DD200551A3 - Innenverzahnungsantrieb - Google Patents

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DD200551A3
DD200551A3 DD23387981A DD23387981A DD200551A3 DD 200551 A3 DD200551 A3 DD 200551A3 DD 23387981 A DD23387981 A DD 23387981A DD 23387981 A DD23387981 A DD 23387981A DD 200551 A3 DD200551 A3 DD 200551A3
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Peter Kletzin
Joerg Schroeder
Hans-Joachim Nawrotzki
Guenter Hauptfleisch
Hans-Werner Fincke
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Peter Kletzin
Joerg Schroeder
Nawrotzki Hans Joachim
Guenter Hauptfleisch
Fincke Hans Werner
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Innenverzahnungsantrieb fuer spindellose Walzgerueste mit einem groszen Anstellbereich der Walzenwellen. Ziel der Erfindung ist, die Betriebssicherheit der Walzgerueste und die Ausnutzung der Hartmetallwalzen zu verbessern sowie die spiegelbildliche Anordnung der innenverzahnten Raeder zu vermeiden. Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Innenverzahnungsantrieb zu schaffen, der bei Kompensierung der Eingriffsstoerungen der Verzahnung den Einsatz von gleichen Getriebe- und Walzenkassetten infolge rechts- oder linksseitiger Bedienung spiegelbildlich angeordneter Maschinen ermoeglicht. Die Erfindungsmerkmale bestehen darin, dasz die Achsen der Exzenterbuchsen und die Achsen der Kranzwellen in einer die Getriebekassette und die Walzenkassette schneidenden Ebene angeordnet sind, wobei die Achsen der Exzenterbuchsen um einen Korrekturbetrag aus der Flucht der Achsen der Kranzwellen versetzt sind und die exzentrische Verlagerung der Walzenwellen in den Exzenterbuchsen gegenueber dem theoretischen Achsabstand zwischen den Ritzeln und den innenverzahnten Raedern unterschiedlich grosz ist. Anwendung der Erfindung bei der Kombination von innen- und auszenverzahnten Raedern.

