DD201660A5 - Flexibler behaelter fuer transport und lagerung von schuettgut - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Behaelter fuer Transport und Lagerung von Schuettgut, der aus einer Huelle, einem Boden und einer Einfuelloeffnung besteht und mit Tragschlaufen versehen ist. Waehrend es das Ziel der Erfindung ist, die Tragschlaufen von flexiblen Behaeltern auf modernen automatischen Naehmaschinen auf einfachste Art fertigen zu koennen, besteht die Aufgabe darin, einen flexiblen Behaelter fuer Transport u. Lagerung von Schuettgut aus einem schlauchfoermigen Rohling, dessen Tragschlaufen hoechsten mechanischen Belastungen standhalten, herzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemaess derart geloest, dass die Tragschlaufen zusammengefaltet werden, wobei eine untere Ebene der Falte und in aehnlicher Weise eine obere Ebene der Falte gebildet werden und die zusammengefalteten Tragschlaufen einander ueberlappen. Die zu verbindenden zusammengefalteten Tragschlaufen koennen in die Falte der anderen Tragschlaufe eingeschoben werden. Die Verbindungsnaht kann im wesentlichen im Mittenbereich der Tragschlaufe angeordnet werden.
Description
Flexibler Behälter für Transport und Lagerung von Schüttgut
Die vorliegende Erfindung betrifft einen flexiblen Behälter für Transport und Lagerung von Schüttgut. Br setzt sich aus einer Hülle, einem Boden und einer Füllöffnung zusammen. Der Behälter weist Tragschlaufen zum Anheben auf. Diese stellen streifenförmige Teile dar, die geraden Verlängerungen des oberen Teiles der Hülle entsprechen. Die streifenförmigeη Teile werden durch wenigstens eine Verbindungsnaht zusammengehalten. .
Behälter dieser Art oder große Säcke werden für Transport und Lagerung von.-Schüttgut eingesetzt. Die Schüttgutmenge erstreckt sich meistens von einigen 100 kg bis zu mehreren Tonnen. Solche großen Säcke sind früher derart hergestellt worden, indem ein Stück des Sackmaterials doppelt gefaltet und dieses dann durch eine Naht im oberen Teil des gefalteten Materials verbunden worden ist-. Durch diese Naht wird gleichzeitig die Tragschlaufe oder werden gleichzeitig die Tragschlaufen des großen Sackes gebildet«, Da bei solchen großen Säcken die Naht exakt an der Stelle liegt, wo dieser den höchsten mechanischen Beanspruchungen, beispielsweise beim Anheben ausgesetzt ist, neigt ein solcher Sack dazu, längs der Verbindungsnaht der Tragschlaufen aufzureißen«,
Der flexible Behälter oder große Sack kann ebenfalls aus einem schlauchförmigen Rohling hergestellt werden, wie es
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auf diesem Gebiet der. Technik' bekannt ist. Hierbei bestehen der obere Teil und natürlich ebenfalls der untere Teil aus einem zusammenhängenden, einheitlichen Material«- Bin großer Sack dieser Art erfordert senkrechte Nähte, was dazu führt, daß die Struktur infolge dieses Umstandes geringere mechanische Festigkeiten, aufweist. Um nun ebenfalls -sehr große Säcke aus einem derartigen sehlauchförmigen Rohling mit einem zusammenhängenden oberen Ende herzustellen, wird von einem solchen auch verlangt, einen sehr großen Durchmesser aufzuweisen«. Aber auf modernen Maschinen, auf denen Gewebe aus Polypropylen hergestellt wird, kann beispielsweise nur ein vorgegebener Durchmesser und kein größerer produziert werden« Dieser. Umstand stellt eine eindeutige linse hränkung der Herstellung eines großen Sackes aus einem derartigen sehlauchförmigen Rohling dar«.
Ss sind weiterhin flexible Behälter für Transport und Lagerung von Schüttgut bekannt, 8e-i denen die Tragschlaufen aus streifenförmigen Teilen bestehen,, die gerade Verlängerungen des oberen Teiles der Hülle des Behälters darstellen« Diese streifenförmigen Teile sind durch Verbindungsnähte derart miteinander verbunden, daß. die Verbindungsnähte so angeordnet "sind, sich in einem Abstand von dem Mittenbereich der Tragschlaufe zu erstrecken*. Diese streifenförmigen Teile sind darüber hinaus in der Weise angeordnet worden, sich gegenseitig derart zu überlappen, daß der untere Band des einen streif enf örmigen Teiles durch eine Verbindungs— naht mit dem oberen Rand des anderen verbunden worden ist. Falls verlangt, kann, darüber hinaus der obere Sand der zuerst erwähnten streifenf örmigen Teile auf einer Seite durch eine Verbind längsnaht mit dem unteren Sand der anderen streifenförmigen Teile verbunden werden.
