DD201711A5 - Wirknadelsatz fuer eine kettenwirkmaschine und damit ausgestattete kettenwirkmaschine - Google Patents
Wirknadelsatz fuer eine kettenwirkmaschine und damit ausgestattete kettenwirkmaschine Download PDFInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf einen Wirknadelsatz fuer eine Kettenwirkmaschine, bei dem alle Nadeln die gleiche Laenge haben und das die Einlegeoeffnung des Hakenraums begrenzende Hakenende saemtlicher Nadeln den gleichen Abstand von der Einspannstelle hat und auf eine mit diesem Wirknadelsatz ausgestattete Kettenwirkmaschine. Ziel der Erfindung ist es, einen Wirknadelsatz zur Verfuegung zu stellen, dem es mit konstruktiv einfacheren Mitteln moeglich ist, eine Ware mit unterschiedlich grossen Maschen herzustellen. Die technische Aufgabe besteht darin, einen Wirknadelsatz der eingangs beschriebenen Art anzugeben, bei dem alle Nadeln an einer gemeinsamen Nadelbarre angebracht werden koennen. Erfindungsgemaess ist dafuer gesorgt, dass mindestens zwei Gruppen von Nadeln vorgesenen sind, die einen unterschiedlichen Abstand zwischen dem Hakenende und dem stirnseitigen Grund des Hakenraums haben.
Description
233341 5
Berlin, den 6»1.1982 AP D 04 B/233 341/5 59 649/28
"ft'irknadelsatz für eine Kett enwirkmas ciiine und damit ausgestattete Ke tt enwirkmas ciiine
Die Erfindung bezieht sich, auf einen Wirknadelsatz für eine Kettenwirkmaschine» bei dem alle liadeln die gleiche Länge haben und das die Einlegeöffnung des Hakenraums begrenzende Hakenende sämtlicher !Tadeln den gleichen Abstand von der Einspannstelle hat.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Kettenwirkmaschine, deren Nadelbarren mit einem vorgenannten Wirknadelsatz aasgestattet sind.
Wirknadelsätze dieser Art sind bei Kettenwirkmaschinen allgemein üblich. Sie bestehen aus lauter gleichen Wirknadeln, die im Betrieb eine Ware mit lauter gleichen Maschen erzeugen«
Es ist ferner eine Kettenwirkmaschine bekannt (DE-OS 28 43 264) > bei der zwei Sadelbarren, deren einander gleiche Wirknadeln einander zu einer kontur ergänzen, gleichzeitig und gleichsinnig antreibar sind, aber einen unterschiedlichen Hub mit annähernd gleichem Legestellungs-Totpunkt und unterschiedlichem Abschlägsteilungs-Totpunkt aufweisen. Auf diese Weise läßt sich eine Ware mit unterschiedlich großen Maschen erzeugen. Hierfür benötigt man jedoch zwei nadelbarren mit zugehöriger Steuerung. Bei dieser Konstruktion haben demnach die Haken von außen im wesentlichen die gleiche Form, besitzen aber teilweise einen verkürzten Hub»
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AP D 04 Β/233 341/5 59 649/28
Ziel der Erfindung ist es, einen Wirknadelsatz für eine Kettenwirkmaschine und damit ausgestattete Kettenwirkmaschine zu schaffen, der konstruktiv einfachere Mittel zur Herstellung einer Ware mit unterschiedlich großen Maschen ermöglicht..
Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, einen Wirknadelsatz für eine Settenv/irksiaschines bei dem alle Hadeln die gleiche Länge haben und das die Sinlegeöffnung des Hakenraums begrenzende Hakenende sämtlicher Mädeln den selben Abstand von der Einspannstelle hat, so auszubilden -bei der alle Hadeln an einer gemeinsamen Badelbarre angebracht werden können,
Brfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß minde- stens zwei Gruppen von Nadeln, die einen unterschiedlichen Abstand zwischen dem Hakenende und dem stirnseitigen Grund des Hakenraums haben, angeordnet sind.
