DD202059A5 - Fahrbare anlage zur herstellung einer zwischen planum und schotterbett eines gleises verlaufenden schutzschichte - Google Patents
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Abstract
Fahrbare Anlage zur Herstellung einer zwischen Planum und Schotterbett verlaufenden Schutzschichte mittels einer gleisverfahrbaren Schotterbett-Reinigungsmaschine, die seitlich eine Raeumvorrichtung zur Aufnahme des Schotters und eine Foerderband-Anordnung zur Einbringung des gereinigten Schotters und Sandes, mit einem dem Raeumketten-Aufnahmeteil nachgeordneten Foerderband aufweist. Waehrend das Erfindungsziel in der Erhoehung der Leistungsfaehigkeit der Anlage bei der Planumsanierung und in einer im wesentlichen stoerungsfreien Arbeitsdurchfuehrung zu sehen ist, besteht die Aufgabe der Erfindung darin, unter Verwendung einer fuer die Schotterreinigung ueblichen Schotterbett-Reinigungsmaschine mit nur geringem konstruktivem Mehraufwand u. gleichzeitig im Rahmen einer Reinigung des Schotters eine leistungsfaehige Einbringung einer Schutzschichte zu ermoeglichen. Dies wird dadurch erreicht, dass die Foerderband-Anordnung ausser dem fuer die Einbringung des Schotters vorgesehenen Foerderband wenigstens ein fuer den Transport des Sandes in Maschinenlaengsrichtung verlaufendes und mit seinem Transport-Aufnahmebereich dem Raeumketten-Aufnahmeteil vorgeordnetes, eigenes Foerderband umfasst, dessen Abwurfende zwischen dem Aufnahmeteil der Raeumkette und dem Abwurfende des Schotter-Foerderbandes angeordnet ist.
Description
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Fahrbare Anlage zur Herstellung einer zwischen Plenum und Schotterbett eines Gleises verlaufenden Schub*schichtο
Anwendungsgebiet der Erfindung .
Die Erfindung betrifft eine fahrbare Anlage zur Herstellung einer zwischen Planum und Schotterbett verlaufenden Schutzschichte, insbesondere Sandschichte, mittels einer gleisverfahrbaren Schotterbett-Reinigungsmaschine, die eine Räumvorrichtung zur Aufnahme des Schotters und eine Förderband -Anordnung zur Einbringung des gereinigten Schotters und Sandes, mit einem dem Räumkettenaufnahmeteil nachgeordneten Förderband, aufweist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Eine derartige bekannte Anlage - gemäß DD-PS 110 321 - weist zur Trennung von Sand und Schotter eine Siebeinrichtung auf, sowie eine Lenkvorrichtung zum getrennten Transport auf das quer zur Maschinen-Längsrichtung verschwenkbar ausgebildete und einen Mittelsteg zur Aufrechterhaltung der Trennung aufweisende Förderband. Zum verschieden starken Abwurf von Sand und Schotter auf das Planum ist am Abwurfende des Förderbandes eine Ablenkvorrichtung angeordnet. Mit dieser bekannten Anlage wird der zwischen den Schienen vorher abgelagerte Sand gemeinsam mit dem Schotter aufgenommen, der Siebeinrichtung zugeführt und voneinander getrennt über das schwenkbar- ausgebildete Förderband und der. Ablenkvorrichtung auf das Planum abgeworfen* Obwohl sich diese Anlage in der Praxis gut bewährt hat, kann sich auf Grund der gemeinsamen Aufnahme von Schotter und Sand eine Überbeanspruchung der Schotterbett-Reinigungsmaschine ergeben bzw* müssen gegebenenfalls einzelne Einrichtungen entsprechend stärker ausgebildet werden» Beu.Feuchtigkeit kann es weiters zu einer nachteiligen Verklebung des Sandes mit dem Schotter kommen, so daß eine Trennung durch die Siebein-
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richtung nicht mehr vollständig durchgeführt werden kann. Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine fahrbare Anlage zur Herstellung einer zwischen Planum und Schotterbett eines Gleises verlaufenden Schutzschichte so auszubilden, daß die Leistungsfähigkeit bei der PlanumsSanierung erhöht wird und zugleich eine im wesentlichen störungsfreie Arbeitsdurchführung gewährleistet wird·'
