DD200927A1 - Vorrichtung zum messen der achsparallelitaet - Google Patents

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DD200927A1
DD200927A1 DD23334981A DD23334981A DD200927A1 DD 200927 A1 DD200927 A1 DD 200927A1 DD 23334981 A DD23334981 A DD 23334981A DD 23334981 A DD23334981 A DD 23334981A DD 200927 A1 DD200927 A1 DD 200927A1
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DD
German Democratic Republic
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measuring
measuring table
lehrwellen
holes
axis
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DD23334981A
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English (en)
Inventor
Dieter Dipl-Ing Borgwardt
Dieter Borgwardt
Ingrid Dipl-Ing Richter
Ingrid Richter
Torsten Geise
Original Assignee
Borgwardt Dieter Dipl Ing
Dieter Borgwardt
Richter Ingrid Dipl Ing
Ingrid Richter
Torsten Geise
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Messen der Achsparallelitaet zweier Bohrungen in einem Werkstueck mit Hilfe von Lehrwellen, deren Achsabweichung durch Feinzeiger und deren Achsabstand durch einen Laengenmasstab auf einem laengs- und hoehenverstellbaren Messtisch ablesbar ist. Die Erfindung bezweckt, den Messvorgang mit Hilfe einer geeigneten Vorrichtung zu vereinfachen. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Lageabweichungen der Lehrwellen und damit die Achsparallelitaet der Bohrungen direkt in der Vorrichtung mittels Feinzeigern zu ermitteln. Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch geloest, dass auf dem Messtisch (1) zwei Lagerboecke (2;3) zur Aufnahme der freien Enden der beiden Lehrwellen (L) befestigt sind, von denen ein Lagerbock (2) mittels zweier sich gegenseitig abstuetzenden Blattfederpaaren (3b;3d) auf dem Messtisch (1) horizontal und vertikal quer zur Laengsachse der Lehrwelle (L) ausschwenkbar gelagert ist. Fig. 1

