DD200675A1 - Verfahren zur herstellung von klebverbindungen - Google Patents

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DD200675A1
DD200675A1 DD23424981A DD23424981A DD200675A1 DD 200675 A1 DD200675 A1 DD 200675A1 DD 23424981 A DD23424981 A DD 23424981A DD 23424981 A DD23424981 A DD 23424981A DD 200675 A1 DD200675 A1 DD 200675A1
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DD23424981A
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Klaus Kornett
Klaus Ruhsland
Peter Schoene
Wilhelm Bader
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Klaus Kornett
Klaus Ruhsland
Peter Schoene
Wilhelm Bader
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Abstract

Vorzugsweise sollen kerbempfindliche Werkstoffe, wie Fügeteile aus Aluminium-Legierungen verbunden werden. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Klebverbindung für hohe mechanische Beanspruchungen zu entwickeln. Erfindungsgemäß wird dem Klebstoff ein Feststoff von solcher Druckfestigkeit, geringer Oberflächenrauhigkeit und Konfiguration derart zugesetzt, dass die Fügeteiloberflächen kalottenartige Vertiefungen aufweisen und/oder auf den gegeneinanderbewegenden Fügeteiloberflächen abrollen und dabei eine ungleichmäßige Anordnung rillenförmiger Vertiefungen ergeben. Die Anwendung der erfindungsgemäßen Lösung erstreckt sich auf eine Serienfertigung von Kleinteilen.

Description

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Verfahren zur Herstellung von Klebverbindungen
-Anwendungs-gebleir-der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Klebverbindungen, vorzugsweise kerbempfindlicher Werkstoffe.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, daß in der Klebtechnik der Oberflächenbehandlung eine große Bedeutung zukommt. Ein Verfahren zur Herstellung von Klebverbindungen ohne Oberflächenbehandlung der Fügeteile beinhaltet die DD-PS 120 042. Dem Klebstoff wird ein Füllstoff zugesetzt, dessen Härte größer ist, als die Härte des Fügeteilwerkstoffes und daß die Verbindung unmittelbar nach dem Klebstoffauftrag und dem Fügen der Werkstücke einer kurzzeitigen mechanischen Relativbewegung unterzogen wird. Durch die mechanische Bewegung der Fügeteile und durch den dem Klebstoff zugesetzten Füllstoff wird eine Säuberung der Klebflächen erzielt. Die hierfür einsetzbaren Füllstoffe sind den Schleifmitteln zuzuordnen, verwendet werden überwiegend Siliciumkarbid, Quarzmehl und Edelkorund von unterschiedlicher Korngröße.
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Der durch die mechanische Bewegung hervorgerufene Schleifvorgang bewirkt zwar die Säuberung der Klebflächen, die dynamische Festigkeit der Klebverbindungen, vorzugsweise bei kerbempfindlichen Werkstoffen wird jedoch durch die entstandenen Riefen und Rillen beträchtlich verringert. Festigkeitsuntersuchungen über das Langzeitverhalten von Klebverbindungen geben darüber Aufschluß. Werden die Klebverbindungen dynamisch belastet, so entstehen in der Anfangsphase Mikrorisse, die bei dynamischer Beanspruchung .zum Werkstoffbruch führen können.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, ein Verfahren zu entwickeln, daß die Herstellung hochwertiger Klebverbindungen ohne gesonderte Oberflächenbehandlung der Fügeteile auch bei kerbempfindlichen Werkstoffen gestattet, die insbesondere einer zusätzlichen dynamischen Belastung ausgesetzt sind.
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Klebverbindung für hohe mechanische Beanspruchungen zu entwickeln.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß dem Klebstoff ein Feststoff von solcher Druckfestigkeit, geringer Oberflächenrauhigkeit und Konfiguration derart zugesetzt wird, daß die Fügeteiloberflachen
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kalottenartige Vertiefungen aufweisen und/oder auf den gegeneinanderbewegenden Pügeteiloberflächen abrollen und dabei eine ungleichmäßige Anordnung rillenförmiger Vertiefungen ergeben.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll durch das Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Dabei zeigen
Pig.1: Profil der Rauhtiefenmessung mit Ballotini
Pig.2: Profil der Rauhtiefenmessung mit Siliziumkarbid
Zwei Pügeteile aus einer Al-Legierung sollen miteinander verklebt werden. Als Klebstoff wird der Epoxidharzklebstoff Epilox SGK 19 im bekannten Mischungsverhältnis mit dem Härter "Dipropylentriamin" eingesetzt. Zur Reinigung und Aufrauhung der Fügeteiloberflächen wurde dem Klebstoff ein Zusatz von 45 % Mikroglaskugeln (genannt Ballotini) zugesetzt. Unmittelbar nach dem Klebstoffauftrag und dem Pügen wurde die Verbindung einer kurzzeitigen Vibrätionsbehandlung von etwa 15s unterzogen. 24 h nach dem vom Hersteller angegebenen Härteprozeß erfolgte die Zerreißprüfung. Metallografische Untersuchungen am Heophot ergaben, daß die Kugeln unzerstört blieben und durch ihre rollende Bewegung auf der Fügeteiloberflache kugel-, rinnen-, kalottenförmige Vertiefungen hinterließen. Demgegenüber sieht das Ober-
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flächenprofil eines Fügeteiles, welches unter den gleichen Bedingungen behandelt wurde, bei dem jedoch dem Klebstoff das den Schleifmitteln zuzuordnende Siliziumkarbid zugesetzt wurde, durch Riefen und Rillen zerkratzt aus. Die Siliziumkristalle haben sich in die Oberfläche eingegraben und diese eingeritzt und zerklüftet. Rauhtiefenmessungen mittels Perth-O-Meter haben diese geschilderten Effekte verdeutlicht.
nachstehend soll das Profil der Rauhtiefenmessungen an Hand von Skizze 1 und 2 dargestellt werden.

Claims (1)

  1. 2342Ä9 8
    Erfindungsans pr uch
    Verfahren zur Herstellung von Klebverbindungen, vorzugsweise für kerbempfindliche Werkstoffe, bei denen die Reinigung bzw. Aufrauhung der zu verklebenden Fügeteiloberflächen durch ein dem Klebstoff zugesetzten Feststoff in Verbindung mit einer mechanischen Relativbewegung der Fügeteile erfolgt, gekennzeichnet dadurch, daß dem,Klebstoff ein Feststoff von solcher Druckfestigkeit, geringer Oberflächenrauhigkeit und Konfiguration derart zugesetzt wird, daß die Fügeteiloberflächen kalottenartige Vertiefungen aufweisen und/oder auf gegeneinanderbewegenden Fügeteiloberflächen abrollen und dabei eine ungleichmäßige Anordnung rillenförmiger Verfiefungen ergeben.
    - Hierzu 1 Blatt Zeichnungen -
DD23424981A 1981-10-21 1981-10-21 Verfahren zur herstellung von klebverbindungen DD200675A1 (de)

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