DD201724A5 - Lueftungs- und heizungsanlage bzw. fuehler zur behaglichkeitsmessung - Google Patents
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Abstract
Ziel und Aufgabe ist es, energetisch unguenstige Temperaturschichtungen zu vermeiden und die Lueftung gleichermassen im Sommer wie im Winter ohne Kurzschluss zu gewaehrleisten, die sich bei Strahlenheizung und Lueftung ergebenden Energieeinsparungen besser zu nutzen sowie nicht nur die Lufttemperatur und Strahlungswirkung, sondern auch die Luftgeschwindigkeit messtechnisch zu erfassen. Erfindungsgemaess befinden sich im Raum in die Aufenthaltszone gerichtete Lueftungsoeffnungen, die im Sommer als Zuluft und im Winter als Abluftoeffnungen dienen, bzw. in die Dachzone gerichtete Lueftungsoeffnungen, die im Winter als Zuluft und im Sommer als Abluftoeffnungen dienen. Das Leistungsregelungsorgan der Luftheizeinheit und das der Raumheizung sind ueber einen automatischen Regler und einen Gleichgewichtszustand so zusammengeschaltet, dass im Falle eines durch den Behaglichkeitsfuehler signalisierten staendig zu hohen Behaglichkeitswertes zuerst die Leistung der Luftheizeinheit und danach die der Raumheizung reduziert wird, und im umgekehrten Fall eines staendig zu geringen Behaglichkeitswertes, zuerst die Leistung der Luftheizeinheit erhoeht wird.
Description
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Lüftungs- und Heizungsanlage, mit Fühler zur Behagl iohke i t sme β suflg
Die Erfindung betrifft eine Lüftungs- und Heizungsanlage, besonders für Haileo mit großer Raumhöhe zur energiesparenden Lüftung bei Einhaltung einer gewünschten Raumtemperatur·
Die Anlage besitzt Organe für die Zuführung und Abführung der Luft im zu lüftenden und/oder zu beheizenden Raum, gegebenenfalls mindestens eine für die Lufterwärmung geeignete Lufterhitzereinheit und mindestens eine für die Raumheizung geeignete Raumheiz-Einheit.
Sowohl der Luftheiz- wie auch der Raumheizeinheit sind Leiatungs-Regelungseinrichtuttffeu und Behaglichkeitefühlerzugeordnet*
Bisher bekannte Lüftungs- und Heiζ mugsanlageη weisen zahlreiche Mängel auf· Diese äußern sich als unerwünschte Temperaturschichtung in senkrechter Richtung, in einem für die Heizung und für die Erwärmung der Luft erforderlichen bedeutenden Aufwand an Heiaenergie, in der so genanntьп Kurzschluß-Strömung und in einer unzureichenden Durchspülung des Raumes·
Bei den weiterverbreiteten kombinierten Lüftungs· und Heizungeanlagen wird die Luft im Winter mit einer so hohen Temperatur eingeblasen, daß diese die Raumtransmission, bzw· zumindest einen Teil davon deckt. Dabei werden keine gesonderten Heizkörper im Raum vorgesehen, bzw· dienen im Raum aufgestellte Heizkörper nur dazu, im lalle von Be-
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trlebspausen eine minimal erforderliche Heizung, die sogenannte Grundheizung zu sichern. Nachteil der genannten bekannten Anlagen ist es, daß die in beliebiger Richtung eingeblasene warme Zuluft, die sich mit der Raumluft vermischt, aufgrund ihrer geringen spezifischen Masse in den Dachraum auftreibt und diesen erwärmt. Deshalb entsteht im Winter im Raum eine unerwünschte Temperaturschichtung· Hit anderen Worten; der Dachraum muß sehr erwärmt werden, um in der Aufenthaltezone eine entsprechende Behaglichkeit zu erzielen. Als Folge dessen wird viel unnütze Energie verbraucht, da bedeutende Wärmemengen mit der Abluft hoher Temperatur ins Freie gelangen.
Die nach der Vermischung aufsteigende Luft entweicht einerseits durch die bautechnischen Gegebenheiten, andererseits gelangt die Luft, die über die in Dachnähe befindlichen Aneaugöffnungen in dem Raum eintritt zum Teil auf dem Kurzschlußweg wieder ins Freie, ohne daß sie in die Aufenthaltszone gelangt und zur Luftverbesserung beiträgt. Diese im Kurzschluß strömende Luft verbraucht also ohne jeglichen Putzen Energie für ihre Aufwärmung.
Bei einer anderen bekannten Gruppe von Lüftungs- und Luftheizanlagen wird die für die Raumheizung benötigte Energie vollständig durch eine selbständige Raumheizung gedeckt. Diese kann in den Raumumschließungswänden oder in den Dekkenkonstruktionen angeordnet werden; in anderen Fällen sind Strahlungsheiz- oder Heizkörper mit konvektiver Wärmeabgabe vorhanden, gegebenenfalls sogenannte Rezirkulations-Heizkörper. Die zugehörigen Lüftungsanlagen blasen im Winter die aufgewärmte Luft mit einer Temperatur in den Raum ein, die der Raumlufttemperatur entspricht.
