DD201484A1 - Flammendurchschlagsicherung fuer brennraeume mit oelbrennern - Google Patents

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DD201484A1
DD201484A1 DD23371481A DD23371481A DD201484A1 DD 201484 A1 DD201484 A1 DD 201484A1 DD 23371481 A DD23371481 A DD 23371481A DD 23371481 A DD23371481 A DD 23371481A DD 201484 A1 DD201484 A1 DD 201484A1
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Heinz Schulz
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Heinz Schulz
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Verminderung von Flammendurchschlaegen bei Verbrennungsanlagen mit Oelbrennern. Ziel ist die Vermeidung von Braenden durch die entzuendung des Inhaltes des Brennstoffbehaelters. Dazu ist eine besondere Sicherheitseinrichtung zwischen Verbrennungsraum und Brennstoffbehaelter anzuordnen. Erfindungsgemaess wird in Abflussrohren von Brennschalen eine FLammendurchschlagsicherung eingebaut, bei der das Abflussrohr der Brennschale in das Abflussrohr der Auffangschale bis kurz ueber den durch eine Verschlussmutter gebildeten Boden des Abflussrohres der Auffangschale taucht. Im unteren Teil des Abflussrohres wird eine Fluessigkeitssaeule gebildet. Die Erfindung kann bei Oelbrennern eingesetzt werden. Figur

