DD200944A1 - Einrichtung zur bedienung von planetarien und astroteleskopen - Google Patents

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Abstract

Einrichtung zur Bedienung von Planetarien und Astroteleskopen mit dem Ziel, die Bedienung der Geraet zu erleichtern und zuverlaessiger zu gestalten. Die Aufgabe besteht darin, eine Einrichtung zur Bedienung zu schaffen, mit welcher mit der graphischen Displaytechnik und Rechnern eine hohe Anzahl und Variation der Bedienmoeglichkeiten erzielt wird. Die Einrichtung umfasst ein Display-Terminal mit einem Bildschirm, auf dem elektronisch ein oder mehrere Tastenfelder und eine Anzahl von Symbolen, die bestimmten Schaltfunktionen zugeordnet sind, abgebildet sind. Es ist ein Abtastung dieser Tastenfelder oder Symbole vorgesehen, welches mit einem Rechner verbunden ist. Vom Rechner aus werden Stellglieder zur Ausfuehrung von Schaltfunktionen am Geraet gesteuert und beaufschlagt. Es ist ein Speicher vorhanden zur Speicherung von Befehlen, die durch Abtasten entsprechender Felder auf dem Bildschirm abrufbar sind. Mit dem Bildschirm koennen kleinere Bildschirme gekoppelt sein. Figur