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Bei bekannten Lösungen obengenannten Anlagen erfolgte die automatische Leistungsregelung so, daß sowohl für die Raumheizung wie auch für die Luftheizung gesonderte Leistungsregler vorhanden waren·
Einem anderen Gedankengang zur Folge, wurde eine solche automatische Regelung eingebaut, bei dem der Raumtemperaturfühler mit einem unvorteilhaften BehagliohkeitsfUhler gekoppelt war, und die automatische Regelung übernahm die Leistungsregelung für die Raumheizkörper und den Lufterhitzer.
Letztgenannte Anlagen sind günstiger als die vorhergehend beschriebenen· Die durch die Heizkörper erwärmte Luft steigt jedoch auch hier infolge des Auftriebes ohne Behinderung In den oberen Teil des Raumes auf« Als Folge dessen entsteht auch in diesem Fall im Winter die unerwünschte Temperaturschichtung und die damit verbundenen Energieverschwendung·
Eine unerwünschte Eigenschaft der bekannten Lüftung в- und Heizungsanlagen ist auch der Umstand, daß die Luft sowohl im Sommer wie auch im Winter durch die gleichen Öffnungen eingeblasen bzw· abgesaugt wird·
Als Polge dessen treten Nachteile vom Standpunkt des Energieverbrauchs und der Raumdurchspülung entweder im Sommer, oder im Winter auf, in vielen Fällen sogar während beider Betriebszeiträume·
Bei den meisten' der bekannten Anlagen wird die Zuluft in den oberen Teil des Luftraumes eingeblasen; damit ist die oben, zugeführte Luft warm, aber die Außenluft gelangt nicht an die vorgesehenen Stellen; in die zu lüftende Aufenthaltszone· Im Sommer dagegen, kann der von oben nach unten ge-
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richtete kalte Luftstrahl ZugerseheImmgen in der Aufenthaltszone hervorrufen.
Um diese Nachteile jsu beseitigen wurde in der Schweiz ein Lufteinblas entwickelt» der über eine abwärts gerichteten Einblaseinriebtong fur die Winterlüftung und eine Verteileinrichtung für die Sommerlüftung verfügt·
Der Grundgedanke der Lösung ist richtig, die Lösung hat eich jedoch in der Praxis nicht bewährt, well sich im Sommer die eingeblasene kalte Luft mit der aufsteigenden Abluft vermischt bzw, diese zurückführt, so daß damit die im Sommer günstige Temperaturschichtung in senkrechter Richtung vermindert wird.
Bei der Lüftungs- und Heizungsanlagen bekannten verwendeten Behaglichkeitsfühler bestehen aus Temperaturfühlern, die Im allgemeinen in Schutgrohren angeordnet sind· Ihre Nachtelle ergeben sich eben daraus.
Die gemessene Temperatur wird hauptsächlich von der an der Ummantelung auftretenden Lufttemperatur beeinflußt, und bloß in geringerem Maße von der Wärmestrahlung, die Luftgeschwindigkeit hat keinen Einfluß, obwohl diese und die Wärme-Strahlung die Behaglichkeit bedeutend beeinflussen· Ein Teil des Wärmefühlers wird über einen im inneren angeordneten elektrischen Meß™Stromkreis mit geringer Heizleistung geheizt, in anderen Fällen wird auf der Oberfläche der Ummantelung oder innerhalb dieser eine elektrische Heizung angeordnet, die durch einen automatischen Regler ein- und ausgeschaltet werden kann. Eine typische Form der zuletztgenannten Variation ist die, daß die elektrische Heizung
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durch eine thermische Rückführung erfolgt. Das bedeutet, daß eofern der Thermostat die Heizung einschaltet, während der Einschaltzeit auch die thermische Rückführungsheizung eingeschaltet ist· Damit kann die dtarch den eigenen Eingriff vollzogene Wirkung schneller erfaßt werden.