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, eine Anlage der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, mit der unter Verwendung einer für die Schotterreinigung üblichen Schotterbett-Reinigungsmaschine mit nur geringem konstruktivem Mehraufwand und gleichzeitig im Rahmen einer Reinigung des Schotters eine leistungsfähige Einbringung einer Schutzschichte ermöglicht wird·
Die Erfindung besteht nun darin, daß bei der eingangs beschriebenen Anlage die Förderband-Anordnung außer dem für die Einbringung des Schotters vorgesehenen Förderband wenigstens ein für den Transport des Sandes im wesentlichen in Maschinenlängsrichtung verlaufendes und mit seinem Transportaufnahme bereich dem Raumkettenaufnahmete.il vorgeordnetes, eigenes Förderband umfaßt, dessen Abwurfende zwischen dem Aufnahmeteil der Räumkette und dem Abwurfende des Schotter-Förderbandes angeordnet ist. Durch die Schaffung eigener Förderbänder für den Sand - unabhängig von der Einrichtung zur Förderung des Schotters - steht für. die Planumssani e rang erstmals eine besonders leistungsfähige Anlage zur Verfügung. Weiters wird durch die erfindungsgemäße An-
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Ordnung insbesondere des Abwurfendes des Sand-Förderbande3 eine im wesentlichen störungsfreie Arbeitsdurchführung gewährleistet. Die für die Schotterreinigung erforderliche kurzzeitige Freilegung des Planums wird dabei in rationeller Weise ohne zusätzlichen Aufwand gleichzeitig für die Einbringung der Schutzschichte ausgenützt. Außerdem ist eine ständige Trennung zwischen dem Schotter und dem Material der Schutzschichte durchführbar, so daß auch bei hoher Luftfeuchtigkeit eine durchgehend homogene Schotter- und Schutzschichte für eine langfristige Sanierung des Gleis-Unterbaues herstellbar ist. Die erfindungsgemäße Anlage ist weiters im Aufbau sehr einfach und doch sehr leistungsfähig.
Eine vorteilhafte weitere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Förderband-Anordnung jeweils- ein seitlich neben der Reinigungsmaschine angeordnetes Sand-Förderband umfaßt, die beide mit ihrem Aufnahmebereich bis über das vordere Ende der Reinigungsmaschine hinausreichen und von Gleis-Transportfahrzeugen beschickbar sind, die mit der Reinigungsmaschine einen gemeinsam verfahrbaren Fahrzeugverband bilden. Bei einer derartigen Ausbildung der Anlage mit ,einer Verlängerung der Sand-Förderbänder zu, der Reinigungsmaschine vorgeordneten Gleis-Transportfahrzeugen ist die an sich schon schwere Reinigungsmaschine frei von jedweder zusätzlichen Belastung durch den Sand—Transport» Außerdem sind an der Reinigungsmaschine selbst durch die seitliche Anordnung der Sand-Förderbänder keinerlei konstruktive Veränderungen erforderlich, so daß auch bereits in Verwendung stehende Maschinen jederzeit für eine derartige vorteilhafte erfindungsgemäße Anlage verwendbar sind?
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die beiden Abwurfenden der seitlich neben der Reinigungsmaschine verlaufenden Sand-Förderbänder zueinander geringfügig näher ange-
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ordnet und die beiden Aufnahme-Bereiche dagegen etwas weiter voneinander entfernt, wobei vorzugsweise zwei weitere seitlich unter dem anschließenden Transport-Fahrzeug verlaufende Sand-Zwischen-Förderbänder mit ihren beiden Abwurfenden den Sand-Förderbändern zugeordnet sind. Mit dieser speziellen Ausbildung und Anordnung ist eine weitgehende Verwendung gebräuchlicher Förderbänder möglich, wobei durch die schräge spiegelsymmetrische Anordnung der relativ langen, zweiteiligen Sand-Förderbänder auch in engen Gleisbögen der Sand-Transport ungehindert- und ohne Leistungsminderung durchführbar ist.
