DD201576A5 - Vorrichtung zum vereinzeln von staeben - Google Patents

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DD201576A5 DD23203581A DD23203581A DD201576A5 DD 201576 A5 DD201576 A5 DD 201576A5 DD 23203581 A DD23203581 A DD 23203581A DD 23203581 A DD23203581 A DD 23203581A DD 201576 A5 DD201576 A5 DD 201576A5
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vereinzeln von Stäben, insbesondere Rohren. Während das Ziel der Erfindung die kostengünstige Gestaltung des Vereinzelns von Rohren ist, soll nach der Aufgabe der Erfindung eine Vorrichtung geschaffen werden, die ein schnelles Vereinzeln auch von solchen Stäben ermöglicht, die nicht parallel zueinander in der Mulde abgelegt sind. Des weiteren soll die Vorrichtung das gleichzeitige Ergreifen mehrere Stäbe durch die Schleppdaumen ausschließen. Erfindungsgemäß geschieht das mittels quer zur schwenkbaren Mulde sich erstreckenden Führungsbahnen, die sich mit den Gleitleisten in einstellbaren Höhenlagen kreuzen. Die Führungsbahnen sind zur Mulde hin nach unten geneigt und verlaufen im Bereich der Schleppdaumen horizontal. Fig.1

Description

Berlin, den 23.10,1981 2 3 2 0 3 5 5 - 1- AP B 65 G/232 035/5
59 399/25/32
Vorrichtung zum Vereinzeln von Stäben Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vereinzeln von Stäben» insbesondere Rohren,aus einem in einer Aufnahmemulde abgelegten Stabpaket mit Hilfe von entlang einer aus Gleitleisten gebildeten Abgabeflanke in beabstandeten senkrechten Ebenen bewegbaren Schleppdaumen, deren die Gleitleisten durchgreifende einstellbare Auflagen jeweils einen der Stäbe untergreifen und quer zu seiner Längsachse aus der Mulde heraustransportieren sowie Einrichtungen zum einseinen Überführen jeweils eines Stabes des Paketes auf die Auflagen der Schleppdaumen·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Derartige Vorrichtungen haben die Aufgabe, aus einem Stapel Einzelstücke nacheinander herauszusortieren· Das Problem bei diesen Einrichtungen besteht darin, daß die in der Mulde abgelegten Stabpakete nicht immer so geordnet sind, daß die Längsachsen der Stäbe zueinander parallel liegen· Dies erschwert das ordnungsgemäße Ergreifen des zu vereinzelnden Stabes erheblich, so daß die Funktion der Einrichtung gestört ist. Es sind eine Reihe von Vereinzelungsvorrichtungen bekannt geworden, die im wesentlichen aus muldenförmigen Aufnahmen für das Stabpaket bestehen« wobei an der Innenseite einer Muldenflanke ein Schieber, Stößel oder Lineal hochfährt, um dabei mit seiner Stirnfläche einen Stab zu ergreifen und ihn über die Oberkante der Mulde hinauszubefördern· Da die bekannten Einrichtungen
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zuweilen auch zwei oder mehrere Si-ab© gleichzeitig ergre±~ f©nff sind Mittel und Maßnahmen vorzusehen} dl© Überführung mehrerer Stäbe aus der Huide heraus an die Weitervererbe!»· tungseinrichtungon ζυ verhindern* Diese DTforderlichen Maßnahmen verzögern jedoch den Verelnzeiungsvorgang erheb·» lichj so daß ein zügioer:; Arbeiten nicht möglich iste
Durch die DE-PS Mrf, 12 69 044 e von der dio vorliegende Erfindung ausgeht e ist eine Vorrichtung zum Vereinzeln bekannt geworden e mit der der Ve rsinselυngsVorgang sicherer und schonender erfolg·;,, Di© vorbekannte Losung sieht vorB an der Abgabeflanke der Mulde -mehrere Rollenketten arizu» ordnen^ die je mit ilirom an uer Abgabeflanke bewegten Trum in einem Festpunkt am gestellfesten Teil der Mulde festgelegt ©ind und je einen Kattenhubwagen umschlingen,, dar ' durch Antreiben der ointrumig festgehaltenen Kette eine Hub-» und Senkbenegung ausführte An dem Kettenhubwagon sind im Bereich ihrer oberen Enden jeweils Schleppdaumen ange-> ordnet, die mit ihren Aufle»geflachen jeweils einen der Stäbe untergreift, die durch Auf- und Abfahren der Ketten«· hubwagen mit den Schleppdaumen überführt werden, wobei die Rollenkette die übrigen Stäbe zurückhält«, Ee sind Schaltleisten vorgesehen s die die Hubbewegung des Kettenhubwagens im Hinblick auf die Auflage einos oder mehrerer Stäbe auf den Schleppdaumen überwachen und steuern»