Description

233879 O
Titel der Erfindung Innenverzahnungsantrieb
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Innenverzahnungsantrieb für spindellose Walzgerüste mit einem großen Anstellbereich der Walzenwellen ο
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Nach der DE-OS 21 03 734 ist ein Innenverzahnungsantrieb für spindellose Walzgerüste mit einem großen Anstellbereich der Walzenwellen bekannt« Die innenverzahnten Räder der in der Getriebekassette gelagerten Kranzwellen greifen in die außenverzahnten Ritzel der in Exzenterbuchsen gelagerten Walzenwellen, die in der Walzenkassette vorgesehen sind, ein« Getriebekassette und Walzenkassette sind in einem Grundgehäuse angeordnete Der Antrieb der Walzenwellen erfolgt über innenverzahnte Räder, die fluchtend in der Achse der Exzenterbuchse gelagert sind« Da die Exzentrizität der Achse der Walzenwelle, bezogen auf die Achse der Exzenterbuchse, mit dem Achsabstand der Innen- und Außenverzahnung übereinstimmt und die Achse der Kranzwelle mit der Achse der Exzenterbuchse zusammenfällt, bleibt beim Anstellen der Walzenwelle diese Verzahnung exakt im Eingriffe In der Praxis zeigt sich jedoch, daß der Innenverzahnungsantrieb störanfällig gegenüber Wellenverlagerungen aus der theoretischen Achse ist, die bei den erforderlichen Lagerspielen und damit verbundenen Schiefstellungen sowie bei Durchbiegungen der Walzenwellen bei Belastung auftreten, wobei die Größe und Richtung der Achsabstandsänderung innerhalb des Anstellbereiches noch unterschiedlich ist0
t\ i\ O 1 ti '.
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Die Eingriffsstörungen der Innenverzahnung führen zu Schä den an der Verzahnung0
Bei der älteren Anmeldung WP B 21 B/225 W wurde das Prinzip der Innenverzahnung beibehaltene Um die Eingriffsstörungen der Verzahnung zu kompensieren, werden die Achsen der innenverzahnten Räder der Kranzwellen außerhalb der Achsen der Exzenterbuchse im Gehäuse der Getriebekassette angeordnet» Die Teilkreise der außenverzahnten Ritzel der Walzenwellen tangieren über den gesamten Anstellbereich mit den Teilkreisen der innenverzahnten Räder der Kranzwellen0 Die Verschiebung der Achsen hängt von den aus den Belastungen und funktionsbedingten Spielen resultierenden Walzenverlagerungen im Bereich der Verzahnung ab0 Es zeigt sich, daß je nach Anordnung der Walzen- und Getriebekassetten in der WaIzanlage, infolge rechts- oder linksseitiger Bedienung der Anlage, Getriebekassetten in verschiedenen Ausführungen mit jeweils spiegelbildlich angeordneten innenverzahnten Rädern erforderlich sind,, Dadurch wird die'Ausrüstung kompliziert, was eine Erhöhung der Fertigungskosten, des Fertigungsrisikos und damit auch des Funktionsrisikos bedeutet.
Ziel der Erfindung;
Das Ziel der Erfindung besteht darin, die Betriebssicherheit der Walzgerüste und die Ausnutzung der Hartmetallwalzringe zu verbessern sowie die spiegelbildliche Anordnung der innenverzahnten Räder zu vermeiden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Innenverzahnungsantrieb zu schaffen, der bei Kompensierung der Eingriffsstörungen der Verzahnung den Einsatz von gleichen Getriebe- und Walzenkassetten infolge rechts- oder linksseitiger Bedienung spiegelbildlich angeordneter Maschinen ermöglichte
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Erfindungsgemäß^wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Achsen der Exzenterbuchsen und die Achsen der Kranzwellen in einer die Getriebekassette und die Walzenkassette schneidenden Ebene angeordnet sind, wobei die Achsen der Exzenterbuchsen um einen Korrekturbetrag aus der Flucht der Achsen der Kranzwellen versetzt sind und die exzentrische Verlagerung der Walzenwellen in den Exzenterbuchsen gegenüber dem theoretischen Achsabstand zwischen den Ritzeln und den innenverzahnten Rädern unterschiedlich groß ist0
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden« Es zeigern
Fig« 1 Längsschnitt durch ein Walzgerüst mit spindellosem
Innenverzahnunjsantrieb ffig. 2 Schnitt A-A nach Figo 1 Fig. 3 Schnitt B-B nach Figo 1 Figo 4 Schema der Verzahnungskorrektur