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Durch diese Konstruktion gemäß dem Stand der lechnik wird erreicht, daß die Tragsablaufen relativ zuverlässig die hohen mechanischen Belastungen aushalten, die unter xealen Einsatzbedingungen auf die ^ragschlaufen einwirken können« Die Lage der Verbindungsnähte macht jedoch die automatisierte Herstellung der flexiblen Behälter außerordentlich schwierig, was.die Iragsehlaufen anbetrifft. Darüber hinaus wird bei dieser Herstellungsart eine unnötige Materialmenge verbraucht, weil die Yerbindungsnäbte in einem erheblichen Abstand von dem Mittenbereich der ^ragschlaufen entfernt liegen.
Ziel der Erfindung - , .
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen flexiblen Behälter so herzustellen, daß seine Tragschlaufen auf modernen automatischen Nähmaschinen in einfachster Art gefertigt werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen flexiblen Behälter für Transport und Lagerung von Schüttgut aus einem schlauchförmigen Eohling, dessen üragschlaufen höchsten mechanischen Belastungen standhalten, herzustellen, . .
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe derart gelöst, daß die Tragschlaufen zusammengefaltet .werden, wobei eine untere Ebene der Saite und in ähnlicher Weise eine obere Ebene der Falte gebildet werden und die zusammengefalteten 2ragschlaufen derart angeordnet sind, daß sie einander überlappen.
Vorteilhaft ist es, wenn die eine zusammengefaltete 3?ragschlaufe in die Falte der anderen zusammengefalteten 2?rag-
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schlaufe eingeschoben ist»
Ebenso vorteilhaft ist es, -wenn die Verbind längsnaht im · wesentlichen im. Mittenbereich der 3?ragsch laufen angeordnet ist.
Ausführungsbeispiel' ·
Dia Erfindung soll nachstehend in_ einem Ausführungsbeispiel anhand der zugehörigen Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1: eine Vorderansicht des schlauchförmigen !Rohlings; Fig. 2i'eine räumliche Darstellung des Eohlings nach Fig.. 1·,
Fig. 3* eine räumliche Darstellung des flexiblen Behälters nach Fig. 1 und 2\
Fig· 4: eine räumliche Darstellung einer erfindungsgemäßen Tragschlaufe;
Fig. 5: einen schnitt längs der Linie V-Y nach Fig. 4;
Fig. 6: eine weitere vorteilhafte erfindungsgemäße fragschlaufe.
In den Fig. 1 bis 3 ist der flexible Behälter 10 dargestellt, der aus einem schlauchförmigen -Rohling 11 hergestellt wurde, welcher oben und unten offen ist. Oben weist der Rohling 11 im wesentlichen in der Mitte einen Einschnitt für die Einfüllöffnung 13 auf,. Darüber hinaus befinden sich oben an dem
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Rohling mehrere Einschnitte 18, die die Iragschlaufen 14a, 14b, 15a and 15b begrenzen. Der schlauehförmige Rohling 11 besitzt einen unteren Rand 19<>
Der schlauchförmige Rohling gemäß Fige 1 und 2 wird zu einem flexiblen Behälter entsprechend Fig. 3 verarbeitet, der aus einem Mantel 11a, einem Boden 12, -einer im wesentlichen in der Mitte befindliehen Einfüllöffnung 13 und aus 3?ragschlaufen 14a, 15a und 14b, 15b besteht. Am Boden 12 des Behälters 10 befindet sich eine bekannte "Verbind längsnaht Durch diese Naht wird der offene untere Rand 19 des schlauchförmigen Rohlings 11 verschlossen» Die Yerbindungsnaht 20 1st vorzugsweise in.der Mitte des Bodens 12 angeordnet. Wie Fig. 3 entnommen werden kann, entspricht der flexible« Behälter 10 dieser Ausführungsform einem sogenannten Faltbehälter, wobei in der Hülle 11a zwei einander entgegengesetzte Falten gebildet worden sind. In Fig. 3 is* nur eine der Falten sichtbar. Diese Falte wird gemäß Fig. 3 durch die gestrichelte Linie 21 wiedergegeben. Der' untere Seil der Falte, dargestellt durch die gestrichelte Linie 21, liegt dabei am Boden 12 des Behälters 10.
Kach Fig. 4 bestehen die iragschlaufen 14a, 15a bzw. 14b, 15b aus zusammengefalteten streifenförmigen feilen. Dabei entstehen eine untere Ebene 22 der Falte und eine obere Ebene 23 der Falte. Die einander gegenüberliegenden Ebenen 22 und 23 der Falte sind im wesentlichen gleich breit und hängen an einem seitlichen Rand 24 der Falte» Die 2iragschlaufen 14a, 15a bzwc 14b, 15b überlappen sich in "der Breite. Sie sind durch die Verbindungsnaht 25 zusammengefügt worden. Durch die zusammengefaltete Anordnung der Tragschlaufen 14a, 15a bzw. 14b, 15b .kann die Verbindungs-
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naht 25 im Abstand von der Mitte der Tragschlaufen ange—. ordnet werden, wie nach Fig. 3 die Verbindungsnähte 16, 17 beweisen.