Die bekannt© Lösung wird als nachteilig empfundene weil die Verwendung von auf Rollen geführten Schlitten» die in ent" sprechend ausgebildeten Bahnen geführt sind., einen erheblichen Bauaufwand darstellttf der nicht nur kostenungünstig, sondern auch störanfällig ist» Darüber hinaus bedeutet das Wechselspiel des auf-« und abfahrenden Schlittens infolge
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der Umsteuerung einen erheblichen Zeltaufwand, so daß das zügige Arbeiten mit der bekannten Vorrichtung ebenfalls eingeschränkt ist* Die zahlreichen notwendigen Kontakte zur Erfassung des Ist-Zustandes und die Mittel und Maßnahmen, die vorzusehen sind, um ein einzelnes Ergreifen der aus der Mulde geförderten Stabe sicherzustellen, können entfallen oder mindestens weniger aufwendig werden, wenn sichergestellt würde, daß stets nur ein Stab von den Auflagen der Schleppdaumen ergriffen wird«
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, das Vereinzeln von Stäben kostengünstig zu gestalten·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Vereinzeln von Stäben so zu gestalten, daß sie mit möglichst geringem Bauaufwand ein zügiges und schnelles Vereinzeln auch von solchen Stäben ermöglicht, die nicht alle parallel zueinander in der Mulde abgelegt sind und die das Ergreifen von mehreren Stäben gleichzeitig durch die Schleppdaumen weitgehend ausschließt*
Zur Lösung der Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Einrichtung zum Oberführen der Stäbe aus quer zur Mulde sich erstreckenden Führungsbahneh besteht, die sich mit den Gleitleisten in einstellbaren Höhenlagen kreuzen, wobei die Führungsbahnen im Bereich der Schleppdaumen In jeder Höhenlage etwa horizontal verlaufen und zur Mulde hin nach unten geneigt sind«
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Durch diesen Vorschlag der Erfindung wird eine Einrichtung geschaffen, die eicherstellt, daß stets nur ein Stab in den Bereich der Schleppdaumen geführt wird« Die vorgeschlagenen Führungsbahnen wirken ähnlich wie ein Ausgießer· an einem Gefäß für Flüssigkeitene und zwar derart, daß in dem horizontalen Bereich der Führungsbahnen die Stäbe bereits nebeneinander liegen, so daß im Kreuzungsbereich mit den Gleitleisten, also dort wo die Schleppdaumen den Stab untergreifen, nur ein Stab aufliegt« Die Gleitleisten halten den Stab in der richtigen Lage, in der er von den Schleppdaumen Untergriffen wird.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Führungsbahnen an der Oberseite von konvex ge-. krümmten Hebeln vorgesehen sind, die um parallel zur Muldenlängsachse verlaufend© Achsen schwenkbar sind.
Mit dieser günstigen Ausgestaltung der Erfindung wird eine besonders vorteilhafte Lösung geschaffen, die hinsichtlich der Verstellbarkeit der Höhenlage mit einfachsten Mitteln die erfindungsgemäßen Bedingungen garantiert» Der konvex gekrümmte Hebel ist derartig ausgebildet, daß im Bereich der Schleppdaumen die Führungsbahnen etwa horizontal verlaufen und zur Mulde hin stetig gekrümmt abfallen. Die Abrollbewegung der Stäbe untereinander bewirkt, daß sich die Stäbe auf den Führungsbahnen zu den Schleppdaumen hinbewegen, wobei infolge der Krümmung der Führungsbahnen, die zu den Schleppdaumen hin ansteigen, bewirkt wird, daß sich die Rollbewegung der Stäbe zu den Schleppdaumen hin verlangsamt« Gleichzeitig fallen die Stäbe in diesem Bereich nebeneinander, so daß stets nur ein Stab in dem Obernahmebereich des Schleppdaumens zu liegen kommt.
