DD201048A1 - Schrotbehaelter fuer schrotmunition - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Schrotbehaelter fuer Schrotmunition, der vorzugsweise aus Plaste besteht. Der Schrotbehaelter besitzt flugstabile und trefferregulierende Eigenschaften, die durch elastische, fischschuppenaehnlich ausgebildete Federelemente (nach innen und aussen federnd) am Umfang und auf der Laenge erzielt werden. Die Federelemente nach innen bewirken eine Konzentration der Schrotgarbe und die nach aussen gestatten die Abbremsung des Schrotbehaelters im Freiflug. Ein am Ende des Behaelters befindlicher Wulst dient zur Abdaemmung und gleichzeitiger Schrotlaufreinigung mit dem im Plast integriertem Waffenreinigungsmittel. Fig. 2
Description
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Erfinder: Alfred Bürger
Bevollmächt igt er: Siegfried Jüngling .
£itel der Erfindung Schrotbehälter für Schrotmunition
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Schrotbehälter für Schrotmunition vorzugsweise aus Plaste, der zur Aufnahme der Einzelschrote in einer zündfähigen Schrotpatrone dient.. Der Schrotbehälter nimmt nach dem Verlassen des Schrotlaufes im Freiflug sofort eine flugstabile Lage ein und beeinflußt gleichzeitig die Einzelschrote bei ihren Austritt als Schrotgarbe trefferregulierend in Länge und Breite. Mit diesen Eigenschaften ist die Erfindimg spezifisch abstimmbar und für alle jagdlichen und sportlichen Schießzwecke mit Schrotmunition anzuwenden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Es sind bereits eine Vielzahl von Schrotpatronenkonstruktionen bekannt geworden, bei denen spezielle Schrotbehälter in der Schrotpatrone zur Trefferregulierung der Schrotgarbe·und zur Verhinderung der unerwünschten Laufverbleiung eingesetzt werden. So sind u.a. die DE-OS 1453 863 und 1 911 010 bekannt geworden, 'deren Schrotbehälter bzw. -tasche einen komplizierten Aufbau zur Erreichung eines gewünschten Effektes, wie Schrotgarbenbeeinflussung, Zwangsführung im Schrotlauf und Freiflug nach dem Verlassen des Schrotlaufes aufweisen. Sie alle zeichnen sich durch einen
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komplizierten Formenaufbau mit zusätzlichen Leiteinrichtungen und.daraus resultierende kostenaufwendige* Herstellungsverfahren, aus. Trotzdem unterliegt die Schrotgarbe als Streuschuß mit den bekannten Schrotbehältern bzw. -taschen noch zu vielen Zufälligkeiten und zeigt unzufriedene, unterschiedliche Trefferergebnisse, -Verteilungen und -Wirkungen am beschossenen Zielgegenstand.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung erzielt einen verbesserten, einfachen Schrotbehälter für Schrotmunition, vorzugsweise aus Plaste, der eine Schrotlaufverbleiung verhindert und sofort nach dem Verlassen aus dem Schrotlauf eine flugstabile Lage einnimmt sowie sich durch eine gleichzeitig trefferregulierende Abgabe der Sinzelschrote zu einer optimal zielgerichteten Schrotgarbe auszeichnet, wobei die bekannten !Nachteile aus dem Stand der Technik abgestellt werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, daß ein plastisch profilierter, einteiliger Schrotbehälter mit fischschuppenähnlichen Federelementen und abdämmenden, laufreinigenden Wulst nach dem Verlassen aus dem Schrotlauf eine flugstabile lage einnimmt und trefferregulierend auf die Einzelschrote bzw. Schrotgarbe einwirkt, so daß ein Ausbrechen von Einzelschroten aus einem gewünschten Streukreis auf dem beschossenen Zielgegenstand möglichst verhindert wird und die Schrottrefferanzahl mit ihrer Wirkung im Ziel optimal gesteigert werden kann. Gleichzeitig wird eine, progressive Verzögerung des Schrotbehälters erzielt. . Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein einteiliger Schrotbehälter mit einer Anzahl fischschupp enähnlicher Federelemente auf der Länge sowie symmetrisch auf dem Umfang ausgebildet, ist und dessen
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Ende ein abdämmender, laufreinigender Wulst bildet. Die elastischen Federelemente sind vorderseitig des Schrotbehälters bis 2/3 der Länge nach innen zur Behältermitte und rückseitig bis 1/3 der Länge beim Freiflug des Schrotbehälters nach außen angeordnet. Der leergeschossene Schrotbehälter ist nach einer Ueufüllung mit Einzelschrotehwieder in einer neuen zündfähigen Schrotpatrone einsetzbar
Vorteilhaft wirkt sich bei dem erfindungsgemäßen Schrotbehälter die im vorderen Teil befindlichen nach innen gerichteten Federelemente auf die Schrotgarbe aus, da einerseits der vorzeitige Austritt der Binzelschrote im Schrotlauf verzögert wird und andererseits die Sinzelschrote einen zentralgerichteten Impuls im sich leerenden Schrotbehälter erhalten, so daß ein Ausbrechen aus dem gewünschten Streukreis verhindert wird und sich eine zielgerichtete Bündelung der Schrotgarbe ergibt. Die im hinteren Teil des Schrotbehälters befindlichen Federelemente sind bei Zündung der Schrotpatrone bzw. bei der Beschleunigung im Schrotlauf
anliegend und befinden sich im vorgespannten .Zustand^.
