DD202640A1 - Stechdrehmeissel - Google Patents

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DD202640A1
DD202640A1 DD23492581A DD23492581A DD202640A1 DD 202640 A1 DD202640 A1 DD 202640A1 DD 23492581 A DD23492581 A DD 23492581A DD 23492581 A DD23492581 A DD 23492581A DD 202640 A1 DD202640 A1 DD 202640A1
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DD
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cutting
central bore
cutting disc
disc
lancing
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DD23492581A
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Inventor
Hans Schuetzke
Original Assignee
Hans Schuetzke
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Stechdrehmeissel, bestehend aus einer Schneidscheibe, die eine Zentralbohrung aufweist, in deren Umfang Schneiden angeordnet sind und deren Querschnitt sich durch Zentralbohrung hin trapezartig verjuengt. Das Ziel der Erfindung besteht in der Erhoehung der Standzeit der Schneiden und der Lebensdauer der Schneidscheibe, in der Verringerung der Reibung an den Seitenflaechen, in der Einsparung von Material, Arbeitszeit und Kosten sowie in der Verbesserung der Qualitaet und der Genauigkeit beim Ein- bzw. Abstechen. Dieses Ziel wird dadurch erreicht, dass die Freiflaechen der Hauptschneiden als Spiralen ausgebildet sind, deren Steigungswinkel dem Freiwinkel des Stechdrehmeissels entsprechen, wobei die Werkstueckmitte,die jeweilige Hauptscheide und die Zentralbohrung auf einer Geraden liegen, und dass die Schneidscheibe eine aussermittige Bohrung aufweist.

