DD202237A5 - Herbizide mittel - Google Patents
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- DD202237A5 DD202237A5 DD82241367A DD24136782A DD202237A5 DD 202237 A5 DD202237 A5 DD 202237A5 DD 82241367 A DD82241367 A DD 82241367A DD 24136782 A DD24136782 A DD 24136782A DD 202237 A5 DD202237 A5 DD 202237A5
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf herbizide Mittel auf Basis von 2,6-Dialkoxybenzoylphenylharnstoffen der aus dem Formelblatt hervorgehenden allgemeinen Formel I, worin entweder beide Reste R hoch 1 gleich sind und Methyl oder Ethyl bedeuten und , falls beide Reste R hoch 2 und R hoch 3 gleich sind und Methoxy, Chlor oder Brom darstellen, dann alle Reste R hoch 4 Wasserstoff sind, oder, falls einer der Reste R hoch 2 oder R hoch 3 Fluor ist, der andere dieser beiden Reste dann fuer Wasserstoff steht und alle Reste R hoch 4 Wasserstoff sind, oder, falls beide Reste R hoch 2 und R hoch 3 Fluor sind, jeder der Reste R hoch 4 dann unabhaengig fuer Fluor oder Wasserstoff steht. Besonders bevorzugt sind solche Verbindungen der allgemeinen Formel I, bei denen R hoch 1 Methyl ist und die Substituenten R hoch 2 sowie R hoch 3 jeweils Fluor bedeuten. Eine beispielmaessige Verbindung dieser Art ist 1-(2,6-Dimethoxybenzoyl)-3-(2,6-difluorphenyl)harnstoff.
Description
X-5249A
Aktenzeichen: AP A 01 N/241 367/3
Vertreter:
Patentanwaltsbüro Berlin 10 Titel der Erfindung:
Herbizide Mittel auf Basis neuer 2,6-Dialkoxybenzoylphe-
nylharnstoffe " '
Die Erfindung bezieht sich auf eine neue Klasse 1-Substituierter-benzoyl-3-substituierter-pheny!harnstoffe, die wertvolle herbizide Mittel darstellen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen: Herbizide Mittel werden bereits seit Jahren zur Bekämpfung des Wachstums unerwünschter Vegetation eingesetzt, und es wird mit großem Aufwand an der Entwicklung neuer Mittel dieser Art gearbeitet. Die Unkrautbekämpfung ist insbesondere in der Landwirtschaft sehr wichtig, um dort wirtschaftliche Nachteile zu vermeiden. Die fortgesetzte Anwendung chemischer Herbizide bringt jedoch auch eine Reihe von Problemen mit sich, zu denen eine Umweltver- schmutzung, eine Unverträglichkeit mit-den Nutzpflanzen, eine Resistenzentwicklung der Unkräuter und auch wirtschaftliche Überlegungen gehören. Es wird daher immer noch nach neuen Herbiziden gesucht, die sich besonders wirtschaftlich einsetzen lassen und die für die uner-
35 wünschte Vegetation selektiv toxisch sind.
Die Verwendung von 1-Benzoyl-l-phenylharnstoffen als Her-.bizide ist bereits bekannt. In US-PS 3 384 473 wird der
241367 3
] Einsatz verschiedener 1-Phenyl-l-benzoylharnstoffe als herbizide Mittel beschrieben. Gemäß US-PS 3 342 586 wird entsprechenden Harnstoffen zwar allgemein eine herbizide Wirksamkeit zugeordnet, wobei als bevorzugte Verbindungsklasse jedoch nur 1-Phenyl-l-alkanoylharnstoffe erwähnt sind. Aus US-PS 4 166 124 und NL-PS 71 05350 gehen verschiedene 1-(2,6-Dihalogenbenzoyl)-3-phenylharnstoffe hervor, denen eine insektizide Wirksamkeit zugeschrieben wird.
Die bekannten Wirkstoffe zur Bekämpfung von Unkräutern sind in ihrer Wirksamkeit immer noch verbesserungsbedürftig, und Aufgabe der Erfindung ist daher die Bereitstellung neuer herbizider Mittel, die sich infolge des Gehalts an neuen Verbindungen durch eine besonders gute herbizide Wirksamkeit auszeichnen.
Die obige Aufgabe wird nun erfindungsgemäß gelöst durch neue l-(2,6-Dialkoxybenzoyl)-3-(substituierte-phenyl)-harnstoffe der allgemeinen Formel I
\r1 ίτκ
30. worin entweder beide Reste R gleich sind und Methyl
2 3 oder Ethyl bedeuten und, falls beide Reste R und R gleich sind und Methoxy, Chlor oder Brom darstellen,
4 dann alle Reste R Wasserstoff sind, oder,
2 3
falls einer der Reste R oder R Fluor ist, der andere dieser beiden Reste dann für Wasserstoff steht und alle
4 Reste R Wasserstoff sind, oder
2 3 falls beide Reste R und R Fluor sind, jeder der Reste
4 R dann unabhängig für Fluor oder Wasserstoff steht.
Die Kombination dieser neuen Wirkstoffe mit üblichen pharmazeutisch unbedenklichen Trägern oder Verdünnungsmitteln führt zu den vorliegenden herbiziden Mitteln mit den später gezeigten besonderen Eigenschaften.
Zu einer bevorzugten Klasse von Verbindungen aus der obigen allgemeinen Formel I gehören diejenigen, bei denen R
2 3
Methyl ist und die Substituenten R sowie R jeweils
Fluor bedeuten. 10
Die 1-(2,6-Dialkoxybenzoyl)-3-(substituierten-phenyl)-harnstoffe der oben angegebenen allgemeinen Formel I lassen sich nach an sich bekannten Verfahren herstellen.
Sie werden vorzugsweise hergestellt durch Umsetzung einer .2,6-Dialkoxybenzoylverbindung der allgemeinen Formel II
20 / Vi
worin R die oben angegebene Bedeutung hat, mit einem substituierten Benzol der allgemeinen Formel III
30 \/
2 3 4
worin R , R und R die oben angegebenen Bedeutungen besitzen und einer der Substituenten Q oder Q für steht, während der andere dann Isocyanat ist.
Das bevorzugte Herstellungsverfahren besteht in einer Umsetzung eines 2,6-Dialkoxybenzoylderivats mit wasser-
241367 3 freiem Ammoniak unter Bildung des entsprechenden Be.nzamids. Dieses Benzamid wird dann mit Oxalylchlorid zu einem 2,6-Dialkoxybenzoylisocyanat der allgemeinen Formel II. umgesetzt, worin Q für Isocyanat steht, durch dessen anschließende Umsetzung"mit einem geeignet substituierten
Benzol der allgemeinen Formel III, worin. Q für Amino steht, man zum entsprechenden l-( 2 , 6-Dialkoxybenzoyl.) -3-(substituierten-phenyl)harnstoff der angegebenen allgemeinen Formel I gelangt. Dieses Verfahren läuft formelmäßig . wie folgt ab:
5 ^OR'
,OR1 20 V -
\ Ci-U-,
Hierin haben R ., R , R und R die oben angegebene Bedeutung, während X für Halogen, Hydroxy,C-, -C,-Alkoxy oder 0
steht.
Die letzte Stufe der obigen Umsetzung wird im allgemeinen in einem geeigneten Lösungsmittel und in inerter Atmosphäre durchgeführt,beispielsweise unter Stickstoffatmosphäre. Die einzelnen Reagenzien können zweckmäßigerweise bei einem Temperaturbereich von O0C bis 300C zusammengebracht
•j·3 werden, wobei, falls Q für Isocyanat steht, ein Temperaturbereich von 10 bis 25°C bevorzugt ist, während, falls Q für Amino steht, ein Temperaturbereich von 25 bis 1000C bevorzugt ist. Zu geeigneten Lösungsmitteln gehören Ethyl-
Ik IJb/ J
] acetat, Benzol und insbesondere halogenhaltige Lösungsmittel, wobei Methylenchlorid, 1,2-Dichlorethan und Chloroform bevorzugt sind. Nach erfolgter Zugabe der Reaktanten erhöht man die Temperatur des Reaktionsgemisches nor- c malerweise von etwa 200C auf etwa 400C. Steht Q für Amino, dann kann gegebenenfalls auch eine tertiäre Aminbase zugegen sein, beispielsweise Triethylamin oder Pyridin. Das erhaltene Reaktionsgemisch wird dann in üblicher Weise aufgearbeitet. Zu diesem Zweck wird der ausgefallene Fest-IQ stoff entweder gesammelt oder das Lösungsmittel unter Vakuum entfernt. Muß man das Lösungsmittel entfernen, dann
wird das erhaltene Produkt in einem geeigneten Lösungsmittel, gewöhnlich einem Alkohol, aufgeschlämmt und der Feststoff gesammelt. Das Produkt kann dann durch Umkristallisation oder Säulenchromatographie weiter gereinigt werden.
Die als Ausgangsmaterialien benötigten substituierten Aniline und Säurechloride sind entweder im Handel erhältlich oder nach bekannten Verfahren herstellbar.
Die unmittelbar folgenden Beispiele erläutern Verfahren zur Herstellung erfindungsgemäß geeigneter Ausgangsmaterialien
~25~
Herstellung von 2,6-Dimethoxybenzamid
Man gibt 200 g 2,6-Dimethoxybenzoylchlorid zu 2,5 Liter Diethylether und kühlt die Lösung unter Stickstoff auf 5°C. Nach Abstellen der Stickstoffzufuhr leitet man in die Lösung 2 Stunden Ammoniakgas ein, wobei man die Temperatur des Reaktionsgemisches zwischen 5 und 100C hält. Unter anschließendem weiterem 1-stündigem Rühren läßt man die Temperatur auf etwa 250C kommen, und die hierbei erhaltene Lösung hat dann einen pH-Wert von 9,0. Die entstandenen Feststoffe werden abfiltriert und .in 2 Liter Wasser auf-
24 13 67 3 geschlämmt, während man den pH-Wert der wäßrigen Aufschlämmung mit Ammoniumhydroxid auf 8,0 einstellt. Die erhaltenen Feststoffe werden wiederum abfiltriert, worauf man sie mit Wasser wäscht und trocknet. Auf diese Weise gelangt man zu 167 g (Ausbeute = 92 %) der Titelverbindung. Dieses Material eignet sich zur Durchführung der nächsten Verfahrensstufe.
