DD201993A5 - Verfahren und anlage zur versorgung einer verschlussmaschine mit verschlusskapseln - Google Patents

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DD201993A5
DD201993A5 DD81234781A DD23478181A DD201993A5 DD 201993 A5 DD201993 A5 DD 201993A5 DD 81234781 A DD81234781 A DD 81234781A DD 23478181 A DD23478181 A DD 23478181A DD 201993 A5 DD201993 A5 DD 201993A5
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Albert Scheidegger
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Scal Gp Condit Aluminium
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    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
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Abstract

Das Ziel der Erfindung besteht in der Entwicklung eines Verfahrens und einer Anlage zur Zufuehrung sproeder Kapseln zu einer Verschlussmaschine, die ein sicheres Arbeiten aller Elemente einer Verpackungskette von der Kapselbereitstellung bis zur Verpackung ohne Ruckbewegung und Unterbrechung gewaehrleistet. Sie hat die Aufgabe, die Arbeitsleistung der Zellen zur Herstellung und des Transportbandes zur Weiterleitung der Kapseln so zu steuern, dass auch bei eventuell kurzzeitiger Stoerung der Anlage ein staendiger Vorrat an Kapseln zur Verfuegung steht. Erfindungsgemaess wird dies dadurch erreicht, dass die von den Zellen kommenden Kapseln ueber geneigte Einzelgaenge mittels Schwerkraft auf d. Transportband gelangen und von dort ueber einen geneigten Hauptgang einer Verteilerscheibe der Verschlussmaschine zugefuehrt werden, wobei die Einzelgaenge und der Hauptgang mit Fuellstandsabtastern zur Regulierung der Geschwindigkeit des Transportbandes je nach gewuenschter Foerderleistung, und jeder Einzelgang noch mit einem Ausgangsselektor zur kontinuierlichen Versorgung der Loecher des Transportbandes mit Kapseln versehen sind.

Description

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Verfahren und Anlage zur Kapselbereitstellung für eine Verschlußmaschine
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Anlage zur Versorgung einer Hochleistungs-Verschlußmaschine mit spröden Kapseln, welche in mehreren Zellen hergestellt und von diesen einem üblichen Transportband zugeführt werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind bereits Anlagen zur kontinuierlichen Versorgung einer Verschlußmaschine mit spröden Kapseln bekannt, deren Orientierung durch das hohe Arbeitstempo der Verschlußmaschine bestimmt wird» Biese Anlagen weisen mehrere parallel angeordnete Zellen zur Herstellung der Kapseln, Mittel zur Speisung der Verschlußmaschine mit Kapseln sowie ein endloses Transportband mit Löchern zur Aufnahme der Kapseln auf*
Die Versorgung derartiger Hochleistungs-Verschlußmaschinen, die etwa 60.000 Verschlüsse/Stunde vornehmen, bringt zahlreiche Probleme mit sich, da diese selbst in Verpackungsbänder integriert sind. Ein selbst nur kurzzeitiger Halt solcher Komplexbänder bewirkt einen bedeutenden Produktionsausfall· Diese Bänder arbeiten mit hohem Tempo und bewegen einen erheblichen Produkt-, Behälter- oder Kapselfluß, bei welchen Zwischenlagerungen,'selbst wenn sie nur von kurzer Dauer sind, einem Halten gleichkommen und hohe Investitionen erfordern· Die meistens hochstehenden und bei hoher Geschwindigkeit bewegten Behälter können nicht plötzlich ohne Gefahr des ümkippens angehalten v/erden, was sowohl einen Verlust an Produkten als auch eine beträchtliche Störung im gesamten Verpackungskreis zur_ Folge hat. Noch schwerwiegender ist dies beim Einsatz zerbrechlicher Behälter, wie bei-
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spielsweise Leichtglasflaschen. Bei bestimmten kohlenstoffhaltigen Getränken bewirkt ein zu plötzlicher Halt ein Überfließen des Inhaltes in Form von Schaum. Auch bei Bier, bei dem die Schaumbildung absichtlich angeregt wird, muß der Verschluß rechtzeitig, nämlich genau in dem Moment erfolgen, in dem der Schaum die obere Ebene des Flaschenhalses erreicht hat. letztendlich ist die Y/iederinbetriebnahme solch komplizierter Verpackungsbänder ein schwieriges und langwieriges Verfahren. Es kommt darauf an, daß alle Elemente der Verpackungskette von der Speisung mit dem Füllprodukt, den Behältern oder den Kapseln bis zur Verpackung, absolut sicher und ohne Rückbewegungen und Unterbrechungen arbeiten·
Die Verwendung spröder Kapseln, besonders solcher aus dünnem Aluminium mit vorspringenden Greifzungen wie sie in der FR-PS 2.375.136 und 2 445 295 beschrieben sind, erschwert deren Zuführung zur Verschlußmaschine. Jeder Transport und 3ede Lagerung als loses Schüttgut in Kartons oder Bunkern und jede Orientierungsvorrichtung dieser Kapseln muß wegfallen· Sie verformen sich leicht und wurden zu oft Verstopfungen und Unterbrechungen in-der Verpackungskette bewirken.