Description

Vorrichtung zum Messen der Achsparallelität
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung "betrifft eine "Vorrichtung zum. Messen der Achsparallelität zweier Bohrungen in einem Werkstück mit Hilfe von Lehrte Ilen, deren Achsabweichung durch Feinzeiger und deren Achsabstand durch einen Längenmaßstab auf einem längs- und höhenverstellbaren Meßtisch ablesbar ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bereits allgemein bekannt, die Achsparallelität zweier Bohrungen in einem Werkstück, wie eingangs beschrieben, auf einem Meßtisch ohne besondere Hilfsmittel zu prüfen. Der Vorgang des Messens ist mit diesen einfachen Mitteln sehr zeitaufwendig und kann zu Fehlern beim Ablesen führen. Bekannt ist weiterhin eine Vorrichtung zum Messen von Achsabständen für Werkstücke mit zwei parallelen Paßbohrungen. Diese Vorrichtung besteht aus einer stabilen Grundplatte, einem auf der Grundplatte fixierten und darauf verschiebbaren. Tastbolzen sowie einem justierbaren Halter mit einer Meßuhr. Die Tastbolzen sind je mit einer Dreipunktspreizvorrichtung versehen. Durch einen Druckstromerzeuger wird öl über flexible Druckschläüche gepumpt, wodurch Regelkolben in radialer Richtung an die Paßbohrüngen. der Lehre angedrückt werden. Diese Vorrichtung dient ausschließlich zum Messen von Achsabständen. Eine direkte Messung ist nicht möglich, da es sich um ein Untersohledsmeßgerät handelt, das mit einer Lehre eingestellt
•werden muß. Für die Ermittlung von Lageabweichungen ist diese Vorrichtung nicht verwendbar (DD-PS 125 881). Eine weitere "bekannte Vorrichtung dieser Art dient zur Fluchtungsprüfung an parallelen Bohrungen, insbesondere bei Pleuelstangen, Diese Vorrichtung ist dadurch geken.n7jeich.net; daß in jeder der beiden Bohrungen an zwei um annähernd 90° zueinander versetzten Punkten der Bohrungswand Meßrollen angeordnet sind und parallel zur Bohrungsachse verlagert Meßfühler von Meßgeräten an den Bohrungständen anliegen (DD-PS 34 505). Diese Vorrichtung weist den Nachteil auf, daß diese nur zum Messen der Lageabweichungen von der Parallelität in zwei senkrecht zueinander stehenden Ebenen verwendbar ist. Dabei ist keine direkte Messung möglich, sondern nur mit Hilfe von Lehren.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung bezweckt, den Meßvorgang mit Hilfe einer geeigneten Vorrichtung; zu vereinfachen.
-o
Darlegung des f/esens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Lageabweichungen der Lehrwellen und damit die Achsparallelität der Bohrungen direkt in der Vorrichtung mittels Feinzeigern zu ermitteln. Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß auf dem Meßtisch zwei Lagerböcke zur Aufnahme der freien Enden der beiden Lehrwellen befestigt sind, von denen ein Lagerbock mittels zweier sich gegenseitig abstützenden Blattfederpaaren auf dem Meßtisch horizontal und vertikal quer zur Längsachse der Lehrwelle ausschwenkbar gelagert ist. Dadurch wird vorteilhaft die Lageabweichung der Lehrwellen in der Vorrichtung ohne Verfälschung aufgenommen, so daß eine direkte Messung möglich ist. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Blattfedern jedes Blattfedernpaares vorzugsweise unter 45° geneigt zueinander angeordnet, so daß sich deren verlängerte Symmetrieebenen in Längsachse des Meßtisches bzw. in der Achse der Lehrwelle treffen. Dadurch
können die Lageabweichungen· direkt auf die Achse der Lehrwelle bezogen, ohne Unirechnungen gemessen bzw. von den Peinzeigern abgenommen werden.
Die Erfindung ist schließlich noch dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Lagerböcke höhen- und längsverstelIbar ausgebildet ist. Diese Ferstelibarkeit ermöglicht ohne großen Aufwand die Anpassung der Vorrichtung an verschiedene Werkstückgrößen und Achsabstände.
Ausführungsbeispiel
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel erläutert.
Ss zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht
Pig. 2 eine Draufsicht
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 1 Fig. 4 eine Draufsicht entsprechend Fig. 2 im Detail
Die Vorrichtung "besteht im wesentlichen aus einem Meßtisch 1, auf dem zwei Lagerböcke 2, 3 zur Aufnahme von zwei in Bohrungen eines Hebels H gelagerten Lehrwellen L befestigt sind. Der Lagerbock 2 ist aus einer ortsfesten Säule 2 a mit einer senkrechten Führung 2 b und einer darin gleitenden Traverse 2 c aufgebaut. Auf der Traverse 2 c befinden sich oben zwei AUfnahmeprisoien 2 d für die freien Enden einer der beiden Lehrwellen L. Der zweite Lagerbock 3 besteht aus einem Gründkörper 3 a» der auf dem Meßtisch 1 in einer parallelen Führung 1a axial verschiebbar angeordnet ist. In dem Meßtisch 1 ist eine Spindel 1 b gelagert," die mit dem Grundkörper 3 a verbunden ist, so daß dieser sich über die Spindel 1 b axial verstellen läßt. In der Mitte des Meßtisches 1 ist noch ein Längenmaßstab 1 c angebracht, an dem mit einer an dem Grundkörper 3 a befindlichen optischen AbIeseeinrichtung 1 d der Bohrungsmittenabs tand ermittelbar ist. An dem Grundkörper 3 a ist ein erstes Blattfedernpaar 3 "b befestigt, dessen Blattfedern unter 45° zueinander geneigt angeordnet sind, so. daß deren verlängerte Symmetrieebenen sich'in der Längsachse des Meß-
tisch.es 1 treffen. An den freien iünden des Blattfedernpaares 3 b stützt sieb, eine Traverse y c ab, die ein weiteres Blattfedernpaar 3 d trägt. Das Blattfedernpaar 3 d "besteht ebenfalls aus zwei unter 4-5° zueinander geneigt angeordneten Blattfedern, deren verlängerte Symmetrieebenen sich, in der Achse der Lehrwelle treffen. Das freie JEJnde dieses Blattfedernpaares 3 d trägt eine Lagerplatte 3 e für zwei Aufnahmeprismen 3 fi in dem die freien Enden der zweiten Lehrwelle L eingelegt werden können.
Vervollständigt -wird die Vorrichtung durch einen Feinzeiger 4-an dem Meßtisch 1 zur Messung der Achsabweichüng horizontal quer zur Längsachse der Lehrtelie L und einen Feinzeiger 5 zur Messung der Achsabweichung vertikal quer zur Längsachse der Lehrte lie L.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist Gegenstand nachfolgender Beschreibung.
Das Werkstück, dessen Bohrungen auf genauen Abstand und Achs- Parallelität geprüft werden soll, ist in dem Ausführungsbeispiel als ein Hebel H dargestellt. In die beiden Bohrungen wird Je eine Lehrtelie L gleichen Durchmessers durchgesteckt. Diese Lehrwellen L -werden in die Aufnahme prismen 2 d und 3 f eingelegt. Zuvor.werden die Aufnahmeprismen 2 d des Lagerbockes 2 so in ihrer Höhe eingestellt, daß beide Lehrwellen L in der gleichen horizontalen Ebene zu liegen kommen. Auch -der Grundkörper 3 a des Lagerbockes 3 "wird auf den Meßtisch 1 so längs eingestellt, daß der vorgegebene Achsabstand der Bohrungen mit der Lage der Aufnahmeprisaien 2 d.% 3 f übereinstimmt. Die Einstellung -wird durch Verdrehen der Spindel 1 b erreicht, wodurch sich der Grundkörper 3 a in der Führung 1 a des Meßtisches 1 verschiebt. Sine auftretende Abweichung von der Achsparallelität wird über die Lehr wellen L auf die Aufnahmeprismen 3 f übertragen, da diese durch die beiden sich gegenseitig abstützenden Blattfedernpaare 3 bj 3 d horizontal und vertikal quer zur Längsachse der Lehrwelle ausschwenkbar gelagert sind» Diese gegenüber dem Meßtisch 1 auftretende Lageveränderung der Aufnahmeprismen 3 f? lassen sich dadurch mit Hilfe der beiden Feinzeiger 4-ί 5 bestimmen. Die beschriebene Vorrichtung ermöglicht eine schnelle Bestimmung der Maßhaltigkeit der Bohrungen in Werkstücken b ei geringstem baulichen Aufwand.