Herstellung von 2,6-Dimethoxybenzoylisocyanat
Man schlämmt 167 g des in obiger Weise erhaltenen 2,6-Dimethoxybenzamids unter Stickstoffatmosphäre in 2 Liter Toluol auf. Die Lösung wird dann über eine Zeitdauer von 1 Stunde mit 145 g Oxalylchlorid versetzt. Sodann wird die
]5 Lösung auf 600C erwärmt und über Nacht auf dieser Temperatur gehalten. Während dieser Zeit läßt man den sich entwickelnden Chlorwasserstoff entweichen, wobei man gleichzeitig auch versucht, eine Kondensation und ein Rücklaufen von Wasser in das Reaktionsgemisch zu verhindern. Sodann leitet man in das Reaktionsgemisch über ein Gaseinlaßrohr Stickstoff ein und erhitzt das Reaktionsgemisch gleichzeitig über eine Zeitdauer von 1,5 Stunden auf Rückflußtemperatur (etwa 1100C), Unter weiterem Rühren läßt man das Gemisch dann auf etwa 3O0C abkühlen. Hierauf wird die Lösung unter Stickstoffatmosphäre durch Infusorienerde filtriert und das Lösungsmittel dann unter Vakuum entfernt. Auf diese Weise gelangt man zu 185 g (Ausbeute = 97 %) der Titelverbindung in Form eines Öls, das unter Stickstoffatmosphäre gelagert wird.
Ausgehend vom entsprechend substituierten 2,6-Dialkoxybenzoylisocyanat und geeignet substituiertem Anilin werden dann Verbindungen der allgemeinen Formel I hergestellt. Die Herstellung solcher Verbindungen geht aus den
35 folgenden Beispielen hervor.
241367 3
] mit einer Lösung von 90 g 2,6-Dimethoxybenzoylisocyanat in 200 ml Methylenchlorid. Anschließend wird das Reaktionsgemisch noch weitere 3 Stunden bei 250C gerührt. Der angefallene Feststoff wird gesammelt und mit Wasser gewa-
5 sehen. Das erhaltene Filtrat wird zur Trockne eingedampft und der Rückstand mit 150 ml Diethylether sowie 150 ml Ethanol versetzt. Der Feststoff wird wiederum gesammelt. Auf diese Weise gelangt man zu 89,0 g (Ausbeute = 60 %) der Titelverbindung.
Schmelzpunkt = 1990C bis 2000C
Analyse für ci 5H;i 4F9N2°4
berechnet: C 57,15, H 4,20, N 8,33 gefunden: C 57,20, H 4,36., N 8,33.
Unter Anwendung des in Beispiel 2 beschriebenen Verfahrens werden folgende weitere Verbindungen hergestellt.
1-(2,6-Dimethoxybenzoyl)-3-(2,6-dibromphenyl)harnstoff Schmelzpunkt = 214 °C bis 2150C
Analyse für C-JgH14Br3N2O4
berechnet: C 41,95, H 3,08, N 6,12
gefunden: C 41,89, H 2,93, N 5,98
3C Beispiel 4
1-(2,6-Dimethqxybenzoyl)-3-(2,6-dimethoxyphenyl)harnstoff Schmelzpunkt = 2080C bis 210°C
Analyse für C1 oH~nNn0,-
1 ο zu ζ ο
berechnet: C 59,99, H 5,59, N 7,77 gefunden: C 59,70, H 5,39, N 7,63
— "7 —
241367 3
1 Beispiel 1
1-(2,6-Dimethoxybenzoyl)-3-(2,6-dichlorphenyl)harnstoff.
Man löst 16,2 g 2,6-Dichloranilin in einem mit 200 ml 1,2-Dichlorethan versetzten Kolben unter Stickstoffatmosphäre bei etwa 250C. Sodann versetzt man den Kolbeninhalt mit einer Lösung von 25 g 2,6-Dimethoxybenzoylisocyanat in 25 ml 1,2-Dichlorethan und erwärmt die Lösung nach beendeter Zugabe 2 Stunden auf 400C. Eine anschließende dünnschichtchromatographische Untersuchung des Reaktionsgemisches auf Siliciumdioxidgel, das man in Diethylether entwickelt, zeigt, daß kein 2,6-Dichloranilin zurückgeblieben ist. Man entfernt daher das Lösungsmittel unter Vakuum und schlämmt den Rückstand in Methanol auf. Die Feststoffe werden gesammelt und mit Methanol gewaschen. Auf diese Weise gelangt man zu 26,5 g (Ausbeute = 72 %) der Titelverbindung.
| 20 | Analyse für C-,, | -H14 | Cl3N2O4 | 6H | N 7,59; |
| berechnet: C | 52, | 02, H 3,82, | 2H | N 7,36. | |
| gefunden: C | 51, | 81,; H 3,69, | 4H | ||
| NMR-Spektrum | IH | Gruppe | |||
| 25 | 6-Werte | Multiplizität | IH | 2, OCH3 | |
| 3,8 | s, | p-H an Ringen | |||
| 6,7 | d, | 4-H an Ringen | |||
| 7,4 | m, | NH . · · | |||
| 30 | 10,1 | s, | NH | ||
| 10,9 | s, |
1-(2,6-Dimethoxybenzoyl)-3-(2,6-difluorphenyl)harnstoff
Man löst 60 g 2,6-Difluoranilin in 1500 ml Methylenchlorid und kühlt die Lösung auf 1O0C. Sodann versetzt man diese Lösung unter einer Stickstoffatmosphäre tropfenweise
241367 3
Beispiel 5
1-(2,6-Dimethoxybenzoyl)-3-(2-fluorphenyl)harnstoff
Schmelzpunkt = 2070C bis 2090C Analyse für c 16 Hi5FN2°4
berechnet: C 60,37, H 4,75, N 8,80
gefunden: C 60,26, H 4,67, N 8,88
l-(2,6-Dimethoxybenzoyl)-3(-2,4,6-trifluorphenyl)harnstoff
Schmelzpunkt = 202 bis 2030C π^,χ^ für C 16 H 13 F3N2°4
berechnet: C 54,24, H 3,70, N 7,91 gefunden: C 54,50,. H 3,81, N 8,21
:
l-(2,6-Diethoxybenzoyl)-3-(2,6-difluorphenyl)harnstoff
Schmelzpunkt = 129 bis 1300C
2Q Analyse für C,gH,oF2N2°4
berechnet: C 59,34, H 4,98, N 7,69 gefunden: C 59,08, H 5,10,· N 7,52
Die folgende Verbindung wird nach dem Verfahren von Bei-05 spiel 1 hergestellt.
241367 3
1-(2,6-Dimethoxybenzoyl)-3(2,3,5,6-tetrafluorphenyl)harnstoff
Schmelzpunkt = 183,5 bis 1870C
Analyse für c-i cH-i ?F4N2O4
berechnet: C 51,62, H 3,25, N 7,53 gefunden: C 51,44, H 3,29, N 7,64
Die erfindungsgemäßen neuen Verbindungen der allgemeinen Formel I zeichnen sich durch eine interessante Wirksamkeit als Vorauflaufherbizide und Nachauflaufherbizide gegenüber einer Reihe von Unkräutern aus. Sie können zu diesem Zweck direkt auf junge Pflanzen angewandt werden, werden jedoch vorzugsweise vor dem Auflaufen der jeweiligen Pflanzen auf den Boden angewandt. Zu diesem Zweck können sie mittels herkömmlicher Scheiben oder Eggen vor »dem Säen des Saatguts für die gewünschten Nutzpflanzenarten entweder in den Boden eingearbeitet werden oder vor dem Auflaufen der jeweiligen Pflanzen auf die Bodenoberfläche aufgebracht werden. Im letztgenannten Fall gelangen die Verbindungen lediglich beispielsweise durch Einwirkung von Regen in den Boden. Die Verbindungen der allgemeinen Formel I sind gegenüber den verschiedensten Unkrautarten wirksam, und hierzu gehören beispielsweise folgende Unkräuter:
30 Weißer Gänsefuß Ackerfuchsschwanz Spitzklette Kreuzkraut
Gemeiner Stechapfel 35 Purpurwinde Blutfingerhirse Hühnerhirse Senf
Chenopodium album Amaranthus retroflexus Xanthium Orientale Ambrosia artemisiifolia Datura stramonium Ipomoea purpurea Digitaria sanguinalis Echinochloa crusgalli Brassica juncea
0 0./
Futterhirse Windhafer Indianische Malve Zinnie Purslane Stachelsida He rbstpani cum Teufelsklette Eclipta Binsengras Labkraut (Bettstroh) Wilde Kamille Gemeine Sternmiere Waldehrenpreis Stachelsternhirse Südlicher Sanbur Gänsegras Brasilianische Calalilly Nachtschatten
Setaria viridis Avena sativo Abutilon theophrasti Zinnia elegans Portulaca oleracea Sida spinosa Panicum dichotomiflorum Bidens frondosa Eclipta juncea Alopecurus myosuroides Galium aparine Matricaria chamomilla Stellaria media Veronica persica Acanthospermum hispidum Cenchrus echinatus Eleusine indica Richardia brasiliensis Solanum spp.