Bei einer anderen Lösung dient die im Thermostaten angeordnete' und auf einen Grundwert eingestellte elektrische Heizung zur sogenannten thermischen Verschiebung, beispielsweise dadurch, daß im Falle einer abgesenkten Nachtheizung die. Heizspirale eingeschaltet bleibt·
Ziel der Erfindung ist die Entwicklung einer solchen Lüftungs- und Heizanlage - hauptsächlich für hallenartige Gebäude mit großer Raumhöhe - bei der die energetisch ungünstige Temperaturschichtung !nicht auftritt und die Möglichkeit besteht, die Lüftung ohne Kurzschluß zu betreiben, gleichermaßen im Sommer wie auch im Winter·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lüftungs- und Heizungsanlage zu schaffen, die bei Räumen mit Strahlungeheizung während der Heizperiode die Möglichkeiten der Energieeinsparung, die sich bei der Strahlungsheizung und bei der Lüftung ergeben, besser auszunutzen und gleichzeitig einen Behagliohkeitsftihler zu entwickeln, der über den automatischen Lüftungs- und Heizungsregler nicht nur die Lufttemperatur und die Strahlungswikung erfaßt, sondern auch die Luftgeschwindigkeit·
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Mit Hilfe dieses Fühlers ist es sogar möglich, in Abhängigkeit von der Arbeitsintensität der im Raum Beschäftigten, und in Abhängigkeit von der Behaglichkeit, die mit der Bekleidung zusammenhängt, den Lüftungs- und Heizungsregler einzustellen·
Grundgedanke der Erfindung ist die Erkenntnis, daß man mit Hilfe eines Luftverteiler, der die Luft zugfrei einbläst im sogenannten Teillastbetrieb die Zuluft mit niedrigerer Temperatur in den Dachraum einblasen kann, als die Raumtemperatur. Dabei wird durch die Raumheizkörper außer der Transmission auch die Energie zur Erwärmung der Außenluft aufgebracht· Die Bedeutung dieses Umstandes besteht darin, daß die kalte Zuluft den Raum unter dem Dach ständig abkühlt, eine gute Durchspülung äee gesamten Luftraumes ist gegeben, und innerhalb des Raumes kommt eine solche innere Strömung zu Stande, die in Richtung einer Homogenisierung des Luftraumes wirkt« Mit anderen Worten ausgedrückt wurde erkannt, daß es nicht zweckmäßig ist, die Leistung der Raumheizung abzusenken, solange wie mit der Absenkung der Zulufttemperatur vom Standpunkt der Heizung her, Energie eingespart werden kann·
Auf diese Weise kann sowohl Energie bei der Heizung wie auch bei der Lüftung gespart werden· Besondere bei Fußbodenheizungen oder bei Strahlungsheizungen, die in Riohtung Fußboden strahlen, können so größere Einsparungen erreicht werden·
Entsprechend der Zielstellung handelt es sich bei der Erfindung um eine Lüftungs- und Heizungsanlage zur energiesparenden Lüftung und Einhaltung einer gewünschten Temperatur, besonders für hohe Räume, wobei die Anlage über Einrichtungen zur Luftzu- und -abführung für den zu lüftenden und/oder zu heizenden Raum verfügt, gegebenenfalls über'mindestens eine
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Einheit zur Reizung des Raumes und wobei sowohl der Luftheizung wie auch der Raumheizung Т-іИя-Ьітіігятеігівг una Behaelinhkeitsfühler zugeordnet sind. Dip Anlage ist so aufgebaut, daß die LUftungsc:"ef^._, t 1* n - ;- «оггпшг «if? in йіе Aufenthaltszone gericuiete kiuiuj. «.oiinungen ах-оехьеп, хш hinter als Absaugöffnurs'»η„ Ь~"*- **л Tiftungsöffnungen außerhalb der Aufenthaltezone im Winter als in den Dachraum ge« richtete Zuluftöffnungen und imi Sommer als Abluftöffnungen, und/oder das Leistungsregelungsbrgan der Lufthelz-Einheit und das Leistungsregelorgan der Raumheiz-Einheit über den auf einen Gleichgewichtsgrundwert eingestellten automatischen Regler im Falle eines ständig signalisierten zu hohen Behaglichkeitewer tee zuerst die Leistung der Luftheizeinheit, und danaoh folgend die Leistung der Raumheiz-Einheit absenkt; im Falle eines ständig signalisierten zu geringen Behaglichkeitswertes umgekehrt zunächst die Leistung der Raumheizeinheit und danaoh die Leistung der Luftheiz-Einheit erhöht·
Die Erfindung entsprechende Lüftungs- und Heizungsanlage ist іш weiteren dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsöffnungen in der Aufenthaltezone durch eine gemeinsame Luftleitung verbunden ist, die LüftungsÖffnungen unterhalb des Bachraumes ebenfalls· Beide Luftleitungen können alternativ mit einem Zuluft- oder Abluftventilator zusammengeschaltet werden· Die in der Aufenthaltszone geführte Luftleitung teilt eich in einen Druckkanal zum Zuluftventilator hin und in einen Absaugkanal zum Abluftventilator pin auf, gleichermaßen ist die in der Dachzone geführte Luftleitung in einen Druckkanal zum Zuluftventilator und einen Absaugkanal zum Abluftventilator hin aufgeteilt.