Die einzige Lösung, spröde Kapseln zu verwenden, besonders wenn sie asymmetrisch sind, besteht darin, sie an Ort und Stelle in einer in die Abfüllkette integrierten Produktionseinheit oder in ihrer unmittelbaren Nähe herzustellen und direkt zur- Verschlußmaschine zu führen. Es kann so ihre Anfangsorientierung bis in die Verschlußmaschine gesichert werden.
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Diese Lösung ist auch ökonomisch besonders vorteilhaft. Sie erlaubt, dünne Kapseln zu verwenden und verringert gleichzeitig Transport- und Lagerkosten» Es reicht aus, die Produktionseinheit mit auf Kömpaktspulen aufgerollten Aluminiumbändern zu speisen·
Die Herstellung der Kapseln umfaßt die aufeinanderfolgenden Arbeitstakte: Schneiden der Formstücke aus dem Band, Pressen und Einlegen einer Dichtung· Derartige kompakte Zellen zur Herstellung von Kapseln mit ausreichender Geschwindigkeit bei vollkommener Zuverlässigkeit gehören bereits zum Stand der Technik.
Sie bestehen aus präzisen sowie komplizierten mechanischen Teile und dürfen deshalb nicht in unmittelbarer ITähe der Verschlußmaschine, deren Ein- oder Ausschalten den Bruch der Behälter mit aggressiven oder schäumenden Plüssigkeiten bewirkt, installiert werden. Die Plaschenfüllapparate verlangen, daß in der Hähe der Verschlußmaschine Platz für das Zuführ- und Ausgangskarussell der Behälter frei bleibt, um eine häufige Industriewasserreinigung dieser Maschinen zu gestatten· Es ist also praktisch unmöglich, in unmittelbarer Nähe der Verschlußmaschine eine Herstellungszelle für Kapseln oder gar mehrere anzuordnen.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, jede Anlage mit mehreren Herstellungszellen zu versehen, die mit vernünftigerem Tempo arbeiten und deren Kapazitäten sich addieren.
Die Zellen zur Herstellung der Kapseln sind dabei parallel angeordnet. Ihre Anzahl Έ ergibt sich aus und entspricht
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genau dem geforderten Verschlußtempo C. Meist werden H + 1 Zellen mit jeweils einer Kapazität von |? Kapseln/Stunde parallel angeordnet· Die Zusatzzelle der Reihe IT + 1 ist eine Reservezelle· Um eine größere Flexibilität zu erzielen und jede Ruckbewegung bei Stillstand einer in Betrieb befindlichen Zelle zu vermeiden, wird die Reservezelle zur universellen Nutzung vorgesehen· Bei ÜTormalbetrieb arbeiten die Ή + 1 Zellen ständig mit verringertem Tempo und liefern jede ^— Kap s ein /Stunde.
Bei Stillstand einer Zelle beschleunigen die II in Betrieb befindlichen Zellen ihre Produktion jeweils auf das theore-
tische Tempo == *
Die Produkte, nämlich die Kapseln, all dieser parallel arbeitenden Zellen werden auf einem einzigen Transportband gesammelt, das die Verschlußmaschine speist und deren Orientierung unverändert läßt.
Ziel der Erfindung
Las Ziel der Erfindung besteht in der Entwicklung eines Verfahrens und einer Anlage zur Zuführung von spröden Kapseln zu einer Verschlußmaschine, die ein sicheres Arbeiten aller Elemente einer Verpackungskette von der Kapselbereitstellung bis zur Verpackung ohne Ruckbewegung und Unterbrechung ermöglicht sowie einen Verlust an abzufüllenden Produkten oder ein Umkippen der abzufüllenden Behälter bei plötzlicher Störung der Anlage ausschließt.
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Darlegung des Wesens der Erfindung
Es ist Aufgabe der Erfindung,die Arbeitsleistung der Zellen zur Herstellung und des Transportbandes zur Weiterleitung der Kapseln so zu steuern, daß der Yerschlußmaschine sogar bei eventueller kurzzeitiger Störung der Anlage ein ständiger Vorrat an Kapseln zur Verfügung steht. Die Leistungsgestaltung der einzelnen Baueinheiten der Anlage soll automatisch regelbar und die Anordnung der Zellen zur Herstellung der Kapseln so optimal gestaltet sein, daß in der Nähe der Verschlußmaschine genügend Platz für das Zufuhr- und Ausgangskarussell vorhanden ist.
Erfindungsgemäß wird dies durch ein Verfahren erreicht, nach welchem die von den Zellen kommenden Kapseln über Einzelgänge auf das Transportband gelangen und von dort über einen geneigten Hauptgang einer Verteilerscheibe der Verschlußmaschine zugeführt werden* wobei der Hauptgang mindestens zv/ei Abtaster aufweist, die seinen höchsten und tiefsten Füllstand feststellen. Das Transportband ist dabei als Lochband ausgebildet, dessen Geschwindigkeit durch die Abtaster gesteuert, zwischen einer maximalen Pörderleistung, die mindestens gleich dem Herstellungstempo der Ή + 1 Zellen ist, und einer, minimalen Pörderleistung, die mindestens dem ETennverschlußtempo entspricht, variiert werden kann. Die zwischen jeder Zelle und dem Transportband befindlichen Einzelgänge, geneigt angeordnet, sind ebenfalls mit zwei Füllstandsabtastern versehen, die den höchsten und tiefsten Füllstand feststellen, wobei jede Zelle, durch diese Füllstandsabtaster gesteuert, mit zwei Leistungen, einer Uormalleistung W+C und e^ner verringerten Leistung £
arbeiten kann· Jeder Einzelgang weist noch einen Ausgangs-
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selektor auf, der durch zyklische Verschiebung die aufeinanderfolgenden Löcher des Transportbandes mit Kapseln versorgt, wobei jedes loch auf einen der aufeinanderfolgenden Einzelgänge Übergreift. Die von jeder Zelle ausgehenden geneigten Einzelgänge stellen ein kleines Zwischenlager dar.