Description

Titel der Erfindung Stechdrehmeißel B 23 B, 27/08
5Verwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Stechdrehmeißel, bestehend aus einer Schneidscheibe, die eine Zentralbohrung aufweist, in deren Umfang Schneiden angeordnet sind und deren Querschnitt sich zur Zentralbohrung hin trapez-10artig verjüngt»
Der erfindungsgemäße Stechdrehmeißel iat besonders für das Ab- und Einstechen auf allen bekannten Drehmaschinen geeignet·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Aus der Metallbearbeitung ist es bekannt, bei der Fertigung von rotationssymmetrischen !eilen auf Spitzen- und Revolverdrehmaschinen sowie Drehautomaten Stechdrehmei-
20ßel verschiedes3st er Ausführungen zum Ab- und Einstechen einzusetzen (Spanende Werkzeuge der Metallbearbeitung, VEB Verlag lechnik Berlin, 1966).
Aus dem DE-GM 1 766 348 ist ein Drehstahl zum Einstechen 25von Ringnuten in Wellen bekannt, der aus einer bis zum Klemmdurchmesser hohlgeschliffenen Schnellstahlscheibe besteht, wobei der Schnittwinkel durch laufenden Uachschliff wieder hergestellt und die Scheibe restlos verbraucht wird·
L ό k 3 L
30Diese bekannte kreisförmige Schnellstahlscheibe weist weder an ihrer Haupt- noch an ihrer Hebenschneide einen Freiwinkel auf, wodurch der Drehstahl zum Klemmen neigt, weil seine Seitenflächen einer starken Beibung an den Schnittflächen des Werkstückes ausgesetzt sind· Die PoI-
35gen sind eine verminderte Standzeit und eine geringere Lebensdauer der Schneidscheibe· Hinzu kommt, daß die Qualität dea Einstichs herabgesetzt und die Hilfszeiten zur Wartung und Pflege erhöht werden·
40Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Schneidscheibe nach ihrem Nachschliff neu auf Schneidhöhe eingerichtet werden muß· Dies verursacht einen hohen Aufwand an Hilfszeiten, um den ursprünglichen Heigungs- und Preiwinkel zu erhalten· Eine solche Arbeit ist außerdem
45nur auf Spezialachleifmaschinen von erfahrenen Arbeitskräften ausführbar·
Es ist ferner ein scheibenartiges und kreisförmiges Drehwerkzeug mit mehreren auf den Umfang eingearbeiteten SOSchneiden für das Schruppen und Schlichten bekannt·
Jede der Schneiden besitzt die zum Schneiden erforderlichen Ueigungs- und Preiwinkel, die dadurch gebildet werden, daß die Schneiden gegenüber der Scheibenachse 55geneigt sind und die Stirnseite der Scheibe, ausgehend von den Schneiden, in die Schneidenebene zurückfällt·
Der Hachteil dieses bekannten Drehwerkzeuges besteht darin, daß zwar die Hauptschneiden durch die neigung 60der Stirnfläche einen Preiwinkel aufweisen, die Hebenschneiden diesen aber nicht besitzen·
Dies führt beim Ein- und/oder Abstechen dazu, daß das
Drehwerkzeug durch das Werkstück behindert wird, so daß 65es für Ein- und/oder Abstecharbeiten ungeeignet ist·
O 4 3 £ J -*
Desweiteren ist die Anzahl der in den Umfang eingearbeiteten Schneiden infolge der 3Jeigung der Stirnflächen in die Schneidenebene auf wenige begrenzt· Die Herstellung dieses bekannten Drehwerkzeuges ist aufwendig und erfor-7Odert darüber hinaus hohe Genauigkeiten beim nachschliff·
Hach der DE-PS 1 151 709 ist ein als Schneidacheibe ausgebildeter Abstechstahl bekannt, deren Peripherie den Teil eines Kreises bildet und deren durch Anschleifen
75einer Hase gebildete Schneide an der der Peripherie gegenüberliegenden Kante angeordnet ist· Die Schneidscheibe weist eine zentrisch zur Peripherie angeordnete kreisförmige Ausnehmung auf, deren Rand an den Seitenflächen der Schneidscheibe mit einem Wulst versehen ist, der sich
80in Richtung der Peripherie der Schneidscheibe hin im Querschnitt trapezartig verjüngt·
Dieser als Schneidscheibe ausgebildete Abstechstahl hat den lachteil, daß der Abstechstahl nach jedesmaligem Aus-
85wechseln oder Kachschleifen in seinem Halter um einen kleinen Winkel gedreht werden muß, damit seine Flächen und Winkel genau in die gleiche Lage zum Werkstück gelangen, die diese vor dem Abschleifen hatten· Dies erfordert ein zeitaufwendiges Ausrichten der Schneide auf
90Spitzenhöhe·
Infolge der zentrisch zur Peripherie der Schneidscheibe angeordneten kreisförmigen Ausnehmung und der exzentri-95schen Lage der Schneide ist die Materialausnutzung durch den Abstechstahl selbst ungünstig. Das wertvolle Material der Ausnehmung bleibt ungenutzt und muß als Schrott verworfen werden·
lOODurch die Anordnung des Wulstes entlang des Randes der Ausnehmung ist die Herstellung dieser Schneidscheibe zeitaufwendig und kompliziert·
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Erhöhung der Standzeit
105der jeweils in Eingriff kommenden Schneide und der Lebensdauer der Schneidacheibe, in der Verringerung der Beibung an den Seitenflächen der Schneidscheibe, in der Einsparung von Material, Arbeitszeit und Kosten sowie in der Verbesserung der Qus lität und der Genauigkeit beim Ein- bzw» Abstechen·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen scheibenförmig mehrere Schneiden aufweisenden Stechdrehmeißel zu entwickeln, dessen Haupt- und Hebenschneiden frei gearbeitet sind und der
115geringer Schnittbreite formstabil ist und nicht flattert· Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Sei den als Spiralen ausgebildet sind, deren Steigungswinkel dem Freiwinkel des Stechdrehmeißels entsprechen, wobei die Werksti mitte, die Schneide und die Zentralbohrung auf einer Geraden
120liegen und daß die Schneidscheibe eine außermittige Bohrung at weist»
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Spj rale eine logarithmische oder arithmetische ist». Die technisch-ökonomischen Auswirkungen der Erfindung bestehe!
125darin, daß die Standzeit der Schneiden, d,h· die zwischen zwe: Nachschliffen liegende Zeit, und die lebensdauer der Schneidscheibe erhöht wird·
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Stechdrehmeißels besteht fei ner in der Einsparung von Material, Arbeitszeit und Kosten soi
130in der Verbesserung der Qualität und der Genauigkeit beim Einbzw· Abstechen»
Aasführungsbeispiel
Die Erfindung sollnachstehend an einem Ausführungsbeispiel näl 135erläutert werden*
In der dazugehörigen Zeichnung zeigt
Figur 1: eine Vorderansicht des erfindungsgemäßen Stechdrehmeißels, Figur 2: eine Seitenansicht gemäß Figo 1 und
HOFigur 3s eine Draufsicht entsprechend Fig«, 1<> Der erfindungsgemäße Stechdrehmeißel besteht aus einer Schneidscheibe 1 mit einer Zentralbohrung 2, die zur Aufnahme und Zentrierung dient* Die seitlichen Planflächen 3 und 4 verjüngen sich zur Zentral-
145bohrung 2 hin, sodaß die Spanfläche 5 eia Trapez bildet» Die Hauptschneide iat damit in achsialer Sichtung hin frei· Hat die Freifläche der Hauptschneide 6 die Form einer Spirale I9 deren Steigungswinkel dem gewünschten Freiwinkel 8 entspricht, so ist die Hauptschneide 6 nach allen Seiten frei«
150In Arbeitsstellung bildet die Mitte des Werkstückes 9, die Hauptschneide 6 und die Mitte der Zentralbohrung 2 eine Gerade· Die Schneidscheibe 1 weist zur Sicherang gegen eine Verdrehung eine außermittige Bohrung 10 auf* Die Reproduktion der Schneide wird dadurch erreicht, daß die
155Spanflache 5 soweit nachgeschliffen wird, bis die Verschleißmarke beseitigt ist«
An der Schneidscheibe 1 können mehrere spiralförmige Schneiden eingearbeitet sein· Als Spiralform kann dis logarithmisch^ oder arithmetische Form
i60gewählt werden·