Description

Titel: Einrichtung zur Bedienung von Planetarien und Astroteleskopen
Anwendungsgebiet der Erfindung;:
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Bedienung von Planetarien und Astroteleskopen, bei denen die Bedienung im'Dunkeln erfolgen muß.
QhB^^ter±s_^'^^e^b^Xaimten technischen Lösungen% Bei der Bedienung von Astroteleskopen und Planetariumsvorführgeräten ist durch geeignete technische llnrichtungen insbesondere der Gesichtspunkt au beachten, daB die Beobachtungen und Vorführungen im. Dunkeln vorsichgehen. Durch die infolge der Dunkeladaption des Auges erheblich gesteigerte Lichtempfindlichkeit stören bereits geringe Lichtmengen.
Aus der "Jenaer Rundschau" 13, (1968), Heft 6, Seiten 346 und 34-9 und der "Jenaer Rundschau" 12 (1967)» Heft 3, Seiten 196 bis 198 sind Bedieneinrichtungen für Planetarien und Astroteleskopen bekannt, die mit Drucktasten, Dreh- und Schiebeknöpfen versehen sind und bei denen entweder das Bedienelement selbst oder ein zugeordnetes Fenster mit geeignetem Informationsgehalt beleuchtet werden.
Bei modernen Geräten wurden entsprechend der Entwicklung des Standes der Technik und der Einführung der Rechentechnik für die Steuerung Datensichtgeräte eingeführt, welche über eine alphanumerische Tastatur bedient werden·
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Bei allen diesen .einrichtungen treten die eingangs ange- gvoeiibL· Nachteile auf, näuilicli störende Lichtsengen» Die Bedienung einer alphanumerischen Tastatur ist entweder nur im hellen Raum (bei esterner Programmierung) oder durch geübtes Personal oder mit Zeitverzögerung möglich» Erschwert wird die Bedienung auch dadurch, daß durch erweiterte technische Ausrüstung der Umfang an Bedienelementen zugenommen hat, wodurch die Übersichtlichkeit beeinträchtigt wird bzw. ein hoher Trainingsaufwand erforderlich ist» Auch besteht das Problem, daß infolge der Weiterentwicklung der Technik oder unterschiedlicher Ausrüstungen Variationen der Bedienungseinrichtungen auf~ wendig werden· Aus der Druckschrift 2Tr· MAG 90413 "Magiscan Image Analysis Systems" der Firma JOYCE-LOEBL, US, ist ein graphisches Display für Analysegeräte bekannt, auf welchem ein Video-Tastenfeld abgebildet ist, mit dem die Kommunikation 2. B. mit einem Rechner ermöglicht wird. Zur Auslösung oder Programmierung von Rechenoperationen, Messungen oder Schaltfunktionen werden mit einem Lichtgriffel die entsprechenden Tastenfelder auf dem Bildschirm berührt·
Ziel der Erfindung t
Es ist Ziel der Erfindung, die Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen und die Bedienung von Planetarien und Astroteleskopen zu erleichtern und zuverlässiger zu gestalten*
des Wesens der Erfindung; s
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrich tung zur Bedienung von Planetarien und Astroteleskopen zu schaffen, mit welcher mit Hilfe der graphischen Dis
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playtechnik in Verbindung mit Rechnern eine hohe Zahl und Variation der Bedienmöglichkeiten erreicht werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer solchen Einrichtung zur Bedienung von Pianetarien und Astroteleskopen mit einem graphischen Display und einer alphanumerischen Tastatur, die mit einem Rchner verbunden sind, dadurch gelöst, daß auf dem Bildschirm de.s Display-Terminal elektronisch ein oder mehrere Tastenfelder, und/oder eine Anzahl von Symbolen, die bestimmten Schaltfunktionen zugeordnet sind, abgebildet sind, und daß ein dieses Tastenfeld und/oder die Symbole abtastendes Abtastorgan vorgesehen ist5 welches mit einem als Signalverarbeitungseinheit dienenden Rechner verbunden ist, welcher mit Stellgliedern zur Ausführung von Bewegungen an den Geräten in Verbindung steht? und daß mindestens ein Befehlstastfeld zur Aktivierung von gespeicherten Befehlen vorgesehen ist.
Zur Erweiterung des Anwendungsbereiches ist es vorteilhaft, daß auf dem Bildschirm geeignete Skalen mit Bezifferung zur Variation von Junktionswerten, a. B, von Geschwindigkeiten oder Wegen abgebildet sind, die mit dem Abtastorgan abtastbar sind»
Die abtastende Anordnung ist ein Steuerknüppel, eine Rollkugel oder ein Lichtgriffel«
Es ist vorteilhaft, daß auf dem Bildschirm, ein als Vorwählfeld dienendes Schreibfeld und ein Ist-Wert-Feld vorgesehen sind, wobei das Schreibfeld mit dem Ist-Wert-Feld, gekoppelt ist
Weiterhin ist es vorteilhaft, daß dem Bildschirm des Display-Terminals mehrere kleinere Bildschirme als Monitore zur Ergänzung der Anzeige zugeordnet sind«. Der besseren Übersichtlichkeit wegen sind die Bildschirme
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Zur besseren Handhabung ist es vorteilhaft, daß das Abtastorgan die Form eines auf den Pinger des Bedienenden steckbaren Pingerhutes besitzt, welcher durch eine flexible Leitung mit dem. Display-Terminal verbunden ist.
Durch die Erfindung wird insbesondere bei Planetarien und Astroteleskopen erstmalig als neues Anwendungsfeld eine rechnergestützte Bedienung (Computer-aided operation CAO) ermöglicht. Vor allem wird, dadurch eine große Variationsbreite der Bedienmögiichkeiten ersielt und den Gegebenheiten der Bedienung der Geräte im Dunkeln Rechnung getragen. Der Trainingsaufwand zur Bedienung der Geräte wird gesenkt und, allgemein, die Auslösung von Schaltschritten vereinfacht» Die Übersichtlichkeit der Bedienelemente wird verbessert und der Automatisierungsgrad der Steuerung der Geräte vor allem durch den Einsatz von Rechnern erhöht.
Ausführunpsbeispiel:
Anhand der Zeichnung wird.die Erfindung näher erläutert.
Grundbestandteil der Einrichtung zur Bedienung ist ein aktives graphisches Display-Terminal 1, auf dessen Bildschirm 2 elektronisch ein oder mehrere Tastenfelder 3 und/oder eine Anzahl von Symbolen 4, welche bestimmten Schaltfunktionen zugeordnet sind, abgebildet sind. Diese, simulierte Drucktasten darstellenden Tastenfelder 3 oder Symbole 4- können je nach Notwendigkeit, d. h. in Abhängigkeit des jeweils zu steuernden und zu bedienenden Gerätes, durch Text auf dem Bildschirm 2 erläutert werden. Mt Hilfe eines durch Steuerknüppel, Rollkugel oder Lichtgriffel geführten Abtastorgans 5 wird durch Antasten des gewünschten Tastenfeldes 3 auf dem BiId-