Das Verfahren ist weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerscheibe zur Übertragung der Kapseln vom Ausgang des Hauptganges zu den Falzköpfen mit einer Geschwindigkeit bewegt wird, die der halben Umfangsgeschwindigkeit der Falzköpfe entspricht· Jeder geneigte Gang, der Hauptgang und die Einzelgänge sind neben den Abtastern des höchsten und tiefsten Füllstandes mit Einschalt- und Ausschaltabtastern versehen, die sich jeweils unterhalb und oberhalb des Füllstandsabtastejcs befinden.
Die erfindungsgemäße Anlage ist dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher des Transportbandes senkrecht und ohne Boden sind, daß die Mittel zur Speisung der Löcher ein von jeder Zelle ausgehenden geneigter Einzelgang ist, dessen Ende einen Ausgangsselektor aufweist, der die Versorgung des Transportbandes durch zyklische Verschiebung der aufeinanderfolgenden Löcher steuert, und daß das Transportband mit einem geneigten Hauptgang in Verbindung steht, der auf eine Verteilerscheibe mit sich gegenüber den Falzköpfen befindlichen Fächern mündet. Die geneigten Gänge haben einen Querschnitt, der dem der Kapseln entspricht, und erhalten somit deren Orientierung. Bei Einsatz einer Kompaktanlage mit horizontalem Transportband, welches auf die Verschlußmaschine aufgesetzt wird, befinden sich so die Zellen über dem Transportband. Das Transportband und darübeijhinaus die Zellen sind vor allen Strahlen flüssiger oder breiiger Erzeugnisse aus der Flaschenfüllstelle geschützt.
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Auch, die Löcher'des Transportbandes und die Fächer der Verteilerscheibe haben die Abmessungen der Kapseln, um so deren Orientierung aufrecht zu erhalten·
lach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Zellen zur Herstellung der Kapseln oberhalb des Transportbandes angeordnet und zur Ermöglichung einer Bewegung seitlich zum Transportband unabhängig von sowie ohne Störung des Produktionsablaufes der übrigen Anlage in einer zum Transportband senkrechten Ebene auf horizontalen Gleitschienen aufgehängt« Es ist aber auch denkbar, die Zellen zur Herstellung der Kapseln in querlaufenden, erhöht angeordneten Gleitschienen zu bringen· Die Zellen gelangen über Kuten auf die Gleitschienen· Dieses Transportband erlaubt neben seiner- Aufgabe zum Sammeln der Kapseln auch, die Zellen von der Verschlußmaschine zu entfernen oder sie sogar in einer isolierten Einfassung unterzubringen, wo sie vor jedem Flüssigkeitsstrahl geschützt sind· Jeder die Übertragung der Kapseln von einer Zelle zum Transportband gewährleistende Einzelgang besteht zur Arretierung der jeweiligen Zelle während des Produktionsablaufes aus zwei über eine Klinke fest miteinander verbindbaren Elementen, einem mit dem Tisch des Traiisportbandes verbundenen unteren Element und einem fest mit der Zelle verbundenen oberen Element*
Ein letztes Merkmal der Erfindung schließlich sieht die Steuerung der Leistung der Zellen zur Herstellung der Kapsein in zwei Geschwindigkeiten, nämlich ** + £ sowie - £*-, über die Füllstandsabtaster der Einzelgänge
und der Geschwindigkeit des Transportbandes entsprechend der Förderleistung der Löcher-C 2L±_1 +£ sowie C - £ ^ über die Abtaster des Hauptganges vor. Die Umfangegeschwin-
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digkeit der Verteilerscheibe beträgt dabei stets die Hälfte der Umfangsgeschwindigkeit der Falzköpfe· Wenn also eine Zelle außer Betrieb gesetzt wird, arbeiten nur dieΈ verbleibenden Zellen gleichzeitig. Sie werden so gesteuert, daß jede eine ein wenig über der notwendigen Menge ^ liegende Anzahl Kapseln, nämlich jf + £ liefert. Ihre Abgabe zum Transportband wird über den in den Einzelgängen befindlichen Selektor gesteuerte So wird eine bestimmte Anzahl Kapseln im Einzelgang zurückgehalten, bis sie nacheinander durch einfache Schwerkraft das Transportband beschicken können·
Beim Betreiben aller N + 1 Zellen schwankt der Füllstand der in jedem Einzelgang bereitstehenden Kapseln auch zwischen dem Abtaster des höchsten und tiefsten Füllstandes. Um ihren Einzelgang bis zum höchsten Füllstand zu füllen, arbeitet die entsprechende Zelle mit ihrer Höchstleistung 2 + £. Um ihren Einzelgang bis zum tiefsten Füllstand zu leeren, arbeitet sie mit einer Geschwindigkeit, die einer Leistung von ψ~—y - £ ' entspricht.