Description

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Entwurf Flammendurchschlagsicherung für Brennräume mit Ölbrennern
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Verhinderung von Flammendurchschlä'gen im allgemeinen bei Verbrennungsanlagen mit Ölbrennern und zwar im besonderen vom Verbrennungsraum und vom Druckraum für die Verbrennungsluft in Räumen außerhalb der Verbrennungsanlage durch Überlauf- oder Rücklaufleitungen für den flüssigen Brennstoff.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei Ölbrennern, die durch Verbrennung von flüssigem Brennstoff in Brennschalen in Betrieb genommen werden, muß aus Sicherheitsgründen eine Ableitung des zuviel eingespeisten flüssigen Brennstoffes durch eine in der Brennschale angeordnete Überlaufeinrichtung vorgesehen werden. Eine derartige Überlaufeinrichtung muß auch für Auffangschalen, die in oder auch außerhalb von Druckräumen für die Verbrennungsluft angeordnet sind und in denen Leckmengen des Brennstoffes gesammelt werden, vorhanden sein.
Es versteht sich von selbst, daß diese abzuleitenden Brennstoffmengen zur Wiederverwendung dem Brennstoffbehälter wieder zugeführt werden. Damit liegt aber eine unmittelbare Verbindung vom Verbrennungsraum und von Druckräumen für die Verbrennungsluft oder auch von anderen Räumen zum Brennstoffbehälter durch die Überlaufeinrichtungen mit den dazugehörigen Abflußrohren vor. Bei ungünstiger Di^mensionierung der Überlaufeinrichtung mit dem Abflußrohr ist es möglich, daß die Flamme vom Verbrennungsraum bzw. bei unbeabsichtigter Zündung des Brennstoffes in einer Auffangschale zum Brennstoffbehälter durchschlägt, den hierin befindlichen Brennstoff zündet und damit u.U. eine Katastrophe auslöst, was jedoch auf alle Fälle zu vermeiden ist.
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Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Einrichtung zu schaffen, bei der diese beschriebenen Nachteile dadurch ausgeschlossen werden, daß in dem Abflußrohr eine Sicherheitseinrichtung eingebaut wird, die ein Durchschlagen der Flamme vom Verbrennungsraum bzw. von in Auffangschalen brennendem Brennstoff zum Brennstoffbehälter verhindert·
Wesen der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, in einer besonderen Sicherheitseinrichtung die vom Verbrennungsraum oder von einer Auffangschale kommende Flamme zu löschen und dad.urch eine Zündung des Brennstoffes im Brennstoffbehälter durch das Abflußrohr auszuschließen·
Erfindungsgemäß wird in Abflußrohren von Brennschalen oder von Auffangschalen für den Brennstoff in Verbrennungsräumen oder in anderen Räumen, in denen eine Zündung des flüssigen Brennstoffes möglich ist, eine Flammendurchschlagsicherung eingebaut, bei der das Abflußrohr der Brennschale in das Abflußrohr· ;der Auffangschale bis kurz über den durch eine Verschlußmutter gebildeten Boden des Abflußrohres der Auffangschale taucht, wobei zwischen dem Rohrende des Abflußrohres der Brennschale und dem Boden des Abflußrohres der Auffangschale ein ausreichender Schmutzfangraum vorliegt· Im unteren Teil der Abflußrohre wird eine Flüssigkeitssäule, die die Wirkung einer Flüssigkeitspresse hat, durch den Brennstoff gebildet und deren Höhe durch den Abstand der Mündung des Abflußrohres der Brennschale in der Flammendurchschlagsicherung von der Unterkante des im Abflußrohr der Auffangschale befindlichen Abflußrohres der Flammendurchschlagsicherung gegeben
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnung näher erläutert werden.
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Die Flammendurchschlagsicherung besteht aus dem Abflußrohr 8 für die Brennschale 1, dem Abflußrohr 11 für die Auffangschale 6, der Verschlußmutter 13, dem Abflußrohr der Plammendurchschlagsicherung, das im Brennstoffbehälter mündet und einer nicht dargestellten Verschraubung, die im Raum 10 angeordnet ist. Zwischen der Mündung des Abflußrohres 8 und dem Boden der Verschlußmutter 13 liegt ein Schmützfangraum 15 vor, der seitlich von der inneren Wandung des Abflußrohres 11 und der Verschlußmutter 13 begrenzt wird. Vom Brennstoff wird eine Flüssigkeitssperre mit der Flüssigkeitssäule 14 gebildet, deren Höhe durch die Differenz zwischen der Unterkante der Mündung des Abflußrohres 12 in dem Abflußrohr 11 und der Unterkante der Mündung des Abflußrohres 8 in der Flammendurchschlagsicherung gegeben ist. Die Flammendurchschlagsicherung ist einerseits durch den Anschluß des Abflußrohres 8 an den Überlauftopf 7 mit der Überlauföffnung 3, durch die die maximale Niveauhöhe 2 des Brennstoffes in der Brennschale 1 gegeben ist, mit dem Verbrennungsraum 4 und andererseits durch den Anschluß des Abflußrohres 11 an die Auffangschale 6 und den zum Abflußrohr 8 gebildeten Ringquerschnitt 9 mit dem Druckraum 5 für die Verbrennungsluft verbunden.
Wird in die Brennschale 1 mehr Brennstoff eingespeist als verbrennen kann, dann fließt nach Erreichen des maximalen Flüssigkeitsstandes 2· der überschüssige Brennstoff durch die Überlauföffnung 3 des Überlauftopfes 7 in das Abflußrohr 8 der Flammendurchschlagsicherung und von hier durch das Abflußrohr 12 in den Brennstoffbehälter, womit eine Verbindung zwischen dem Verbrennungsraum 4 und dem Brennstoffbehälter besteht. Gleichfalls sind verbunden der Druckraum 5 für die Verbrennungsluft zum einen mit dem Verbrennungsraum 4 durch die Verbrennungsluftleitungen und zum anderen mit dem Brennstoffbehälter durch die Verbindung des Abflußrohres 11 mit der Auffangschale 6. Der aus der Brennschale 1 abfließende hocherhitzte Brenn-
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stoff entzündet sich zumeist und ein Teil von diesem verbrennt teilweise verpuffungsartig im Abflußrohr 8. Die Verbrennung wird gestoppt durch Sauerstoffmangel, da im Abflußrohr 8 nur eine begrenzte Luftmenge zur Verfügung stent, die verbrennen kann, die volumenmäßig durch die Innenwand des Abflußrohres 8, der Oberfläche der Flüssigkeitssäule 14 des Brennstoffes im Abflußrohr 8 und dem maximalen Flüssigkeitsstand 2 in der Brennschale 1 gegeben ist, zumal ein Nachströmen von Verbrennungsluft von unten in das Abflußrohr 8 durch die Flüssigkeitssäule 14 verhindert wird und von oben durch die vorliegende Verbrennung an der Oberfläche des flüssigen Brennstoffes durch die vorliegenden Druckverhältnisse nicht möglich ist. Bei einer Verpuffung im Abflußrohr 8 wirken die Flüssigkeitssäule 14 und die Rohrleitungswiderstände im geraden Rohr, im Schmutzfangraum und im Ringquerschnitt, dem Durchstoß# entgegen, so daß die Gase durch die Überlauföffnung 3 in den Verbrennungsraum 4 entweichen. Ein Nachziehen von Verbrennungsluft zum Abflußrohr 8 durch die Flüssigkeitssäule 14 vom Brennstoffbehälter ist eben wegen dieser zuvor genannten Widerstände, die auch bei entgegengerichteter Strömung wirken, ebenfalls nicht möglich, so daß in der Regel nach einer Verpuffung im Abflußrohr 8 eine Anreicherung von Verbrennungsgasen vorliegt, die weitere Verbrennungen wegen Sauerstoffmangel ausschließen. Nicht auszuschließen ist, daß in der Auffangschale 6 vorliegende Leckmengen des Brennstoffes durch mögliche Flammenrückschläge vom Verbrennungsraum zum Druckraum 5 oder durch andere Umstände gezüi werden. Auch in diesem Fall wird ein Flammendurchschletg zum Brennstoffbehälter durch die im unteren Teil der Flammendurchschlagsicherung befindliche Brennstoffmenge ebenfalls unmöglich.
Die Flüssigkeit im unteren Teil der Flammendurchschlagsicherung wirkt daneben als Flüssigkeitssperre ^gegenüber dem Druckraum 5 für die Verbrennungsluft und gestattet dabei den Aufbau eines Überdrucks gegenüber der Atmosphäre.
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Beim Vorliegen von Unterdrucken im Druckraum 5 und im Verbrennungsraum 4 wird andererseits durch diese Flüssigkeitssperre die Zufuhr von Webenluft verhindert. Die Punktion der Flammendurchschlagsicherung ist eelbstverständlich auch bei einem nicht vorhandenen Druckraum 5 gewährleistet.

