DD200926A1 - Vorkammer fuer rohrbuendel-waermeuebertrager - Google Patents
Vorkammer fuer rohrbuendel-waermeuebertrager Download PDFInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorkammer fuer ein- und mehrflutige Rohrbuendel-Waermeuebertrager, wobei die Vorkammer stirnseitig mit einem loesbaren Verschlussdeckel versehen ist. Ziel der Erfindung ist es, eine Vorkammer fuer einen Waermeuebertrager mit Schwimmkopf-Rohrbuendel oder festeingeschweisstem Rohrbuendel zu schaffen, die nach der Demontage des Verschlussdeckels eine sichere Halterung der Vorkammer und des Rohrbuendels ohne zusaetzliche Abstuetzung gewaehrleistet. Erfindungsgemaess wird dies dadurch erreicht, dass die Vorkammer am Umfang in diametraler Lage und vorzugsweise im Bereich der Stutzen mindestens auf der dem Rohrboden zugewandten Seite Gegenlager zur Aufnahme der Schraubverbindungen aufweisen, die mit den dem Gegenlager zugewandten Flansch verbunden sind. Die Anwendung ist im chemischen Apparatebau wie auch in den uebrigen technischen Einsatzgebieten moeglich. Fig. 1
Description
Titel der Erfindung
Vorkammer für Rohrbündel-Wärmeübertrager
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorkammer für ein- und mehrflutige Rohrbündel-Wärmeübertrager zum Wärmeaustausch zwischen flüssigen oder gasförmigen Medien in der Wärmetechnik, insbesondere in chemischen Anlagen, wobei die Vorkammer stirnseitig mit einem lösbaren Verschlußdeckel versehen ist*
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind standardisierte Vorkammern für ein- und mehrflutige Rohrbündel-Wärmeübertrager bekannt5 die an beiden Seiten des Vorkammermantels mit Behälterflanschen ausgerüstet sind, wo~ bei die Vorkammer mit dem einen Plansch am Rohrboden anliegt und der andere Plansch zur Befestigung des Verschlußdeckels dient« Die Schraubverbindung erfolgt entweder durch Verbin~ dungsschrauben zwischen dem Verschlußdeckel und dem anliegenden Flansch bzw» auf der Rohrbodenseite zwischen den sich dort gegenüberliegenden Planschen« Derartige 9 mit lösbaren Verschlußdeckeln versehene Vorkammern finden dort Anwendung, wo
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durch die verfahrenstechnischen Prozesse, Korrosionen, Verunreinigungen und Ablagerungen innerhalb des Rohrbündels eintreten* Durch die in gewissen Abständen notwR-ndigen Reinigungen ist die Demontage des Verschlußdeckels notwendig^ um die Inspektion und die Säuberung des Innenraumes zu vollziehen© Die gebräuchlichen Vorkammern stellen jedoch eine material- und kostenintensive Ausführung dar, welche das Masse-Leistungs-Verhältnis negativ beeinflussen.
In der DB-OS 2937579 ist ein Rohrbündelwärmetauscher dargestellt, der ein gemeinsames Stutzengehäuse mit den Anschlüssen für den Rohrraum und den Mantelraum aufweist. Die Verbindung zwischen dem Plansch des Mantelraumes und dem äußeren Verschlußdeckel mit dem dazwischenliegenden Stutzengehäuse erfolgt über durchgehende Schraubbolzen5 wobei der Schraubenabstand vom Stutzendurchmesser bestimmt wird» Die sich hieraus ergebende weite Lochteilung (Klemmlänge) gestattet nur einen Einsatz für niedere Betriebsdrücke· Die Führung des Mediums im Mantelraum (Längsstrom) ergibt gegenüber einer Anordnung der Stutzen im Mantelraum selbst (Kreuzstrom) einen geringeren Wirkungsgrad» Beim Lösen des Verschlußdeckels wird gleichzeitig das komplette Gehäuse gelöst. Damit ist keine Abstützung des Rohrbündels ohne zusätzliche von außen einwirkende Hilfseinrichtungen möglich» Es besteht vielmehr im unabgestützten Zustand die Gefahr der Deformierung der unteren Rohrlagen* Weiterhin kann nach dem Lösen der Verschraubung die Flanschdichtung verrutschen und deformiert werden·
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Vorkammer für ein- und mehrflutige Rohrbündel-Wärmeübertrager, die mit einem lös-
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baren Verschlußdeckel versehen sind und unabhängig davon, ob sie mit einem Schwimmkopf-Rohrbündel oder einem festeingeschweißten Rohrbündel versehen sind, zu schaffen, die bei der Montage des Wärmeübertragers ein vereinfachtes Aneinanderfügen der Bauteile gewährleistet und bei der Demontage des Verschlußdeckels eine sichere Halterung der Vorkammer und des Rohrbündels gegenüber dem Gehäusemantel ohne zusätzliche Abstützung gestattet,
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde eine Vorkammer für ein- und mehrflutige Rohrbündel-Wärmeübertrager, die mit einem lösbaren Verschlußdeckel versehen sind, so zu gestalten, daß die Aggregatmontage in einfacher Weise durchführbar ist, und daß während des Besichtigungs- und Reinigungsprozesses nach Demontage des Verschiußdeckels die übrigen Bauteile des Rohrbündel-Wärmeübertragers als feste Einheit bestehen bleiben«, Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Vorkammer an ihrem Umfang in diametraler lage, vorzugsweise im Bereich ider Stutzen, mindestens auf der dem Rohrboden zugewandten Seite Gegenlager zur Aufnahme der Schraubverbindungen aufweist, wobei die Gegenlager mit dem Behälterflansch bzw·' Verschlußdeckel verbunden sind« Eine vorteilhafte Ausführung besteht darin? daß die Gegenlager auf dem Vorkammermantels am Stutzen oder auf dem freitragenden Rohrboden angeordnet sind«.