Jede Zelle wird also so geregelt, daß sie mit zwei Leistun-
gen, nämlich ^ + £ und jpijHj £' betrieben werden»
Ob U oder H + 1 Zellen im Einsatz sind, spielt keine Rolle. Die Produktion der Zellen entspricht stets der Anforderung der Verschlußmaschine, die Füllstände der Einzelgänge variiert ständig zwischen dem höchsten und dem tiefsten Abtaster»
Dafür, daß niemals zwei Kapseln in dasselbe Loch des Transportbandes gelangen und dort Gefahr laufen, gequetscht oder deformiert zu werden, sorgen die Selektoren, die am Ausgang jedes Einzelgangs angeordnet sind· Jeder verteilt nacheinander die Kapseln seines Ganges in einem Schritt
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Έ + 1 in die Löcher, wobei die N Zwischenlöcher frei bleiben, um über IST andere Einsseigänge beschickt zu werden·
Ähnlich verhält-es sich mit dem Füllstand des Hauptganges. Auch hier bewirken die Abtaster eine Steuerung der Geschwindigkeit für eine Beschickungsleistung der Löcher 0 + £. und C - £»1 mit£>~-^ und £f> C1
N + 1
Die durch den oberen Abtaster gesteuerte langsame Geschwindigkeit des Transportbandes gilt, wenn alle U + 1 Zellen in Betrieb sind· Die Versorgungsleistung mit Kapseln C - £'^
läßt den Füllstand im Hauptgang langsam absinken. Wenn nur Έ Zellen in Betrieb sind, wird ein Loch jeder Serie H + 1 nicht gefüllt· Dann ermöglicht die schnelle Geschwindigkeit des Transportbandes C —^—^ + £ -j einen Anstieg des Füllstandes mit Kapseln im Hauptgang·
Die über dem Abtaster des höchsten Füllstandes und dem unter dem Abtaster des niedrigsten Füllstandes angeordneten Zusatzabtaster in jedem der geneigten Einzelgänge und dem Hauptgang stellen jede Unregelmäßigkeit unterhalb des Hauptganges sowie der nachfolgenden Anlagen fest» Es wird eine Zelle außer Betrieb gesetzt, das Transportband gestoppt oder die Verschlußmaschine außer Betrieb gesetzt.
Jeder oberhalb oder unterhalb eintretende Vorfall stoppt also die gesamte Anlage von oben nach unten, ohne daß eine andere Steuereinrichtung notwendig ist.
Ausführung^beispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden» In den zugehörigen Zeichnungen
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zeigen:
Fig. 1: die Ansicht einer Herstellungsanlage für Kapseln, eines Transportbandes und einer Verschlußmaschine.
Pig· 2: eine schematische Draufsicht der Anlage nach Pig. 1.
Fig. 3J einen schematischen Aufriß der Anlage nach Pig* 1.
Pig« 4 s das Transportband und seine Verbindung zur Ve'rschlußmaschine im Querschnitt·
Pig. 5J die Draufsicht auf eine der Waben des Transportbandes.
Die dargestellte Anlage weist fünf installierte Zellen zur Herstellung von Kapseln auf, kann aber schon bei Betrieb von nur vier Zellen arbeiten.
Die fünf Zellen 1a; 1b} 1c; 1d; 1e für die Kapseln 5 durch, einfache Quader in Pig. 1 schematisiert dargestellt, können über fünf geneigte Binzelgänge 2a durch Schwerkraft ein einziges Transportband 3 beschicken.
In den Figuren 1 bis 3 sind die Zellen 1a; 1c; 1d; 1e in Betriebsposition P.4 und die Zelle 1b in Wartungsposition P2 dargestellt.
Figur 3 zeigt mit gepunkteten Linien noch eine vorgeschobene Position P ^ zum Nachladen·
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Das Transportband 3 ist als Endloskette mit einzelnen Waben ausgebildet, von denen jede ein zylindrisches, senkrechtes Loch 4 ohne Boden aufweist, das auf den oberen und unteren Teil mündet. Der waagerechte Querschnitt dieser Löcher 4 entsprich^wie aus Figur 5 ersichtlich ist, genau dem Querschnitt einer Kapsel 5«
Die senkrecht eingeführten Kapseln 5, als Zungenkapseln ausgebildet, sind so gezwungen, die in den Einzelgängen 2a eingenommene Orientierung zu behalten. Das Transportband 3 läuft waagerecht auf einem Tisch 6, auf dem die in seinen senkrechten Löchern 4 geführten Kapseln 5. gleiten. Es kann jedoch auch Kurven und ansteigende oder abfallende Abs.chnitte umfassen, was der Anlage eine höchstmögliche Flexibilität verleiht. Anstatt auf einem Tisch 6 zu laufen, kann es auch mit einer einfachen unteren Gleitschiene versehen sein, die die Kapseln 5 in den Löchern 4 hält.
Das Transportband 3 versorgt die Verschlußmaschine 7 über einen geneigten Hauptgang 8 und eine Verteilerscheibe 9 mit Kapseln 5· Die Verschlußmaschine 7 umfaßt mehrere Falzköpfe 10, die bei 60 000 Arbeitsschritten in der Stunde von einem Karussell 12 herbeigeführte Flaschen 11 verschließt.