Solche Mädeln kann man an einer gemeinsamen Nadelbarre anbringen und trotzdem unterschiedlich große Maschen erzielen. In der Legestellung, also in dem einen Totpunkt ihres Bewegungshubes, können die Päden in die Hakenräume aller liadeln in gleicher Weise eingelegt werden. In der Abschlagstellung dagegen, also im anderen Totpunkt des Bewegungshubes, hat der stirnseitige Hakengrund der einen Gruppe einen anderen Abstand von der Abschlagkante der üblichen Abschlagmittel, wie Einschluß-Abschlagplatine oder Fräsblech, als derjenige der anderen Gruppe. Infolge dieser unterschiedlichen Abschlagtiefe ergeben sich, wie gewünscht, unterschiedlich große
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Maschen*
Yielfaeh ist es günstigj ¥ienn eine Gruppe Langhaken-Sadeln aufweist und wenn bei der anderen Gruppe der stirnseitige Eakenraumgrund nahe dem Hakenende angeordnet ist. Dies führt zu den größtmöglichen unterschieden in der Abschlagtiefe und entsprechend großen Unterschieden in der Maschengröße.
Beieiner Kettenwirkmaschine, deren ladelbarre mit dem beschriebenen Wirknadelsatz ausgestattet ist, können die Nadeln unterschiedlicher Gruppen einzeln und/oder zu mehreren abwechselnd längs der Nadelbarre aufeinander folgen. Durch die Anordnung der Nadeln längs der Nadelbarre ergibt sich eine erste Musterungsmöglichkeit. Bei der Verarbeitung können aber auch andere bekannte Musterungseffekte, z. B. durch Ansteuerung der Legebarren mittels Musterketten, verwendet werden.
Nachstehend sind bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung» die schematisch in der Zeichnung dargestellt sind, näher erläutert» Es zeigen;
Fig. 1 und 2: im Schnitt zwei unterschiedliche Nadeln eines ersten Ausführungsbeispiels in der Abschlagstellungj
Pig. 3 und 4: im Schnitt zwei unterschiedliche Nadeln
' eines zv^eiten Ausführungsbeispiels in der Abschlagstellung,
Fig. 5: eine Anordnung der unterschiedlichen Wirknadeln auf einer Nadelbarre und
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Fig. 6: eine andere Anordnung der unterschiedlichen Wirknadeln auf einer Nadelbarre und eine Abschlagbarre mit unterschiedlich breiten Gassen in scheinst is eher Draufsicht*
Bei der Ausführungsforni der Pig* 1 und 2 ist eine durchgehende Äbschlagbarre 1 mit Präsblechen 2 als Abachlagmittel vorgesehen« Eine durchgehende iJadelbarre 3 trägt unterschiedliche Gruppen von Wirknadeln 4a und 4b a Eine durchgehende Schieberbarre 5 trägt gleichartige Schieber 6, die in Hüten der Wirknadeln verschiebbar sind und mit Abdeckteilen 8 eine Einlegeöffnung 9 der Wirknadeln abdecken können» Beide Wirknadeln 4a und 4b haben einen gleichartigen Schaft 1O5 aber unterschiedliche Haken 11a bzw« 11b und unterschiedliche Hakenräume 12a und 12b, Jedoch hat jeweils ein Hakenende 13» das ö.en Einlegeraum 9 begrenzt, von einer Einspannstelle 14 den gleichen Abstand s« Unterschiedlich ist jedoch der Abstand zwischen diesem Hakenende 13 und einen stirnseitigen Grund 15a bzw, 15b; bei der WLrknadel 4a ergibt sich ein Abstand y1 und bei der Wirknadel 4b ein kleinerer Abstand y2, Da beide Nadeln die gleiche Länge L haben, ist der Haken 11b jenseits des Hakengrundes 15b dicker als der Haken 11a»