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Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die Schleppdaumen am Trum endlos umlaufender Rollenketten angeordnet sind«
Diese Anordnung macht es möglich, mehrere Schleppdaumen auf dem Umfang der Rollenketten zu verteilen, um somit die Austraggeschwindigkeit der Stäbe aus dem Stabpaket zu vergrößern. Der endlose Umlauf der Kette macht das aus dem Stand der Technik bekannte Umsteuern in eine Auf- und Abwärtsbewegung entbehrlich und kommt somit der gewünschten größeren Leistung der Einrichtung zugute«
Um Stäbe des Stabpaketes, die sich in eine nichtparallele Lage zueinander verwirrt haben und nicht ordnungsgemäß an den erfindungsgemäßen Führungsbahnen entlanggeführt werden können, zu entwirren, ist nach einem weiteren günstigen Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß die Mulde um eine parallel zu ihrer Längsachse verlaufende Achse schwenkbar ist· Durch entsprechendes Verschwenken der Mulde können die Stäbe in der Mulde bewegt werden, so daß diese infolge dieser Bewegungen sich in parallele Lagen zueinander legen« Die Mulde kann dabei soweit geschwenkt werden, daß die Stäbe zu der der Vereinzelungsvorrichtung abgewandten Flanke der Mulde bewegt werden» Durch Umkehr der Schwenkrichtung der Mulde können dann die Stäbe erneut über die Führungsbahnen der Vereinzelungsvorrichtung bzw. den Schleppdaumen zugeführt werden.
Um Stäbe unterschiedlichen Durchmessers vereinzeln zu können, wird nach einem anderen Merkmal der Erfindung vorgeschlagen, daß die Gleitleisten quer zur Muldenlängsachse und parallel zu sich selbst verstellbar sind«
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Durch diese Verstellbarkeit kann die Auflage der Schleppdaumen dadurch verändert werden, daß diese unterschiedlich weit gegenüber der Gleitleiste vorstehen, Die Einstellung der Gleitleisten ist einfacher zu bewerkstelligen als die Einstellung der Schleppdaumen beim Stand der Technik, zumal eine Einstellung der Schleppdaumen bei der vorgeschlagenen Lösung deshalb nicht in Frage kommen kann, weil, wie bereits ausgeführt, mehrere Schleppdaumen auf dem Umfang der Rollenkette vorgesehen sein können»
Schließlich wird vorgeschlagen, im Kreuzungsbereich zwischen Führungsbahnen und Gleitleisten Einrichtungen zum Erfassen der Stablage vorzusehen, mit deren Hilfe, im Fall des Fehlens des Stabes* der Spindelantrieb für die Höheneinstellung der Führungsbahnen im Senksinne betätigbar ist«
Solche Einrichtungen ermöglichen die Automatisierung der vorgeschlagenen Vereinzelungsvorrichtung dadurch« daß die Führungsbahnen in ihrer Höhenlage zu den Gleitleisten absenkbar sind, wenn sich der Stapel der in der Mulde abgelegten Stäbe verringert« Dies läßt sich am einfachsten dadurch erkennen, daß im Bereich der Kreuzung zwischen Führungsbahn und Gleitleiste kein Stab vorhanden ist, weil dieser nicht infolge des Druckes nachfolgender Stäbe nachgerollt ist« Ist dies der Fall, so kann durch einfache Absenkung der Führungsbahn bzw· durch Verschwenken des konvexen Hebels die Führungsbahn zu dem Stabpaket in eine solche Lage gebracht werden, in der der "Ausgießereffekt" eintritt und die Stäbe nebeneinander liegend geordnet in Richtung der Schleppdaumen rollen«
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Ausfuhrungsbeispiel
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden» In den zugehörigen Zeichnungen zeigen;
Fig» Is die erfindungsgemäße Vereinzelungsvorrichtung im Querschnitt und
Fig, 2: die gleiche Vorrichtung zum Transport kleinerer Stabquerschnitte«