Die fünf Zellen 1a bis 1e hängen jeweils an am oberen Teil eines Gehäuses angebrachten Gleitschienen 13a-14aj 13b-14b; 13c-14cj 13d-14d; 13e-14e. Die Gehäuse legen den Umfang der Herstellungseinheit fest· Sie sind in der Höhe voneinander abgesetzt. Durch die Gleitschienen 13a-14a bis 13e~i4e ist ein leichtes Verschieben der Zellen 1a bis 1e zum Aufnehmen von Rohstoff (Aluminiumband oder Plastedichtung) oder zur Wartung vor oder hinter dem Transportband 3 mög-
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lieh. Außerdem ist durch das Aufhängen auf erhöhte Gleitschienen ein außerordentlich einfacher Zugang zu den Zellen 1a - 1e und ein Schutz dieser vor den meisten Flüssigkeitsstrahlen gewährleistet*
Wie aus Figur 3 ersichtlich, ist jede Zelle 1a bis 1e mit einem Trichter 15a; 15b:und einer Vorrichtung zur Zuführung von Dichtungen versehen, die nach einer bekannten Technik hergestellt werden· Die Zellen 1a - 1e sind über Kufen I6aj 16c auf die Gleitschienen 13a - 14a bis 13e - 14e aufgesetzt· Sie können so leicht mit einem Hebezeug angehoben und ausgetauscht werden·,
Die Bewegung jeder Zelle 1a bis 1e in die Positionen-P1-P2-P-3 wird von einer abschaltbaren Hebevorrichtung gesteuert·
In Figur 3 ist ein aufgerolltes Aluminiumband 17 angedeutet, dessen Gerüst 18 nach dem Ausschneiden der Abschnitte entsprechend den Abmessungen der Kapseln 5 durch ein Rad 19 zur Wiederverwendung abgeführt wird· Die zugeschnittenen Kapseln 5j geformt und vom Mechanismus 20a; 20b jeder Zelle 1a bis 1e mit ihrer Dichtung versehen, werden sofort in die entsprechenden Einzelgänge 2a bis 2e verteilt· Sie befinden sich mit den Zungen nach hinten, oder, wie in Figur im Hauptgang 8 dargestellt nach oben, in senkrechter Position.
Jeder Einzelgang 2a ist in zwei starre Elemente eingeteilt, in ein mit der entsprechenden Zelle 1a bis Ie verbundenes oberes und ein mit dem Tisch 6 des Transportbandes 3 verbundenes unteres Element. Diese beiden Elemente sind über eine Klinke 21a fest miteinander verbindbar und legen die Position jeder Zelle 1a bis 1e in bezug auf das Transport-
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band 3 präzise fest· In Figur 3 ist nur die Klinke 21a des Einzelganges 2a dargestellt, die gleiche Vorrichtung ist auch bei den vier weiteren Einzelgängen vorhanden·
Jeder Einzelgang ist mit jeweils vier Püllstandabtastern 22a; 23a; 24a; 25a versehen, die nacheinander auf seiner Länge verteilt sind, und einem Ausgangsselektor 26a an seinem Ende an seiner Verbindung zum Transportband 3· Die Ausgangsselektoren 26a sind sternradförmig angeordnet. Die Spitzen des Sterns haben einen Abstand, der genau dem Durchmesser einer Kapsel 5 entspricht. Sie steuern den Ausgang der Kapseln 5 synchron mit dem Passieren der Löcher 4 des Transportbandes 3· Die Löcher 4 werden durch zyklische Verschiebung gefüllt, wobei die Ausgangsselektoren 26a Jedem der aufeinanderfolgenden Löcher 4 einen der fünf Einzelgänge 2a zuweisen* Wenn ein Ausgangsselektor 26a außer Betrieb ist, wird eines der fünf Löcher 4 nicht gefüllt.
Der Hauptgang 8 ist ebenfalls mit vier Abtastern 27; 28; 29 ί 30 versehen. Er mündet im Inneren des in Fächer geteilten Aufsatzes der Verteilerscheibe 9 (Figur 4)· Diese Verteilerscheibe 9 hat eine parallel zur Achse der Verschlußmaschine laufende Rotationsachse und dreht sich mit einer Umfangsgeschwindigkeit, die genau die Hälfte der der Falzköpfe 10 beträgt. Die Fächer der Verteilerscheibe 9 sind so angeordnet, daß sich jedes gegenüber einem Falzkopf 10 befindet, wenn die Anlage in Betrieb ist und die Verteilerscheibe 9 sowie die Falzköpfe 10 sich in schneller Rotation befinden. So passieren die Kapseln 5 durch die Schwerkraft des Hauptganges 8 zuerst die Fächer, wo sie durch eine Einfassung zurückgehalten und dann nacheinander durch Zentrifugalkraft über eine Öffnung von den Fächern in den geweiligen Falz-
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kopf 10 geschleudert werden· Sollte die Zentrifugalkraft nicht ausreichend sein, so wird der Übergang der Kapseln 5 in die Falzköpfe 10 vermittels einer Preßluftdüse 31 herbeigeführt» Die relativ geringe Rotationsgeschwindigkeit der Verteilerscheibe 9 ermöglicht dann die Ladung der Falzköpfe 10 ohne große Geschwindigkeitsänderung· Die Verteilerscheibe 9 vermeidet auch eine Vergeudung von Kapseln 5» in dem sie, wenn eine nicht verwendete Kapsel 5 von einem vorangegangenen Übergang in einem Falzkopf 10 verbleibt, diejenige Kapsel 5 zurückdrängt, die in einem Fach der Verteilerscheibe 9 erscheint. Diese wiederum drängt die Kapsel 5 zurück, die sich am Ende des-Hauptganges 8 zeigt·
Jeder der Einzelgänge 2a, der Hauptgang 8, die Löcher 4 des Transportbandes 3 sowie die Fächer der Verteilerscheibe 9 haben einen Querschnitt, der eng dem der Kapseln 5 entspricht. So wird die anfänglich am Ausgang der Zellen 1a bis 1e)-den Kapseln 5 gegebene Orientierung bis zu den FaIzköpfen 10 beibehalten·
Wenn Kapseln 5 mit zwei Zungen in V-Form gemäß der FR-PS 2·445·295 verwendet werden, fügt sich der Mantel jeder Kapsel 5 zwischen die beiden V-förmigen Zungen der vorhergehenden ein» Ein Durcheinandergeraten und Ineinanderverklemmen der Kapseln 5, wie in der FH-PS 2.445·295 dargelegt, wird damit ausgeschlossen.
