DD200458A1 - Verfahren und vorrichtung zum bearbeiten von edelmetallschichten - Google Patents

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DD200458A1
DD200458A1 DD21845080A DD21845080A DD200458A1 DD 200458 A1 DD200458 A1 DD 200458A1 DD 21845080 A DD21845080 A DD 21845080A DD 21845080 A DD21845080 A DD 21845080A DD 200458 A1 DD200458 A1 DD 200458A1
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glass pellets
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DD21845080A
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Karl Krahl
Wolfgang Dipl-Ing Mann
Wolfgang Mann
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Karl Krahl
Wolfgang Mann
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Abstract

Als Aufgabenstellung der Erfindung steht die Beseitigung von verfahrenstechnischen, technologischen und oekonomischen Maengeln bei der Reinigung der goldpolierten keramischen Gegenstaende. Das Strahlmittel in Form von Glaspulver vorzugsweise Glaspellets wird mit einem antistatischen Hilfsmittel, bestehend aus Alkylverbindungen der Polyglykolaethergruppe, praepariert, wobei auf einer Trommelmuehle in einer Mischzeit von 5-8 Std. das fluessige Mittel mit 0,04 Gew. % zugegeben wird. Die Vorrichtung wurde hinsichtlich des Rueckfuehrsystems dahingehend geaendert, dass die verschlechteten Rieseleigenschaften keine Nachteile fuer d. Funktion der Vorrichtung bringen. Es wird durch den Zusatz des antistatischen Hilfsmittels eine Erhoehung der elektrischen Leitfaehigkeit der Glaspellets erreicht und somit die elektrostatische Aufladung beim Austritt aus der Injektorduese verhindert. Das Verfahren und die Vorrichtung dient der Verbesserung der erreichten Qualitaet an den Erzeugnissen.