Eine vorteilhafte weitere Ausführungsform der Erfindung be~ steht darin, daß die Sand-Förderbänder über Schienenfahrwerke am Gleis abstützbar ausgebildet sind. Mit dieser vorteilhaften Ausbildung ist sowohl eine ständige automatische Zentrierung der Sand-Förderbänder über dem Gleis als auch eine sichere Auflage gewährleistet, wobei außerdem keinerlei konstruktive "Verbindungen mit der Reinigungsmaschine erforderlich sind, so daß sowohl eine rasche Zusammenstellung der Schotterbett-Reinigungsmaschine mit dem Gleis-Transportfahrzeug zu einer erfindungsgemäß ausgebildeten Anlage als auch eine rasche Trennung,durchführbar ist.
üiaeh einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Sand-Förderbänder mit dem Gleis-Transportfahrzeug fest verbunden und weisen an der Unterseite der Förderbänder in Maschinenlängsrichtung verlaufende Führungsschienen zur Verschiebung der Sand-Zwischen-Förderbänder für einen gemeinsamen Transport auf* Diese Ausbildung ist insbesondere für eine rasche Umstellung von Überstellfahrten zum Arbeitseinsatz und umgekehrt hinsichtlich kürzerer Umrüstzeiten und robustem Einsatz von Vorteil» Außerdem können problemlos verschiedene Arten von Reinigungsmaschinen - wie beispielsweise auch eine Weichenreinigungsmaschine für die Planuiassanie-
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rung in Weichen - kurzfristig an die Gleis-Transportfahrzeuge angeschlossen werden·
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß das Sand-Förderband etwa in Gleisniveau bzw. in Schienenhöhe angeordnet ist* Dadurch sind trotz der seitlichen Anordnung durch die Sand-Förderbänder die entsprechenden Fahrzeug-Bereiche relativ ungehindert zugänglich, wobei außerdem ein gerinstmöglicher Abstand zum Planum in Einsicht auf eine niedrige Schütt-Höhe erzielbar ist.
Schließlich besteht ein weiteres Erfindungsmerkmal darin, daß die beiden Sand-Förderbänder einen im Aufnahmebereich bis zum Ladenniveau des Gleis-Transportfahrzeuges reichenden gemeinsamen Schutt-Verteiler aufweisen, dem ein in Arbeitsrichtung vorgeordnetes und zwischen Hilfsschienen für einen auf den Gleis-Transportfahrzeugen verfahrbaren Portalkran angeordnetes weiteres Transportband zugeordnet ist. Mit einer derartigen speziellen Erweiterung der Sand-Förderbänder steht eine besonders aufnahmefähige Transporteinrichtung zur leistungsfähigen Weiterförderung der durch den Portalkran mittels Container herbeigeführten großen Mengen Sand zur Verfügung. Durch das zwischen den Hilfsschienen des Portalkranes befindliche breite Transportband kann der gesamte Inhalt eines Containers auf einmal aufgenommen und durch eine langsamere Fördergeschwindigkeit dem Bedarf für die Dicke der Schutzschichte entsprechend kontinuierlich an den Schutt-Verteiler abgegeben werden» Damit kann in der Zwischenzeit zur Aufrechterhaltung einer kontinuierlichen Arbeitsvörfahrt der erfindungsgemäßen Anlage ein weiterer, voilbeladener Container dui-ch. den Portalkran herantransportiert werden*
Die Erfindung wird nun im folgenden an einem Ausführungsbeispiel an Hand de.r Zeichnung näher erläutert»
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Es zeigen:
Pig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäß ausgebildeten fahrbaren Anlage, die aus einer Schotterbett-Reinigungsmaschine und einem daran angeschlossenen, nur teilweise dargestellten Gleis-Transpcrtfahrzeug besteht.
