DD200872A1 - Ladebordwand - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Ladebordwand fuer Transportfahrzeuge, insbesondere Nutzfahrzeuge fuer Stueckgueter und Lebendvieh. Ziel der Erfindung ist es, eine an der Fahrzeugseite angeordnete, mechanisierte schwenkbare Ladebordwand zu schaffen, mit deren Hilfe der Umschlag von und auf Fahrzeuge moeglich ist. Erfindungsgemaess ist die Aufgabe dadurch geloest, indem eine Mechanisierungseinrichtung, bestehend aus einer Gleitbahn 5, einer Schub- und Zugstange 2, einem Schwinghebel 3 und einem Arbeitszylinder 4, das Oeffnen und Schliessen der Ladebordwand 1 uebernimmt, wobei die Gleitbahn 5 das Rueckfuehren des Schwinghebels 3 sowie der Schub- und Zugstange 2 aus der Arbeitsstellung in die Transportstellung ermoeglicht.
Description
a) Titel der Erfindung
b) Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Ladebordwand für Transportfahrzeuge, insbesondere Kutzfahrzeuge für Stückgüter und Lebendvieh·
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Der Umschlag, insbesondere von Lebendvieh, von einem Umschlagplatz auf ein Fahrzeug und umgekehrt erfolgt vorrangig über Ladebordwände, Ladebrücken oder Laderampen, wobei die Ladebordwände meist dem Fahrzeug, die Laderampen dem Umschlagplatz und die Ladebrücken sowohl als auch zugeordnet sind. Diese Einrichtungen werden für die Erfüllung der verschiedenartigsten Anforderungen genutzt, entsprechen diesen auch, weisen aber in ihren Detaillösungen Mangel auf, die es zu beseitigen gilt« So kann die in der DT-PS ITr. 1952826 dargestellte Lösung nur an einem Fahrzeugheck installiert werden, da .wesentliche Elemente der Einrichtung in Transportstellung sonst über die Pahrzeugkonturen hinausragen»
Lösungen, bei denen statt des Arbeitszylinders Zugfedern eingebaut sind, haben neben dem o, g. Nachteil noch den, daß die Federn lediglich eine Entlastung für die Person bringen, die die Ladebordwand anzuheben und zu schließen hat. Die bekannten Lösungen, bei denen Druckfedern als
-2- I JZb 4b b
Borawandheber eingesetzt werden, sind ungeeignet, da ,die Hechanisierungselemente an den Außenseiten des Fahrzeuges liegen müssen und die Bordwand so über die ganze Fahrzeuglänge oder —breite geführt werden muß« Würden die Mechanisierungselemente nicht außen angeordnet, müßte relativ viel Platz von der Ladefläche geopfert werden und es entstünde außerdem eine Gefahrenquelle, insbesondere für die Tiere.
In den US Patentschriften Nr. 4.076.310 und Kr. 3.773.385 und Nr. 3·977·7"18 werden Mechanisierungseinrichtungen beschrieben, die für Kipperbordwände, insbesondere an Hinterkippern eingesetzt werden· Für die Mechanisierung von Ladebordwänden sind diese Lösungen nur bedingt geeignet. Erstens würde ein direkter .Antrieb der Ladebordwand über ihre, an der Unterkante befindliche, Drehachse sehr hohe Kräfte und dadurch eine sehr kräftige (schwere) Bauweise der Ladebordwand erfordern. Zweitens würden sowohl bei direktem als auch bei indirektem Antrieb Teile der Mechanisierungseinrichtung über die Fahrzeugkontur hinausragen, was eine Überbreite bei seitlicher Anordnung der Ladebordwand zur Folge hätte. Drittens ist es insbesondere mit der Lösung nach der US-PS Nr. 3·977>7"Ί8 schwer möglich, einen öffnungswinkel der Ladebordwand zu erzielen, der wesentlich größer als 90° ist» Der Einsatz einer Ladeplattform zum Umschlag von Stückgut und Tieren bringt höhere Umschlagzeiten, insbesondere bei Tieren, Durch die Kompliziertheit dieser Lösung ergeben sich hohe Investitionen· Außerdem sind mit geringeren Umschlagleistungen höhere Verfahrenskosten verbunden, so daß diese Einrichtung nur für die vorgesehenen Einsatzfälle eingesetzt werden kann.
d) Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die vorstehend genannten Nachteile zu beseitigen und eine Ladebordwand zu schaffen, die gleichzeitig mit als Umschlagmittel genutzt werden kann. ' . .
-3- 23ZbAb
e) Darlegung des Wesens der Erfindung
- Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst wird __
Die technische Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Mechanisierungseinrichtung so anzuordnen, daß
- die lichte Ladebreite nicht eingeschränkt wird,
- die Außenabniessungen des Fahrzeuges im Fährbetrieb nicht überschritten werden,
- die Ladebordwand nicht zu schwer werden darf, um notfalls von Hand geöffnet und geschlossen werden zu können,
- die Ladebordwand bei evtl. Druck, zum Beispiel durch Tiere, während des Ladevorganges geschlossen bleibt, was besonders bei unabhängig wirkender Sicherung der Bordwand notwendig ist.