Die vorliegenden Verbindungen sind selbstverständlich auch noch wirksam gegenüber einer Reihe anderer Pflanzenarten, bei denen es sich um unerwünschte Unkräuter oder Gräser handelt.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I sind gegenüber einer breiten Vielfalt erwünschter Pflanzenarten sicher, so daß sie über eine ausgesprochen selektive Wirksamkeit verfügen. Zu Beispielen für Pflanzenarten, die von diesen Verbindungen relativ gesehen nicht geschädigt werden, und zwar natürlich in Abhängigkeit von der jeweils angewandten Wirkstoffkonzentration, gehören folgende Nutzpflanzen:
Mais Weizen Reis Gerste
Zea mays Triticum aestivum Oryza sativa Hordeum vulgäre
24 13 67 .3
] Sojabohnen Glycine max
Baumwolle Gossypium hirsutum
Sorghum Sorghum vulgäre v. saccharatum
5 Erbse Pisum sativum
Luzerne Medicago sativa
Gurken Cucumis sativus
Tomaten Lycopersicon esculentum
— Erdnüsse Arachis hypogaea
]0 Zuckerrüben Beta vulgaris
Raps . Brassica napus
Kohl Brassica oleracea capitata Steckrübe ' Brassica rapa
Die Bekämpfung des Wachstums unerwünschter Vegetation mittels der erfindungsgemäßen'Verbindungen erfolgt am besten durch Behandlung der Stellen, an denen man eine solche Bekämpfung erreichen möchte, mit einer herbizid wirksamen Menge einer Verbindung aus obiger allgemeiner For-
20 mel I. „ ·
Unter einer herbizid wirksamen Menge wird eine solche Menge einer Verbindung der Formel I verstanden, die das Wachstum der Unkrautarten, welche man bekämpfen möchte, entweder vollkommen abtötet oder hemmt. Diese Wirkstoffmenge liegt im allgemeinen zwischen etwa 0,056 und 16,8 kg des jeweiligen Benzoylphenylharnstoffs pro ha. Die vorliegenden Verbindungen werden vorzugsweise in Mengen von etwa 0,28 bis 8,96 kg/ha angewandt. Die genaue Konzentration des jeweils erforderlichen Wirk§toffs ist beispielsweise abhängig von der zu bekämpfenden Unkrautart, der Art der Formulierung, der Art des Bodens oder den klimatischen Bedingungen.
Unter unerwünschter Vegetation werden vorliegend sowohl Unkräuter als auch Unkrautsamen verstanden, die an der mit einer Verbindung der allgemeinen Formel I zu bekämpfenden Stelle vorhanden sind. Eine Behandlung des jeweili-
241 367 3
' gen Bodens mit den vorliegenden Verbindungen ergibt eine selektive Bekämpfung der unerwünschten Pflanzen durch Bodenkontakt -beim Keimen und Auflaufen der Unkrautsamen.. Ferner können die vorliegenden Verbindungen auch direkt zur Abtötung aufgelaufener Unkräuter durch direkten Kontakt mit den bereits aufgegangenen Teilen der Unkräuter verwendet werden.
Die vorliegenden Verbindungen der allgemeinen Formel I lassen sich selbstverständlich mittels geeigneter landwirtschaftlich unbedenklicher Träger oder Verdünnungsmittel zu entsprechenden Formulierungen verarbeiten. Solche Zusammensetzungen enthalten dann etwa 0,1 bis 95 Gew.-% Wirkstoff, und zwar je nach der jeweils gewünschten Zusammensetzung. Sprühformulierungen werden bevorzugt, da sie sich rasch und wirtschaftlich anwenden lassen.
Staubformulierungen auf Basis eines 2,6-Dialkoxybenzoylharnstoffs der allgemeinen Formel I enthalten gewöhnlich etwa 0,1 bis 10 % Wirkstoff. Zur Herstellung solcher Stäubemittel vermischt oder vermahlt man die jeweilige Verbindung innig mit einem inerten Feststoff, wie gemahlenem Montmorillonitton, Attapulgitton, Talkum, gemahlenem Vulkangestein, Kaolinton oder sonstigen inerten, ver-
25 hältnismäßig dichten und wohlfeilen Substanzen.
Die meisten Formulierungen, die Verbindungen der Formel I als Wirkstoff enthalten, liegen in Form konzentrierter Zusammensetzungen vor, die durch Versprühen in Form wäß-ου riger Dispersionen oder Emulsionen angewandt werden können, welche etwa 0,1 bis 10 % Wirkstoff enthalten. Bei den wasserdispergierbaren oder emulgierbaren Zusammensetzungen kann es sich entweder um Feststoffe, normalerweise um sogenannte_benetzbare Pulver, oder um Flüssigkeiten handeln, die gewöhnlich als emulgierbare Konzentrate bezeichnet werden.
Die benetzbaren Pulver bestehen gewöhnlich aus einem inni-
24 13 67 3
] gen Gemisch aus einer Verbindung, aus der allgemeinen Formel I, einem inerten Träger und oberflächenaktiven Mitteln. Die Wirkstoffkonzentration beträgt normalerweise etwa 25 bis 90 Gew.-%. Beim inerten Träger handelt es sich gewöhnlieh um Attapulgitton, Montmorillonitton, Diatomeenerde oder gereinigte Silicate. Die oberflächenaktiven Mittel machen gewöhnlich etwa 0,5 bis 10 Gew.-% der benetzbaren Pulver aus und sind normalerweise sulfonierte Lignine, kondensierte Naphthalinsulfonate oder Alkylsulfate.
Emulgierbare Konzentrate enthalten gewöhnlich etwa 12 bis 720 g einer Verbindung aus der allgemeinen Formel I pro Liter Flüssigkeit, und zwar gelöst in einem Gemisch aus organischen Lösungsmitteln und Emulgiermitteln. Die Auswahl des jeweiligen-organischen Lösungsmittels richtet sich nach seinem Lösungsvermögen und seinen Kosten. Brauchbare Lösungsmittel sind beispielsweise die Aromaten, insbesondere die Xylole und die schweren aromatischen Naphthas. Ferner können auch hydrophile Colösungsmittel verwendet werden, wie Cyclohexanon oder Glykolether, wie 2-Methoxyethanol. Weiter lassen sich auch andere organische Lösungsmittel einsetzen, beispielsweise terpenische Lösungsmittel oder Kerosin. Geeignete Emulgiermittel zur Herstellung emulgierbarer Konzentrate sind beispielsweise die Alkylbenzolsulfonate, die Naphthalinsulfonate oder die nichtionischen oberflächenaktiven Mittel, wie Addukte aus Alkylphenol und Polyoxyethylen. Solche Emulgiermittel werden in ähnlichen Prozentmengen angewandt wie bei der Herstellung benetzbarer Pulver.
Feste granulatartige Zusammensetzungen eignen sich vor allem für die Anwendung von Verbindungen aus der allgemeinen Formel I auf den Boden, und sie enthalten den jeweiligen Wirkstoff normalerweise in einer Menge von etwa 0,1 bis 20 Gew.-%. Bei den Granulaten ist der jeweilige Wirkstoff, gewöhnlich auf einem granulatartigen inerten Träger dispergiert, beispielsweise auf grob gemahlenem Ton mit einer Teilchengröße von etwa 0,1 bis 3 mm. Der Wirkstoff
b I -i G /
wird auf den Ton am besten aufgebracht, indem man ihn in einem wohlfeilen Lösungsmittel löst" und den jeweiligen Ton mit der gewünschten Teilchengröße dann in einem geeigneten Feststoffmischer mit der erhaltenen Lösung behan-
5 delt.
Die :Anwendung des formulierten Wirkstoffs auf Pflanzen erfolgt in in der Landwirtschaftschemie üblicher Weise. Sprühformulierungen lassen sich unter Verwendung 'der verschiedensten hierzu bekannten Sprüheinrichtungen anwenden. Hierzu eignen sich beispielsweise die bekannten selbstfahrenden, auf einem Traktor montierten oder auch gezogenen Sprühvorrichtungen, mittels derer die_in. Wasser dispergierten Formulierungen über kalibrierte Sprühdüsen angewandt werden. Ferner gTbt es hierzu, auch Dosierungsapplikatoren, mittels derer auf den Boden genau abgemessene Mengen des jeweiligen Granulats aufgebracht werden. Das Bedienungspersonal einer solchen Auftragvorrichtung braucht lediglich auf eine entsprechende Einstellung der Vorrichtung zu achten, die für eine Verteilung einer solchen Menge an wasserdispergierter oder granulatartiger Formulierung pro ha sorgt, daß sich die gewünschte Anwendungsmenge des jeweiligen Wirkstoffs ergibt und die für eine gleichförmige Wirkstoffmenge auf den zu behandeln-
25 den Pflanzen sorgt.
Entsprechende Zusammensetzungen für typische erfindungsgemäße herbizide Mittel gehen aus den folgenden Beispielen hervor
30
Bestandteile . Konzentration in ' Gewichtsprozent
35 l-(2,6-Dimethoxybenzoyl)-3-(2,4,6- 50,0
trifluorphenyl)harnstoff
Nichtionisches Netzmittel (Igepal 5,0
von GAF Corporation)
241387 3
Bestandteile . Konzentration in ' Gewichtsprozent
Dispergiermittel auf Basis eines Lignosulfonats (Polyfon 0 von Westvaco Corporation) 5,0
Gefälltes wasserhaltiges Siliciumdioxid als Füllmittel (Zeolex 7
von J.M. Huber Corporation) 5,0
. Kaolinton (Bardens-Ton) 35,0
100,0
Die obigen Bestandteile werden miteinander vereinigt und so fein vermählen, daß sich ein freifließendes Pulver ergibt, welches dann zur Anwendung als Sprühformulierung in Wasser suspendiert werden kann.. Anstelle der oben angegebenen Verbindung kann man zur Formulierung eines benetzbaren Pulvers der obigen Art natürlich auch irgendeine andere Verbindung aus der allgemeinen Formel I verwenden.
Wäßrige Suspension
Bestandteile . Konzentration in
Gewichtsprozent
.1- ( 2 , 6-Dimethoxybenzoyl) -3- ( 2 ,6-dichlor-
phenyl)harnstoff 45,00
Anionisches Lignosulfonat als Netzmittel und Dispergiermittel (Polyfon H
von Westvaco Corporation) 5,00
Quellmittel auf Tonbasis (Min--u-gel 200
von The Floridian Company) 2,00
Schaumunterdrückungsmittel (Antifoam C
von Dow Corning Corporation) 0,05
Wasser- 4 7,95
100,00 35
. Die obigen Bestandteile werden gründlich miteinander vermischt und so fein vermählen, daß sich eine Suspension ergibt, die dann unmittelbar am Ort der Anwendung weiter mit
-»- lh I Jb/ ό
Wasser verdünnt werden kann. Statt der oben verwendeten Verbindung können zur Formulierung entsprechender wäßriger Suspensionen obiger Art natürlich auch andere Verbindungen aus der allgemeinen Formel I verwendet werden.