Die Druckseiten der Kanäle sind mit dem Zuluftventilator über ein Abzweigstück verbunden, die Saugseiten der Kanäle
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sind mit dem Abluftventilator ebenfalls über ein Abzweigstück verbunden. Lie beiden Druckkanälö arbeiten de naoL Jahreszeit mit ѵѳі tauschter Luftführung, ши* ттаг let йьг in die Aufenthaltszone gerichtete Druckkanal im Winter geschlossen, im Sommer dagegen wird er über ein Absperrorgan, Z0 B« Klappe, geöffnet* Der Druckkanal im Dachraum ist dagegen im Winter geöffnet, und im Sommer wird er über ein Luftabsperrorgan, beispielsweise eine Klappe, geschlossen· Die Saugleitungen arbeiten ebenfalls je nach Jahreszeit mit vertauschter Luftführung« Der in die Aufenthaltszone geriehtete Abluftkanal ist im Winter geöffnet, und im Sommer durch ein Luftabsperrorgan, beispielsweise eine Klappe verschlossen, dagegen ist der im Dachraum befindliche Abluftkanal im Winter geschlossen, im Sommer wird er über ein Luftabsperrorgan, beispielsweise eine Klappe, geöffnet·
Die in den Druckleitungen eingebauten Luftabsperrorgane, beispielsweise Klappen, sind beispielsweise mechanisch gekoppelt, so daß sie entgegengesetzt wirkend arbeiten·
Bei einer anderen Ausführungsart ist in die Druckleitung des Zulüfters und in die Saugleitung des Abluftventilators eine 4-Weg Verzweigung eingebaut, die an die Luftleitung der Aufenthaltszone und die Luftleitung der Dachzone anschließt. Im inneren Teil der 4-Weg Verzweigung ist in der Sommerstellung der Zuluftventilator mit der Luftleitung der Aufenthaltszone verbunden, bzw. der Abluftventilator mit der Luftleitung der Dachzone; in der Winterstellung dagegen ist der Zulüfter mit der Luftleitung der Daohzone und der Ablüfter mit der Luftleitung der Aufenthaltszone verbunden*
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Das Leistungsregelungs-Stellglied der Luftheiz-Einheit befindet sich zwischen der Luftheiz-Einheit und dessen Wärmeträger, das Leistungsregelungs-Stelllglied der Raumheiz-Einheit befindet sich zwischen der Raumheiz-Einheit und dessen Wärmeträger und beide Lelstungsregelungs-Stellglieder stehen mit der automatischen Regelungseinheit in Verbindung·
In die Luftleitung der Dachzone zwischen den Ausblasöffnungen und dem Lufterhitzer ist eine Einrichtung für die Begrenzung der minimalen Zulufttemperatur, beispielsweise ein Thermostat angeordnet, die mit der automatischen Regeleinheit im Eingriff steht. Die Raumheiz-Einheit besteht aus Strahlungsheizkörpern und/oder aus im Fußboden verlegten Heizelementen·
Der gleichermaßen als Bestandteil der Erfindung anzusehende Behaglichkeitsfühler, bei dem sich innerhalb der Ummantelung oder an dessen Oberfläche ein Temperaturfühler befindet, ist so ausgebildet, daß der Fühler während des Betriebe zweckmäßig eine ständige, wählbare oder einstellbare Heizung liefert, bezogen auf die Mantelumsehließungsflache, ist er mit einer elektrischen Heizung von mindestens 30 W/m2 im Eingriff.
Den Hauptvorteil einer bedeutenden Energieeinsparung verdankt die Lüftungs- und Heizungsanlage entsprechend dem Gegenstand der Erfindung dadurch, daß im WjLnter die Temperaturschichtung im Raum auf einen minimalen Wert abgesenkt werden kann, indem in den Raum unterhalb des Daches Kaltluft eingeblasen wird und die Fortluft unten abgesaugt wird.
Mit anderen Worten bedeutet das, daß mit der unteren Absaugung und mit der sich oben vollziehenden Mischung mit Kalt-
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luft die im Dachraum erwärmte Luft in die Aufenthaltszone zurückgebracht wird·
Im Sommer dagegen, wenn eben der umgekehrte Effekt erzielt werden soll, das heißt, wenn die einmal aufgestiegene warme Luft nicht wieder in die zu kühlende Aufenthaltszone zurückgedrängt werden soll, wird die Außenluft wegen der erforderlichen guten Raumdurchapülung und im Interesse einer möglichst großen Temperaturschichtung in senkrechter Richtung, unten eingeblasen. So wird in die Aufenthaltezone nicht nur Außenluft eingeblasen, sondern es wird auch gleichzeitig eine angenehme Luftbewegung erzeugt·
um die genannten günstigen Bedingungen zu gewährleisten - und vom Standpunkt der Investition ist dies der wesentliche Vorteil der Erfindung - ist es nicht erforderlich, für den Winter- und Sommerbetrieb gesonderte, unabhängig voneinander arbeitende lüftungstechnische Anlagen zu bauen. Die erwünschte Betriebsweise kann durch eine entsprechende Schaltung der Luftkanäle durch Öffnen und Schließen von entsprechenden Luftkanalabzweigen bzw, mit einem reversierbaren Ventilator, verwirklicht werden·
Bei der Einstellung der Betriebsweise werden im Winter die im Dachraum befindlichen AusblasÖffnungen zum Zuluftventilator geschaltet, im Sommer zum Abluft-Ventilator· Die in der Aufenthaltszone befindlichen LüftungsÖffnungen werden dagegen im Winter zum Abluft-Ventilator und im Sommer Zuluft-Ventilator geschaltet·
Im anderen Fall, des Einsatzes von reversierbaren Ventilatoren, wird der im Sommer als Zulüfter benutzte Ventilator im Winter als Ablüfter verwendet, und der im Winter als
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Ablüfter verwendet, und der im Winter als Ablüfter betriebene Ventilator kann im Sommer als Zulüfter arbeiten.