Description

21845
VE Wissenschaftlich-technischer Betrieb Keramik
825 Meißen, Ossietzkystraße 37 a
Titel der Erfindung
Verfahren and Vorrichtung sum Bearbeiten von Ede Imet allschicht en
An?/en dun ° ss e bi s t der Erfindung
"Pj-I g ?T>f 1'Hi-I1IiId Vi — τ· -.-^ -ΐ -f; ·? -f- a-i η c νί ρ i τ ρ ύ> α τ> Ή;.! τ / > V π rl σ ^ ρ α '.Tc-η-? α !ι—
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rens und der Vorrichtung 3ur Durchführung des Verfahrens sum Bearbeiten "on Sdelnstallachichtsii oder Zdeimet al legierungen auf Gegenstanden aus Silikatvuerkstoffen und/oder oxvdischen Sinterwerkstoffen
Charakteristik der bekannten technischen .Lösungen
Bei dem Verfahren und der Vorrichtung nach dem Patent V/P 122 6o3 erfolgt das Bearbeiten von Belagschichten von Edelmetallen dadurch, indeci die Oberflächen der Gegenstände mittels Glaspellets in der Korngröße 0,01 - 0,2 mm trocken über Druckluft und Zerstäuberaggregaten mit hoher Beschleunigung auf die zu polierenden Gegenstände auftraffen. Entscheidend ist, daß das verwendete Glasmedium vorzugsweise Glas-Pellets reicher als die Oberfläche der Gegenstände, aber härter als die zu polierenden Belagschichten sein muß« Es vsurde bereits vorgeschlagen, daß die im praktischen Betrieb auftretende Verschmutzung der Oberfläche der polierten Gegenstände durch anhaftende Glaspellets nach der Bearbeitung der'Edelmetallschichten durch Beimischung von
21845
quellbaren wasserunlöslichen Stoffen wie Holzmehl, Baumwollinte3, Zellulose und deren Abkömmlinge, mit maximaler Korngröße von 2 mm in einem llengenanteil von 10-25 Gew. % beseitigt werden soll. Die Ursache der Anhaftung von Glaspellets nach dem Poliervorgang auf der Oberfläche ist in der Hauptsache in der elektrostatischen Aufladung der Glaspellets beim Austritt aus dem Zerstäubungsaggregat zu suchen. Insbesondere ist der Werkstoff Glas durch seinen hohen elektrischen ",Viderstandswert und damit als elektrischer ^lichtleiter ein charakteristisches Material für
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die Aufladung in ungewollter, störender also als parasitäte Elektrostatik auf und erzeugt wesentliche Nachteile im technologischen liachfolgeproseß der Verpackung der polierten Gegenstände* Sine aufgeladene Oberfläche des zu polierenden Gegenstandes sowie der zur Bearbeitung verwendeten Gisspellets der KorngrcSe < 0,2 mm hat durch die anhaftenden Glaspellets auf der Oberfläche der Artikel während des y'erpackungs- und Transpcrtvorganges Beschädigungen durch Zerkratzen der Edelmetall- und Dekorschichten zur -c'o -Ls e »
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Der Zweck der Erfindung ist durch ürweiterung von Verfahren und Vorrichtungen die Beseitigung der elektrostatischen Aufladung der Glaspellets beim Austritt aus der Zerstäuberdüse und das Haften der Glas-Pellets auf der Oberfläche der zu bearbeitenden Gegenstände, als Voraussetzung für eine qualitative bessere Reinigung der Gegenstände,
Darlegung des Wesens der Erfindung
ErfindungsgemäS wird das dadurch erreicht, da3 durch eine Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit des Strahlmittels in Form von Glasoulver oder vorzugsweise Glaspellets mit einer Körnung von 0,01 bis 0,2 mm u. einer Dichte >- 5 g/cm
haftung der Teilchen auf der Oberfläche der Gegenstände · verhindert wird. Die Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit wird technologisch dadurch erreicht, indem den Glaspellets Antistatika, d.h. antistatische Hilfsmittel, bestehend aus Alkylverbindungen der Polyglykoläthergruppe, zugegeben werden. Es erfolgt.eine Präparation des Stranimittels durch Zugabe von 0,01.- Ο,Οβ Gewichtsprozent in "P*l iiqq*i <3ΰ"Λ "Φ Γ1 T* ΓΠ M?. Γ\ h a "! A & ύ* * J\/T η r* /~»in r\ γι r\ r?; ρ fs Yi ja "ι ρ -j -^ ρ γι 7-1 "1 .C! ^ V^ T ρ Ί "f"
von 8 - 10 Std* auf einem Mischaggregat erfolgt. Als Mischaggregat kann eine Trommelmühle verwendet werden» Die Vorrichtung nach Patent r/P 122 663 zur Durchführung des Verfahrens muß hinsichtlich des eingesetzten Fördersysteme des Glaspulvers oder vorzugsweise Glasoellets verändert werden* da die Rieseleigenschaften sich durch die Zugabe von Antistatika wesentlich verschlechtern« Zur Auirsc::ternaltung eines ständigen Umlaufsystems des Strahlmittels wird als Fördersystem für die Rückführung sur Strahlpistole das bekannte Injektorprinzip verwendet« -Totwendige neus Vorrichtungselemente zur Garantie der Funktion des erweiterten Verfahrens bestehen in einem halbgeschlossenen Rückführsystem, bestehend aus einem Fangbehälter, welcher in der Form ausgebildet ist, daß sie h in den angeschlossenen Rückführleitungen, die genau in Anzahl und Anordnung den notwendigen Injektorleitungen entspricht, sich ein überdruck einstellt, Das Glaspulver bzw. die Glaspellets warden über diese Druckleitung direkt einem Durchflußmengsnregler zugeführt, welcher die einzelnen Injektorleitunsen speist, die wiederum zu den Injektorstrahlpistolen, führen. Am Durchflußmengenregler ist die zu verstrahlende Menge an Glaspulver bzw» Glaspellets durch Veränderung der Lufteintrittsöffnung über eine verschiebbare Buchse regelbar,
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Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
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Fig. 1 schematischer Aufbau des Rückführsystems Fig. 2 Durohfiußmengenregler im Schnitt
Um die Leitfähigkeit des Glaspulvers oder vorzugsweise Glaspellets mit einer Dichte > 5 g/cm^ zu erhöhen, wird diesem Strahlmittel ein antistatisches Hilfsmittel, bestehend aus Alky!verbindungen der Polyglykolathergruppe, in
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bei einer Mischzeit von 8-10 Std. zugemischt. Die Veränderungen an der Vorrichtung nach Patent WP 122 5o3 zur Durchführung des Verfahrens beziehen sich auf das eingesetzte Umlaufsystem in Verbindung des Fördersystarns des Glaspulvers vorzugsweise Glaspellets durch Anwendung des
V; (2 "i,- «~t **·) y-v -|- ρ V* "J" Vi -η ρ 1.3- -f" .—\ -si Y\ ·γι -η v-j r? -η >-\ ς* Tjoq G I T Cf Γ? P "f*1 "Γ "O "1 — \ζ"\" X^i "f* £i "^* T* i*^ H "1 Ό Ί * "
stole 1, austretende Strahlmittel 2-.-wird beim Polieren der rotierenden Gegenstände 3 in ein halbgeschlossenes Rückführsystem geführt. Dieses besteht aus dem oberen Fangbehälter '. der trichterartig ausgebildet ist. Außer der Vorderseite isi der Behälter dichtgeschlossen ausgeführt und es schließen sich mehrere angeflanschte senkrechte Rohrleitungen 5 an, die in den Durchflußmengenreglsr 6 münden» Der Durchflussmengenregler besteht aus einem angewinkelten Rohrteil 7, wol sich im oberen Teil des waagerechten Rohres eine Längsnut befindet. Diese Längsnut ist mittels einer verstellbaren Buchse 9 zu schließen bzwa stufenlos zu offnen« Das AnschluC stück mündet in die sich anschließende Injektorleitung 10, die das Strahlmittel direkt in die Injektorstrahlpistole leitet.