5 .
Bestandteile . . Konzentration in
Gewichtsprozent
10 l-(2,6-Dimethoxybenzoyl)-3-(2, 3,5,6-
tetrafluorphenyl)harnstoff 5,0
Diatomeenerde (Diatomit von Witco
Chemical Corporation, Inorganic
Specialities Division) 95,0
15 100,0
Benzoylphenylharnstoff und Diatomeenerde werden innig miteinander vermischt und zu einem feinen Pulver mit gleichförmiger Teilchengröße von etwa 16 bis 40 μ ver-
mahlen. Das hierdurch hergestellte Stäubemittel kann dann in irgendeiner geeigneten Weise angewandt werden, beispielsweise durch Luftauftrag. Anstelle des obigen Wirkstoffs kann man natürlich auch irgendeine andere Verbindung aus der allgemeinen Formel I zur Herstellung eines
25 entsprechenden Stäubemittels verwenden.
Granulat
Bestandteile · . Konzentration in
3Q Gewichtsprozent
l-(2,6-Dimethoxybenzoyl)-3-(2,3,5,6-tetraf luorphenyl )harnstof f 5,0 Schweres aromatisches Naphtha . 5,0 Granulierter Ton (Florex 30/60 von
35 The Floridian Company) 90,0
Der Wirkstoff wird im Naphtha gelöst und am besten unter
IJD/
Durchmischung auf das Tongranulat gesprüht, und die hierdurch erhaltenen Granulate werden dann so gesiebt, daß sich eine gleichförmige Teilchengröße ergibt. Statt des obigen Wirkstoffs läßt sich zur Herstellung von Granula-
£j ten natürlich auch irgendeine andere Verbindung aus der allgemeinen Formel I verwenden.
Die herbizide Wirksamkeit beispielsmäßiger Verbindungen aus der allgemeinen Formel I geht aus den folgenden Versu-•jO chen hervor.
Versuch 1
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I sind, wie bereits erwähnt, herbizid wirksam. Bei einem ersten Versuch zur Ermittlung dieser herbiziden Wirksamkeit untersucht man die jeweilige Verbindung in einer Konzentration von 16,8 kg/ha. Zu diesem Zweck sterilisiert man zuerst ein übliches 1 : 1-Gemisch aus Sand und Erde bei etwa 1180C 24 Stunden in einem Autoklav. Nach erfolgter Sterilisation gibt man die erhaltene standardisierte Erdmischung in getrennte Behälter, in die man dann reihenweise Samen von Tomaten, Blutfingerhirse '~' und Ackerfuchsschwanz sät. 4 Tage vor der Behandlung mit Wirkstoff düngt man dann jeden Behälter mit einem 23-21-17-Dünger.
Zur Formulierung der jeweils zu untersuchenden Verbindungen löst man 20 mg des jeweiligen Wirkstoffs in 2 ml Lösungsmittel. Zur Herstellung des Lösungsmittels gibt man 1,174 g Toximul R und 0,783 g Toximul S (Mischung aus anionischen und nichtionischen oberflächenaktiven Mitteln von Stepan Chemical Company, Northfield, Illinois, V.St.A.) zu 100 ml Aceton und 100 ml Ethylalkohol. Die hierdurch erhaltene Lösung aus Lösungsmittel und Wirkstoff wird
° dann mit deionisiertem Wasser auf 8 ml verdünnt. Unter Verwendung eines modifizierten DeVilbiss-Atomisators behandelt man dann einige Behälter vor dem Auflaufen und andere Behälter nach dem Auflaufen mit dieser Lösung. Die
- 19 - a- **? ι v^
1 Behandlung nach erfolgtem Auflaufen wird 11 bis 13 Tage nach dem Säen durchgeführt, während man die Behandlung vor dem Auflaufen 1 Tag nach dem Säen vornimmt.
5 Nach erfolgter .-Behandlung stellt man die Behälter ins Treibhaus und bewässert sie nach Bedarf. Unter Verwendung nichtbehandelter Kontrollpflanzen als Standards erfolgt dann 10 bis 13 Tage nach Behandlung mit Wirkstoff die entsprechende Auswertung. Das Ausmaß der. jeweiligen 'herbizi-10 den Wirksamkeit wird durch Bewertung der behandelten Pflanzen nach folgender, von 1 bis 5 reichender Beurteilungsskala bestimmt..
1 = keine Schädigung 2 = geringe Schädigung
3 = mittlere Schädigung
4 = starke Schädigung
. 5 = Absterben der Pflanzen oder kein Auflaufen
der Saat. 20
Für jede untersuchte Pflanzenart ermittelt man auch die verschiedenen Schädigungsarten wie folgt.
A = Abfallen von Blättern J 25 B= Verbrennung
C = Chlorose . . . .
D = Absterben
E= Epinastie F = Bildungseinflüsse G= Dunkelgrünheit
• I = Erhöhtes Pflanzenwachstum
L = Lokale Nekrose
N = Keine Keimung P = Purpurpxgmentierung R= Verringerte Keimung ' '
5 = Verkümmerter Wuchs
U = Unklassifizierte Schädigung
2413 87 3
Die unter Anwendung des obigen Verfahrens und der oben ' angegebenen Bewertungsdaten erhaltenen Ergebnisse über .die herbizide Wirksamkeit verschiedener 2,6-Dialkoxybenzoylphenylharnstoffe aus der allgemeinen Formel I gehen aus der folgenden Tabelle I hervor.
. TABELLE I Herbizide Wirksamkeit bei einer Anwendungsmenge von 16,8 kg/ha
| Verbindung von | V ο | r a u f 1 | auf | N a | e h a u f 1 a | u f |
| Beispiel Nr. | Tomate | Blutfin | Ackerfuchs | Tomate | Blutfinger | Ackerfuchs |
| gerhirse | schwanz | hirse | schwanz | |||
| 1 | 2RS | 1 | 2RS | 1 | 1 | 1 |
| 2 | 5N | 4RS | 5N | 5D | 1 | 5D |
| 3 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| 4 | 5N | 1 | 5N | 2S | 1 | 1 |
| 5 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| 8 | 5N | 2S | 5N | 2S | 1 | 1 |
-22- 24 13 67 3
. 1 Versuch 2 '
Die herbizide Wirksamkeit einiger Verbindungen aus der allgemeinen Formel I wird auch noch bei verschiedenen anderen Anwendungsmengen in einem Treibhausversuch gegenüber einer Reihe anderer Pflanzenarten ermittelt. Zur Bestimmung der herbiziden Wirksamkeit und Selektivität der zu untersuchenden Verbindungen wird mit einer Reihe zusätzlicher Unkräuter und Nutzpflanzen gearbeitet. Die Formulierung der jeweiligen Wirkstoffe erfolgt gemäß obigem . Versuch 1, jedoch mit der Ausnahme, daß man etwa 4 g der jeweiligen Verbindung pro 100 ml in dem das oberflächenaktive Mittel enthaltenden Lösungsmittel löst und etwa einen Teil der organischen Lösung mit 12 Teilen Wasser verdünnt, bevor man damit das in den Behältern befindliche Saatgut behandelt. Die bei einer Anwendungsmenge von 8,96 kg Wirkstoff pro ha vor dem Auflaufen erhaltenen Ergebnisse gehen aus der folgenden Tabelle II hervor, während der sich daran anschließenden Tabelle III.die bei einer Anwendungsmenge von 8,96 kg/ha nach dem Auflaufen erhaltenen Ergebnisse zu entnehmen ,sind.
I I
Vorauflauf
Nutzpflanzen Unkräuter
Verbindung von Beispiel Nr.,
Anwendungsmenge in kg/ha
Φ.
ca tn
1S
(Um U
.... „ S-J
Φ Φ 4-1 O) Φ H TO Φ
C2 (Λ -P CO ·Χ3 φ g-P
HG 3 S-J r-i M χ; .ρ
gb m χ; is (< tflS
t-H
(ti 5 G (O
XJ ca -H χ;
Ό φ φ υ
β -H g α)
Η M
ISO
CO
t5
-H
8,95 4,48 2,24 1,12 1,12 0,56 0,28
8,96 4,48 2,24 1,12 1,12 0,56 0,28 0,28 0,14 0,056
1 1 1 1 1
3 1 1 .1 1 1 1 1 1
2 1 1 1 1
1
1
1
1
1
1
2 1 .1.
1 1 1 1
1 1 1 1 1 1 1 1 1
5
4
4
14
1 5
15
15
15
1 1
1 1
1 3 1 1
1
1
2 1
1 13 1 1 13 1
3
3
1
3
1
1
1
1
1
1 1 1 1 1
4 2 2
1 1 1 1 2 2 2
2 1 1 1
1 1 2 1 1 2 2 2
1
1
1
1
1
1
5 5 5 5
2 2 2
1 1 1 1
3 1 3 1
1 J.
1
1
1
1
1
1
1
1
4 3 3
5 5 5
3 2 1 1 1
3 4 1. 3 1 2 1 1
3 2 3 1
1 1
5 5 5 5 4 4 3 3 3 .1
8,96 1
1
TABELLE II (Fortsetzung)
Vorauflauf
Verbindung von Beispiel Nr.