Ein bedeutender Vorteil ergibt sich auch bei der als Gegenstand der Erfindung genannten Anwendung des Behaglichkeitsfühlers· Entgegen der begrenzten Energieeinsparungsmöglichkeit bei Einsatz der bekannten Thermostaten, wird bei dem von uns entwickelten Organ die Oberflächentemperatur des menschlichen Körpers und seine Wärmeabgabe damit nachgebildet, daß ein ständig geheizter Fühler vorhanden ist; во kann dieser ähnlich dem menschlichen Verhalten nicht nur auf Temperatur und Strahlungseinflösse reagieren, sondern auch auf Geschwindigkeitsveränderungen.
Durch zweckmäßige Wahl der Heizleistung ist es sogar möglich, auf die Art der Bekleidung und auf die Tätigkeitebedingungen entsprechend zu reagieren· AusführungsbeisDJel
Die Erfindung wird nunmehr an фіпет Ausführungsbeispiel näher beschrieben· In der dazugehörigen Zeichnung zeigen:
Pig· 1: Mögliche Ausführung eimer Anlage entsprechend dem Gegenstand der Erfindung mit zugeordnetem Behaglichkeit efühler;
Fig. 2: Schaltung der Luftleitungen und der LüftungsÖffnungen bei einer anderen Anlagen-Ausfuhrung;
Fig· 3: Mögliche Schaltung der lüftungsöffnungen und der Ventilatoren·
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In Pig· 1 ist echematisch der Raum 1 dargestellt, wobei 2 die Lufthelz-Einheit und 7 die Raumheiz-Einheit ist· Bei letzterer ist 7a eine Strahlungsheizung und/oder 7b eine im Fußboden eingebaute Fußbodenheizung, die in gemeinsamer Form angeordnet werden können.
Die LuftheizöEinheit 2 ist mit der Wärmequelle 4 und die Raumheiz-Einheit 7 mit der Wärmequelle 6 verbunden·
In beiden Fällen ist zwischen der Wärmequelle 4 bzw· 6 und den Heiz-Einheiten 2 bzw. 7 das Leistungsregelungs-Stellglied geschaltet, das die Luftheiz-Einheit 2 bzw· die Raumheiz-Einheit 7 zur Abgabe einer größeren oder kleineren Heizleistung veranlassen kann·
Die genannten Leistungsregelungs-Stellglieder 5 und 8 stehen in Verbindung mit der automatischen Regelungseinheit 10·
Die automatische Regelungseinheit 10 ist in der Lage, mittels des Leistungsregelungs-Stellgliedes 5, die Luftheiz-Einheit 2, bzw* mittels des Leistungsregelungs-Stellgliedes 8, die Raumheiz-Einheit 7 zu größerer oder kleinerer Wärmeleistungs-Abgabe zu veranlassen·
Die automatische Regelungseinheit 10 steht in Verbindung mit einem Behaglichkeitsfühler 9» der ebenfalls Gegenstand der Erfindung ist»
Die Regelung erfolgt so, daß die automatische Regelungseinheit auf einen Gleichgewichts-Bezugswert t eingestellt ist·
Wenn der Behaglichkeitsfühler gegenüber dem Gleichgewichts-Bezugswert ständig eine größere Behaglichkeit signalisiert,
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dann greift die automatische Regelungseinheit 10, zunächst über das LeistungsregelungB-Stellglied 5 in die Luftheiz-Einheit 2 ein, erst danach über das Leistungsregelungs-Stelldlied 8 in die Raumheiz-Einheit 7 und veranlaßt sie zur Leistungsreduzierung·
Im umgekehrten Fall ist die Reihenfolge des Eingriffs auch umgekehrt· Wenn also der Behaglichkeitsfühler 9, gegenüber dem Gleichgewichts-Grundwert t , eine ständig zu geringe Behaglichkeit aufweist, dann grelift die automatische Regelungseinheit 10 zunächst über das Leistungsregelungs-Stellglied 7 in die Raumheiz-Einheit 7 ein, erst danach über das Leistungsregelungs-Stellglfed 5 In die Luftheiz-Einheit 2 und veranlaßt diese zu einer erhöhten Abgabe von Wärmeleistung·
Die Luftzuführung für die Heizung und Lüftung in das Innere des Raumes 1 erfolgt über Lüftungsöffnungen 15» die in der Aufenthaltszone 1a angeordnet sind, bzw· über die Lüftungsöffnungen 14, die im Dachraum 16 angeordnet sind·