Bei Uormalbetrieb wird eine kleine Menge Kapseln 5 in jedem der Einzelgänge 2a sowie dem Hauptgang 8 in einer Reihe blockiert.
Jeder Gang bildet so ein kleines Zwischenlager der Ladung für die nachgeordnete Vorrichtung, das heißt die Einzel-
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ginge 2a für das Transportband 3» das Transportband 3 für den Hauptgang 8 und der Hauptgang 8 für die Verteilerscheibe 9·
Bei einem Halt werden einige Kapseln 5 von den Ausgangsselektoren 26a oder der Verteilerscheibe 9 in den Gängen zurückgehalten, wodurch jede Störung bei der Wiederinbetriebnahme verhindert wird· Die senkrechten Gänge, die Einzelgänge 2a und der Hauptgang'8, ermöglichen eine sichere und regelmämäßige Versorgung der Verschlußmaschine 7 mit einem sehr einfachen Steuersystem, wobei die Orientierung der Kapseln 5, die sie beim Ausgang aus den Zellen 1a - 1e erhalten, beibehalten wird*
Wenn im Hauptgang 8 der Kapselfüllstand unter den unteren Abtaster 30 absinkt, handelt es sich um eine Störung der Versorgung mit Kapseln 5* Der Abtaster 30 hält dann die Verschlußmaschine 7 und das Karussell 12 zur Zuführung der Flaschen 11 sofort an·
Steigt der Füllstand der Kapseln 5 über den oberen Abtaster 27 hinaus, handelt es sich um eine Kapselstauung, die durch eine Störung der Verschlußmaschine 7 oder durch die Versorgung mit Flaschen 11 bedingt sein kann· Der Abtaster 27 hält dann sofort das Transportband 3 sowie nachfolgend die Zellen 1a bis 1e an»
Zwischen den beiden obengenannten Extremfüllständen bestimmen die Abtaster 28} 29 den höchsten "maxi" und tiefsten ("mini") Füllstand im Hauptgang 8. Das Vorhandensein einer Kapsel 5 am höchsten Füllstandspunkt(Abtaster 28) bewirkt die Umschaltung des Transportbandes 3 auf seine langsame Geschwindigkeit und das Fehlen von Kapseln 5 am niedrigsten
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Füllstandspunkt (Abtaster 29) bewirkt die Beschleunigung des Transportbandes 3 auf seine schnelle Geschwindigkeit·.
Das durchschnittliche Verschlußtempo C der Verschlußmaschine 7 beträgt 60 000 Flaschen in der Stunde· Die schnelle Geschwindigkeit des Transportbandes 3 entspricht einer maximalen Förderleistung der Löcher C + £ ^» dies sind 75 500 Löcher/Stunde, seine langsame Geschwindigkeit C - S'-ergibt 59 500 Löcher/Stunde. .
So speist das Transportband 3, wenn nur vier Zellen 1a - 1e in Betrieb und nur vier von fünf Löchern 4 des Transportbandes 3 gefüllt sind, den Hauptgang 8 mit Förderleistungen von 47 600 oder 60 400 Kapseln/Stunde, je nachdem, ob es mit schneller oder langsamer Geschwindigkeit läuft· Bei einem Kapselverbrauch von 60 000 Kapseln/Stunde kann der Füll stand im Hauptgang 8 zwischen dem höchsten und dem tiefsten Abtaster 28j 29 variieren.
Wenn dagegen alle fünf Zellen 1a bis 1e in Betrieb und alle Löcher 4 des Transportbandes 3 gefüllt sind, versorgt das Transportband den Hauptgang 8 mit 59 500 oder.75 500 Kapseln/Stunde· Der Füllstand der Kapseln 5 im Hauptgang 8 kann wieder zwischen dem höchsten und tiefsten Abtaster 28j 29 schwanken.
Parallel dazu beträgt das Produkt!onstempο jeder der ZeI-len 1a bis 1e ^ + 15 200 und 11 800.