In Fig» 1 ist ein Stabpaket 1 dargestellt« das in der Mulde 2 abgelegt ist* Die Abgabeflanke 4 der Mulde 2 wird durch Gleitleisten 3 begrenzt» Ein konvex gekrümmter erfindungsgemäßer Hebel 5 ist an seiner Oberseite mit der Führungsbahn 6 versehen» Die eigentliche Vereinzelungsvorrichtung besteht aus der umlaufenden Rollenkette 8, die wie dargestellt mindestens einen, vorzugsweise jedoch auf den Umfang verteilt mehrere Schleppdaumen IO aufweist* Die Schleppdaumen 10 sind so bewegbar, daß die Stäbe nach oben transportiert und im oberen Totpunkt der Rollenkette 8 auf die schräg geneigte Bahn 11 übergeben werden» Von diesen Vereinzelungsvorrichtungen 7 sind je nach Länge der Mulde 2 eine Anzahl gleichartiger Vorrichtungen nebeneinander angeordnet»
Die Führungsbahn 6 am konvex gekrümmten Hebel 5 ist derartig gekrümmt, daß in dem Bereich 9, wo sich die Führungebahn 6 mit der Gleitleiste 3 kreuzt bzw« wo die Übernahme des Stabes 21 durch den Schleppdaumen 10 erfolgt, die Führungsbahn etwa horizontal verläuft,, Der Hebel 5 ist an seinem unteren Ende um eine parallel zur Muldenlängsachse
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verlaufende Achse 16 schwenkbar, wobei zur Verschwenkung ein Spindelantrieb 17 vorgesehen ist. Ein weiterer Spindelantrieb 19 greift am äußeren Ende der Mulde 2 an und gestattet ein Verschwenken der Mulde 2 um die Schwenkachse 18, die ebenfalls parallel zur Muldenlängsachse verläuft«
Die Funktionsweise der Vorrichtung wird wie folgt beschrieben:
Das Stabpaket 1 wird in die Mulde 2 eingelegt und durch die Flanke 20 der Mulde sowie die Führungsbahnen 6 des Hebels 5 zusammengehalten. Die Führungsbahn 6 verläuft in einer Krümmung, die, ähnlich wie ein Ausgießer - ein Rollen der Stäbe in der Zeichnung nach links - zum Schleppdaumen 10 bewirkt. In der Fig« 1 ist ein auf dem Schleppdaumen 10 liegender Stab 21 dargestellt. Dieser Stab war infolge der inneren Rollbewegung des Stabpaketes gegen die Gleitleiste 3 der Abgabeflanke der Mulde gerollt. Der von unten in Pfeilrichtung mit der Rollkette 8 herangeführte Schleppdaumen 10 konnte somit den Stab 21 untergreifen und ihn entlang der Gleitleiste, 3 nach oben transportieren. Sobald der Stab 21 aus dem Bereich 9 weggeführt ist± kann der nächste Stab 22 in gleicher Weise gegen die Gleitleiste 3 rollen und vom näJistfolgenden - nicht dargestellten Schleppdaumen 10 in gleicher Weise übernommen werden.
Zur Anpassung an unterschiedliche Stabdurchmesser und zum Sicherstellen, daß nicht zwei Stäbe nebeneinanderliegend vom Schleppdaumen 10 übernommen werden, ist die Gleitleiste Z, wie in Fig. 2 dargestellt, parallel zu sich selbst und quer zur Muldenlängsachse verstellbar, so daß die Auflagefläche des Schleppdaumens 10 relativ zur Gleitleiste 3 kleiner wird«
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Zur schonenden Behandlung der Stabe kann die Gleitleiste sowie die Führungsbahn 6 und die Mulde 2 mit einer Kunst-Stoffauflage versehen werden*
Wenn beim Entleeren der Mulde 2 die Rollbewegung der Stäbe nicht mehr ausreicht, um die Stäbe entlang der Führungsbahn 6 in Richtung der Schleppdaumen 10 zu bewegen, kann diese durch Verschwenken des Hebels 5 um die Achse 16 mit Hilfe des Spindeltriebes 17 nach unten bewegt werden* Die Notwendigkeit der Bewegung nach unten läßt sich leicht mit Hilfe einer Einrichtung 23 zum Erfassen der Stablage überwachen, denn ein Absenken des Hebels 5 ist erst dann erforderlich, wenn kein Stab mehr vor der Gleitleiste 3 liegt· Die Einrichtung 23 besteht vorzugsweise aus einer Lichtschranke, deren Lichtvorhang parallel zu den Gleitleisten 3 verläuft·