Gleichzeitig übernimmt der abdämmende V/ulst durch das' im Plast integrierte Reinigungsmittel die Schrotlaufreinigung. Sobald der Freiflug des Schrotbehälters nach dem Verlassen aus dem Schrotlauf beginnt, spreizen sich sofort die hinteren Federelemente nach außen, übernehmen die Flugstabilität und leiten infolge des Luftwiderstandes die Abbremsung des sich leerenden Schrotbehälters ein. Durch Anordnung, Anzahl und Größe der elastischen fischschuppenähnlichen Federungselemente können Verzögerungseffekt des Schrotbehälters und die Schrotgarbenstreuung trefferregulierend in Länge und Breite für jede jagdliche und sportliche Schrotschußdisziplin individuell variabel gestaltet werden.
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Ausführungsb ei spiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die zugehörige Zeichnung zeigt in der
Fig. 1 : Seitenansicht des Schrot behält ers beim "Verlassen des Schrotlaufes;
Pig. 2: Teilschnitt des leeren Schrotbehälters
im Freiflug mit den entspannten Federungselementen.
Die Zeichnung zeigt in der Fig. 1 den Mündungsabschnitt eines Schrotlaufes 5, in dem sich der beschleunigte Schrotbehälter 1 mit gefüllten Einzelschroten 6 nach der Trennung von der gezündeten Schrotpatronenhülse befindet. Hierbei legen sich die fischschuppenähnlichen Federe lenient e 3 an die Wandung des Schrotlaufes 5 an und sind gespannt. Der am Ende des Schrotbehälters 1 befindliche V/ulst 4 hat eine abdämmende und gleichzeitig eine laufreinigende Wirkung im Schrotlauf 5. Die Einzelschrote 6 im Schrotbehälter 1 sind durch die im vorderen Teil befindlichen, nach innen gerichteten Federelemente 2 vorgespannt. Sie erhalten bei ihrer Freigabe aus dem Schrotbehälter 1 einen zentral gerichteten Impuls, der eine Konzentration der Schrotgarbe ermöglicht. Im Freiflug des Schrotbehälters nach Fig. 2 spreizen sich die hinteren Federelemente nach außen und übernehmen die Flugstabilisierung und leiten die Abbremsung des sich leerenden Behälters ein. Der leere Schrotbehälter 1 ist nach einer Ueufüllung mit Einzelschrotenö und einer eventuellen Nacharbeit des laufreinigenden Wulstes 4 wieder in einer neuen zündfähigen Schrotpatrone einsetzbar.
Claims (3)
1. Schrotbehälter für Schrotmunition vorzugsweise aus Plaste, gekennzeichnet·dadurch, daß ein einteiliger Schrotbehälter (1) mit einer Anzahl fischschuppenähnlicher Federelemente (2,3) auf der Länge sowie symmetrisch auf dem Umfang ausgebildet ist und dessen Ende ein abdämmender, laufreinigender Wulst (4) mit integriertem Reinigungsmittel bildet.
2. Schrotbehälter nach.Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß vorderseitig bis 2/3 der Länge eines Schrotbehälters (1) elastische Federelemente -(2) nach innen zur Behältermitte und rückseitig bis 1/3 der Länge elastische Federelemente (3) beim Freiflug des Schrotbehälters (1) nach außen angeordnet sind.
3· Schrctbehälter nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß ein leergeschossener Schrotbehälter (1) nach einer Itfeufüllung mit Einzelschroten(6) wieder in einer neuen zündfähigen Schrotpatrone einsetzbar ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23476181A DD201048A1 (de) | 1981-11-11 | 1981-11-11 | Schrotbehaelter fuer schrotmunition |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23476181A DD201048A1 (de) | 1981-11-11 | 1981-11-11 | Schrotbehaelter fuer schrotmunition |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD201048A1 true DD201048A1 (de) | 1983-06-29 |
Family
ID=5534630
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD23476181A DD201048A1 (de) | 1981-11-11 | 1981-11-11 | Schrotbehaelter fuer schrotmunition |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD201048A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5299502A (en) * | 1989-11-29 | 1994-04-05 | Nagatoshi Maki | Container for shot of shotshell |
| US9879957B2 (en) | 2015-10-15 | 2018-01-30 | Vista Outdoor Operations Llc | Shotshell having wad with enhanced fin deployment |
-
1981
- 1981-11-11 DD DD23476181A patent/DD201048A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5299502A (en) * | 1989-11-29 | 1994-04-05 | Nagatoshi Maki | Container for shot of shotshell |
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