Nach Fig.. 5 bestehen die Tragschlaufen- 14a, 15a aus einer vierfachen Materi.aldickeo Natürlich können die Tragschlaufen 14a bzw,.-15a derart beschaffen sein, daß eine gegenüberliegende Ebene der Falte,, beispielsweise die untere Ibene 22, schmaler-ist und sich nur über einen -Seil der Breite der oberen Ebene 23 erstreckt. In einem solchen Falle wird ein bestimmter Ieil der Konstruktion der Tragschlaufe eine vierfache und ein anderer ^eIl eine zweifache Materialdicke aufweisen..
Nach der Fig. 6 befinden sich die Tragschlaufen 15a bzw. 15b im Inneren der Tragschlaufen 14a bzw. 14b.
Bei Versuchen unter realen Einsatzbedingungen ist überraschenderweise beobachtet worden, daß die erfindungsgemäße zusammengefaltete Tragschlaufenanordnung mechanische Belastungen aushält, die etwa 20 bis 30 % höher als diejenigen sind, die durch bekannte Eonstruktionsarten der Tragschlaufe erreicht werden«, Dies ist trotz der Tatsache zu verzeichnen, daß bei der erfindungsgemäßen Anordnung der Tragschlaufen 14a, 14b, 15a, 15b die Verbindungsnaht 25 im wesentlichen in dem Mittenbereich der Tragschlaufen vorgesehen werden kann. Bei dieser Herstellungsart wird auch Rohmaterial eingespart, abhängig von der Länge des Eohlings 11 zwischen 5 und 15 %« 2er größte Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung der Trags'chlaufen 14a, 14b, 15a, 15b liegt in der Tatsache, daß die Yerbindungsnaht 25 der Tragschlaufen auf einer einzelnen automatischen nähmaschine gefertigt werden kann, wenn erfindungsgemäße flexible Behälter hergestellt werden.
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Der mit den erf ΐηά angs gemäßen Tragschlaufen 14a, 14b, 15a, 15b ausgestattete flexible Behälter 10 verhält sich in bezog auf den übrigen Teil des Behälters in keiner Weise kritisch. Bei der Verwendung eines flexiblen Behälters 10, in dessen Mantel 11a halten gebildet worden sind, wobei die unteren Teile derart zusammengefaltet worden sind, daß sie mit dem unteren Teil des Behälters in.einer Ebene liegen, ist es •vorteilhaft, die nach dem Stand der -Technik bekannte Konstruktion des unteren Teiles zu benutzen. Hierbei ist der freie untere Band des schlauchförmigen Rohlings durch eine untere Habt zusammengenäht worden, -was auf diesem Gebiet der Technik bekannt ist. Diese befindet sich im wesentlichen in dem Mittenbereich des unteren Seiles, des Behälters«, Die obere Ebene der Falte, die in die Ebene des unteren Behälter— teiles gefaltet wurde, ist durch eine "Verbindungsnaht an der unteren Ebene befestigt. Hierdurch -wird ebenfalls eine Anordnung des unteren Seiles des Behälters mit einer sehr hohen mechanischen Festigkeit erhalten,
leiter oben sind nur einige vorteilhafte erfindungsgemäße Aasführungsformen beschrieben worden» Fachleute auf diesem Gebiet der Technik werden wissen, daß die angegebenen Ausführungsformen innerhalb des Geltungsbereiches des Erfindungsgedankens mehrfach unterschiedlich modifiziert werden können.
Claims (3)
1, Flexibler Behälter für Transport und Lagerung von Schüttgut, bestehend aus einem Mantel, einem Boden und einer Binfüllöffnung,. versehen mit Tragschlaufen zum Anheben des Behälters, wobei die Tragschlaufen, in dem Behälter - aus streifenförmigen Teilen gebildet worden sind, die gerade Verlängerungen des oberen Teiles der Behälterhülle . darstellen, und die: streifenförmigen Teiie durch wenigstens eine ^erbindungsnaht zusammengehalten worden sind,, gekennzeichnet dadurch, daß die Tragschlaufen (14a, 15a, 14b, 15b) zusammengefaltet «erden, wobei eine untere Ibene- (22) der Falte and in ähnlicher Weise eine obere Ibene (23) der Palte gebildet werden und die zusammengefalteten Tragschlaufen (.14a,. 15a, 14b, 15b) einander überlappen. -
2» Flexibler Behälter gemäß Punkt. 1,. gekennzeichnet dadurch, daß-die eine zusammengefaltete Tragschlaufe (15a, 15b) in die Falte der anderen zusammengefalteten Tragschlaufe 14b) eingeschoben ist.
3. Flexibler Behälter gemäß Punkt 1 oder 2,, gekennzeichnet dadurch, daß die Verbindungsnaht (25) im wesentlichen im Mittenbereich der Tragschlaufen (14a, 14b, 15a, 15b) angeordnet ist.
- Hierzu 2 Seiten Zeichnungen -
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