Pig».2 eine schematische Draufsicht auf die Sand-Transporteinrichtungen sowie auf die Schotterauf nahine- und Planiervorrichtung»
Die in Fig· 1 nur zum Teil dargestellte Schotterbett-Reinigungsmaschine 1 ist mit einem Fahrgestellrahmen 2 und Schienenfahr?/erken 3 - von denen nur eines ersichtlich ist auf einem aus Schienen 4 und Schotter 5 bestehenden Gleis 6 verfahrbar. Zwischen den Schienenfahrwerken 3 der Schotterbett-Eeinigungsmaschine 1 ist eine als endlose Aufnahmekette ausgebildete - der besseren Übersicht wegen in angehobener Position für Überstellfahrten dargestellte - Raumvorrichtung 7 mit einem Antrieb 8 angeordnet« Die Räumvorrichtung 7 ist an eine Siebeinrichtung 9 und an einige mit dem Fahrgestellrahmen 2 über einen Rahmenteil 10 verbundene - beispielsweise über die beiden Höhenverstellantriebe 11 ersichtliche - Verschwenk- bzw» Höhenverstellantriebe angelenkt. Für den Abraum, der beim Reinigen des aufgenommenen Schotters 5 anfällt, ist eine Abraum-Förderbandanordnung 12 mit einem Förderband 13 vorgesehen, welches bis unterhalb der Siebeinrichtung 9 und bis über eine Bedienungskabine 14 und einen Antrieb 15 verläuft. Am Ende des Förderbandes 13 ist eine Auslaßöffnung 16 vorgesehen, unter welcher ein einen Schutt-Trichter 17 aufweisendes, seitlich verschwenk- und höhenverstellbares, abknickbares Abwurf-Förderband 18, 19 an einem Aufbau 20 des Fahrgestellrahmens 2 angelenkt isto Unterhalb der Siebeinrichtung 9 und des Fahrgestellrahmens 2 ist zum kontinuierlichen Abwurf von gereinigtem
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Schotter 5 ein seitlich, verschwenkbares Förderband 21 vorgesehen welches mit seinem - in der durch einen Pfeil. 22 angezeigten Arbeitsrichtung hinteren, nicht dargestellten, dem Abwerfende gegenüberliegenden Ende an den Fahrgestellrahmen 2 angelenkt ist. Außerdem ist im Bereich des in Arbeitsrichtung vorderen Schienenfahrwerkes 3 ein mit Rollhebezangen zum kontinuierlichen Erfassen des Gleises 6 während der Arbeitsvorfahrt ausgestattetes Hebe- und Rückaggregat 23 am fahrgestellrahmen 2 angeordnet. Mit dem Hebe- und Rückaggregat 23 kann das Gleis 6 gehalten und angehoben werden« Hinter einem quer zur Maschinenlängsrichtung und in Arbeitsposition unter das Gleis 6 verlaufenden und zur . kontinuierlichen Räumung und Aufnahme des verschmutzten Schotters 5 durch die endlose Aufnahmekette ausgebildeten Räumkettenaufnahmeteil 25 ist eine an der Räumvorrichtung befestigte Planiereinrichtung 26 zum gleichmäßigen Verteilen eines auf das Planum 24 abgeworfenen Sandes 27 vorgesehen«. Die strichliert gezeichnete Darstellung der Räumvorrichtung 7 zeigt diese in der Arbeitsposition mit dem unter das Gleis geführten Räumkettenaufnahmeteil 25«
Ein der Schotterbett-Reinigungsmaschine 1 in Arbeitsriehtung vorgeordnetes und mit dieser zu einem gemeinsam verfahrbaren Fahrzeugverband 29 zusammengeschlossenes Gleis-Transportfahrzeug 30 ist mit durch eine Antriebseinheit 31 angetriebenen Fahrwerken 32 - von denen nur das hintere dargestellt ist - auf dem Gleis 6 verfahrbar. Seitlich eines Fahrzeugrahmens 33 sind zum Verfahren eines zum Transport von Containern 34 vorgesehenen Portalkranes 35 in Maschinenlängsrichtung Hilfsschienen 36 vorgesehene Im hinteren Teil des. Gleis-Transportfahrzeuges 30 ist etwa im Ladeniveau zwischen den Hilfsschienen 36 ein breites, endlos umlaufbares Förderband 37 mit einem im Bereich des in Arheitsrichtung hinteren Abwurfendes angeordneten und mit dem Fahrzeugrahmen 33 ver-
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bundenen Schutt-Verteiler 38 vorgesehen* Zur Aufnahme des durch den Container 34 abgeworfenen Sandes 27 ist an den seitlichen längsbegrenzungen des Förderbandes 37 ein mit hochgestellten Wänden ausgestatteter Schutt-Trichter 39 angeordnet. Der unter dem Abwurfende des Förderbandes 37 angeordnete Schutt-Verteiler 38 ist mit einer oberen, sich über die gesamte Förderbandbreite erstreckenden Öffnung und mit zwei unterhalb und jeweils seitlich des Fahrzeugrahmens 33 angeordneten Auslaßöffnungen ausgestattet«