Die IJadelbarre 3 und Schieberbarre 5 werden in üblicher Weise angetrieben« Die Wirknadeln 4a und 4b haben daher im oberen Totpunkt bei geöffnetem Hakenraum in gleicher Höhe angeordnete Einlegeöffnungen 9, so daß die Fäden durch die Legenadeln in gleicher Weise in sämtliche Nadeln eingelegt werden können» In der veranschaulichten unteren Totpunktst ellung ergibt sich zwischen dem Hakengrund 15a und einer Abschlagoberkante 16 eine kleinere Abschlagtiefe ti und zwischen dem Hakengrund 15b und dieser Abschlagkante 16 eine größere Ab-
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schlagtiefe t2. Diese führt zu den gewünschten unterschiedlich großen Maschen»
Bei der Ausführungsfonoa nach Pig. 3 und 4 sind lediglich die abgev/andelten Teile mit Bezugszeichen -versehen. Hier hat eine Wirknadel 104a einen Langhaken 111a» der einen verhältnismäßig großen Hakenraura 112a begrenzt. In Pig. 4 ist eine Wirknadel 104b einer anderen Gruppe gezeigt» deren Haken 111b nur einen sehr kleinen Hakenraum 112b aufweist. Infolgedessen ergibt sich wiederum bei der Sadel 104a eine kleine Abschlagtiefe ti und bei der ladel 104b eine größere Abschlagtiefe t2.
In i'ig. 5 ist schematisch die ladelbarre 3 tn.it den Wirknadeln 4a und 4b veranschaulicht. Man erkennt, daß abwechselnd-je zwei Wirknadeln 4a und drei Wirknadeln 4b aufeinander folgen.
Bei der Abwandlung nach Fig. 6 ist eine ladelbarre 3' veranschaulicht j bei der die Wirknadeln 4a und 4b einzeln abwechselnd aufeinander folgen» In bekannter Weise haben die Fräsbleche 2 einen unterschiedlichen Abstand, nämlich bei der Wirknadel 4a einen kleineren Abstand z1 und bei der Wirknadel 4b einen größeren Abstand z2» Auf diese Weise wird für die größeren Maschen eine Gasse 17 geschaffen, die mehr Platz bietet als eine Gasse 18 für die kleineren Maschen.
Statt der veranschaulichten Schiebernadeln können auch andere Wirknadeln verwendet werden, beispielsweise Zungennadel!!» Die Anordnung läßt sich auch bei zweifonturigen Kettenmaschinen anwenden, bei denen beide Ponturen je eine ladelbarre aufweisen, die mit unterschiedlichen Gruppen von Hadeln besetzt ist.
Claims (3)
1. Wirknadelsatz für eine Kettenwirkmaschine, bei dem alle Nadeln die gleiche Länge haben und das die Einlegeöffnung des Hakenraums begrenzende Hakenende sämtlicher Nadeln den gleichen Abstand von der Einspannstelle hats gekennzeichnet dadurch, daß mindestens zwei Gruppen von Nadeln (4a; 4b; 104a; 104b), die einen unterschiedlichen Abstand Cy 1s y2) zwischen dem Hakenende (13) und dem stirnseitigen Grund (15aj 15b) des Haienraums (12a; 12b) haben.
2* Wirknadelsatz nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch,, daß eine Gruppe Langhaken-Jtfadeln (104a) aufweist und aaB bei der anderen Gruppe der st irnseitigen Hakenraumgrund (15t)) nahe dem Hakenende (13) angeordnet ist,
3· Kettenwirkmaschine, deren Nadelbarren mit dem Wirknadelsatz nach Punkt 1 oder 2 ausgestattet ist, gekennzeichnet dadurch, daß die Wirknadeln (4a; 4b) unterschiedlicher Gruppen einzeln und/oder zu mehreren abwechselnd längs der liadelbarre (3j 31) aufeinander folgen*
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
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