Claims (1)

  1. -ν 2337 VA 6
    Erfindungsanspruch
    1. Einrichtung zur Vermeidung von Flammendurch.sehlägen vom Verbrennungsraum zum Brennstoffbehälter bzw. von einem Druckraum für die Verbrennungsluft zum Brennstoffbehälter für Ölbrenner, bestehend aus einem Abflußrohr für die Brennschale, einem Abflußrohr für die Auffangschale, Verschlußrautter, Verschraubungen und einer Flüssigkeitssperre, gekennzeichnet dadurch, daß von der im Verbrennungsraum^)angeordneten Brennschale(1)mit dem maximalen Flüssigkeitsstand^), der durch die im Überlauftopf(7)vorhadenen Überlauföffnung (3) festgelegt ist, ein Abflußrohr (8), welches an dem Überlauftopf (7) angeschlossen ist, abgeht, wodurch eine Verbindung über den Ringquerschnitt (9), der von dem äußeren Umfang des Abflußrohres (8) und dem inneren Umfang des Abflußrohres (11), welches mit der Auffangschale (6) und dadurch mit dem Druckraura (5) verbunden ist, gebildet wird, und dem im Abflußrohr(11) angeordneten Abflußrohr (12), zum Brennstoffbehälter hergestellt wird, wobei zwischen dem Verbrennungsraum (4) und dem Brennstoffbehälter eine Flüssigkeitssperre, deren Flüssigkeitssäule (14) durch den Abstand zwischen der Unterkante der Mündung des Abflußrohres (12) in dem Abflußrohr (11) und der Unterkante der Mündung des Abflußrohres (8) gegeben ist und ein Schmutzfangraum (15) liegt.
    Hierzu 1 SdUe Zeichnungen
DD23371481A 1981-09-30 1981-09-30 Flammendurchschlagsicherung fuer brennraeume mit oelbrennern DD201484A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0947774A1 (de) * 1998-04-02 1999-10-06 Toby AG Öleinlaufstutzen für einen atmosphärischen Ölbrenner und Ölreglereinrichtung dazu

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0947774A1 (de) * 1998-04-02 1999-10-06 Toby AG Öleinlaufstutzen für einen atmosphärischen Ölbrenner und Ölreglereinrichtung dazu

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