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schirm 2 des Display-Terrainais 1, welches mit einer Eingabeeinrichtung 6 und mit einem Rechner 7 verbunden ist, über die Eingabeeinrichtung 6 und den Rechner 7 ein Befehl an ein, mit dem nichtdargesteilten Gerät verbundenes Stellglied δ zur Ausführung, z. B. einer Bewegung am Gerät, in Form von elektrischen Signalen gegeben» Dieser Befehl kann auch erst in einen, vorzugsweise mit dem Rechner 7 gekoppelten Speicher eingegeben werden und durch Antippen eines besonderen Befehlstastfeldes 9 durch das Abtastorgan 5 zur Ansteuerung des Stellgliedes 8 freigegeben und der ausgeführte Befehl auf dem Bildschirm 2 sichtbar gemacht werden«
Neben Ein-Aus-Feldern 10, 11 sind auf dem Bildschirm geeignete Skalen 12, 13 mit Bezifferung zur stetigen oder stufenteisen Variation von Funktions"/erten3 z» B» Geschwindigkeiten, Wegen oder Helligkeiten., abgebildet, welche mit dem Abtastorgan 5 abtastbar sind. Durch überstreichen der Skalen 12, 13 oder durch Antasten an einer gewünschten Stelle mit dem Abtastorgan 5 ist z. B, ein bestimmter Schaltbefehl vorwählbar und wird gespeichert, der dann durch Abtasten des Befehlstastfeldes 9 aktivierbar ist« Das Stellglied 8 kann aber auch über die Eingabeeinrichtung 6 und den Rechner 7 direkt beaufschlagt werden.
Auf dem Bildschirm 2 sind ferner ein oder mehrere Schreibfelder 14 vorgesehen, in welche zusätzliche numerische Werte, z. B, Koordinaten, Zeitvorgaben usw«, mit dem Abtastorgan 5 eingeschrieben werden können. Diese Schreibfelder 14 sind zweckmäßigerweise mit einem Ist-Wert-Feld 15 gekoppelt«
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Die "Vielzahl der möglichen Bedienelemente und Funktionsanzeigen wird durch sinnvoll zusammengestellte Bildanordnungen realisiert, die z. B, durch zugehörige Software erzeugt und im Rechner 7 nichtlöschbar gespeichert werden und abrufbar sind. Für die Arbeit im Dunkeln ist es vorteilhaft, diese Bildanordnungen bzw. die Tastenfelder 3 durch akustische Signale in Form von Code-Worten direkt oder von einem Tonträger aufzurufen, um entsprechende Befehle auszulösen.
Auf dem Bildschirm 2 kann ferner eine schematische Abbildung des Gerätes (nicht abgebildet) dargestellt werden, "wobei die Bedienung desselben durch Abtasten entsprechender Funktionseinheiten des Gerätes mit dein Abtastorgan 5 erfolgt· Desgleichen sind auch Bedienfelder 16 für Zubehöreinheiten auf dem Bildschirm. 2 vorgesehen, deren Steuerung ebenfalls vom Rechner 7 erfolgt»
Neben dem aktiven graphischen Display-Terminal 1 mit einem relativ großen Bildschirm 2 sind vorteilhaft mehrere kleine Bildschirme (nicht dargestellt) als Monitore zur Ergänzung und Erweiterung der Anzeigemöglichkeiten vorgesehen. Um durch verschiedene Farben und durch Farbwechsel eine bessere Übersichtlichkeit zu erreichen, sind die Bildschirme als Farbbildröhren ausgebildet. Die Informationen auf den Monitoren sind manuell oder akustisch durch Code-Worte auf den Bildschirm 2 übertragbar.
Um die Hnadhabung des Abtastorgans 5 und damit die Bedienung zu erleichtern, hat dieses die Form eines auf den Finger des Bedienenden steckbaren Fingerhutes, weleher durch eine flexible Leitung mit dem Display-Terminal 1 verbunden ist·
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Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Einrichtimg zur Bedienung von Planetarien und Astroteleskopen, umfassend ein grapnisch.es Display-Terminal und eine alphanumerische Tastatur, welche mit einem
    5» Speicher und einem Rechner verbunden sind, wobei die . durch die Tastatur eingegebenen Sunktionswerte und Schaltoperationen auf dem Bildschirm anzeigbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Bildschirm (2) des Display-Terminals (1) elektronisch ein oder mehrere Tastenfelder (3) und/oder eine Anzahl von Symbolen (4)s die bestimmten Schaltfunktionen zugeordnet sind, und daß ein dieses Tastenfeld (3) und/oder die Symbole (4) abtastendes Abtastorgan (5) vorgesehen ist, welches mit einem als SignalVerarbeitungseinheit dienenden Rechner (7) verbunden ist, welcher mit Stellgliedern (3) zur Ausführung von Bewegungen an den Geräten in Verbindung steht, und daß mindestens ein Befehlstastfeld (9) zur Aktivierung von gespeicherten Befehlen vorgesehen ist.
    2* Einrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Bildschirm. (2) geeignete Skalen (12; 13) mit Bezifferung zur Variation von Sunktionswerten, z. 3« von Geschwindigkeiten oder Wegen abgebildet sind, die mit dem Abtastorgan (5) abtastbar sind»
    3» Einrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtastorgan (5) ein Steuerknüppel, eine Rollkugel oder ein Lichtgriffel ist·
    4« Einrichtung nach Punkt 1 bis 35 dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Bildschirm (2) ein als Vorwählfeld.
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    dienendes Schreibfeld (14-) und ein Ist-Wert-Feld (15) vorgesehen sind, wobei das Schreibfeld (I2O mit dem. Ist-Wert-Feld (15) gekoppelt ist.
    5· Einrichtung nach Punkt 1 bis 4S dadurch gekennzeichnet, daß dem Bildschirm (2) des Display-Terminal (1) mehrere kleinere Bildschirme als Monitore zur Ergänzung der Anzeige zugeordnet sind·
    β Einrichtung nach Punkt 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildschirme Farbbildröhren sind.
    7» Einrichtung nach Punkt 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Äbtastorgan (5)· die Form eines auf den Finger des Bedienenden steckbaren Fingerhutes besitzt, reicher durch eine flexible Leitung mit dea Display-Terminal (1) verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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DD23292881A 1981-09-01 1981-09-01 Einrichtung zur bedienung von planetarien und astroteleskopen DD200944A1 (de)

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