Eine weitere Variante sieht vors daß die Schraubverbindung im Bereich des Gegenlagers einen Bund aufweist,
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Äusführungsbeispiel erläutert werden.
Die Zeichnungen zeigen in
Pig* 1 die Vorkammer eines mehrflutigen Wärmeübertragers mit lösbarer Verbindung zum Rohrboden im Längsschnitt bzw. in Seitenansicht
Fige 2 die gleichartige Vorkammer mit fester Verbindung zum Rohrboden in gleicher Darstellung
Die Vorkammer 1 besteht aus einem flanschlosen Vorkammermantel 2» In den Außenbereichens in denen bisher Behälterflansche angeschweißt waren, besitzt der Vorkammermantel 2 an seinem Umfang im Bereich der Stutzen 13 angeordnete Gegenlager S. Das Gegenlager 8 gemäß Figo 1 besitzt u-förmige Gestalt3 wobei der Mittelsteg das Durchgangsloch für die Schraubverbindungen 10?11 aufweist« Außerhalb des Bereiches der Stutzen ist zwischen dem Behälterflansch 7 der mit dem am Gehäusemantel 3 festeingeschweißten Rohrboden 5 eine Einheit bildet und dem Verschlußdeckel 6 die Schraubverbindung 12 in Form von durchgehenden Bolzen realisiert» Die insgesamt auf die Dichtungen 9 einwirkenden Kräfte werden von den Schraubverbindungen 1Oj11j.12 aufgebracht, wobei die Schraubverbindungen 10s11, da sie jeweils nur auf eine Dichtung 9 einwirkens schwächer dimensioniert sind« Zur Angleichung an das größere Durchgangsloch werden zusammen mit den Schraubverbindungen 10,11 entsprechende Einpaßstücke 15 eingesetzt.
Wie in Pig» 1 dargestellt, bildet der festeingeschweißte Rohrboden 5 zusammen mit dem Behälterflansch 7 ein gemeinsames Teil, während bei der Ausführungsvariante nach Pig. 2 der Vor~ kammermantel 2 durch eine Schweißnaht 14 mit dem freitragenden Rohrboden 4 fest verbunden ist. Im Unterschied zur Pig. 1 sind in der 3?ige 2 weitere Ausführungsformen des Gegenlagers 8 dargestellte So besitzt der freitragende Rohrboden 4 am Umfang partielle Erhöhungen, welche das Gegenlager 8 bilden· Auf der dem Verschlußdeckel 6 zugewandten Seite ist das Gegenlager 8 als ein u-förmiges und mit seinen Enden am Stutzen 13 anliegendes Verbindungsstück dargestellt« An der Schraubverbindung 12 ist im Bereich eines Gegenlagers 8 ein Bund 16 vorgesehen, welcher die Arretierung ermöglicht« Wird nun zum Zweck der Inspektion oder der Reinigung ein Abbau des Verschlußdeckels 6 erforderlich, so erfolgt die Lösung der Schraubverbindungen 10 und 12 auf der Seite des Verschlußdeckels 65 während die Schraubverbindung 11 und die Schraubverbindung 12 mit Bund 16 als feste Verbindung zwischen der Vorkammer 1 und dem Behälterflansch 7 bestehen bleibt. Nunmehr können die Wartungsarbeiten ohne zusätzlichen Aufwand für die Lagefixierung vollzogen werden. Danach erfolgt ein problemloses Schließen der Schraubverbindungen 10 und 12, wodurch die intervallmäßig notwendigen Wartungsarbeiten mit geringem Aufwand realisiert sind.
Claims (3)
1. Vorkammer für Rohrbündel-Wärmeübertrager ohne Behälterflansch an den Stirnseiten, mit einem siirnseitigen Verschlußdeckel, mit einem oder mehreren Stutzen im Yorkammermantel, mit durchgehendenj die Yerspannung zwischen dem Verschlußdeckel und dem Rohrboden oder dem Behälterflansch bildenden Schraubbolzen mit Muttern, wobei der Rohrboden in lösbarer oder fester Verbindung mit der Vorkammer steht; dadurch gekennzeichnet j daß die Vorkammer (1) an ihrem Umfang in diametraler Lage, vorzugsweise im Bereich der Stutzen (13) mindestens auf der dem Rohrboden (4,5) zugewandten Seite Gegenlager (8) zur Aufnahme der Schraubverbindungen (10,11,12) aufweist j wobei die Gegenlager (8) mit dem Behälterflansch (7) bzw» Verschlußdeckel (6) verbunden sind«
2. Vorkammer nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenlager (8) auf dem Vorkammermantel (2), am Stutzen (13) oder auf dem freitragenden Rohrboden (4) angeordnet sind*
3» Vorkammer nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubverbindung (12) im Bereich des Gegenlagers (8) einen Bund (16) aufweist.
"Hierzu 2 Seiten Zeichnungen"
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Country Status (1)
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1981
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