Sollte durch Verwirren der Stäbe des Stabpaketes 1 ein Rollen der Stäbe auf den Führungsbahnen 6 nicht möglich sein, so kann durch Verstellen des Spindeltriebes 19 die gesamte Mulde 2 um die Schwenkachse 18 verschwenkt werden, und zwar derartig, daß die Stäbe in der Mulde 2 zurück in Richtung auf die Flanke 20 bewegt werden« Durch Hin- und Herbewegung des Spindeltriebes 19 lassen sich die Stäbe leicht entwirren· Nach entsprechendem Kippen der Mulde 2 in Richtung Abgabeflanke 4 kann der vorstehend beschriebene Vereinzelungsvorgang erneut vorgenommen werden»
Die Form der Führungsbahnen 6 gestattet ein günstiges einzelnes Heranführen der Stäbe an die Schleppdaumen 10, so daß der Übernahme zweier Stäbe entgegengewirkt wird»
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Sollten dennoch einmal zwei Stäbe gleichzeitig vom Schleppdaumen 10 übernommen worden sein, kann zusätzlich eine Sicherheitseinrichtung vorgesehen werden, mit der zuviel transportierte Stäbe abgeworfen werden. Diese Sicherheitseinrichtung besteht aus einer Lichtschranke mit Lampe 15 und einem Reflektor 14 für den Lichtstrahl 13· Sobald die Lichtschranke unterbrochen wird, und zwar durch zwei aufeinanderliegende Stäbe, wird durch «ntsprechende Folgeschaltung ein Abwerfer 12 betätigt, der mindestens einen der Stäbe in die Mulde 2 zurückwirft»

Claims (3)

  1. 23.10.1981 AP B 65 G/232 035/5 2 0 3 5 5 -"- 59 399/25/32
    Erfindunqsanspruch
    Vorrichtung zum Vereinzeln von Stäben, insbesondere Rohren» aus einem in einer Aufnahmemulde abgelegten Stabpaket mit Hilfe von entlang einer aus Gleitleisten gebildeten Abgabeflanke in beabstandeten senkrechten Ebenen bewegbaren Schleppdaumen, deren die Gleitleisten durchgreifende einstellbare Auflagen jeweils einen der Stäbe untergreifen und quer zu seiner Längsachse aus der Mulde heraustransportieren sowie Einrichtungen zum einzelnen Überführen jeweils eines Stabes des Paketes auf die Auflage der Schleppdaumen, gekennzeichnet dadurch, daß die Einrichtung zum Oberführen der Stäbe aus quer zur Mulde (2) sich erstreckenden Führungsbahnen (6) besteht; die sich mit den Gleitleisten (3) in einstellbaren Höhenlagen kreuzen, wobei die Führungsbahnen (6) im Bereich (9) der Schleppdaumen (10) in jeder Höhenlage etwa horizontal verlaufen und zur Mulde (2) hin nach unten geneigt sind«
  2. 2. Vorrichtung zum Vereinzeln von Stäben nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Führungsbahnen (6) an der Oberseite von konvex gekrümmten Hebeln (5) vorgesehen sind, die um parallel zur Muldenlängsachse ver** laufende Achsen (16) schwenkbar sind«
  3. 3. Vorrichtung zum Vereinzeln von Stäben nach den Punkten 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die SchleppJ (10) am Trum endlos umlaufender Rollenketten (8) angeordnet sind»
    23,10.1981 AP B 65 G/232 035/5 3 2 0 3 5 5 - I2 - 59 399/25/32
    4· Vorrichtung zum Vereinzeln von Stäben r»-Oi?h den Punkten 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Mulde (2) um eine parallel zur ihrer Längsachse verlaufende Achse (18) schwenkbar 1st*
    5· Vorrichtung zum Vereinzeln von Stäben nach Punkt.1% gekennzeichnet dadurch, daß die Gleitleisten (3) quer·« zur Muldenlängsachse und parallel zu sich selbst verstellbar sind.
    6· Vorrichtung zum Vereinzeln von Stäben nach den Punkten 1 und 2, gekennzeichnet durch im Kreuzungsbereich zwischen Führungsbahnen (6) und Gleitleisten (3) vorgesehene Einrichtungen (23) zum Erfassen der Stablage, mit deren Hilfe Im Fall des Fehlens eines Stabes der Spindelantrieb (17) für die Höheneinstellung der Führungsbahnen (6) im Senksinne betätigbar ist#
    Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
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