Claims (2)

"b" 23492b 4 Erfindungsansprüche
1· Stechdrehmeißel, bestehend aus einer Schneidscheibe, die eine Zentralbohrung aufweist, in deren Umfang Schneiden angeordnet sind und deren Querschnitt sich zur Zentralbohrung hin tra-
I65pezartig verjüngt, gekennzeichnet dadurch, daß die Freiflächen der Eaaptschneiden (6) als Spiralen (7) ausgebildet sind, deren Steigungswinkel dem Freivdnkel (8) des Stechdrehmeißels entsprechen, wobei die werkstückmitte (9), die Hauptschneide (6) und die Zentralbohrung (2) auf einer Geraden liegen und daß die
170Sohneidscheibe (1) eine außermittige Bohrung (10) aufweist.
2· Stechdrehmeißel nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Spirale (7) eine logarithmische oder arithmetische ist«
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD23492581A 1981-11-18 1981-11-18 Stechdrehmeissel DD202640A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3402547A1 (de) 1984-01-26 1985-08-08 Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH, 7400 Tübingen Wechselschneidkoerper, insbesondere fuer ein inneneinstich- und zirkular-werkzeug
DE3448086C2 (de) * 1984-01-26 1991-12-19 Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn Gmbh, 7400 Tuebingen, De

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3402547A1 (de) 1984-01-26 1985-08-08 Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH, 7400 Tübingen Wechselschneidkoerper, insbesondere fuer ein inneneinstich- und zirkular-werkzeug
DE3448086C2 (de) * 1984-01-26 1991-12-19 Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn Gmbh, 7400 Tuebingen, De

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