Wie insbesondere in Fig· 2 ersichtlich, ist zu beiden Seiten des Gleis-Transportfahrzeuges 30 je ein endloses Sand-Zwischen-Förderband 40, 41 mit an äexi Längsseiten vorgesehenen und einen Schiittkasten bildenden Begrenzungswänden angeordnet. Während das in Arbeitsrichtung des Fahrzeugverbandes vordere Ende der Sand-Förderbänder 40, 41 jeweils mit der Auslaßöffnung des Schutt-Verteilers 38 verbunden ist, ist das hintere, im Bereich des Gleis-Transportfahrzeugendes gelegene Ende jeweils mit einem weiteren, seitlich der Schotterbett-Reinigungsmaschine 1 angeordneten Sand-Förderband 42, 43 gelenkig verbunden, wobei das anschließende Ende der hinteren Förderbänder 42, 43 jeweils unterhalb der vorderen Förderbänder 40, 41 angeordnet ist. Sowohl im Bereich. dieser Gelenkstelle als auch im Bereich der Räumvorrichtung 7 sind die endseitig jeweils um quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufende Umlenkachsen umlenkbaren Sand-Förderbänder 40-43 einer Förderbandanordnung 44 über gleisverfahrbare Hilfsschienenfahrwerke 45 am Gleis 6 abstützbar. Im Aufnahmebereich der Sand-Förderbänder 40-43 ist jeweils zur Vermeidung eines Sandverlustes der Schüttkasten bis in den Bereich der darüber befindlichen Umlenkachse der anschließenden Sand-Zwischen-Förderbänder 40*41 bzw· bi3 über die Auslaßöffnungen des Schutt-Verteilers 38 erhöht.
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An Hand der Hg* 1 und 2 wird nun der Arbeitsablauf zur Herstellung einer Planums-Schutzschichte mit der erfindungsgemäßen Anlage beschrieben:
ÜTach Erreichen des zu sanierenden Gleisabschnittes wird der Räumkettenaufnahmeteil 25 der Räumvorrichtung 7 in bekannter Weise unter das Gleisgerippe geführt. Anschließend wird durch den Umlauf der endlos ausgebildeten Räumkette der verunreinigte Schotter 5 der vibrierenden Siebeinrichtung 9 zugeführt und von dort in gereinigtem Zustand über das Förderband 21 auf das Planum 24 verteilt abgeworfen. Durch die erfindungsgemäße Anlage wird unter Ausnutzung der zwischen der Schotteraufnähme durch den Räumkettenaufnahmeteil 25 und dem Abwurfbereich des dahinter befindlichen Förderbandes 21 erfolgenden,kurzzeitigen Freilegung des Planuins 24 in diesem Bereich - knapp hinter dem Räumkettenaufnahinetei'l 25 - der Sand 27 für die Planumsschutz schichte durch die Förderband-Anordnung 44 abgeworfen. Zur Aufrechterhaltung eines kontinuierlichen Sandflusses für eine kontinuierliche Arbeitsvorfahrt des Fahrseugverbandes 29 wird der Inhalt eines durch den Portalkran 35 in Maschinenlängsrichtung transportierten Containers,- 34 auf das breite Förderband 37 geleert. Während durch entsprechend langsamen Vorschub des Förderbandes 37 - in Richtung entgegengesetzt zur Arbeitsrichtung des Fahrzeugverbandes 29 - kontinuierlich Sand 27 über den Schutt-Verteiler 38 auf die seitlich des Fahrzeugverbandes. 29 angeordneten Sand-Förderbänder 40-43 abgegeben wird, kann bereits ein weiterer vollbeladener Container 34 von weiteren im Fahrzeugverband 29 eingegliederten Gleis-Transportfahrzengen durch den Portalkran 35 herantransportiert werden. Der über die beiden Abwurfenden der hinteren Sand-Förderbänder 42, 43 auf das Planum 24 abgeworfene Sand 27 wird durch die an der Räumvorrichtung 7 befestigte Planiereinrichtimg 26 sofort in der gewünschten
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?laiiüiuSiieig"diig planiert·
Im Rahmen der Erfindung kann selbstverständlich auch anstelle von Sand bzw» auch in Verbindung mit Sand beispielsweise Bitumen, Asphalt oder ähnliches durch die erfindungs-Anlage auf das Planum aufgebracht werden.