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß sowohl die LuftungsÖffnungen 15 in der Luftleitung 19» sowie die LüftungsÖffnungen 14 in der Luftleitung 24 mit dem Zuluftventilator 11 und dem Abluftventilator 18 gleichzeitig zusammengeschaltet werden können· Außerdem ist ersichtlich, daß die Luftleitung 19 mit dem Luftventilator 11 über den Abzweig der Druckleitung (Luftleitungs-Abschnitt 19a) in Verbindung steht, der Absaugventilator 18 über den Abzweig der Saugleitung (Luftleitungs-Abschnitt 19b), währenddem die Luftleitung 24 über den Druckabzweig (Luftleitungs-Abschnitt 24a) mit dem Druckventilator und mit dem Absaug-Ventilator über den Abzweig der Saugleitung (Luftieitungs-Abschnitt 24b) in Verbindung steht·
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Ш die einzelnen Luftleitungs-Abechnitte mit den Ventilatoren 11 und 18 in Verbindung zu bringen, ist in der Druckleitung 3 des Zuluftventilators 11 das Abzweigstück 13, bzw· in der Saugleitung 31 des Absaugventilators 18 das Abzweigstück 20 angeordnet·
Aus Fig· 1 geht auch hervor, daß in den LuftIeitungs-Abschnitten 19a und 19b der Luftleitung 19 die Klappen 17 und 20 und in den Luftleitungs-Abschnitten 24a und 24b der Luftleitung 24 die Klappen 16 und 21 als Luftabsperrorgane eingebaut sind. Die Klappen 16 und 17 bzw. 21 und 22 können z. B. durch ein mechanisches Stellglied untereinander gekoppelt sein·
Mittels dieser Kopplung ist es zu verwirklichen, daß die Ventilatoren 11 und 18, die Luft in die gewünschte Zone des Saumes 1 einblasen bzw· aus dem gewünschten Teil absaugen können·
Die mechanische Kopplung 12 kann gegebenenfalls über einen Stellmotor 26 angetrieben werden, der mit der automatischen Regelungseinheit 10 in Verbindung steht.
Die automatische Regelungeeinheit 10 kann außer mit den Leistungsregelungs-Stellglieder 5 und 8 dem Behaglichkeitsfühler 9, bzw· dem genannten Stellmotor 26, mit einem Thermostat 25 in Eingriff stehen, der die eingeblasene Zulufttemperatur in den Dachraum auf einen minimalen Wert begrenzt«
Hauptbestandteil des BehaglichkeitsfUhlers 9 ist das Fühlerelement 27, das innerhalb der Ummantelung 28 oder an dessen Oberfläche 29 angeordnet sein kann. Der Fühler ist mit einer
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elektrischen Heizung zusammengesetztet, deren Leistung mindestens 30 W/m2 beträgt; damit ist der Behaglichkeitsfühler 9 in der Lage, die menschliche Wärmeabgabe nachzubilden· Die elektrische Heizung 30 ist an aib Stromquelle 34 angeschlossen, dessen Spannung beispielsweise mittels eines Potentiometers beliebig eingestellt werden kann,
Fig. 2 zeigt eine andere Möglichkeit für die Verbindung der Luftleitungen 19 und 24 mit den Ventilatoren 11 und 18. Im Sinne von Fig. 2 sind Zuluft-Ventilator 11 und Abluft-Ventilator 18 mit den Luftleitungen 19 und 24 durch das Vierwege-Abzweigstück in Verbindung· Im Inneren des Vierwege-Abzweiges tückes befindet sich die Klappe 33, die in der dünn gezeichneten Sommerbetriebs-Stellung den Zuluft-Ventilator 11 über die Druckleitung 3 mit der sich in der Aufenthaltszone 1a des Raumes 1 befindlichen Luftleitung 19 verbindet, sowie auf der Saugseite, den Abluft-Ventilator 18 über die Saugleitung 31 mit der sich im Dachraum 1b befindlichen Luftleitung 19.
In analoger Form wird in der anderen Stellung der Klappe 33» der sogenannte Winterbetriebsstellung - dick gezeichnete Linien - der Zuluftventilator 11i mit der Luftleitung 24 unterhalb des Dachraumes 1b verbunden, während der Absaugventilator 18 mit der sich in der Aufenthaltszone 1a befindlichen Luftleitung 19 verbunden ist.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß ein Ventilator 36 in die sich in der Aufenthaltszone 1b befindliche Luftleitung 38 mit den zugehörigen LüftungsÖffnungen 15 eingebaut ist, während ein Ventilator 35 in die sich in der Dachzone 1b befindliche Luftleitung mit den zugehörigen Lüftungsöffnungen 14» eingebaut ist«
32 2 7 O -ie- 14.1.82.
