixagc .ixwmuicu.« Die Anzahl der Biegelaschen 3 richtet sich nach den jeweiligen Erfordernisseno Beim Ausführungsbeispiel sind neun Biegelaschen 8 vorgesehenο Durch diese Befestigungsweise wird eine relative Radialbewegung der einzelnen Teile verhindert und eine gleichmäßige Torspannung gewährleistete Die Ausrückplatte- 4 ist tellerartig geformte Am inneren Radius
9 sind lyasen 11 vorgesehen, weiche aus dem Radius S herausgebogen 3ind und in die Räume zwischen den Zungen der Tellerfeder 3 eingreifen und für eine Lagefixierung sorgen» Die Tellerfeder 3 atütst sich mit ihren Zungen am inneren Biegeradius
10 der Ausrückplatte 4 ab» Dieser Biegeradius 1o bildet gleichzeitig das Kippwiderlager für die Zungenendeno Da dia Auflagefläche sehr gering ist, tritt kaum ein Verschleiß ein« Die plane Fläche der Ausrückplatte 4 ist mit einer besonderen Anlaufscheibe 5 verbunden, wobei die Verbindung vorzugsweise durch Schweißen erfolgte Die Anlaufscheibe 5 ist mit einem besonderen Gleitwerkstoff plattiert. Da die Anlaufscheibe 5 die Kontaktfläche zum Kupplungsausrücker bildet, unterliegt sie auch einem entsprechenden Verschleiß» Durch die Anlaufscheibe 5 wird dieser Verschleiß auf ein Minimum reduzierte Wird die Kupplung ausgerückt, bewegt sich der komplette Ausrückring ausschließlich in axialer Richtung, wobei die am-Biegeradius 1o anliegenden Zungenenden der Tellerfeder 3 über diesen abrollen und die Tellerfeder 3 gespannt wirdo Die Verspannfeder 2 liegt spielfrei an der Tellerfeder 3 an und sorgt für einen Anpreßdruck auf die Zungenenden der Tellerfeder 3 und bewirkt eine Verspannstellkraft. Bei der Verspannfeder 2 handelt
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es sich um eine Tellerfeder bekannter Ausführung, welche sich an ihrem Innenradius am Ra&d 6 abstützt und für weiche keine "besondere ?ora zwingend "Vorgeschrieberi wirdc
Durch die erfindungsgemäSe Ausführung wird die Standzeit des Ausrückringes erheblich erhöht, wobei gleichzeitig eine hohe Punktionssicherheit gewährleistet ist·
Claims (2)
- -6- 232583 3Erfindungsanspruchο Auarückring zur Übertragung der Ausrückbewegung von einem Ausrücklager auf die Tellerfeder einer Kraftfahrzeugkupplung, bestehend aus einer Befestigungsbuchse mit einer darauf angeordneten Ausrückplatte, einer Yerspannfeder und eijier an der Ausrückplatte befestigten plattierten Anlaufscheibe j wobei die Ausrückplatte mit der Tellerfader iia Eingriff steht und eine Lagefixierung des Ausrückringes an der -Tellerfeder erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungenenden der Tellerfeder (3) zwischen der Yerspannfeder (2) und dem Biegeradius (1o) der Ausrückplatte (4) angeordnet sind und die Ausrückplatte (4) an ihrem inneren Hadius (9) mit herausgebogenen, verteilt angeordneten Hasen (11) versehen ist, deren Breite dem Abstand der Zungen der Tellerfeder (3) sueinander entspricht»
- 2„ Ausrückring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung von Axialbewegungen der Einzelteile auf der Befestigungsbuchse (1) am getriebeseitigen Rand (?) Biegelaschen (8) angeordnet und aus der Ebene des Randes (7) herausgebogen sind*Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23258381A DD200437A1 (de) | 1981-08-13 | 1981-08-13 | Ausrueckring |
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| DD23258381A DD200437A1 (de) | 1981-08-13 | 1981-08-13 | Ausrueckring |
Publications (1)
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|---|---|
| DD200437A1 true DD200437A1 (de) | 1983-05-04 |
Family
ID=5532978
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD200437A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4944380A (en) * | 1987-12-18 | 1990-07-31 | Kabushiki Kaisha Daikin Seisakusho | Diaphragm spring device in a clutch |
-
1981
- 1981-08-13 DD DD23258381A patent/DD200437A1/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4944380A (en) * | 1987-12-18 | 1990-07-31 | Kabushiki Kaisha Daikin Seisakusho | Diaphragm spring device in a clutch |
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