Nach der Fig0 1 besteht das Walzgerüst aus einem Grundgehäuse 1, das je eine Walzenkassette 2 und eine Getriebekassette 3 aufnimmt ο Von der Antriebswelle 4 wird das Antriebsmoment über eine Kegelradstufe 5 auf die untere Kranzwelle 6 übertragen und von dort über eine Kammwalzstufe 7 auf die obere Kranzwolle 8 verzweigt. Beide Kranzwellen 6, 8 tragen die innenver^ahnten Räder 9, 10, die in die Ritzel 11, 12 der Walzenwellen 13, 14 eingreifen» Die Walzenwellen 13f 14 tragen die Walzringe 15, 16 und werden von Gleitlagern 17, 18, 19, 20 mit funktionsbeäingten großen Lagerspielen aufgenommen, die exzentrisch in drehbaren Exzenterbuchsen 21, 22 angeordnet sind, wobei die exzentrische Verlagerung 23 der Walzenwellen 13, in den Exsenterbuchsen 21, 22 gegenüber dem verzahnungstheore-· tischen Achsabstand 24 zwischen den Ritzeln 11, 12 und den innenverzahnten Rädern 9, 10 unterschiedlich groß ist. Die Achsen 25 der Exzenterbuchsen 21, 22 und die Achsen 26 der Kranzwellen 6, 8 liegen in einer die Getriebekassette 3 die Walzenkassette schneidenden Ebene 27e Dabei sind die
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Achsen 25 der Exzenterbuchse η 21 , 22 um einen Korretcburbe— trag 28 aus der Flucht der Achsen 26 der Kranzwellen 6, 8 versetzte
Fig0 2 zeigt einen Schnitt durch die Anstellung mit den Exzenterbuchsen 21, 22 in Mittelstellung und den mit der exzentrischen Verlagerung 23 angeordneten unteren und oberen Walzenwelle 13, 14«,
In der Fig. 3 ist der Innenverzahnungsantrieb mit dein unteren Rad 9 und dem unteren Ritzel 11 bzw, mit dem oberen Rad 10 und dem oberen Ritzel 12 unter Belastung dargestellt, wobei die Belastung sowie die exzentrische Verlagerung 23 und die Korrektur 28 den verzahnungstheoretischen Achsabstand 24 des Innenverzahnungsantriebes ergeben»
Fig. 4 zeigt schematisch die Korrektur des Innenverzahnungsantriebes anhand der oberen Walzenwelle 14<> Die Bahn 29 des Ritzels 12 ergibt sich bei unkorrigierter Anordnung der Walzenwelle 14 in der Exzenterbuchse 22 und beim Fluchten der Achse 25 der Exzenterbuchse 22 mit der Achse 26 der Kranzwelle 8 infolge der funktionsbedingten Lagerspiele in den Gleitlagern 18, 20 und der bei Belastung der Walzenwellen 14 durch Walz™ und Zahnkräfte auftretenden Verformungen. Dadurch wird der exakte Zahneingriff nur im Schnittpunkt der Bahn 29 mit dem Teilkreis des innenverzahnten Rades 10 gewährleistet, während im gesamten restlichen Anstellbereich Zahneingriffsstörungen auftreten. Durch die erfindungsgemäße Veränderung des erforderlichen verzahnungstheoretischen Achsabstandes 24 des Innenverzahnungsantriebes in die exzentrische Verlagerung 23 der Walzenwelle 14 in der Exzenterbuchse 22 und die symmetrische Verlagerung der Achse 25 der Exzenterbuchse 22 30" innerhalb einer die Getriebekassette 3 und die Walzenkassette schneidenden Ebene 27 um einen Korrekturbetrag 28 aus der flucht der Achse 26 der Kranzwelle 8 heraus, ergibt sich theoretisch die Ritzelbahn 30, die jedoch infolge der funktionsbedingten Lagerspiele in den Gleitlagern 18, 20 und der bei Belastung der Walzenwelle 14 durch Walz- und Zahnkräfte auftretenden Verformungen in die praktische Bahn 31 des Ritzels 12 übergeht, die.mit dem Teilkreis das innenverzahnten Rades 10 der Kranzwelle 8 deckungsgleich ist, so daß im gesamten
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Anstellbereich ein einwandfreier Zahneingriff des Kitzels im innenverzahnten Rad 10 gewährleistet ist. Durch die erfindungsgemäße Lösung entfallen die spiegelbildlichen Ausführungen von Getriebelcassetten, wobei die aus Eingriffsstörungen resultierenden Havarien der Innenverzahnung und entsprechende Folgeschäden in dem gesamten Walzgerüst vermieden werden und die Ausnutzung der Hartmetallwalzen über den gesamten Anstellbereich gewährleistet, d. h„ die Lebensdauer bis zum Abwurf der Hartmetallwalzringe steigt0

Claims (1)

  1. -*- 233879 O
    Erfindungsanspruch
    innenverzahnungsantrieb für spindellose Walzgerüste mit einem großen Anstellbereich der Walzenwellen, die in Exzenterbuchsen der Walzenkassette gelagert sind und deren Ritzel in die innenverzahnten Räder der in der Getriebekassette vorgesehenen Kranzwellen eingreifen, gekennzeichnet dadurch, daß die Achsen (25) der Exzenterbuchsen (21, 22) und die Achsen (26) der Kranzwellen (6, 8) in einer die Getriebekassette (3) und die Walzenkassette schneidenden Ebene (27) angeordnet sind, wobei die Achsen (25) der Exzenterbuchsen (21, 22) um einen Karekturbetrag (28) aus der Flucht der Achsen (26) der Kranzwellen (6, 8) versetzt sind und die exzentrische Verlagerung (23) der Walzenwellen (13, 14) in den Exzenterbuchsen (21, 22) gegenüber dem theoretischen Achsabstand (24) zwischen den Ritzeln (11, 12) und den innenverzahnten Rädern (9, 10) unterschiedlich groß ist„
    — Hierzu 3 Seiten Zeichnungen -
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