- Merkmale der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem eine Ladebordwand mit einer Gleitbahn versehen ist, in welcher eine Schub- und Zugstange gleitet, die mit einem Schwinghebel und einem Arbeitszylinder verbunden ist und das öffnen und Schließen der Bordwand ermöglicht. Die Gleitbahn gestattet das zentrale Einleiten von Kräften in der Ladebordwand, die zum Öffnen und Schließen erforderlich sind. Dadurch wird die erforderliche Kraft für diese Arbeitsgänge geringer und die Ladebordwand kann insgesamt materialgünstiger gestaltet werden. Ferner ist es auf Grund der vorteilsgemäßen materialgünstigen Gestaltung der Bordwand sowie der Führung der Schub- und Zugstange in der Gleitbahn möglich, von einem Arbeitszylinder als Kraftquell zum öffnen und Schließen der Bordwand abzusehen und manuell diese Arbeitsgänge durchzuführen.
f) Ausführungsbeispiel
Im folgenden Ausführungsbeispiel soll die Erfindung erläutert werden, wobei die dazugehörende Zeichnung aus Figuren besteht.
Fig. 1: die Seitenansicht als Schnitt mit geschlossener Ladebordwand und ausgefahrenem Arbeitszylinder,
Fig. 2: Einzelheit X, die obere Stellung des Bruckstabes mit Eastung,
Fig. 3 J die Seitenansicht als Schnitt mit geschlossener Ladebordwand und Arbeitszylinder in Transportstellung,
Fig. 4: die Seitenansicht als Schnitt mit abgesenkter Ladebordwand.
Die Ladebordwand 1 (Fig. 1) ist in einem Außenrahmenprofil des Fahrzeuges schwenkbar im Drehpunkt 9 gelagert und wird in Transportstellung durch eine Sicherung 8 geschlossen gehalten. Sin unmittelbar unter dem Drehpunkt 9 befindliches Lager 10 nimmt einen Schwinghebel 3 auf, an dem in dem Anlenkpunkt 11 der Arbeitszylinder 4- angreift und den Schwinghebel 3 um seine Lagerstelle 10 schwenkt. Das Festlager 12 bzw. der Lagerbock ist am Fahrgestell angebracht. Die Verbindung zwischen Mechanisierungseinrichtung und Ladebordwand 1 wird durch eine Schub- und Zugstange 2 realisiert, die auf der einen Seite vom Lager 13 des Schwinghebels 3 aufgenommen wird und auf der anderen Seite in1einer an der Ladebordwand 1 befestigten Gleitbahn 5 Führung hat. Im äußeren Punkt der Gleitbahn 5, der Lagerstelle 14 wird die Schub- und Zugstange 2 durch ein Federelement 6 zur Rastung gebracht (Fig. 2). Im Arbeitsprozeß ist, wie aus Fig. 1 zu erkennen, der Arbeitszylinder 4 ausgeschoben. Diese Stellung weist entweder auf das Ende des Schließens oder auf den Beginn des Öffnens der Ladebordwand 1 hin. Beim öffnen wird die Schub- und Zugstange 2 in der Gleitbahn 5 bis in eine durch das Federelement 6 geschaffene Falle geschoben. "Nach Lösen der Sicherung 8 wird der Arbeitszylinder 4 und die Ladebordwand 1 mit Hilfe der Schub- und Zugstange 2, die durch das Federelement 6 festgeklemmt wird, aufgezogen, wobei die Klemmkraft des Federelementes 6 nur so groß zu sein braucht, daß der Widerstand der senkrecht stehenden, entsicherten Ladebordwand überwunden wird. Jedoch nach dem Schließen und Sichern der Ladebordwand 1 gibt das Federelement 6 der ansteigenden Zugkraft im Schub- und Zugstab 2 nach, wobei er mit seinem äußeren Formstück bis zum anderen Ende der Gleitbahn 5 ge-
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zogen wird (Fig· 3)· In. dieser Lage ist die Transportstellung der Einrichtung hergestellt. Zum Zwecke des Be- bzw. Entladens kann die Ladebordwand 1 von der tiefsten Stellung (Fig. 4·) beginnend (ohne Rampe) stufenlos in ,jede erforderliche Lage gebracht werden, was für verschieden hohe Rampen vorteilhaft ist.
Claims (1)
- -6- 2326 46 5Erf indungsans-pruch;Ladebordwand für Transportfahrzeuge, insbesondere Nutzfahrzeuge für Stückgüter und Lebendvieh., gekennzeichnet dadurch, daß die Ladebordwand (1) mit einer Gleitbahn (5), einer Feder (6) und einer Sicherung (8) versehen ist und über eine Lagerstelle (14) mit einer Schub- und Zugstange (2), einem Schwinghebel (3), einem Arbeitszylinder (4) mit einem unterhalb der Ladefläche angeordneten Lagerbock (7) verbunden ist.Hierzu.._l_S8ilen Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23264681A DD200872B1 (de) | 1981-08-18 | 1981-08-18 | Ladebordwand |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23264681A DD200872B1 (de) | 1981-08-18 | 1981-08-18 | Ladebordwand |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD200872A1 true DD200872A1 (de) | 1983-06-22 |
| DD200872B1 DD200872B1 (de) | 1987-02-25 |
Family
ID=5533020
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD23264681A DD200872B1 (de) | 1981-08-18 | 1981-08-18 | Ladebordwand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD200872B1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3512940A1 (de) * | 1985-04-11 | 1986-10-16 | Karl Müller GmbH & Co KG Fahrzeugwerk, 7292 Baiersbronn | Auffahrrampe fuer fahrzeuge |
-
1981
- 1981-08-18 DD DD23264681A patent/DD200872B1/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD200872B1 (de) | 1987-02-25 |
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