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Sowohl Ventilator 35 wie auch Ventilator 36 sind bezüglich der Förderrichtung reversibel«,
Die Luftheiz-Einheit ist in diesem Falle ebenso in der Luftleitung 37 eingebaut und ist an die Wärmequelle 4 angeschlos· sen· Zwiechengeschaltet ist das Leistungsregelungs-Stellglied 5.
Claims (15)
1. Lüftungs- und Heizungsanlage; für die energiesparende lüftung besonders von Hai1»*) mit großer Raumhöhe und zur Einhaltung einer gewünschten Raumtemperatur, die über Einrichtungen zur Zuführung der Zuluft in den zu lüftenden und/oder zu heizenden Raum und über Einrichtungen zur Absaugung der Luft verfügt, gegebenenfalls über mindestens eine Luftheiz-Einheit zur Erwärmung der Zuluft und mindestens eine Raumheiz-Sinheit für die Heizung des Raumes, wobei sowohl zur Luftheiz-Einheit wie auch zur Raumheiz-Einheit Leistungsregelungs-Binrichtungen und Behaglichkeitsfühler zugeordnet sind und gekennzeichnet dadurch, daß in der Aufenthaltszone (1a) des RaumeB (1) Lüftungsöffnungen angeordnet sind, die im Sommer als Zuluft und im Winter als Absaugöffnungen arbeiten bzw« außerhalb der Aufenthaltszone (1a) zweckmäßig im Dachraum (1b) Lüftungsöffnungen angeordnet sind, die im Winter als Zuluft- und im Sommer als AbsaugÖffnungen arbeiten, und/oder wobei die Leistungsregelungseinrichtung (Pos. 5) der Luftheiz-Einheit und die Leistungsregelungseinrichtung (8) der Raumheiz-Einheit mit einer automatischen Regeleinheit (10) verbunden ist, die auf einen Gleichgewichts-Grundwert (tQ) eingestellt ist und im Falle eines ständigen durch den Behaglichkeitsfühler (9) als zu hoch signalisierten Behaglichkeitswertes zuerst die Luftheiz-Einheit (2) und danach die Raumheiz-Einheit (7) zur Verminderung der Leistung veranlaßt und umgekehrt bei Signalisierung einen ständig kleineren Behaglichkeitswertes zuerst die Raumheiz-Einheit (7) und danach die Luftheiz-Einheit (2) zu einer Erhöhung der Leistung veranlaßt.
2. Lüftungs- und Heizungsanlage nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Lüftungsöffnungen (15) in der Aufent-
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- 18 - 14.1.82
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haiteζone (1a) an eine gemeinsame Luftleitung angeschlossen sind, ebenso sind die Lüftungsöffnungen (14) im Dachraum an eine gemeinsame Luftleitung angeschlossen, und die beiden Luftleitungen (19» 24) sind wahlweise an den Zuluft-Ventilator (11) oder an den Absaug-Ventilator (18) angeschlossen·
3· Lüftungs- und Heizungsanlage nach Funkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Luftleitung (19) in der Aufenthaltszone sich in einen Zweig (19a) zum Zuluftrentilator (11) und in einem Zweig (19b) zum Abluftventilator (18) hin aufteilt, die im Dachraum (1b) befindlichen Luftleitung (24) gleichermaßen in einen druckseitigen Abzweig (24a) zum Zuluftventilator (11) hin und in ein saugseitigen Abzweig (24b) zum Abluftventilator (18) hin.
4. Lüftungs- und Heizanlage nach Funkt 1 bis 3» gekennzeichnet dadurch, daß der Druckraum (3) des Zuluft-Ventilators (11) mittels eines Abzweigstückes (13) die Zuluftleitungs-Zweige (19) und (24a) eier Luftleitungen (19> 24) verbindet, und der Saugraum (31) des Abluftventilators gleichermaßen mittels eines Abzweigstückes (20) die Abluftzweige (19b, 24b) der Luftleitungen (19 und 24) verbindet.