Anwendungsmenge in kg/ha
Nutzpflanzen Unkräuter
8,96 4,48 2,24 1,12 1,12 0,56 0,28
8,96
8,96 4,48 2,24 1,12 1,12 0,56 0,28 0,28 0,28 0,056
φ φ Ά
γη 2 ίρ
ο 1S c % Π
i & 8 S φ
ϋ) B ra N Q) M
φ ω
•Η
χ;
φ ca tr»
3 3 φ
J ISl Pd
Φ Φ φ «+-Ι φ
O CQ 2 !2
(Λ
M M ι ·
Φ Xl α-St
_ Φ g -P ^β ΦΦϋ
γ-<λ;χ; -P q -η ε ω
.a
CU CS]
1
2 1 1 1 1
2
1
1
2 1 1 1 1 1
115 5 114
1114 113
1114 113
112 4 12 3
112 3 111
1114 111
1115 2 5 5
1115 15 5
1115 13 3
5 2 5 5
2 2
15 2
2 1 1
5 5
114 1111
13 111
3 5
1 5
1 '5
1 5
1 5
1 5
5 5
4 5
2 5
3 5 2 5 1 5 1 5 1 5 1 3
4 4 5 1 2 2
5 5 5 4 3 3
5 5 5 5 5 5 5 4 5 3
1 3
1 2 1 1 1 1
111
111
1 1
1 1
3 3 5
3 5 15 13 2 5 4 14 2 5 1 3
1 3
2 2
3 2 4 3
2 12 5 4 5
3 2 15 5 5 2 115 2 5 112 5 2 5 112 12 5 112 12 4 1113 12
1 1 1 1
4 3 3 2 11
TABELLE II (Fortsetzung)
Verbindung Anwendungsvon Beispiel menge in Nr.. kg/ha
0,056 0,056 0,056 0,056
8,96
8,96 4,48 2,24 1,12 1,12 0,56 0,28 0,28 0,14 0,056
Vorauflauf
Nutzpflanzen
Unkräuter
113 1 1111 1111 1111
1111 2 111 1111 1111 1111 1111 2 13 2 113 2 1111
14 2 3 2 11111 11111 13 111
14 112 13 12 1 11111
15 2 2 4 1 1
5
1- 1
4
3
15 5 1 1111 1111 112 1
112 12 11111 11111 1 1. 1 1 1
114 112
1 1
1 3 1 5
2 3
112 11 12 111 11111
1 4 2 1 2 3 3 1 1 1
5 5 4 5 5 5 5 3 1
2 2 2 2
5 2 4 3
1 3 1 1
1 4 5
2 2 3 1 4 1
4 2 4 1
1 2
1 1 1 3 2
2 12 1 2 111
11 2 5
12 4 13
4 5 4
3 12 2 12 12 12 1 11111 11111
12 2 1 12 2 1 112 1 1 1 1 2
1 1 1
Verbindung von Beispiel Nr.
TABELLE III
Nachauflauf
Anwendungsmenge in kg/ha
ng
-H
tfi se
H-)
se
O H -r
P^ X
s-s
(Λ
ca
α)
0)
co
8,96 8,96 8,96 8,96 8,96 8,96 8,96 8,96
1 1 1 1 1 1
1 2
2 3 1 2 1 3 2 2
1
1 1 1 1 2 3 1
1 2 1 2 1 2 1 1
1 3 1 2 1 2 1 1
1 2 1 2 1 3 1 1
QJ Ja,
ι-Η
1 1 1 2
1 1
ho
GOCO
-"-24 13 67 3
1 Versuch 3
Die Verbindung von Beispiel 2, nämlich der 1-(2,6-Dimethoxybenzoyl)-3-(2,6-difluorphenyl)harnstoff, wird auch beim Feldversuch untersucht, um auf diese Weise ihre herbizide Wirksamkeit und Verträglichkeit gegenüber Nutzpflanzen zu ermitteln.
Zu diesem Zweck formuliert man diese Verbindung in folgender Weise zu einem 50 %-igen benetzbaren Pulver. Man vermischt 127,2 g der Verbindung von Beispiel 2 innig mit 19,8 g eines Gemisches aus einem Netzmittel und einem Dispergiermittel auf Basis eines Lignosulfonats (Reax-4-S-L von Westvaco), 12,3 g eines durch Fällung hergestellten Siliciumdioxids (Zeolex 7 von J.M. Huber Corporation) und 87,7 g Kaolinton (Bardens Ton von J. M. Huber Corporation). Im Anschluß daran vermahlt man dieses Gemisch in einer Hammermühle oder einer Strahlmühle auf die jeweils gewünschte Teilchengröße.
Der so formulierte Wirkstoff wird dann unter verschiedenen Anwendungsmengen sowohl durch Oberflächenauftrag als auch durch Bodeneinarbeitung vor dem Säen auf die jeweiligen Nutzpflanzen und Umkräuter angewandt. Das Ausmaß der Schädigung der Nutzpflanzen wird visuell nach einer von 0 bis 10 reichenden Beurteilungsskala bewertet, wobei die Bewertungszahl 0 keine Schädigung bedeutet und mit der Bewertungszahl 10 ein Absterben der Pflanzen bezeichnet wird. Die dabei erhaltenen Bewertungszahlen werden dann mit dem Faktor 10 multipliziert, wodurch sich ein Prozentwert für die entsprechende Hemmung ergibt. Jede Anwendungsmenge wird dreifach untersucht, wobei die entsprechenden Mittelwerte hierfür dann als Prozentwerte -für die jeweilige Hemmung in die entsprechende Tabelle eingetragen werden. Die Pflanzen werden zu ihrer Beurteilung jeweils drei Wochen und sechs Wochen nach dem Säen (und nach der Behandlung) beobachtet. Die bei diesem Feldversuch erhaltenen Ergebnisse gehen aus' der folgenden Tabelle
241367 3
1 IV (für den Oberflächenauftrag) "und aus der Tabelle V (für die Einarbeitung vor dem Säen) hervor. Ein Strich (-) in den Tabellen bedeutet, daß die Verbindung bei der angegebenen Konzentration gegenüber der genannten Pflanzen-
5 art nicht untersucht worden ist.
24 1 3 87 3
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rovD rovD rovD rovo ro vd ro vo ro vo ro vo
VD -^ O CN *3* VD CN
ro CN VD ΐ—Ι CO LD *3*
ro cn
O O -O
Einarbeiten vor dem Pflanzen
Nutzpflanzen Unkräuter
t 4-1 (U O)
Anwendungs- Wochen nach menge in dem Pflan-.
α) N
(L)
% α § α
O rf! W U
-S
CO
3,36 2>24 1,68 1,12 0,84 0,56 0,42 0,28
3 6
3 6
3 6
3 6
3 6
3 6
3 6
3 6
10,0 6,7 0 20,0 3,3 36,7 13,3 100 65,0
6,7 0
0 0
10,0 10,0 .0
0 O
0 Q
15,0
00 0
-0
0 0
0 6,7
0 0
11,7 -
25,0 --
11,7 6,7 10,8
15,0 -
13,3 0
0 -
0 0
100 74,7
100 38,3 100 43,4
96,7 16,7 86,7
6,7 76,7 6,7 - 68,3 6,7
15,0 0
0 25,0
0 25,0
- 31 - 1 Versuch 4
24 13 67 3
Zur Ermittlung der Wirksamkeit und Selektivität der Verbindung von Beispiel 2 gegenüber einer Reihe von Nutzpflanzen und Unkräutern werden ferner auch Feldversuche in Großbritannien durchgeführt. Unter Anwendung des oben allgemein beschriebenen Verfahrens formuliert man diese Verbindung hierzu unter Verwendung eines Gemisches aus Toximul R und Toximul S als oberflächenaktives Mittel und eines 1;:1-Gemisches aus Aceton und Ethanol. Die auf diese Weise formulierte Verbindung wird dann vor dem Auflaufen auf die Bodenoberfläche aufgebracht. Anhand entsprechender Beobachtungen, -ermittelt man den Einfluß dieser Verbindungen gegenüber den Nutzpflanzen Gerste und Weizen durch Vergleich des Auflaufens dieser Nutzpflanzen mit dem Auflaufverhalten unbehandelter Kontrollpflanzen, und man beurteilt ferner auch das Ausmaß der Bekämpfung
bestimmter Unkräuter durch diese Verbindung. Die hierbei erhaltenen Daten stellen Prozentwerte für die jeweilige Bekämpfung im Vergleich zu unbehandelten Kontrollen dar, die man durch visuelle Beobachtung erhält. Die Ergebnissedieser Untersuchungen gehen aus der folgenden Tabelle VI hervor.
25 · TABELLE VI .