C C
len 1a bis 1e ^ + £ und -£ ', in diesem Falle
In Abhängigkeit von den fünf Zellen 1a bis 1e variiert die Produktion zwischen 76 000 und 59 000 KapseIn/Stunde. In
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beiden Fällen beinhalten die Produktionskapazitäten die Möglichkeiten der Entnahme durch das Transportband 3 am Fuß der Einzelgänge. Der Füllstand der Kapseln 5 in jedem der Einzelgänge 2a variiert zwischen den tiefsten Füllstandsabtastern 24a und den höchsten Füllstandsabtastern 23a, wobei sich immer einige Kapseln 5"zwischen dem Ausgangsselektor 26a und dem tiefsten Füllstandsabtaster 25a befinden.
In der Praxis werden die Verpackungsketten wegen der Kompliziertheit der Anlage, der Trägheit des Materials und der in Bewegung zu setzenden Behälter nicht sofort mit ihrer Höchstkapazität in Betrieb gesetzt, sondern langsam ansteigend, stufenweise. So variiert das NennverSchlußtempo ansteigend von einem Minimum Gm (etwa 20 000 Flasehen/Stunde) zu einem Maximum C™ (etwa 75 000 Flaschen/Stunde). Die Motoren der verschiedenen Maschinen, einschließlich der der Zellen 1a bis 1e und des Transportbandes 3 haben einstellbare Geschwindigkeitsbereiche·
Bei einem Verschlußtempο C von 60 000 Flaschen/Stunde sind beispielsweise Zwischenstufen C, j C^; C^; C. von 5000, 10 000, 20 000 und 40 000 vorgesehen.
Die Motoren der einzelnen Zellen (1a bis 1e) zur Herstellung von Kapseln 5 sind in Abhängigkeit vom Uenntempo C variabel einstellbar. Die kleine Reserve an Kapseln 5, die im Hauptgang 8 zwischen der Verteilerscheibe 9 und dem unteren Abtaster 30, der den allgemeinen Halt steuert, vorhanden ist, sowie die geringe Anzahl Kapseln 5, die auf der Verteilerscheibe 9 und in den Falzköpfen 10 gespeichert sind, sind von groß.em Nutzen, da sie den Stop der Anlage ein wenig abschwächen können. Die kleine Reserve an Kapseln 5 zwischen jedem der Ausgangsselektoren 26a und dem unteren
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Füllstandsabtaster 25a.jedes Einzelganges 2a ist ebenfalls sehr vorteilhaft»
Die einzelnen Glieder des Transportbandes 3 sind durch Kreuzgelenkhaken miteinander verbunden· Somit ist es möglich, das Transportband 3 auf einer unebenen Bahn zu führen und den mechanischen Teil, an dem die fünf Zellen 1a bis 1e angebracht sind, vom Abfüll- und Verschlußbereich der Flaschen 11 zu trennen.
Wie aus den Figuren 4 und 5 ersichtlich, sind die Löcher der Waben senkrechte durchgehend ausgebildet. Sie sind am unteren Teil nur durch den Tisch 6 des Transportbandes 3 verschlossen und nehmen die von den Einzelgängen 2a kommenden Kapseln 5 durch einfache Schwerkraft auf.· Es genügt eine öffnung 32 mit geeignetem Querschnitt oberhalb des Hauptganges 8,um die mit Kapseln 5 angefüllten Löcher 4 durch Schwerkraft in diesen zu entladen«
Die gesamte dem Anschein nach komplizierte Anlage ist durch ihren Aufbau und ihre originelle Steuerung sehr flexibel und sicher·

Claims (4)

  1. 26*3.1982
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    Erfindungsanspruch
    Verfahren zur kontinuierlichen Versorgung einer Verschließmaschine mit spröden Kapseln, die, ausgehend von mindestens Έ + 1 Zellen zur Herstellung der Kapseln mit einem hohen Verschlußtempο C arbeitet, wobei 17 die kleinste Anzahl Zellen zur Sicherstellung des Verschlußtempos C darstellt und die Kapseln am Ausgang der Zellen gesammelt, durch ein kontinuierlich laufendes Transportband zur Verschlußmaschine befördert werden, gekennzeichnet dadurch, daß die von den Zellen (1a bis 1e) kommenden Kapseln (5) über Einzelgänge (2a) auf das Transportband (3) gelangen und von dort über einen geneigten Hauptgang (8) einer Verteilerscheibe (9) der Verschlußmaschine (7) zugeführt werden, wobei der Hauptgang (8) mindestens zwei Abtaster (28; 29) aufweist, die seinen höchsten und tiefsten Füllstand feststellen, daß das Transportband (3) als Lochband ausgebildet ist, dessen Geschwindigkeit durch die Abtaster (28; 29) gesteuert, zwischen einer maximalen Förderleistung, die mindestens gleich dem Herstellungstempo der Έ + 1 Zellen (1a bis 1e) ist, und einer minimalen Förderleistung, die mindestens dem BennverSchlußtempο (C) entspricht, variiert werden kann, daß die zwischen jeder Zelle (1a bis 1e) und dem Transportband (3) befindlichen Einzelgänge geneigt angeordnet, jeweils mit zwei Füllstandsabtastern (23a; 24a) versehen sind, die den höchsten und tiefsten Füllstand feststellen, wobei jede Zelle (1a bis 1e), durch die Füllstandsabtaster (23a; 24a) gesteuert, mit zwei Leistungen, einer liormalleistung ψ + £ und einer verringerten Leistung - G' arbeiten kann, und und daß jeder Einzelgang (2a) mit einem Ausgangsselektor (26a) versehen ist, der durch zyklische Verschiebung die aufeinanderfolgenden Löcher (4) des Transportban-
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    des (3) mit Kapseln (5) versorgt, wobei jedes Loch (4) auf einen der aufeinanderfolgenden Einzelgänge"(2a) übergreift .