Claims (3)

  1. Erfindung sanspmch.
    ie Vorrichtung zum Messen der Ächsparallelitat zweier Bohrungen in einem ?/erkstück mit Hilfe von Lehr?iellen5 deren Achsatraeichung durch Peinzeiger und deren Achsabstand durch einen Längenmaßstab auf einem längs- und höhenversteirbaren Meßtisch ablesbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Meßtisch (1) z-wei Lagerböcke (2% 3) -zur Aufnahme der freien Enden der "beiden Lehr^ellen (L) "befestigt sind, von denen ein Lagerbock (3) mittels zweier sich gegenseitig abstützenden Blattfederpaaren (3b* 3d) auf dem Meßtisch (1) horizontal und vertikal quer zur Längsachse der Lehnselle (L) ausschwenkbar gelagert ist,
  2. 2. 'Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern jedes Blattfedernpaares (3b i 3d) vorzugsweise unter 45° geneigt zueinander angeordnet sind, so daß sich deren verlängerte Symmetrieebenen in der Längsachse des Meßtisches (1) bzw. in der Achse der Lehr^elle (L) treffen„
  3. 3« Vorrichtung nach Punkt 1 und 2S dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Lagerböcke (2\ 3) höhen- und längsverstellbar ausgebildet ist.
    Hierzu 2 Zeichnungen
DD23334981A 1981-09-17 1981-09-17 Vorrichtung zum messen der achsparallelitaet DD200927A1 (de)

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