Beobachtung Tage nach der Anwendungs- Prozentwert
Behandlung menge in kg/ha
Prozent an 14 l>0 94,0
aufgelaufenen 0,5 . 97,0
Gerstenpflanz- 0,25 91,2
zen 0,125 87,8
Unbehandelte , nn n
Kontrolle iUU'U
28 1,0 0,8
0,5 2,3
0,25 0
0,125 α,6
Unbehandelte -, ~ 0
Kontrolle
241367 3
Beobachtung Tage nach Anwendungsmenge in Prozentwert der Behänd- kg/ha lung
37 10
Prozent an 14 aufgelaufenen Gemeinen Weizenpflanzen
28 25
39 30
Bekämpfung 28 von Binsen"
gras
| 1,0 | 97,9 |
| 0,5 | 92,0 |
| .0,25 | 97,9 |
| • 0,125 | 97,9 |
| Unbehandelte Kontrolle | 100,0 |
| 1,0 | 104,8 |
| 0,5 | 108,5 |
| 0,25 | 111,5 |
| 0,125 | 108,5 |
| Unbehandelte Kontrolle | 100,0 |
| 1,0 | 92,4 |
| 0,5 | 103,2 |
| 0,25 | 103,4 |
| 0,1.25 | .8 5,5 |
| Unbehandelte Kontrolle | 100,0 |
| 1,0 | 1,3 |
| 0,5 | 1,0 |
| 0,25 | 0,7 |
| 0,125 | 1,3 |
| Unbehandelte Kontrolle | 0,7 |
| 1,0 | 96,1 |
| 0,5 | 91,6 |
| 0,25 | 91,6 |
| 0,125 | 91,6 |
| Unbehandelte Kontrolle | 100,0 |
| 1,0 | 100,0 |
| 0,5 | 79,6 |
| 0,25 | 70,9 |
| 0,125 | 79,6 |
| Unbehandelte Kontrolle | 100,0 |
| 1,0 | 2,3 |
| 0,5 | 0 |
| 0,25 | 4,7 |
| 0,125 | 0 |
| unbehandelte Kontrolle | 0 |
Beobachtung Tage nach Anwendungsmenge in der Behänd- kg/ha lung
10 0/ O
Prozentwert
Bekämpfung von Bettstroh ( Labkraut)
Bekämpfung von Wilder Kamille
Bekämpfung von Gemeiner Sternmiere
| 1,0 | 4,7 |
| 0,5 | 0 |
| 0,25 | 1,6 |
| 0,125 | 0 |
| Dnbehandelte Kontrolle | 0 |
| 1,0 | 7,4 |
| 0,5 | 0 |
| 0,25 | 0 |
| 0,125 | 2,9 |
| ünbehandelte Kontrolle | 0 . |
| 1,0 | . 14,9 |
| 0,5 | 0 |
| 0,25 | 2,3 |
| 0,125 | 4,7 |
| Ünbehandelte Kontrolle | 0 |
| 1,0 | 100,0 |
| 0,5 | 98,4 |
| 0,25 | 96,3 |
| 0,125 | 52,8 |
| Ünbehandelte Kontrolle | 0 |
| 1,0 | 100,0 |
| 0,5 | 99,2 |
| 0,25 | 97,0 |
| 0,125 | 76,4 |
| Ünbehandelte Kontrolle | 0 |
| 1,0 | 100,0 |
| 0,5 | 100,00 |
| 0,25 | 100,0 |
| 0,125 | 98,4 |
| Ünbehandelte Kontrolle | 0 |
| 1,0 | 100,0 |
| 0,5 | 100,0 |
| 0,25 | 99,2 |
| 0,125 | 70,2 |
| ünbehandelte Kontrolle | 0 |
241367 3
Beobachtung Tage nach Anwendungsmenge in Prozent-
der Behänd- kg/ha . wert
lung
Bekämpfung 4 2 1,0 100,0
von Wald- 0,5 100,0
ehrenpreis 0,25 85,1
0,125 100,0
ünbehandelte Kontrolle 0
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I können, wie bereits erwähnt, auch in Kombination mit einem oder mehreren anderen herbiziden Wirkstoffen verwendet werden. Solche Kombinationen sind dann bevorzugt, wenn man ein breiteres Spektrum an Unkräutern bekämpfen möchte als sich dies durch Verwendung eines einzigen Herbizids erreichen läßt. So kann man die vorliegenden Verbindungen beispielsweise mit einem oder mehreren Grasherbiziden kombinieren. Zu bevorzugten Grasherbiziden, die für solche kombinierte Mittel verwendet werden können, gehören 'die Dinitroaniline, wie Trifluralin, Benefin, Butralin, Chlornidin, Dinitramin, Ethalfluralin, Fluchloralin, Isopropalin, Nitralin, Oryzalin, Pendimethalin, Prodiamin, Profluralin oder Prosulfalin und dergleichen. Die am meisten bevorzugte', erfindungsgemäße Kombination besteht aus Trifluralin und 1-(2,6-Dimethoxybenzoyl)-3-(2,6-difluorphenyl)-harnstoff. Andere Herbizide, die sich in Kombination mit einem erfindungsgemäßen Benzoylharnstoff verwenden lassen, sind Alachlor, Ametryn, Amitrol, Atrazin, Bentazon, Bifenox, Butachlor, Butam, Buthidazol, Butylat, Chloramben, Chlorbromuron, Cyanazin, Dichlorprop, Diuron, Dinos'eb, EPTC, Fenac, Fluometuron, Linuron, Methazol, Metolachior, Metribuzin, Nitrofen, Norflurazon, Pebulat, Perfluidon, Prometon, Prometryn, Propachlor, Simazin, Tebuthiuron, Terbutryn, Triallat, Triclopyr, Propanil oder.
35 Vernolat und dergleichen.
Die Bekämpfung unerwünschter Pflanzen unter Verwendung eines erfindungsgemäßen herbiziden Mittels der obigen Art
lh 1 6 b/
wird im allgemeinen so durchgeführt, daß man die Pflanzen mit einer wachstumshemmenden Mengen einer Kombination aus einem erfindungsgemäßen Benzoylphenylharnstoff aus der allgemeinen Formel I und einem anderen Herbizid behandelt. Die für jedes" in der Kombination vorhandene herbizide Mittel jeweils erforderliche Anwendungsmenge ist von einer Reihe von Faktoren abhängig, beispielsweise der Art der zu bekämpfenden Unkräuter und Gräser, den in der Kombination vorhandenen Herbiziden, den klimatischen Verhältnissen und den Bodenbedingungen, der Unkrautpopulation und damit verwandten Faktoren. Die vorliegenden Verbindungen werden in Kombination mit anderen Herbiziden im allgemeinen in einem Verhältnis von etwa 1 bis 10 Gew.-Teilen Benzoylphenylharnstof f auf etwa 10 bis 1 Gew.-Teile eines anderen Herbizids eingesetzt. Vorzugsweise liegen die Verhältnisse an Wirkstoffen bei etwa 1 bis etwa 5 Gew.-Teilen einer Verbindung aus der allgemeinen Formel I und etwa5 bis 1 Gew.-Teileneines anderen Herbizids. Eine ganz besonders bevorzugte Kombination enthält die beiden Heribizide in einem Gewichtsverhältnis von etwa 1:1. Kombinationen dieser Art werden in Mengen angewandt,.durch die sich das gewünschte Ausmaß einer Bekämpfung der unerwünschten Pflanzen ergibt.
Die obigen Kombinationen werden genau so formuliert wie dies oben für die Formulierung der vorliegenden Verbindungen aus der allgemeinen Formel I allein beschrieben worden ist, wobei auch mit ähnlichen Konzentrationen gearbeitet wird. Die Wirkstoffe der jeweiligen Kombinatio- .
nen können als technische Materialien miteinander vereinigt und dann später insgesamt formuliert oder auch zuerst einzeln formuliert und dann später entweder als Kombination oder getrennt an die Stelle aufgebracht werden,
wo man die unerwünschten Pflanzen bekämpfen möchte. 35
Das folgende Beispiel zeigt ein herbizides Mittel auf Basis einer erfindungsgemäßen Kombination.
241387 3
1 Tank-Mischformulierung
Bestandteile Konzentration in
Gew.-%
5 l-(2,6-Dimethoxybenzoyl)-3-(2,6-di-
fluorphenyl)harnstoff in Form eines fi„ „
50 %-igen benetzbaren Pulvers formuliert
Trifluralin in Form eines emulgierbaren Konzentrats (480 g Wirkstoff 40,0
pro Liter)
100,0
Die benetzbare Pulverformulierung mit einem Wirkstoffgehalt von 50 Gew.-% gibt man zu Wasser und rührt das erhaltene Gemisch dann unter Zugabe des das Trifluralin in einer Menge von 480 g/l enthaltenden emulgierbaren Konzentrats. Das so erhaltene Gemisch wird vor dem Aussäen auf die Bodenoberfläche versprüht und dann normalerweise bis . zu einer Tiefe von etwa 7 bis 10 cm in den Boden eingearbeitet.
Die. herbizide Wirksamkeit typischer erfindungsgemäßer Kombinationen geht aus den folgenden Feldversuchen hervor. 25
Versuch 5 .
Zur Durchführung dieser Feldversuche wird mit einer Kombination aus der Verbindung von Beispiel 2 und Trifluralin als Wirkstoff gearbeitet. Die hierzu verwendeten Wirkstoffe werden zu einer Tank-Mischformulierung formuliert, indem man die Verbindung von Beispiel 2 in Form eines 50 %-igen benetzbaren Pulvers unter Rühren zu Wasser gibt und das erhaltene Gemisch dann mit einem emulgierbaren Konzentrat vereinigt, das Trifluralin in einer Konzentration von 480 g/l enthält. Die erhaltene Kombination wird dann vor dem Säen bis zu einer Tiefe von etwa 7 cm in den Boden eingearbeitet, worauf man den Boden am gleichen Tag mit
241367 3
Saatgut für Sojabohnen und Baumwolle besät. Die bei diesen Untersuchungen erhaltenen Prozentwerte für die Hemmung gehen aus der folgenden Tabelle VII hervor.
| Beispiel 2 + Trifluralin | Tage nach dem Pflan | Kombination aus ] | Baumwolle | Beispiel 2 und Trifluralin | Riesenfutterhirse | Spitzklette |
| Anwendungs menge in | zen | Sojabohne | Gemeiner Stechapfel | |||
| kg/ha | 5,0 o | 97,5 97,5 | 99,5 98,2 | |||
| 2,24+0,56 | 20 35 | 0,3 0 | 0 0 · | 100,0 100,0 | 100,0 98,8 | 99,7 98,8 |
| 1,68+0,56 | 20 35 | 0 0 | 0 0 | 98,8 97,5 | 99,0 95,7 | 98,0 94,5 |
| 1,12+0,56 | 20 35 | 0 0 | 0 0 | 98,2 94,5 | 100,0 99,5 | 93,5 87,5 |
| 0,56+0,56 | 20 35 | 0 0 | 93,8 73,8 |
241367
] Versuch 6
Weitere Feldversuche und Verwendung einer Korabination aus der Verbindung von Beispiel 2 und aus Trifluralin werden auch bei Baumwollfeldern gegenüber den verschiedensten Unkrautarten in Mississippi durchgeführt. Hierzu wird die Kombination als Tankmischformulierung formuliert und vor dem Aussäen in der oben beschriebenen Weise in den Boden eingearbeitet, wobei man das Saatgut für die Nutzpflanzen 5 Tage nach erfolgter Behandlung sät. Die hierbei erhaltenen Ergebnisse gehen aus der folgenden Tabelle VIII hervor.