    Verfahren gemäß Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Verteilerscheibe (9) zur Übertragung der Kapseln (5) vom Ausgang des Hauptganges (8) zu den Walzkopfen (10) mit einer Geschwindigkeit bewegt v/ird, die der halben Umfangsgeschwindigkeit der Falzköpfe (10) entspricht·
    Verfahren gemäß einem der Punkte 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß jeder geneigte Gang, der Hauptgang (8) und die Einzelgänge (2a) neben den Abtastern des ,höchsten und tiefsten Füllstandes (23a; 24a} 28; 29) mit Einschalt- und Ausschaltabtastern (22a; 25a; 27; 30) versehen sind, die sich jeweils unterhalb und oberhalb der Füllstandsabtaster (23a; 24a; 28; 29) befinden·
    Anlage zur kontinuierlichen Versorgung einer Verschlußmaschine mit spröden Kapseln, deren Orientierung durch das hohe Arbeitstempo der Verschlußmaschine bestimmt v/ird, bestehend aus mehreren parallel angeordneten Zellen zur Herstellung der Kapseln, aus Mitteln zur Speisung der Verschlußmaschine mit Kapseln, sowie einem endlosen Transportband mit Löchern^gekennzeichnet dadurch, daß die Löcher (4) senkrecht und ohne Boden sind, daß die Mittel zur Speisung der Löcher (4) ein von jeder Zelle (1a bis 1e) ausgehender geneigter Einzelgang (2a) ist, dessen Ende einen Ausgangsselektor (26a) aufweist, der die Versorgung des Transportbandes (3) durch zyklische Verschiebung der aufeinanderfolgenden Löcher (4) steuert, und daß das Transportband (3) mit einem geneigten Hauptgang (8) in Verbindung steht, der auf eine Verteiler-
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    SGheibe (9) mit sich gegenüber den Falzköpfen (10) befindlichen Fächern mundet»
    5* Anlage nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß der Querschnitt jedes der geneigten Einzelgänge (2a) und des Hauptganges (8) sowie der löcher (4) des Transportbandes (3) und der Fächer der Verteilerscheibe (9) genau dem Querschnitt der Kapseln (5) entspricht.
  2. 6. Anlage nach Punkt 3» gekennzeichnet dadurch, daß die Zellen (1a bis 1e) oberhalb des Transportbandes (3) angeordnet und zur Ermöglichung einer Bewegung seitlich zum Transportband (3) unabhängig von sowie ohne Störung des Produktionsablaufes der übrigen Anlage in einer zum Transportband (3) senkrechten Ebene auf horizontalen Gleitschienen (13a - 14a bis 13e - 14e) aufgehängt sind.
    7*. Anlage nach einem der Punkte 4, 5 oder 6, gekennzeichnet dadurch, daß tfeder die übertragung der Kapseln (5) von einer Zelle (1a bis 1e) zum Transportband (3) gewährleistende Einzelgang (2a) aus zwei zur Arretierung der jeweiligen Zelle (1a bis 1e) während des Produktionsablaufes über eine Klinke (21a) fest miteinander verbindbaren Elementen besteht, einem mit dem Tisch (6) des Transportbandes (3) verbundenen unteren Element, und einem mit der Zelle (1a bis 1e) verbundenen oberen Element.
    8· Anlage nach einem der Punkte 4 bis 7» gekennzeichnet dadurch, daß die Zellen (1a bis 1e) zur Herstellung der Kapseln (5) zur leichten Positionierung in die Stellungen Betrieb, Nachladung und Wartung in querlaufende er-
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    höht angeordneten Gleitschienen (13a - 14a bis 13e 14e) eingehängt sind·
    9· Anlage nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Zellen (1a bis 1e) über Kufen (16a; 16c) auf die Gleitschienen (13a - 14a bis 13e - 14e) gelangen·
  4. 10. Anlage nach einem der Punkte 4 bis 7» gekennzeichnet dadurch, daß die Leistung der Zellen (1a bis 1e) zur Herstellung der Kapseln (5) in zwei Geschwindigkeiten, nämlich ^ + £ sowie *£pr - . £ ', über die Füllstandsabtaster (23a; 24a) der Einzelgänge (2a) und die Geschwindigkeit des Transportbandes (3) entsprechend der Förderleistung der Löcher (4) C Έ+Ί + £ - sowie
    "TT Ί C - 1^ über die Abtaster (28; 29) des Hauptganges (8) steuerbar sind·
    11· Anlage nach einem der Punkte 4 bis 10, gekennzeichnet dadurch, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Verteilerscheibe (9) genau die Hälfte der Umfangsgeschwindigkeit der Falzköpfe (10) beträgt.
    Hierzu. 1I „Selten Zeichnungen
DD81234781A 1980-11-14 1981-11-11 Verfahren und anlage zur versorgung einer verschlussmaschine mit verschlusskapseln DD201993A5 (de)

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