5, Lüftungs- und Heizungsanlage nach Funkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß in die Zuluftleitungs-Zweige (19a und 24a) der Luftleitungen (19 und 24) Luftabsperrorgane eingebaut sind, die in entgegengesetzter Richtung arbeiten; und zwar in dem in der Aufenthaltszone (1a) gerichteten Zuluftabzweig (19a) beispielsweise die Klappe (17)» die im Winterbetrieb geschlossen und im Sommerbetrieb geöffnet ist, und in dem in die Dachzone gerichteten Zuluft-
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- 19 - 14.1.82
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zweig (24а) beispielsweise die Flanpe (16), die im Winterbetrieb geöffnet und im Sommerbetrieb geschlossen ist·
6· Lüftungs- und Heizungsanlage lucIi Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß in die Abluftleitungs-Abzweige (19b und 24b) der Luftleitungen (19 und 24) Luftabsperrorgane eingebaut sind, die in entgegengesetzter Richtung arbeiten, und zwar in dem in die Aufenthaltszone (1a) gerichteten Abluftzweig (19b) beispielsweise die Klappe (22), die im Winterbetrieb geöffnet und im Sommerbetrieb geschlossen ist, und in dem in die Dachzone (1b) gerichteten Abluftzweig (24b) beispielsweise die Klappe (24b), die im Winterbetrieb geschlossen und im Sommerbetrieb geöffnet ist,
7. Lüftungs- und Heizungsanlage nach Punkt 4 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Luftabsperrorgane in der Zuluftleitung (19a und 24a), beispielsweise die Klappen (17 und 16), mechanisch über die (12) gekoppelt sind und in entgegengesetzter Stellung arbeiten.
8# Lüftungs- und Heizungsanlage nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen Druckraum des Zuluftrentilators (11) und Saugraum des Abluft-Ventilators (18) ein Vierweg-Abzweigstück (32) eingebaut ist, das in die Luftleitung (19) der Aufenthaitezone (1a) und in die Luftleitung (24) des Dachraumes einmündet.
9. Lüftungs- und Heizungsanlage nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß innerhalb des Abzweigstückes (32) d'e Verbindungsklappe (33) angeordnet ist, die in der Sommerbetriehsstellung den Druckraum (3) des Zuluftventilators mit der Luftleitung (19) der Aufenthaltszone verbindet, bzw. den Saugraum (31) des Abluft-Ventilators (18) mit
233227 О .„.
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der Luftleitung (19) der Aufenthaltszone (1a).
10· LUftungs- und Heizungsart і£<?р nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß zu den Ί'ά£ lungs Öffnungen (15) in der Aufenthaltszone ein reversierbarer Ventilator (36) zugeordnet ist, der im Sommer als Zuluft- und im Winter als Abluft-Ventilator arbeitet, und/oder zu den Lüftungeöffnungen (14) die zweckmäßig im Dachraum angeordnet sind, ein reversierbarer Ventilator (35) zugeordnet ist, der im Sommer als Ablüfter und im Winter als Zuluft-Ventilator arbeitet.
11. LUftungs- und Heizungsanlage nach Punkt 1 bis 10, gekennzeichnet dadurch, daß das Leistungeregelungsorgan (5) der Luftheiz-Einheit (2) zwischen Luftheizeinheit und Energiequelle (4) geschaltet ist; das Leistungsregelungsorgan (8) der Raumheiz-Einheit (7) zwischen der Raumheiz-Einheit (7) und deren Energiequelle (6) und beidelie i s tungB rege lunge einheit en (5 und 8) über die automatische Regelungseinheit (10) im Eingriff sind«
12. Lüftungs- und Heizungsanlage nach Punkt 11, gekennzeichnet dadurch, daß die Energiequelle (4) der Luftheizeinheit (2) eine Energierückgewinnungs-Einrichtung ist, die die Enthalpie der Fortluft des Raumes nutzt, beispielsweise eine Wärmepumpe, ein Regenerativ-Wärmeübertrager, ein Rekuperativ-Wärmeübertrager oder anderes·
13· Lüftungs- und Heizungsanlage nach Punkt 1 bis 12, gekennzeichnet dadurch, daß in die Zuluft der Luftleitung (19) des Dachraumes (1b) zwischen den Lüftungsöffnungen (14) und der Luftheiz-Einheit (2) eine Minimal-Tempera-
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^begrenzungseinrichtung, beispielsweise ein Thermostat (25) eingebaut ist, der mit der automatischen Regelungseinrichtung (10) in Eingriff steht·
14· Lüftungs- und Heizungsanlage nach Punkt 1 bis 13, gekennzeichnet dadurch, daß die Rawnheiz-Einheit (7) aus Strahlungsheizkörpern (7a) und/oder Pußbodenheizkörpem (7b) besteht, die im Raum (1) im Fußboden (23) angeordnet sind.
15· Behaglichkeits-Meßeinrichtung zum Einsatz in Lüftungs- und Heizanlagen für die energiesparende Lüftung besonders in hohen Räumen und zur Einhaltung einer gewünschten Raumtemperatur, in deren Ummantelung oder auf dessen Ummantelungsoberflache sich ein Temperaturfühler befindet, gekennzeichnet dadurch, daß das Fühlerelement (27) mit einer elektrischen Heizung (30) von mindestens 30 W/m , bezogen auf die Ummantelungsoberflache (28a), in Verbindung steht, daß die Heizung wählbar oder einstellbar ist, und während des Betriebes zweckmäßig ständig im Eingriff ist.
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
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