Claims (7)
1. Fahrbare Anlage zur Herstellung einer zwischen Planum und Schotterbett verlaufenden Schutsschichte, insbesondere Sandschichte, mittels einer gieisverfahrbaren Schotterbett-Reinigungsmaschine, die eine Räumvorrichtung zur Aufnahme des Schotters und eine Förderband-Anordnung zur Einbringung des gereinigten Schotters und Sandes, mit einem dem Räumkettenaufnahmeteil nachgeordneten Förderband, aufweist, gekennzeichnet dadurch, daß die Förderband-Anordnung (44) außer dem für die Einbringung des Schotters vorgesehenen Förderband (21) wenigstens ein für den Transport des Sandes im wesentlichen in Maschinenlängsrichtung verlaufendes und mit seinem Transportaufnahmebereich dem Räumkettenaufnahmeteil (25) vorgeordnetes, eigenes Förderband (42; 43) umfaßt, dessen Abwurfende zwischen dem Aufnahmeteil (25) der Räumkette und dem Abwurfende des Schotter-Förderbandes (21) angeordnet ist*
2. Anlage nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Förderband-Anordnung jeweils ein seitlich neben der Reinigungsmaschine (1) angeordnetes Sand-Förderband (42; ...43) umfaßt, die beide mit ihrem Aufnahmebereich bis über' das vordere Ende der Reinigungsmaschine (1) hinausreichen und von Gleis-Transportfahrseugen (30) beschickbar sindj die mit der Reinigungsmaschine (1) einen gemeinsamen verfahrbaren Fahrzeugverband (29) bilden·
3· Anlage nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch,, daß die beiden Abwurfenden der seitlich neben der Reinigungsmaschine (1) verlaufenden Sand-Förderbänder (42; 43) zueinander geringfügig näher angeordnet und die beiden Aufnahme-Bereiche dagegen etwas weiter voneinander entfernt
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sind und daß verzugsweise zwei weitere seitlich, unter dem anschließenden Transport-Fahrzeug verlaufende. Sand-Zwischen-Förderbänder (40; 41) mit ihren beiden Abwurfenden den Sand-Förderbändern (42; 43) zugeordnet sind·
4· Anlage nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Sand-Förderbänder (42; 43) über Schienenfahrwerke (45) am Gleis (6) abstützbar ausgebildet sind·
5* Anlage nach einem der Punkte 1 bis 3» gekennzeichnet dadurch, daß die Sand-Zwischen-PÖrderbänder (40; 41) mit dem Gleis-Transportfahrzeug (30) fest verbunden sind und an der Unterseite der Förderbänder (40; 41) in Maschinenlängsrichtung verlaufende Führungsschienen zur Yerschiebung der Sand-Förderbänder (42; 43) für einen gemeinsamen Transport aufweisen.
6» Anlage nach einem der Punkte 1 bis 5» gekennzeichnet dadurch, daß das Sand-Förderband (40; 43) etwa in Gleisniveau bzw* in Schienenhöhe angeordnet ist»
.7· Anlage nach einem der Punkte 2 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die beiden Sand-Zwischen-Förderbänder (40; 41) einen im Aufnahmebereich bis zum Ladeniveau des Gleis-Transportfahrzeuges (30) reichenden gemeinsamen Schutt-Verteiler (38) aufweisen, dem ein in Arbeitsrichtung vorgeordnetes und zwischen Hilfsschienen (36) für einen auf den Gleis-Transportfahrzeugen (30) verfahrbaren Portalkran (35) angeordnetes weiteres Transportband (37) zugeordnet ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
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1982
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