| Beobachtung Tage nach d.Behand lung | Beispiel 2 + Trifluralin Anwendungsmenge in kg/ha | Prozent wert |
| Schädigung von 40 5 bis 8 an hohen Baumwollpflanzen | 2,24 + 0,84 1,68+0,84 1,12 + 0,84 | 0 0 0 |
| 0,84 + 0,84 | 0 | |
| 0,56 + 0,84 | 0 | |
| 0,28 + 0,84 | 0 | |
| Unbehandelte Kontrolle | 0 | |
| Schädigung von 90 | 2,24 + 0,84. | 0 |
| Baumwollpf1anzen | 1,68 + 0,84 | 0 |
| in der Frühblüte | 1,12 + 0,84 | ' 0 |
| 0,84 + 0,84 | 0 | |
| 0,56 + 0,84 | 0 | |
| 0,28 + 0,84 | 0 | |
| Unbehandelte Kontrolle | 0 | |
| Schädigung von 181 | 2,24 + 0,84 | 0 |
| Baumwollpflanzen | 1,68 + 0,84 | 0 |
| mit 50 bis 60 % | 1,12 + 0,84 | 0 |
| offenen Knopsen | 0,84+0,84 | 0 |
| 0,56 + 0,84 | 0 | |
| 0,28 + 0,84 | 0 | |
| Unbehandelte Kontrolle | 0 |
24 1 367 3
Beobachtung
Tage nach d. Behandlung
Beispiel 2 + Trifluralin Prczent-Anwendungsmenge in kg/ha wert
Anzahl der Baumwollpflanzen auf je zwei 3 m lange Reihen
51
kg Baumwollsamen pro 13,5 m2 Fläche
Bekämpfung von Akkerfuchsschwanz mit roter Wurzel 20
195
40
181
2,24 + 0,84 109,7
1,68 + 0,84 102,6
1,12 + 0,84 97,4
0,84 + 0,84 90,3
0,56 + 0,84 102,6
0,28 + 0,84 95,4
ünbehandelte Kontrolle 100,0
2,24 + 0,84 116,7
1,68 + 0,84 134,4
1,12 + 0,84 126,7
0,84 + 0,84 132,2
0,56 + 0,84 118,9
0,28 + 0,84 113,3
Ünbehandelte Kontrolle 100,0
2,24 + 0,84 100,0
1,68 + 0,84 100,0
1,12 + 0,84 100,0
0,84 + 0,84 100,0
0,56 + 0,84 100,0
0,28 + 0,84 100,0
Ünbehandelte Kontrolle 0
2,24 + 0,84 100,0
1,68 + 0,84 100,0
1,12+ 0,84 100,0
0,84 + 0,84 100,0
0,56 + 0,84 100,0
0,28 + 0,84 100,0
Ünbehandelte Kontrolle 0
2,24 - 0,84 100,0
1,68 + 0,84 100,0
1,12 + 0,84 100,0
0,84 + 0,84 100,0
0,56 + 0,84 100,0
0,28 + 0,84 100,0
Ünbehandelte Kontrolle 0
24 1 367 3
| Beobachtung | .1 .. . | Tage nach d. Behandlung | Beispiel 2 + Trif luralm Anwendungsmenge in kg/ha | Prozent· wert |
| Bekämpfung von Ge | 40 | 2,24 -+ | 100,0 | |
| meiner Purslane, | 1,68 4 | 100,0 | ||
| Bekämpfung von | 1,12 -t | 100,0 | ||
| Futterhirse | 0,84 ·* | 100,0 | ||
| 0,56 4 | 98,3 | |||
| 0,28 -f | 100,0 | |||
| - | - 0,84 | 0 | ||
| 90 | - 0,84 | 100,0 | ||
| - 0,84 | 100,0 | |||
| Bekämpfung von | - 0,84 | 100,0 | ||
| Stachelsida | - 0,84 | 100,0 | ||
| - 0,84 | 100,0 | |||
| Ünbehandelte Kontrolle | 93,3 | |||
| 2,24 H | 0 | |||
| 40 | 1,68 4 | 100,0 | ||
| 1,12 -\ | 99,3 | |||
| 0,84 4 | 100,0 | |||
| 0,56 4 | 100,0 | |||
| 0,28 λ | 100,0 | |||
| -.0,84 | 100,0 | |||
| - 0,84 | 0 | |||
| 40 | - 0,84 | 33,3 | ||
| - 0,84 | 6,7 | |||
| - 0,84 | 0 | |||
| - 0,84 | 0 | |||
| Ünbehandelte Kontrolle | 0 | |||
| 2,24 -i | 0 | |||
| 1,68 H | 0 | |||
| 90 | 1,12 H | 60,0 | ||
| 0,84 H | 0 | |||
| 0,56 H | 0 | |||
| 0,28 H | 0 | |||
| - 0,84 | 16,7 | |||
| - 0,84 | 0 | |||
| r 0,84 | 0 | |||
| r 0,84 | ||||
| H 0,84 | ||||
| h 0,84 | ||||
| ünbehandelte Kontrolle | ||||
| 2,24 H | ||||
| 1,68 H | ||||
| 1,12 ^ | ||||
| 0,84 - | ||||
| 0,56 - | ||||
| 0,28 - | ||||
| h 0,84 | ||||
| h 0,84 | ||||
| KO,84 | ||||
| I- 0,84 | ||||
| I- 0,84 | ||||
| h 0,84 | ||||
| Ünbehandelte Kontrolle | ||||
| 2,24 - | ||||
| 1,68 - | ||||
| 1,12 - | ||||
| 0,84 - | ||||
| 0,56 - | ||||
| 0,28 - | ||||
| l· 0,84 | ||||
| l· 0,84 | ||||
| h 0,84 | ||||
| ι- 0,84 | ||||
| I- 0,84 | ||||
| f 0,84 | ||||
| Ünbehandelte Kontrolle |
241 367
1 Beobachtung
| Tage nach d. Behandlung | Beispiel 2 + Trifluralm Anwendungsmenge in kg/ha | Prozent wert |
| 181 | 2,24 ^ | 75,0 |
| 1,68 ^ | 23,3 | |
| 1,12 H | 0 | |
| 0,84 H | 10,0 | |
| 0,56 H | . 13,3 | |
| 0,28 H | • 0 | |
| - 0,84 | 0 | |
| 40 | - 0,84 | 93,3 |
| - 0,84 | 96,7 | |
| - 0,84 | 90,0 | |
| - 0,84 | 78,3 | |
| - 0,84 | 53,3 | |
| Unbehandelte Kontrolle | 20,0 | |
| 2,24 H | 0 | |
| 90 | 1,68 -\ | 100,0 |
| 1,12 H | 100,0 | |
| : 0,84 H | 100,0 | |
| 0,56 H | 100,0 | |
| 0,28 H | 96,7 | |
| - 0,84 | 93,7 | |
| - 0,84 | 0 | |
| - 0,84 | ||
| - 0,84 | ||
| - 0,84 | ||
| l· 0,84 | ||
| Unbehandelte Kontrolle | ||
| 2,24 H | ||
| 1,68 H | ||
| 1,12 H | ||
| 0,84 - | ||
| 0,56 - | ||
| 0,28 - | ||
| h 0,84 | ||
| ν 0,84 | ||
| ν 0,84 | ||
| l- 0,84 | ||
| l- 0,84 | ||
| I- 0,84 | ||
| Unbehandelte Kontrolle |
Bekämpfung von Spitzklette
25 Versuch 7
Zur Ermittlung der herbiziden Wirksamkeit und der Pflanzenverträglichkeit der Verbindung von Beispiel 2 allein und- einer Kombination dieser Verbindung mit entweder Ethalfluralin oder Oryzalin werden auch Feldversuche in Brasilien durchgeführt. Die Verbindung von Beispiel 2 wird in beiden Fällen in Form eines 50 %-igen benetzbaren Pulvers formuliert. Zur Bildung einer Kombination mit der Verbindung von Beispiel 2 formuliert man Oryzalin in Form einer wäßrigen Suspension mit einem Wirkstoffgehalt von 480 g/l. Die für diese Versuche verwendeten Formulierungen werden in einem Tank vermischt und nach Säen des Saatguts auf die Bodenoberfläche aufgebracht. Ethalflura-
I J Ö /
] lin wird als emulgierbares Konzentrat mit einem Wirkstoff gehalt von 360 g/l formuliert, mit der Verbindung von Beispiel 2 vereinigt und durch Verdünnung mit Wasser in eine Tankmischformulierung überführt. Diese Formulierung wird dann nach erfolgtem Säen des Saatguts mittels einer Egge mit flexiblen Zähnen in den Boden eingearbeitet. Durch visuellen Vergleich von behandelten Feldern mit unbehandelten Kontrollfeldern ermittelt man die jeweiligen VersuchsergebnisseJL__p_ie_janier—Verwendung der Kombination aus ]0 der Verbindung von Beispiel 2 und Ethalfluralin erhaltenen Ergebnisse gehen aus der folgenden Tabelle IX hervor, während der sich daran anschließenden Tabelle X die Versuchsergebnisse für die Kombination aus der Verbindung von Beispiel 2 und Oryzalin zu entnehmen sind.