Claims (3)

Srfindungsanspruch
1. Verfahren zum Bearbeiten von Idelmetallschichten oder Fdelmetallegierungen auf Gegenständen aus Silikatwerkstoffen und/oder oxydischen Sinterwerkstoffen
dadurch gekennzeichnet, daß eine Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit des Glaspulvers vorzugsweise Glaspellets mit einer hohen Dichte > 5 g/cm-5 durch Beimischungen von antistatischen Hilfsmitteln aus Alkyiverbindungen der Polyglykoläthergruppe in flüssiger ?orm mit 0,01 - 0«06 Gev;» % mittels Mischas.arsaaten erfolgt.
2» Verfahren nach Punkt 1 dadurch asksnnseichnet, daß ^±- flüssigen antistatischen Hilfsmittel direkt mittels einer Trommelmühle in einer Mischzeit von S-IO Std· dem Glaspulver vorzugsweise Glaspellets zugegeben werden,
3* Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere angeflanscht senkrechte Rohrleitungen (5) zwischen Fangbehältsr (4) und DurchfluQmengenregler (β), bestehend aus einem absewinkelten Rohrteil (7) und einer verstellbaren Buchse (9) die die Längsnut (S) an dem oberen Teil des waagerechten Rohres schließt oder stufenlos öffnen läßt, angeordnet sind.
Hierzu 1 Seits Zeichnungen
DD21845080A 1980-01-15 1980-01-15 Verfahren und vorrichtung zum bearbeiten von edelmetallschichten DD200458A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4003324A1 (de) * 1990-02-05 1991-08-08 Behas Sandstrahlsysteme Gmbh Strahlverfahren zur behandlung von gesteinsoberflaechen
DE4006442A1 (de) * 1990-03-01 1991-09-05 Thera Ges Fuer Patente Verfahren zur vorbereitung einer substratoberflaeche fuer die verklebung mit aktivierbaren klebstoffen durch aufbringen einer einen aktivator enthaltenden schicht auf die substratoberflaeche

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4003324A1 (de) * 1990-02-05 1991-08-08 Behas Sandstrahlsysteme Gmbh Strahlverfahren zur behandlung von gesteinsoberflaechen
DE4006442A1 (de) * 1990-03-01 1991-09-05 Thera Ges Fuer Patente Verfahren zur vorbereitung einer substratoberflaeche fuer die verklebung mit aktivierbaren klebstoffen durch aufbringen einer einen aktivator enthaltenden schicht auf die substratoberflaeche

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