15 - -
Kombination aus Beispiel 2 und Ethalfluralin
| 20 | Beobachtung | Tage nach Behandlung d. Behdlg. | Anwendungsmenge ' in kg/ha | Rrozent- wert |
| Schädigung | 16 Beispiel 2 | 1,5 + 0,9 | 0 | |
| von | + Ethal- | 1,0 + 0,9 | 0 | |
| Reis | fluralin | 0,75 + 0,9 | 0 | |
| 25 | 0,5 + 0,9 | 1,3 | ||
| Beispiel 2 | 1,0 | 0 | ||
| Unbehandelte | Kontrolle | 0 | ||
| 37 Beispiel 2 | 1,5 + 0,9 | 0 | ||
| " + Ethal- | 1,0 +0,9 | 0 | ||
| 30 | fluralin | 0,75 + 0,9 | 2,5 | |
| 0,5 + 0,9 | 2,5 | |||
| Beispiel 2 | 1,0 | 0 | ||
| unbehandelte | Kontrolle. | 0 | ||
| Schädigung | 16 Beispiel 2 | 1,5 + 0,9 | 0 | |
| 35 | von Reis | + Ethal- | 1,0 + 0,9 | 0 |
| wurzeln | fluralin | 0,75 + 0,9 | 0 | |
| 0,5 + 0,9 | 0 | |||
| .Beispiel 2 | 1,0 | 0 | ||
| Unbehandelte | Kontrolle | 0 |
1 Beobachtung
241367
| Tage nach | Behandlung | Änwendungsmenge | Prozent |
| d.Behdlg. | in kg/ha | wert | |
| 37 | Beispiel 2 | 1,5 + 0,9 | 0 |
| + Ethal- | 1,0 + 0,9 | 2,5 | |
| fluralin | 0,75 + 0,9 | 0 | |
| 0,5 + 0,9 | 0 | ||
| Beispiel 2 | 1,0, | 0 | |
| Unbehandelte. | Kontrolle | 0 | |
| 37 | Beispiel 2 | • 1,5 + 0,9 | 97,5 |
| + Ethal- | 1,0 + 0,9 | 97,5 | |
| fluralin | 0,75 + 0,9 | 95,0 | |
| 0,5 + 0,9 | 95,0 | ||
| Beispiel 2 | 1,0 | 0 | |
| Unbehandelte | Kontrolle | 0 | |
| 37 | Beispiel 2 | 1,5 + 0,9 | 75,0 |
| + Ethal- | 1,0 + 0,9 | 82,5 | |
| fluralin | 0,75 + 0,9 | 77,5 | |
| 0,5 + 0,9 | 66,3 | ||
| Beispiel 2 | 1,0 | 0 | |
| Unbehandelte | Kontrolle | 0 | |
| 37 | Beipsiel 2 | 1,5 + 0,9 | 97,5 |
| + Ethal- | 1,0 + 0,9 | 100,0 | |
| • | fluralin | 0,75 + 0,9 | 100,0 |
| 0,5 + 0,9 | 100,0 | ||
| Beispiel 2. | 1,0 | 100,0 | |
| Unbehandelte | Kontrolle | 0 | |
| 37 | Beispiel 2 | 1,5 + 0,9 | 90,0 |
| + Ethal- | 1,0 + 0,9 | 82,5 | |
| fluralin | 0,75 + 0,9 | 82,5 | |
| 0,5+ 0,9 | 77,5 | ||
| Beispiel 2 | 1,0 | 0 | |
| Unbehandelte | Kontrolle | 0 |
Bekämpfung 10 von Gänsegras
Bekämpfung von Purpurwinde
Bekämpfung von Gemeiner Purslane
Bekämpfung von Brasilianischer 30 Calalilly
- 45 TABELLE X
24 13 67 3
Kombination von Beispiel 2 und Oryzalin
Beobachtung Tage nach
d. Behdlg.
| Behandlung | Anwendungsmenge in kg/ha | Prozent wert |
| Beispiel 2 | 1,5 + 1,5 | 0 |
| + Oryzalin | 1,0 + 1,5 | 0 |
| o | ||
| Beispiel 2 | 1,0 | 0 |
| Unbehandelte | Kontrolle | 0 |
| Beispiel 2 | 1,5 + 1,5 | 7,5 |
| + Oryzalin | 1,0 + 1,5 | 0 |
| 0,75 + 1,5 | .__-Q- | |
| Beispiel 2 | 1,0 | " 5,0 |
| Unbehandelte | Kontrolle | 0 |
| Beispiel 2 | 1,5 + 1,5 | 82,7 |
| + Oryzalin | 1,0 + 1,5 | 75,6 |
| 0,75 + 1,5 | 96,6 | |
| Beispiel 2 | 1,0 | 82,2 |
| Unbehandelte | Kontrolle | 10.0,0 |
| Beispiel 2 | 1,5 + 1,5 | 0 |
| + Oryzalin | 1,0 + 1,5 | 0 |
| 0,75 + 1,5 | 0 | |
| Beispiel 2 | 1,0 | 0 |
| Unbehandelte | Kontrolle | 0 |
| Beispiel 2 | 1,5 + 1,5 | 10,0 |
| + Oryzalin | 1,0 + 1,5 | 7,5 |
| 0,75 + 1,5 | 10,0 | |
| Beispiel 2 | 1,0 | 5,0 |
| Unbehandelte | Kontrolle | 0 |
| Beispiel 2 | 1,5 + 1,5 | 98,2 |
| + Oryzalin | 1,0 + 1,5 | 95,0 |
| 0,75 + 1,5 | 96,3 | |
| Beispiel 2 | 1,0 | 0 |
| Unbehandelte | Kontrolle | 0 |
Schädigung von Soja-
Auf laufen der Sojabohnen
Schädigung von Sojabohnenwurzeln
Bekämpfung von Südlichem Sanbur
17
31
31
17
31
31
Beobachtung
Tage nach d. Behdlg.
- 46 Behandlung
24 13 67 3
Anwendungsmenge in kg/ha
Prozentwert
Bekämpfung von Blutfingerhirse
Bekämpfung von Purpurwinde
Bekämpfung von Gemeiner Purslane
Bekämpfung . von Sidaarten (Stachelsida)
Beispiel 2 + Oryzalin
Beispiel 2 ünbehandelte Beispiel 2 + Oryzalin
Beispeil 2 Ünbehandelte Beispiel 2 + Oryzalin
Beispiel 2 Ünbehandelte Beispiel 2 + Oryzalin
Beispiel 2 Ünbehandelte
1,5 + 1,5 100,0
1,0 + 1,5 1.00,0
0,75 + 1,5 100,0
1,0 0
Kontrolle 0
1,5 + 1,5 92,0
1,0 + 1,5 ' 90,0
0,75 + 1,5 85,0
1,0 0
Kontrolle 0
1,5 + 1,5 100,0 1,0 + 1,5 . 100,0 0,75 + 1,5 . 100,0
1,0 98,8
Kontrolle 0
1,5 + 1,5 97,5
1,0 + 1,5 96,3
0,75 + 1,5 100,0
1,0 0
Kontrolle 0
Claims (16)
1. Herbizides Mittel aus einem 2,6-Dialkoxybenzoylphenylharnstoff als Wirkstoff in Verbindung mit ein oder mehr landwirtschaftlich unbedenklichen Trägern oder Verdünnungsmitteln hierfür, dadurch gekennzeichnet , daß es als Wirkstoff einen l-{2,6-Dialkoxybenzoyl) 3-(substituierten-phenyl)harnstoff der allgemeinen Formel I
ι
ι
\r1 P^ . V I
enthält, ·
worin entweder beide Reste R gleich sind und Methyl oder Ethyl bedeuten und, falls beide Reste R und R gleich sind und Methoxy, Chlor oder Brom darstellen, dann alle
2 3
und beide Reste R und R Fluor sind.
2. Herbizides Mittel nach Punkt 1, dadurch.
gekennzeichnet, daß es einen Wirkstoff der allgemeinen Formel I enthält, worin R für Methyl steht
2 3
falls beide Reste R und R Fluor sind, jeder der Reste.
2 3
falls einer der Reste R oder R Fluor ist, der andere dieser beiden Reste dann für Wasserstoff steht und alle Reste R Wasserstoff sind, oder
3. Herbizides Mittel nach Punkt 1,dadurch
gekennzeichnet , daß es als Wirkstoff der allgemeinen Formel I 1-(2,6-Dimethoxybenzoyl)-3-(2,6-dichlorphenyDharnstoff enthält.
241367
4. Herbizides Mittel nach Punkt 1, dadurch
gekennzeichnet , daß es als Wirkstoff der allgemeinen Formel I 1-(2,6-Dimethoxybenzoyl)-3-(2,6-difluorphenyl)harnstoff enthält.
4
R dann unabhängig für Fluor oder Wasserstoff steht.
R dann unabhängig für Fluor oder Wasserstoff steht.
4
Reste R Wasserstoff sind, oder,
Reste R Wasserstoff sind, oder,
5. Herbizides Mittel nach Punkt 1, dadurch
gekennzeichnet , daß es als Wirkstoff der allgemeinen Formel I 1-(2,6-^Dimethoxybenzoyl)-3-(2,6-di- -- bromphenyl)harnstoff enthält.
6. Herbizides Mittel nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß es als Wirkstoff der allgemeinen Formel I l-(2,6-Dimethoxybenzoyl)-3-(2,6-dimethoxypheny.l)harnstoff enthält.
7. Herbizides Mittel nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet , daß es als Wirkstoff der allgemeinen Formel I l-(2,6-Dimethoxybenzoyl)-3-(2-fluorphenyl )harnstoff enthält.
8. Herbizides Mittel nach Punkt 1, dadurch geke-nnzeichnet, daß es als Wirkstoff der allgemeinen Formel I l-( 2 , 6-Dimethoxybenzoyl) -3--( 2 , 4 , 6-trif luorphenyl) harnstoff enthält.
·
9. Herbizides Mittel nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet , daß es als Wirkstoff der allgemeinen Formel I l-(2,6-Diethoxybenzoyl)-3-(2,6-difluorphenyl)harnstoff enthält.
10. Herbizides Mittel nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet , daß es als Wirkstoff der
. allgemeinen Formel I l-(2,6-Dimethoxybenzoyl)-3-(2,3,5,6-
tetrafluorphenyl)harnstoff enthält. 35
11'. Herbizides Mittel in F orm einer Kombination aus einer Verbindung der allgemeinen Formel I gemäß Punkt bis 10 und einem zweiten Herbizid in Verbindung mit ein
- 49 - L k I J
oder mehr landwirtschaftlich unbedenklichen Trägern oder Verdünnungsmitteln hierfür.
12. Herbizides Mittel nach Punkt 11, dadurch
gekennz eichne t, daß das zweite Herbizid ein Dinitroanilin ist.
13. Herbizides Mittel nach Punkt 12, dadurch gekennzeichnet , daß das Dinitroanilin Tri-
IQ fluralin, Benefin, Butralin, Chlornidin, Dinitramin, Ethalfluralin, Fluchloralin, Isopropalin, Nitralin, Oryzalin, Pendimethalin, Prodiamin , Profluralin oder Prosulf alin ist.
14. HerbizTdes Mittel nach Punkt 13, dadurch gekennzeichnet , daß das Dinitroanilin Trifluralin ist.
15. Herbizides Mittel nach Punkt 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Formel I 1-(2,6-Dimethoxybenzoyl)-3-(2,6-difluorphenyl)harnstoff ist.
16. Herbizides Mittel nach Punkt 15, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Herbizid
Trifluralin ist.
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|---|---|---|---|
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